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Falun Dafa hat mich gelehrt, freundlich zu meinen Schwiegereltern zu sein

8. Oktober 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Bevor ich 1995 begann, Falun Dafa zu praktizieren, war ich schwach und gebrechlich und hatte das Gefühl, dass mich schon ein leichter Windstoß umwerfen könnte. Ich litt unter Neurasthenie, die zu Schlaflosigkeit, Angstzuständen und manchmal zu unkontrollierbarem Lachen und Weinen führte. Dazu kam eine nervlich bedingte Herzerkrankung – schon allein das Geräusch, wenn meine jüngere Schwester in einem Buch blätterte, erschreckte mich so sehr, dass ich Herzschmerzen bekam. Meine Mutter musste die Nähmaschine in einem anderen Zimmer benutzen, weil das Geräusch für mich unerträglich war. Obwohl ich erst 30 Jahre alt war, litt ich an einer zerebrovaskulären Obstruktion. Nach der Geburt meines Kindes bekam ich Rheuma – meine Beine schmerzten und waren kalt, und weder Akupunktur noch Schröpfen halfen. An den heißesten Sommertagen beneidete ich die Frauen, die Röcke trugen, weil ich es nicht wagte, meine dicken Hosen auszuziehen.

Nach meiner Heirat wurde mir klar, dass mein Schwiegervater den Haushalt kontrollierte. Er behielt das Gehalt meines Mannes ein und gab uns keinen einzigen Cent. Als er später beschloss, den Haushalt aufzuteilen, ignorierte er alle Versprechen, die er mir vor meiner Heirat mit seinem Sohn gegeben hatte, wie zum Beispiel, mir eine Nähmaschine zu kaufen und uns ein Haus zu bauen. Mein Mann und ich mussten uns Geld leihen, um ein nur 24 Quadratmeter großes Haus zu bauen. Dennoch erzählte meine Schwiegermutter den Nachbarn: „Ich habe die Balken und Säulen für ihr Haus bezahlt.“ Tatsächlich hatte sie überhaupt kein Geld dafür ausgegeben. Wir hatten keinen Schrank, wussten aber, dass meine Schwiegereltern einen überzähligen hatten. Als mein Mann darum bat, verlangte sein Vater 30 Yuan (etwa 0,40 Euro) und berechnete uns sogar 25 Yuan für ein einzelnes Brett, das wir beim Hausbau brauchten. Er sagte uns, wir sollten es ihm zurückzahlen, sobald wir Geld hätten. Ich fühlte mich zutiefst ungerecht behandelt und dachte: „Ist er wirklich mein Schwiegervater?“

Die Winter im Nordosten Chinas sind bitterkalt, und unser schäbiges kleines Haus war sehr zugig. Meine zweite Schwägerin hatte Mitleid mit uns und schenkte mir ein paar Steppdecken für das Baby. Aber meine Schwiegermutter nahm zwei davon an sich. Jeden Tag weinte ich, während ich mein Kind im Arm hielt – wir hatten weder Reis noch Brennholz.

Von allen Söhnen in der Familie meines Mannes waren wir am schlimmsten dran. Mein Schwiegervater war voreingenommen, geizig und hochnäsig. Er behandelte uns nie mit Respekt. Als unser Sohn älter war, fing ich an zu arbeiten. Zu dieser Zeit betrug das Monatsgehalt meines Mannes 50 Yuan (etwa 0,65 Euro), von denen 10 Yuan (etwa 0,13 Euro) für den Unterhalt seiner Eltern und weitere 20 Yuan (etwa 26 Euro) an seine Mutter für die Kinderbetreuung gingen. Wenn ich nach der Arbeit kam, um mein Kind abzuholen, saß mein Schwiegervater im Haus und aß zu Abend. Da ich ihnen kein Geld für Mahlzeiten gegeben hatte, nahm meine Schwiegermutter unser Kind mit nach draußen zum Spielen und weigerte sich, es zu füttern.

Jeden Tag ging ich mit Kopfschmerzen zur Arbeit und kämpfte mich trotz meiner Übelkeit durch. Wenn ich nach Hause kam, hatte ich das Gefühl, als würde ich jeden Moment zusammenbrechen. Einmal verspottete mich meine Schwiegermutter vor der jüngeren Schwester meines Mannes mit harten Worten und einem kalten Blick: „Du bist die Schlimmste – heute bist du hier krank, morgen dort. Alle sind besser als du!“

Da ich schon immer introvertiert war und mich nicht gut ausdrücken kann, schwieg ich, wenn ich kritisiert wurde. Nachdem ich die Worte meiner Schwiegermutter gehört hatte, ging ich nach Hause und weinte.

Als ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, verschwanden alle meine Krankheiten. Mein Körper fühlte sich leicht an, und ich war nach der Arbeit nicht mehr müde. Voller Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft fühlte ich mich wie der glücklichste Mensch der Welt.

Geleitet von den Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – gelang es mir, meinen Groll loszulassen. Ich war befreit von den Schmerzen der Krankheit, den Strapazen des Familienlebens und den Sorgen um eine trostlose Zukunft. Leichtigkeit und Frieden erfüllten mich, etwas, was ich noch nie zuvor erlebt hatte. Ich sagte mir: Ich muss mich fleißig kultivieren. Ich werde meine Schwiegereltern akzeptieren. Ich werde sie verstehen, ehren und achten.

