(Minghui.org) Ich möchte einige meiner kostbaren Erinnerungen daran teilen, wie sich Falun Gong in meiner Heimatstadt verbreitete. Noch heute erinnere ich mich lebhaft daran, wie die Menschen in Scharen kamen, um Falun Gong zu praktizieren – ein Anblick, der mir unvergesslich geblieben ist. Mögen diese bedeutsamen Ereignisse, die für immer in die Geschichte des Kosmos eingehen werden, uns ermutigen, uns ebenso fleißig zu kultivieren wie zu Beginn, unsere Mission zu erfüllen und der rettenden Gnade des Meisters würdig zu sein.
Qigong erlebte Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre in China einen bemerkenswerten Aufschwung, obwohl das Land unter der atheistischen Ideologie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nach wie vor sehr isoliert war. Die Ausübung von Qigong belebte den menschlichen Körper und führte zur Entfaltung verschiedener übernatürlicher Fähigkeiten. Manche Menschen berichteten, dass sich ihr Himmelsauge geöffnet habe, dass sie Szenen in anderen Dimensionen gesehen und sogar Gestalten und Schauplätze wahrgenommen hätten, die sonst nur aus Mythen und Legenden bekannt waren. Andere entwickelten übernatürliche Fähigkeiten wie Telekinese, Sehen durch Materialien oder Hellsehen; manche konnten mithilfe solcher Fähigkeiten sogar Krankheiten heilen. Diese Fähigkeiten standen in direktem Widerspruch zur atheistischen Doktrin der KPCh und waren in der Lebenszeit der meisten Menschen noch nie zuvor beobachtet worden. Durch Qigong erkannten die Menschen, dass die Übungen Gesundheit und Wohlbefinden fördern konnten. Qigong öffnete ein Fenster zu Bereichen jenseits des Atheismus und ermöglichte Einblicke in die Räume des Himmels und in magische Welten. Es weckte das Verständnis dafür, dass es Geheimnisse gibt, die über das Verständnis der empirischen Wissenschaft hinausgehen.
In jener Zeit praktizierten viele Menschen Qigong, um sich von Krankheiten zu heilen und fit zu bleiben. Unzählige Qigong-Stile entstanden – die Öffentlichkeit war davon fasziniert. Einige Gruppen verlangten exorbitante Gebühren, während andere Qigong nach einer Weile ihre heilende Wirkung verloren. Bestimmte Qigong-Meister veranstalteten Gruppenheilungen ausschließlich mit dem Ziel, Geld zu verdienen. Manche Menschen sprachen nach dem Praktizieren eines bestimmten Qigong eine Art unbekannte Sprache, während eine andere Qigong-Form darin bestand, dass sich die Menschen als Teil der Übung auf dem Boden wälzten.
Jemand ermutigte mich einmal, eine bestimmte Qigong-Richtung zu erlernen. Sie umfasste mehrere Stufen. In der letzten Stufe musste der Lernende in den Bergen üben. Der Abschluss aller Stufen der Schule konnte zwischen einigen Tausend und zehntausend Yuan kosten (einige 130 bis 1.300 Euro). Obwohl ich das Buch gekauft hatte, lernte ich die Methode nicht, da ich mein gesamtes Geld bereits für Arztkosten ausgegeben hatte, um meine unheilbare Krankheit zu behandeln. Diese Person bestand außerdem darauf, dass ich Gebühren nur an die erste Person zahlen sollte, von der ich Qigong gelernt hatte, und dass ich nicht von anderen Personen lernen sollte, die dieselbe Qigong-Methode praktizierten. Ich fand diese Herangehensweise seltsam und konnte die Gründe dafür nicht nachvollziehen.
Eine andere Person bat mich, mit ihr nach Guizhou zu fahren, um eine Qigong-Heilmethode namens „Mit einem Handgriff packen“ zu erlernen. Sie behauptete, ich könne Techniken erlernen und durch Klopfen und Greifen kleinere Krankheiten heilen. Sobald ich etwas Erfahrung in der Heilung von Krankheiten gesammelt hätte, müsste ich dann die Gebühren an den Meister entrichten. Ich stand ihren Behauptungen skeptisch gegenüber. Und die Gebühren waren in der Tat sehr hoch.
