(Minghui.org) Vom 23. bis 25. Oktober 2026 fand in der Kulturhalle der japanischen Stadt Sakai in Osaka die internationale Plakatausstellung „Silent Cry“ (Stiller Schrei) statt.
Die vom SMG-Netzwerk (Stop Medical Genocide – Gesellschaft zur Erforschung von Organtransplantationen in China) veranstaltete Ausstellung deckte mit den Beiträgen der Gewinner eines internationalen Plakatwettbewerbs die Gräueltaten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hinsichtlich der Zwangsentnahme von Organen bei Gewissensgefangenen auf. Der Wettbewerb wurde von Nichtregierungsorganisationen in Japan, Südkorea und Taiwan organisiert.
Die Plakate thematisieren die seit Jahrzehnten andauernden Verbrechen des Organraubs an lebenden Menschen, darunter Falun-Dafa-Praktizierende sowie andere Glaubensgemeinschaften und ethnische Minderheiten, die von der KPCh verfolgt werden. Mehrere japanische Abgeordnete besuchten die Ausstellung, um ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Die Besucher riefen alle Gesellschaftsschichten dazu auf, in gemeinsamer Zusammenarbeit, den Menschenrechtsverletzungen des chinesischen Regimes ein Ende zu setzen.

Die Plakatausstellung „Stiller Schrei“ gegen die Zwangsentnahme von Organen findet in der Kulturhalle der Stadt Sakai in Osaka statt (Minghui.org)
Hideki Ikejiri, Stadtrat von Sakai (Minghui.org)
Hideki Ikejiri, ein Stadtratsmitglied in Sakai, besuchte die Ausstellung am Eröffnungstag. „Ich freue mich sehr, dass wir heute hier in Sakai eine Veranstaltung abhalten können, um das Verbrechen der KP Chinas aufzudecken, lebende Menschen gewaltsam ihrer Organe zu berauben“, sagte Ikejiri. „Ich habe mich persönlich dafür eingesetzt, die Unterstützung des städtischen Bildungsausschusses für diese Ausstellung zu gewinnen.
Solche Menschenrechtsverletzungen sind absolut inakzeptabel. Auch in Zukunft werde ich hier in Japan engagiert meine Stimme erheben und an die Gesellschaft appellieren“, betonte er.
Hikaru Nishimura, ehemaliger Abgeordneter der Präfekturversammlung in Osaka (Minghui.org)
Auch der ehemalige Abgeordnete der Präfekturversammlung in Osaka, Hikaru Nishimura, besuchte die Ausstellung am Eröffnungstag. Er erinnerte sich, dass er dieselbe Ausstellung vor drei Jahren im Bezirk Abeno in Osaka besucht hatte. Damals habe er den starken Wunsch gehegt, den Einwohner seiner Heimatstadt Sakai ebenfalls die Gelegenheit zu bieten, die Ausstellung zu sehen. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Ausstellung nun endlich nach Sakai gekommen sei.
Nachdem er sich die ausgestellten Werke noch einmal angesehen hatte, konstatierte Herr Nishimura: „Jedes einzelne Werk vermittelt eine kraftvolle Botschaft. Sie sind zutiefst bewegend.“
Angesichts der Bemühungen in den Vereinigten Staaten zur Verabschiedung des „Falun Gong Protection Acts“ und der von der internationalen Gemeinschaft ergriffenen konkreten Maßnahmen, gab Herr Nishimura eine ehrliche Einschätzung der aktuellen Haltung der japanischen Regierung ab: „Japan befindet sich nach wie vor in der Phase, ‚die Lage weiterhin zu beobachten‘. Im Vergleich zu anderen Nationen mangelt es seiner Position an ausreichender Klarheit.“
Er äußerte die Hoffnung, dass die Plakatausstellung weiterhin in ganz Japan gezeigt werde, und bezeichnete sie als „einen ‚stillen Schrei‘, der allein durch Berichte in den Mainstream-Medien nicht gehört werden kann“. Außerdem forderte er die Öffentlichkeit auf, sich die Kunstwerke anzusehen. „Ich hoffe, dass die Menschen diese Gelegenheit nutzen werden, die Ausstellung zu besuchen und sich selbst ein Bild von den Tatsachen in dieser Angelegenheit zu machen“, schloss er.
Nobuyuki Baba, Abgeordneter des Repräsentantenhauses (Minghui.org)
Auch Nobuyuki Baba, ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses, war bei der Plakatausstellung anzutreffen. Er erklärte, dass das japanische Parlament das Thema Zwangsorganentnahme durch die KP Chinas weiterhin im Auge behalte und bereits mehrfach Seminare zu diesem Thema veranstaltet habe. Seiner Ansicht nach sei ein zweigleisiger Ansatz erforderlich, um diesen Gräueltaten ein Ende zu setzen: Erstens die Förderung von Gesetzen, die es japanischen Bürgern verbieten, nach China zu reisen, um Organtransplantationen zu erhalten; Zweitens die Verbesserung des Organspende-Systems in Japan.
Baba wies darauf hin, dass viele japanische Bürger sich der ernsten Realität des Organraubs in Chinas nach wie vor nicht bewusst seien. Er versicherte, dass er auch in Zukunft Initiativen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, wie beispielsweise Plakatausstellungen, unterstützen werde.
Izumi Minakata, Stadträtin von Tondabayashi (Minghui.org)
Izumi Minakata, Stadträtin von Tondabayashi, besuchte die Ausstellung. Sie kommentierte die von der KP Chinas verübten Verbrechen der erzwungenen Organentnahme an Gruppen wie beispielsweise Falun-Dafa-Praktizierenden als „die Vorstellungskraft eines gewöhnlichen Menschen übersteigend und zutiefst schockierend“.
Minakata sagte, dass die Ausstellung sie als Mutter gedanklich aufgewühlt habe. „Wenn man sich in die Lage der Opfer versetzt – wie würde man sich wohl fühlen, wenn den eigenen Familienangehörigen oder Kindern ein solch unermessliches Leid zugefügt würde? Es ist in der Tat herzzerreißend“, kommentierte sie. Sie forderte die Öffentlichkeit auf, diese Menschenrechtskrise aus humanitärer Sicht zu betrachten und sie als ein Problem anzuerkennen, das uns alle betrifft.
Die Stadträtin ging zudem auf die Rolle der Kommunalpolitiker ein: „Als Vertreter der Bürger können Kommunalpolitiker über ihre jeweiligen Gremien formelle Stellungnahmen an die nationale Regierung richten. Dies wird ein wichtiger Schritt sein, um konkrete Maßnahmen auf nationaler Ebene voranzutreiben. Die dringendste Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass mehr Menschen in Japan sowie in der internationalen Gemeinschaft die Wahrheit über diese Angelegenheit erfahren“, fand sie.
Es ist schwer nachvollziehbar, dass in der heutigen Gesellschaft immer noch Menschen verfolgt werden. Der „stille Schrei“ vermittelt diese Themen durch Kunst und bietet mehr Menschen die Möglichkeit, sich über die Verbrechen des chinesischen Regimes hinsichtlich des Organraubs zu informieren. Sich mit diesem Thema zu beschäftigen und nicht vor den Fakten zurückzuscheuen, ist praktisch der erste Schritt aller Bereiche der Gesellschaft, um gemeinsam ein Ende der Verfolgung herbeizuführen.