(Minghui.org) In diesem Bericht veröffentlichen wir „Ernsthafte Erklärungen“ von Falun-Dafa-Praktizierenden. Darin erklären sie Worte und Handlungen für nichtig, zu denen sie unter Folter, Gehirnwäsche und Drohungen gegen ihren Willen genötigt wurden, und bekräftigen ihren Glauben an Falun Dafa. Die meisten dieser Erklärungen stammen von Falun-Dafa-Praktizierenden in China.
Es folgt eine Auswahl der „Ernsthaften Erklärungen“ von Falun-Dafa-Praktizierenden.
Ich wurde einst von der bösartigen KP Chinas verschleppt und rechtswidrig verurteilt. Im Gefängnis zwang mich die Polizei mit gewaltsamen Methoden wie Schlägen, Beschimpfungen, Nahrungsentzug und lang andauernden körperlichen Strafen, mich schuldig zu bekennen. Obwohl ich innerlich stets fest an Dafa glaubte, wurde ich, als mein Körper die Belastungen nicht mehr ertragen konnte, dazu gezwungen, ein Schuldbekenntnis und andere Materialien zu verfassen, die Dafa widersprechen.
Dass die bösartige Polizei Menschen zu einem Schuldbekenntnis zwingt, verstößt gegen die Strafprozessordnung; die dabei angewandten gewaltsamen Methoden verstoßen gegen das Gefängnisgesetz. Das dadurch erlangte Schuldbekenntnis ist einem durch Folter erzwungenen Geständnis gleichzusetzen, und die auf diese Weise erlangte Aussage ist ebenfalls ungültig. Noch vor Ablauf meiner Haftzeit hatte ich im Gefängnis bereits erklärt, dass die von mir verfassten Materialien ungültig seien.
Hiermit erkläre ich: Das im Gefängnis verfasste Schuldbekenntnis und andere Materialien widersprachen meinem eigenen Willen und meinem Glauben und sind ausnahmslos ungültig. In Zukunft werde ich mich noch intensiver im Falun Dafa kultivieren und den letzten Weg der Fa-Berichtigung aufrichtig gehen.
Lei Yunbo12. September 2025
In dem finsteren Gefängnis drohte die Polizei: Wenn ich mich nicht „umerziehen“ ließe, würde meine Rente gestrichen. In mir kamen menschliche Gedanken auf: Wenn ich aus dem Gefängnis käme, wäre ich bereits 71 Jahre alt. Ohne Geld für den Lebensunterhalt könnte ich nicht überleben; das Verhältnis zu meinem Sohn ist nicht gut, und wenn ich auswärts Arbeit suchen würde, wäre zudem nicht sicher, ob mich überhaupt jemand einstellen würde. Daher wurde ich zu der sogenannten „Umerziehung“ gezwungen, obwohl ich sie innerlich in Wirklichkeit nicht anerkannte.
Hiermit erkläre ich alles, was ich seit meiner Verschleppung zur Polizeidienststelle bis zu meiner Zeit im Gefängnis gesagt oder getan habe und was nicht mit Dafa übereinstimmt vollständig für ungültig. Ich bitte den Meister um Vergebung. Ich bin entschlossen, die Kultivierung erneut aufzunehmen und den entstandenen Verlust wiedergutzumachen. Ich werde mich doppelt bemühen, die drei Dinge gut zu machen und dem Meister bis zum Ende zu folgen.
Chen Changlan19. September 2026
Eines Tages erklärte ich jemandem die wahren Umstände und sprach über die Güte von Dafa sowie über die Bedeutung der drei Austritte. Die betreffende Person vollzog daraufhin problemlos unter ihrem echten Namen die drei Austritte. Einige Minuten später befand ich mich noch immer an derselben Stelle, als mehrere Polizisten kamen und mich fragten: „Was haben Sie gerade zu der anderen Person gesagt?“ Ich wusste, dass mich jemand angezeigt hatte. Anschließend wurde ich zur Polizeibehörde verschleppt.
Weil ich meine Angst sowie meine emotionale Bindung an meine Familie nicht losgelassen hatte, unterschrieb ich entsprechend den Forderungen des Bösen. Danach bereute ich es zutiefst. Ich empfinde große Schuld und schäme mich, dem Meister gegenüberzutreten. In der verbleibenden Zeit werde ich die drei Dinge gut machen und mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt halten.
Hiermit erkläre ich alle Unterschriften, die ich gegenüber dem Bösen geleistet habe, für ungültig.
Hou Lianfang16. September 2026
In jenem Jahr wollte mein Enkel zum Militär gehen. Weil ich Falun Gong praktizierte, kamen Mitarbeiter der örtlichen Wohnviertelverwaltung und der örtlichen Polizeidienststelle zu mir nach Hause und verlangten von mir, eine Garantieerklärung zu unterschreiben, wonach ich die Übungen nicht mehr praktizieren würde. Darauf standen außerdem die Worte „Sekte“. Sie sagten zudem, mein Enkel habe alle anderen Voraussetzungen erfüllt; nur bei mir gebe es noch ein Problem. Wenn ich nicht unterschriebe, könne er nicht zum Militär gehen.
Ich wusste, dass ich dies nicht unterschreiben sollte. Weil ich jedoch emotional an meinen Enkel gebunden war, unterschrieb ich gegen meinen Willen. Nach der Unterschrift fühlte ich mich äußerst schlecht. Ich habe den Meister enttäuscht und Dafa enttäuscht. Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe.
Hiermit erkläre ich die von mir unterschriebene Garantieerklärung, die Übungen nicht mehr zu praktizieren, sowie alle falschen Worte, die ich gesagt habe vollständig für ungültig. Ich werde die Kultivierung erneut aufnehmen und meinen Fehler wiedergutmachen.
Liu Guanjie21. September 2026