Falun Dafa wurde am 13. Mai 1992 der Öffentlichkeit vorgestellt. In dieser chaotischen Situation war es eine einzigartige Form des Qigong. Die Kosten für einen Kurs mit acht oder neun Unterrichtseinheiten betrugen nur 40 oder 50 Yuan – das war die niedrigste Gebühr im ganzen Land. Für Wiederholer gab es eine Ermäßigung von 50 Prozent. Die fünf Falun-Gong-Übungen wurden kostenlos an den vielen Übungsorten unterrichtet, die überall in China entstanden. Eine Anmeldung war nicht erforderlich – wer die Übungen lernen wollte, konnte einfach kommen. Das Hauptwerk von Falun Gong, das Zhuan Falun, wurde veröffentlicht und kostete nur 12 Yuan. Viele Menschen, insbesondere diejenigen, die bereits andere Qigong-Arten erlernt hatten, ohne ein klares Verständnis von Qigong zu erlangen, erkannten schnell, dass Falun Dafa echtes Qigong und wahre Kultivierung war, sobald sie mit dem Praktizieren begannen.
Das Zhuan Falun offenbart das ultimative Ziel des Menschen und den wahren Sinn seiner Existenz: die Rückkehr zu seinem ursprünglichen Selbst. Das Buch erläutert viele ungewöhnliche Phänomene in der Qigong-Gemeinschaft wie „Qigong-Heilung“ und „Mit einem Handgriff packen“, und erklärt deren Ursprung, Hintergrund sowie die schwerwiegenden Folgen dieser Phänomene. Indem es die Geheimnisse und die Verwirrung rund um Qigong ausräumt, hilft das Zhuan Falun den Menschen, ein klareres Verständnis von Qigong zu erlangen. Falun-Dafa-Praktizierende erleben oft große körperliche Veränderungen und eine Verbesserung ihres Charakters und genießen die tiefgreifenden Vorteile eines gesunden Körpers und Geistes.
Falun Dafa verbreitete sich wie eine Frühlingsbrise in ganz China und erreichte sogar abgelegene Gegenden wie meine Heimatstadt. Im Juli 1998 bat mich eine Freundin, ihr bei der Organisation einer Veranstaltung in unserem Dorf zu helfen. Ich nahm Kontakt zu einer örtlichen Schule auf, um dort während der Schulferien die Videovorträge des Meisters abzuspielen. Wir luden Praktizierende aus dem Landkreis ein, zu uns zu kommen und uns zu unterstützen. Am vereinbarten Tag tauchten sie jedoch nicht auf. Sie waren in ein anderes Dorf gefahren, um dort die Übungen zu unterrichten, da dort so viele Menschen Falun Dafa lernen wollten. Infolgedessen waren sie überfordert und wir mussten unsere Veranstaltung verschieben.
Unsere Vortragsreihe begann am 12. Juli 1998. Am dritten Tag der Vortragsreihe luden Praktizierende aus einem anderen Dorf Praktizierende aus dem Landkreis ein, zu ihnen zu kommen, um die Übungen zu vermitteln. Sie erklärten, sie hätten dieses bestimmte Datum gewählt, weil es ein glückverheißender Tag im chinesischen Mondkalender sei. Ihre sorgfältige Zeitplanung zeugte von ihrem Engagement. Daher begaben sich einige der Praktizierenden aus dem Landkreis dorthin, um zu helfen, während der Rest in unserem Dorf blieb. Als unsere Veranstaltung zu Ende war, wurden die Praktizierenden aus dem Landkreis umgehend von Praktizierenden aus einem anderen Dorf abgeholt, die ihre Hilfe für eine weitere Veranstaltung benötigten.
Das Interesse am Erlernen von Falun Dafa wuchs schnell, sodass das Unterstützungszentrum des Landkreises eine Schulung für langjährige Praktizierende aus verschiedenen Dörfern abhielt, und ich hatte die Ehre, dafür ausgewählt zu werden. Der Koordinator nahm sich Zeit, unsere Übungsbewegungen zu korrigieren, um sicherzustellen, dass sie dem Maßstab entsprachen. Unter der Anleitung des Kreis-Unterstützungszentrums gründeten wir mehrere neue Gruppen, um Falun Gong in nahegelegenen Dörfern und in abgelegenen Bergregionen zu verbreiten. Trotz der Abgeschiedenheit unseres Kreises und der damals schlechten Verkehrsanbindung blühten die Übungsorte im gesamten Kreis und in jedem Dorf auf.
