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Die Geschichte von Meng Yongqian als Warnung verstehen: Entscheidend ist, die richtige Entscheidung zu treffen

4. Oktober 2026 |   Von Ye Ruyin, einer Minghui-Korrespondentin in Taiwan

(Minghui.org) Ein kürzlich in der Rubrik „Einblicke aus der Geschichte“ der chinesischen Minghui-Zeitschrift „Zwischen Himmel und Erde“ (Ausgabe Nr. 309) veröffentlichter Artikel hat die Aufmerksamkeit der Leser auf sich gezogen. Im Folgenden teilen zwei Leser ihre Gedanken dazu mit und erinnern andere daran, wie enorm wichtig es ist, in entscheidenden Momenten die richtige Wahl zu treffen.

Aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft zu verstehen

Zum Hintergrund: „Einblicke aus der Geschichte“ ist eine Rubrik, die tief in Geschichte und Kultur verwurzelt ist. Ihr Anliegen ist es, historische Zusammenhänge zu beleuchten, Fakten herauszuarbeiten und wiederkehrende Muster sichtbar zu machen. Das Themenspektrum reicht von umfassenden Rückblicken auf fünf Jahrtausende Geschichte und weitläufige Regionen bis hin zu Ereignissen der Gegenwart an einzelnen Orten. Aus der Vergangenheit werden Erkenntnisse gewonnen, die helfen, die Gegenwart und künftige Entwicklungen besser zu verstehen, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden und das Wesen der Ereignisse zu erkennen.

Ein Artikel in Ausgabe Nr. 309 fand bei vielen Lesern großen Anklang. Er trug den Titel „Unheil trifft diejenigen, die der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) vertrauen: Die Geschichte von Meng Yongqian“ und deckte das wahre Wesen der KPCh – ihre Lügen, Boshaftigkeit und Machtkämpfe – auf.

„Unheil trifft diejenigen, die der KPCh vertrauen“ ist eine bekannte Warnung, die häufig von Menschen ausgesprochen wird, die sich eingehend mit der Geschichte der KPCh beschäftigt haben oder selbst Opfer ihres Systems wurden. Die Geschichte von Meng Yongqian ist ein tragisches Beispiel dafür, welche Bedeutung dieser Warnung beigemessen wird.

Meng schloss 1924 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Yenching-Universität ab. Nach der Machtübernahme der KPCh war er stellvertretender Direktor des Allgemeinen Chinesischen Verbandes der Versorgungs- und Vermarktungsgenossenschaften. Weil er sich gegen die Politik des „einheitlichen Ankaufs und der einheitlichen Vermarktung“ aussprach, geriet er ins Visier Maos und wurde von diesem öffentlich kritisiert. Später leitete Meng das Institut für Internationale Beziehungen im Außenministerium.

Nachdem Mao die Kulturrevolution ins Leben gerufen hatte, in deren Verlauf auch der damalige Staatspräsident Liu Shaoqi entmachtet wurde, kam Meng in das Qincheng-Gefängnis, wo er elf Jahre lang inhaftiert war.

Meng Yongqian trat bereits in seiner Jugend der KPCh bei, getrieben von dem Ideal, die Nation zu entwickeln und das Volk zu stärken. Er gehörte zu den wenigen Intellektuellen, die unter dem direkten Befehl der obersten Parteiführung (Zhu, Mao und Zhou) arbeiteten und beim Aufstieg der KPCh zur Macht ihr Leben riskierten. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde Meng seines Amtes enthoben, weil seine Ansichten zur wirtschaftlichen Entwicklung von denen Maos abwichen und er seine Meinung offen äußerte. Später wurde Meng selbst zum Opfer der KPCh, als Mao Zedong ihm Verrat an Liu Shaoqi vorwarf, um diesen zu Fall zu bringen.

Meng Yongqians Schicksal war leider kein Einzelfall. Als die KPCh 1949 an die Macht kam, ließen sich viele Intellektuelle und Angehörige der gesellschaftlichen Elite von der Propaganda der KPCh täuschen, die „Demokratie, Freiheit und eine Koalitionsregierung“ versprach. Sie weigerten sich entschieden, mit der nationalistischen Regierung nach Taiwan zurückzukehren, und entschieden sich stattdessen dafür, auf dem Festland zu bleiben, um „dem Land zu dienen“. Nachdem sie die Anti-Rechts-Kampagne und die Kulturrevolution durchlebt hatten, waren viele dieser Angehörigen der Elite schwerer Verfolgung ausgesetzt und erlitten schließlich ein tragisches Schicksal.