Mit Beginn des Praktizierens war meine Schwiegermutter erstaunt über die Verbesserung meines Gesundheitszustandes und die Freundlichkeit, die ich ihr entgegenbrachte. Ihre Einstellung änderte sich. Als sie mit mehreren gesundheitlichen Krisen konfrontiert war, lehrte ich sie, aufrichtig zu rezitieren: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Sie und andere Familienmitglieder erlebten persönlich Wunder und empfanden immense Dankbarkeit für die Barmherzigkeit des Meisters.

Wann immer meine Schwiegermutter weggeworfene Dafa-Informationsflyer fand, gab sie sie mir. Als ich sie einmal im Krankenhaus besuchte, sagte der Arzt: „Sie hatte einen Herzinfarkt und befindet sich in einem kritischen Zustand. Bereiten Sie sich auf das Schlimmste vor. Ihr Blutdruck ist weg, und wir können ihr kein Blut abnehmen. Ihr Gesicht und ihre Arme sind schwarz geworden.“

Meine Schwiegermutter sagte zu mir: „Yan, ich will nicht sterben.“ Ich hielt sie fest und rezitierte aufrichtig: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut.“ Nach etwa einer halben Stunde gelang es dem Personal, ihr Blut abzunehmen, und sie wirkte sichtlich vitaler. Nach nur drei Tagen im Krankenhaus wurde sie entlassen. Sie sagte sogar zu den anderen Patientinnen auf ihrer Station: „Eure Krankheit kann das Krankenhaus nicht heilen. Geht nach Hause und praktiziert Falun Dafa.“

Meine Gutherzigkeit gegenüber meiner Schwiegermutter blieb meinem Schwiegervater nicht verborgen, der davon tief berührt war. Er vertraute mir an, dass sich in Zukunft niemand mehr um ihn kümmern würde. In der Situation tröstete ich ihn und sagte ihm, er solle sich keine Sorgen machen oder sich aufregen, sondern auf seine Gesundheit achten. „Ich praktiziere Falun Dafa und werde mich in Zukunft auf jeden Fall sehr gut um dich kümmern“, versprach ich ihm. Mein Schwiegervater wollte mir 5.000 Yuan (etwa 650 Euro) geben, aber ich lehnte es ab, das Geld anzunehmen. Er weinte und sagte: „Niemand sonst hat mir Geld gegeben. Nur du kaufst mir Essen und Kleidung und gibst mir sogar Geld.“ Auch als er mir eine Decke anbieten wollte, die er als den wertvollsten Gegenstand im Haus betrachtete, nahm ich sie nicht an.

Später war er gelähmt, und seine sieben Kinder kümmerten sich abwechselnd um ihn. Eines Tages urinierte er Blut und beschmutzte die Bettwäsche großflächig. Niemand wollte sie waschen. Als ich an der Reihe war, mich um ihn zu kümmern, wusch ich die Laken. Es war so viel Blut, dass es schwer auszuwaschen war, und ich verbrauchte einen ganzen großen Wassertank. Als meine zweite Schwägerin das sah, sagte sie: „Nur jemand, der Falun Dafa praktiziert, gibt sich so viel Mühe.“

Während des heißen Sommers schwitzte mein Schwiegervater stark, deshalb stellte ich Wasser in die Sonne, damit es sich erwärmte. Als er mittags von seinem Mittagsschlaf aufwachte, badeten meine Schwägerin und ich ihn. Sein Grundstück war vernachlässigt worden und mit Unkraut überwuchert und mittlerweile stand es mannshoch. Ich ging dorthin, rodete das Unkraut, packte es in Säcke und trug es weg. Als meine Schwägerin ihm zufällig einen Karren mit Brennholz brachte, trug ich die Holzscheite ins Haus. Dann pflügte ich den Boden um und pflanzte Radieschen. Mein Schwiegervater rief mir zu: „Yan, hör auf zu arbeiten, du machst dich noch kaputt!“ Nachdem ich all das erledigt hatte, kochte ich noch Mahlzeiten für ihn. Da er nicht mehr gut kauen konnte, zerdrückte ich gekochte Eier und reichte sie ihm.

Wenn mein Schwiegervater drei Tage lang keinen Stuhlgang hatte, bekam er am vierten Tag mit Sicherheit Durchfall. Nach seinem Schlaganfall beschmutzte er oft alles um sich herum und warf sogar benutztes Toilettenpapier auf das Bett. Er schrie dann: „Ich will nicht mehr leben, ich bin eine Schande.“ Wenn die Bettwäsche und das Bett verschmutzt waren, wusch ich sie. Ich beruhigte ihn: „Papa, es ist schon gut. Ich bin nicht viel jünger als deine Tochter. Betrachte mich einfach als deine Tochter.“

Als ich diese Arbeiten erledigte, sahen mich die Nachbarn und sagten: „Was für eine wunderbare Schwiegertochter! Wo findet man schon jemanden, der die Ausscheidungen seines Schwiegervaters wegmacht?“ – „Ich praktiziere Falun Dafa. Meister Li lehrt uns, zu jedem gut zu sein und immer ein gütiges Herz zu haben“, antwortete ich.

Auch half ich meinem Schwiegervater, sich Hände und Gesicht zu waschen, und schnitt ihm die Nägel. Er lächelte und fragte: „Warum bist du so gut zu mir?“ Als ich antwortete: „Bin ich nicht wie deine Tochter?“, war er zu Tränen gerührt.

Es sind die Prinzipien von Dafa, die mich gelehrt haben, ein guter Mensch zu sein und ein noch besserer zu werden. Ich bin dankbar, dass der Segen des Dafa unsere Familie erreicht hat!