Hier ein Beispiel für eine Übungsstunde, an der ich teilgenommen habe: Zunächst war der Unterrichtsraum nur teilweise gefüllt, doch im Laufe der Veranstaltung wurde es so voll, dass nicht mehr alle Platz im Raum fanden. Einige, die weit entfernt wohnten, waren schon früh am Morgen angereist. Unter den Teilnehmern waren Grund- und Mittelschullehrer, Beamte der Kreisverwaltung sowie Bauern aus den umliegenden Dörfern. Ich selbst war Beamtin im Gemeindezentrum auf Kreisebene.
In unserem Kreis befand sich eine renommierte Spirituosenfabrik, deren Führungskräfte die Falun-Gong-Praktizierenden alle unterstützten. Die Gewerkschaft der Fabrik stellte den Praktizierenden großzügigerweise das gesamte Erdgeschoss des Unterhaltungszentrums für Veteranen kostenlos für ihre Aktivitäten zur Verfügung. Außerdem kaufte sie für die Gruppe einen Fernseher, einen Videorekorder, einen Musikplayer und Lautsprecher an. Als weitere Ermutigung verlegte sie Kabel von der Zentrale zu verschiedenen Werkstätten und Aktivitätszentren, sodass die Mitarbeiter während ihrer Pausen die Falun-Gong-Übungen praktizieren konnten.
Der Gewerkschaftsvorsitzende stellte fest, dass seit Beginn der Übungen die Konflikte unter den Mitarbeitern deutlich zurückgegangen waren. Während die Erstattung von Krankheitskosten für die Mitarbeiter ein Vorteil war, bereitete sie den Führungskräften Kopfzerbrechen. Früher scheuten die Mitarbeiter keine Mühen, um mehr Leistungen zu erhalten, und stritten sich oft mit den Führungskräften oder machten ihnen sogar Ärger. Manche suchten sogar das Provinzkrankenhaus auf, obwohl eine Behandlung im örtlichen Krankenhaus ausgereicht hätte. Oft übertrieben sie ein geringfügiges Problem, um länger im Krankenhaus bleiben zu können – alles nur, um mehr Leistungen und Zulagen zu erhalten. Im Gegensatz dazu verhielten sich Falun-Gong-Praktizierende nicht so. Sie verlangten keine zusätzlichen Leistungen und lehnten diese sogar ab, wenn sie ihnen angeboten wurden.
Nach der ersten Übungsstunde wurden in unserem Landkreis viele Übungsstätten und Gruppen zum Lernen des Fa. In meiner Fa-Lerngruppe gab es sechs oder sieben Praktizierende, von denen die meisten an Krankheiten litten, sich aber bald erholten, nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatten.
Früher litt ich an Neurasthenie, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Sinusitis, Pyelonephritis und Arthritis. Außerdem hatte ich Gebärmutterkrebs im fortgeschrittenen Stadium und hatte bereits meinen Sarg und mein Leichentuch vorbereitet. Nachdem ich jedoch begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, verschwand mein Krebs, ohne dass ich es überhaupt bemerkte. Alle meine Krankheiten verschwanden, und ich musste selbst wegen meiner starken Kurzsichtigkeit keine Brille mehr tragen.
Eine über 60-jährige Frau, die in der Nähe der Schule wohnte, kam mit einem Gehstock zur Veranstaltung. Neugierig darauf, wie viele Menschen zu den Veranstaltungen kamen, traf sie gegen Ende des ersten Vortrags ein und wollte die Reihe weiterverfolgen. Ich ermutigte sie, am nächsten Tag früh zu kommen und die Übungen zu lernen.
Sie kam am nächsten Tag und am Tag danach wieder. Als ich sie am dritten Tag sah, fragte ich sie, warum sie keinen Gehstock mehr benutze, und sie antwortete, dass sie den Stock nicht mehr brauche.
