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52-Jährige aus Liaoning seit Februar 2026 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert

5. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Eine 52-jährige Frau aus Shenyang in der Provinz Liaoning befindet sich weiterhin in Haft, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.

Qu Lihong, Angestellte der Shenyang Coal Industry Group Machinery Manufacturing Company, wurde am Nachmittag des 7. Februar 2026 festgenommen. Die Beamten der Polizeistation Hushitai packten sie an den Haaren und schlugen ihren Kopf auf den Boden, was mehrere Schwellungen verursachte.

Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Dadong erließ am 17. März einen Haftbefehl gegen Qu. Ihr Prozess war ursprünglich für den 18. August angesetzt. Der Termin wurde jedoch vom Bezirksgericht Dadong aufgrund der „Komplexität des Falles“ abgesagt. Es ist unklar, wann ein neuer Gerichtstermin festgesetzt wird.

Die Polizei verlängerte Qus Untersuchungshaft bis zum 6. Dezember. Sie befindet sich weiterhin in der ersten Haftanstalt der Stadt Shenyang. Dort teilt sie sich eine Zelle mit über 30 anderen Insassen und hatte große Schlafprobleme. Zudem zeigten sich bei ihr Symptome einer Herzerkrankung und sie befand sich in einem schlechten psychischen Zustand.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Qu aufgrund ihres Glaubens ins Visier genommen wurde. Bereits am 19. Juli 2012 wurde sie verhaftet und am 17. Januar 2013 zu drei Jahren Haft mit fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. Während ihrer Haft im Untersuchungsgefängnis wurden ihr alle Gehälter und Sozialleistungen von ihrem Arbeitgeber gestrichen.

Nach ihrer Freilassung am 3. März 2013 wurde ihr auferlegt, sich wöchentlich beim örtlichen Justizamt zu melden und einmal im Monat an einer sogenannten Lehrmaßnahme teilzunehmen. Zudem musste sie gemeinnützige Arbeit leisten und regelmäßig Berichte über ihre Gedanken verfassen. Ihr Telefon wurde überwacht, und sie durfte ihr Zuhause nicht nach Belieben verlassen.

Nach ihrer Rückkehr an ihren Arbeitsplatz wurde sie zudem von ihrer bisherigen Tätigkeit als Büroangestellte abgezogen und erhielt zunächst lediglich eine monatliche Überbrückungshilfe von 440 Yuan (etwa 60 Euro). Später versetzte ihr Arbeitgeber sie in eine Werkstatt, wo sie Reparaturarbeiten verrichten musste. Ihr monatlicher Lohn betrug nur etwas mehr als 1.000 Yuan und lag damit deutlich unter ihrem Einkommen vor ihrer Verhaftung im Jahr 2012.

Frühere Berichte:

Sechs Personen inhaftiert, nur weil sie Falun Gong praktizieren (Shenyang, Provinz Liaoning)

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