Überlegungen von Herrn Cheng, einem Unternehmer

Meng Yongqians Geschichte regte Herrn Cheng, einen in Taiwan geborenen Unternehmer, zu mehreren Überlegungen an. Cheng wuchs in einem Dorf für Militärangehörige auf. Seine Eltern gehörten zu den Militärangehörigen und ihren Familien, die 1949, in einer Zeit großer Umbrüche, mit der nationalistischen Regierung nach Taiwan flohen. Da er viele Geschichten von seinen Eltern und anderen Älteren gehört hat, ist er mit den Machenschaften der KPCh bestens vertraut. Daher fand die Geschichte von Meng Yongqian bei ihm tiefen Widerhall.

Cheng vertritt die Ansicht, dass der Machtantritt der KPCh im Grunde recht einfach verlief: Sie stützte sich auf eine Gruppe elitärer Intellektueller, die wiederum die Studenten mobilisierten.

China war zu jener Zeit von lang anhaltenden Unruhen geprägt, die von der Revolution über die Ära der Kriegsherren bis hin zur Gründung der Republik China reichten und die Bevölkerung zunehmend in Armut stürzten. Von edlen Idealen und dem Wunsch getragen, die Nation und das Volk zu bewahren, wurden diese Intellektuellen von der KPCh dazu benutzt, die Studentenschaft zu mobilisieren. Die damals verkündeten Ziele erschienen hochgesteckt, doch in Wirklichkeit handelte es sich lediglich um vorübergehende Maßnahmen.

Cheng sagte, nachdem die KPCh diese Intellektuellen zur Erreichung ihrer politischen Ziele instrumentalisiert hatte, sei sie dazu übergegangen, viele von ihnen zu verfolgen und zu unterdrücken. Der Grund dafür sei gewesen, dass die KPCh eher Speichellecker als echte Talente gewollt habe. Fähige Personen hätten eine Bedrohung für ihren Machtanspruch dargestellt. Auch habe die KPCh nicht vor Gewalt zurückgeschreckt, um ihre Ziele zu erreichen. Bei der damaligen Umverteilung von Land und Eigentum sei sie nach dem gleichen Schema vorgegangen. Die Armen stellten stets die Mehrheit dar, während die Reichen nur eine kleine Minderheit seien. Die gängigen Methoden der KPCh seien daher kaum überraschend: Die Praxis, „den Esel wegzuwerfen, sobald die Arbeit getan ist“, also diejenigen zu beseitigen, die ihren Zweck erfüllt haben, sei im kommunistischen System gang und gäbe und habe sich durchweg als wirksam erwiesen.

Herr Li mahnt zu erhöhter Wachsamkeit

Ein weiterer Leser, Li, der mittlerweile über 80 Jahre alt ist, merkte an, dass der historischen Darstellung zufolge die endgültige Niederlage der Kuomintang durch die KPCh und deren Machtübernahme zu einem großen Teil den Beiträgen von Meng Yongqian und Liu Shaoqi zu verdanken seien. Doch während der Kulturrevolution wurde Meng über lange Zeit inhaftiert und brutaler Folter ausgesetzt, die ihn körperlich und seelisch zermürbte. Liu Shaoqi hingegen wurde verurteilt und fand ein tragisches Ende – Li zufolge ein für kommunistische Autokratien typisches Muster. In demokratischen Nationen, in denen die Freiheit geschätzt werde, würde so etwas nicht geschehen.

In früheren Zeiten mögen sich die Menschen in abgelegenen Gebieten selbstgefällig gefragt haben: „Was hat die Macht des Kaisers schon mit mir zu tun?“ Betrachtet man jedoch das heutige China, so ist die Einparteienherrschaft der KPCh, so Li, von aggressivem Militarismus geprägt. Normale Menschen arbeiteten hart, um Geld zu verdienen und Steuern zu zahlen, mit denen auch die Rüstungsausgaben des Staates finanziert würden, während die Reichen darum wetteiferten, auszuwandern und eine ausländische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Li könne nicht verstehen, warum bestimmte taiwanesische Politiker die Lehren aus der Täuschung durch die KPCh vergessen hätten und dennoch weiterhin versuchten, sich bei ihr einzuschmeicheln. „Wollen sie wirklich von der KPCh regiert werden?“

Nach Lis Ansicht ist die taiwanesische Gesellschaft stark von der KPCh unterwandert. Er mahnt seine Mitbürger zur Wachsamkeit und erinnert daran: „Kommunistische Spione befinden sich direkt in eurer Mitte.“ Zugleich appelliert er an die Unteroffiziere im Militär, der Versuchung kleiner Gewinne zu widerstehen, da der Verkauf von Staatsgeheimnissen zu Gefängnisstrafen führen könne. Stattdessen fordert er sie auf, sich für das System der Freiheit und Demokratie zu entscheiden, damit sie ein sorgenfreies Leben führen können.

Li, der seit über 80 Jahren in Taiwan lebt, appellierte eindringlich: „Wenn man mit den Verlockungen verschiedener Interessen konfrontiert ist, ist es entscheidend, die richtige Wahl zu treffen.“