Eine Praktizierende litt unter Schlaflosigkeit, die durch keine Medikamente gelindert werden konnte. Sie war jeden Tag erschöpft und niedergeschlagen. Bemerkenswerterweise konnte sie schon vor dem Ende aller Videovorträge des Meisters tief und fest schlafen und überwand schließlich die Schlaflosigkeit, die sie so lange gequält hatte. Eine andere Praktizierende hatte sich bei einem Autounfall das Schlüsselbein verletzt. Sie erholte sich nach dem Anschauen der Vorträge des Meisters innerhalb eines Monats.
Eine Praktizierende litt unter einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Sie hatte sich wegen dieser Erkrankung operieren lassen, fand jedoch keine Linderung. Da sie im fünften Stock wohnte, war jeder Tag ein Kampf für sie. Jedes Mal, wenn sie die Treppe hinaufging, hielt sie sich am Geländer fest und stieg sehr langsam und unter Schmerzen hinauf, wobei sie auf jeder Etage eine Pause einlegen musste. Der Aufstieg trieb ihr den Schweiß ins Gesicht und sie brauchte bis zu zwei Stunden, um in den fünften Stock zu gelangen. Eines Nachts sah sie in einem lebhaften Traum einen großen, kräftigen männlichen Arzt, der sie anwies, sich auf den Bauch zu legen, und dann etwas Ähnliches wie Moxa (eine in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendete Kräuterzubereitung) auf die schmerzende Stelle auftrug, wobei blendende Funken und laute Knackgeräusche entstanden. Sie spürte intensive Hitze und begann stark zu schwitzen. Als sie aufwachte, war sie schweißgebadet. Von diesem Moment an waren ihre Rückenschmerzen verschwunden und sie war in der Lage, Eimer mit Wasser und Säcke mit Kohle mühelos die fünf Etagen hinaufzutragen.
Eine andere Praktizierende litt unter anhaltenden Kopfschmerzen, die durch Verletzungen verursacht worden waren, die sie sich einige Jahre zuvor bei einem Autounfall zugezogen hatte. Die Schmerzen waren oft unerträglich und keine noch so große Menge an Medikamenten half. Nachdem sie jedoch begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, änderte sich ihr Zustand drastisch. Eines Nachts wurde sie im Schlaf durch das Knallen und Knistern von Feuerwerkskörpern direkt neben ihren Ohren aus dem Schlaf gerissen. Von diesem Moment an verschwanden ihre Kopfschmerzen. Bemerkenswerterweise erholte sich auch ihr Mann, der an Hepatitis litt, vollständig mit Beginn des Praktizierens.
Wir alle verstanden, dass der Meister uns segnete. Da wir den Wunsch nach Kultivierung in uns trugen, reinigte der Meister unsere Körper mit göttlichen Kräften und ermöglichte es uns so, uns im Falun Gong zu kultivieren. Mit grenzenloser Barmherzigkeit behandelte der Meister uns alle gleich, unabhängig von unserer Herkunft oder unserem sozialen Status. Der Meister kümmert sich um jeden Praktizierenden.
Viele Praktizierende bemerkten, dass sie gar nicht wussten, wann ihre Krankheiten verschwunden waren. Ohne Arztbesuche oder die Einnahme von Medikamenten hatten sich ihre Krankheiten auf unglaubliche Weise einfach aufgelöst. Zu dieser Zeit fühlte sich jeder Praktizierende gesund und fröhlich.
Bei mehreren Praktizierenden in unserer Gruppe, sogar bei den über 50- und über 60-Jährigen, setzte die Menstruation wieder ein. Viele Praktizierende erfuhren bemerkenswerte geistige und körperliche Veränderungen, und ihr Aussehen verbesserte sich spürbar. Eine Freundin, beeindruckt von meinem rosigen Teint und meiner guten Gesundheit, fragte mich, welche Hautpflegeprodukte ich benutzen würde. Ich sagte, dass ich keine speziellen Hautpflegeprodukte benutzen und einfach nur Falun Gong praktizieren würde. Außerdem vertraute ich ihr an, dass ich einst an Hautkrebs gelitten hätte, mit einer ungesunden Hautfarbe schrecklich ausgesehen und mein Leben dem Ende nahe gewesen sei. Inspiriert von meiner Geschichte begann auch diese Freundin, Falun Gong zu praktizieren.
Eine Miao-Frau, die halb gelähmt war und mehrere Meilen von der Kreisstadt entfernt wohnte, wurde einmal von ihrem Mann auf dem Rücken zu unserer Fa-Lerngruppe getragen. Sie war Analphabetin und ihr Rücken war stark gekrümmt, doch sie hörte den Audio-Vorträgen des Meisters aufmerksam zu. Anfangs war sie nicht in der Lage, die Übungen zu machen, und konnte nur still dasitzen. Nach und nach konnte sie im Halblotus-Sitz sitzen und schließlich gelang es ihr, die fünfte Übung im Lotussitz auszuführen. Bald richtete sich ihr Rücken auf und sie erholte sich vollständig. Ihr Bruder, der Zeuge ihrer Veränderung war, brachte seine Frau, die aufgrund einer Krankheit kaum laufen konnte, zu ihr nach Hause. Sie brachen früh am Morgen auf und kamen erst nach Einbruch der Dunkelheit an. Am nächsten Tag kamen beide zu mir nach Hause. Da ich gerade unterwegs war, um Falun Gong bekannt zu machen, spielte mein Mann ihnen die Videovorträge des Meisters vor. Meine Schwägerin brachte ihnen die Übungen bei. Nach einem Monat des Übens war die Frau ihres Bruders genesen und konnte zu Fuß nach Hause zurückkehren.
Die Geschichte der Schwägerin dieser Frau verdeutlichte das Wunderbare und Schöne an Falun Gong und verbreitete sich unter den Miao-Familien. Infolgedessen begannen mehrere ihrer Verwandten, Falun Gong zu praktizieren.
Am 8. April versammelten sich etwa 100 Praktizierende aus verschiedenen Fa-Lerngruppen unserer Region in der Stadt, um am 8. April 1999 nach dem chinesischen Mondkalender eine große Veranstaltung abzuhalten. Unter den Praktizierenden befanden sich pensionierte Kader auf Dorf-, Gemeinde- und Kreisebene. Wir lernten das Fa, praktizierten die Übungen und tauschten uns gemeinsam über unsere Kultivierungserfahrungen aus. Am Ende der Veranstaltung machten wir ein Gruppenfoto. In einer Ecke des Fotos war ein geheimnisvoller Schimmer und ein Heiligenschein zu sehen. Einige Praktizierende sagten, es sei das Buddha-Licht, und alle waren begeistert.
Zwei pensionierte Kader aus einem nahegelegenen Dorf organisierten eine Veranstaltung zur Förderung von Falun Gong und nahmen daran teil. Während der Veranstaltung ließen sie ein Foto machen, auf dem mehrere Falun zu sehen waren. In der Anfangszeit waren fast alle Mitarbeiter im Kreis-Hilfszentrum pensionierte Kader. Unter ihnen befanden sich ein ehemaliger Gemeindevorsteher, ein Parteisekretär der Gemeinde, ein Parteisekretär der Bezirksgetreidestation, der Leiter der Versorgungs- und Vermarktungsgenossenschaft sowie ein ehemaliger Abteilungsleiter des Gerichts.
Als wir die Falun und das Buddhalicht auf den Fotos sahen, hatten wir das Gefühl, als würde der Meister uns ermutigen und unser Vertrauen in die Kultivierung stärken. Rückblickend wurde uns klar, dass diese Zeichen bereits vor Beginn der Verfolgung erschienen waren – als Erinnerung des Meisters, in unseren aufrichtigen Gedanken standhaft zu bleiben und unsere Kultivierung fortzusetzen, ganz gleich, wie schwer die Prüfungen und Nöte auch sein mochten, denen wir begegnen würden. Der Himmel würde nicht einstürzen, denn der Meister und das Fa waren bei uns.
Falun Gong lehrt die Praktizierenden, den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ – den universellen Eigenschaften des Kosmos – zu folgen. Das Ziel ist ganz klar.
Je mehr wir das Fa lernten, desto mehr wandelten sich allmählich unsere egozentrischen Wertvorstellungen und unsere Einstellung zum Leben. Wir waren nicht länger stolz darauf, uns durchzusetzen. Bei Konflikten schauten wir nach innen, maßen Ruhm und persönlichen Interessen weniger Bedeutung bei und stellten andere an erste Stelle.
Ein Praktizierender besaß ein Geschäft. Aus Neid begann jemand mit ihm zu streiten und zerschlug dabei eines Tages die Glasvitrine. Der Praktizierende blieb ruhig und wurde nicht wütend. Stattdessen zeigte er Nachsicht, fragte die Person, ob sie sich verletzt habe, und verlangte keinen Schadenersatz.
Eine Praktizierende wohnte in einem Haus, das zur Straße hin lag. Als ihr Nachbar sein Haus umbaute, entfernte er einen Teil des Balkons des Hauses der Praktizierenden, was ihre Familie verärgerte. Sie blieb jedoch ruhig und beruhigte sie mit den Worten, dass ihr Alltag davon nicht beeinträchtigt werde und es gut sei, wenn das Haus des Nachbarn dadurch ordentlich und ansprechend aussehe. Sie war der Überzeugung, dass es lohnenswert sei, anderen dabei zu helfen, ihre Wünsche zu verwirklichen. Als ihre Kinder sie als töricht bezeichneten, schmunzelte sie nur darüber. Das zeigte, wie sie inmitten eines ernsten Konflikts das Streben nach persönlichen Interessen losließ und gleichzeitig ihre Xinxing und damit ihre Ebene erhöhte.
Früher war ich aufbrausend und stritt mich mit Jungen, bis ich gewonnen hatte. Da ich in dem bösartigen Umfeld der KPCh aufgewachsen war, wurde ich von der Parteikultur beeinflusst. Ich wurde wettbewerbsorientiert, egoistisch, arrogant und respektlos gegenüber anderen. Auf dem beliebten Markt in unserer Nachbarschaft baute eines Tages eine Verkäuferin ihren Stand vor dem Haus meiner Mutter auf. Wütend trat ich den Stand um. Als die Verkäuferin versuchte, mit mir zu streiten, zerbrach ich ihren Hocker, und am Ende musste sich meine Mutter bei ihr entschuldigen.
Als ich im Wohnheim meiner Firma wohnte, nahm ich mir jedes Mal, wenn neue Besen angeschafft wurden, einen für mich. Ich nutzte oft das Bürotelefon für private Anrufe, ohne darüber nachzudenken, ob das angemessen war. Ich nutzte alles zu meinem Vorteil aus. Durch das Praktizieren von Falun Gong wurde mir klar, dass mein früheres Verhalten falsch war. Unhöflich zu anderen zu sein, war unfreundlich, und ein wahrer Falun-Gong-Praktizierender sollte stets freundlich handeln. Gier und das Ausnutzen anderer waren egoistische Einstellungen, die ich beseitigen musste. Ich bemühte mich bewusst, mich zu ändern, und arbeitete daran, meine Gedanken und Handlungen zu kontrollieren und korrigieren.
Wann immer ein Praktizierender beim Bezahlen von Waren zu viel Wechselgeld erhielt, gab er den Überschuss zurück. Wenn er wertvolle Gegenstände fand, suchte er die Besitzer auf und gab sie zurück. In einem Jahr wurde unsere Region von einem verheerenden Erdrutsch heimgesucht, bei dem einige Menschen vermisst wurden, andere verletzt und viele obdachlos wurden. Als Reaktion darauf spendeten Falun-Gong-Praktizierende Geld, Dinge des täglichen Bedarfs und Lebensmittel, ohne dafür Dank zu erwarten.
Falun-Gong-Praktizierende haben durch ihre Kultivierung enorme Vorteile erfahren. Viele Familienangehörige sind nicht länger mit der Pflege schwerkranker Verwandter belastet, und der wirtschaftliche sowie psychische Druck hat abgenommen. Dadurch wurde die Gesellschaft als Ganzes positiv beeinflusst. Falun Dafa bringt nur Vorteile und fügt weder der Nation noch ihrer Bevölkerung Schaden zu. Seit mehr als 20 Jahren verbreiten die Praktizierenden beharrlich die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung, obwohl sie dabei schwerwiegenden Widrigkeiten ausgesetzt sind, damit andere bei künftigen Katastrophen in Sicherheit bleiben können. Die Praktizierenden hoffen aufrichtig auf eine strahlende und wundervolle Zukunft für alle.