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Montreal: Parade und Kundgebung prangern transnationale Repression des chinesischen Regimes in Kanada an

2. November 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Kanada

(Minghui.org) Am Samstag, 24. Oktober 2026, erregten auffällige Transparente die Aufmerksamkeit von Passanten in einer belebten Geschäftsstraße im Zentrum von Montreal, Kanada. Die Botschaften auf den Transparenten lauteten: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, „Beendet die Verfolgung von Falun Gong“, „Beendet die Einschüchterungen und Drohungen der KPCh in Kanada“ und „Kanada, beuge dich nicht der KPCh!“.

Parade am 24. Oktober 2026 im Stadtzentrum von Montreal, um gegen die Verfolgung und die transnationale Repression durch die KP Chinas zu protestieren (Minghui.org)

Ein Vater las seinem Kind die Worte auf den Transparenten laut vor. Mehrere Leute, die die Parade sahen, applaudierten oder bekundeten ihre Zustimmung, indem sie mit dem Daumen nach oben zeigten, andere erhoben die Faust – auch als Zeichen der Solidarität.

Die Praktizierenden protestierten mit der Parade gegen die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und deren transnationale Repression, die sich bis nach Kanada und in andere Länder ausgedehnt hat. Die Veranstaltung stieß bei den Anwohnern auf positive Resonanz.

Die Organisatorin der Veranstaltung, Frau Yang, erklärte, dass die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh bereits seit 27 Jahren andauere und diese Unterdrückung der Praktizierenden – die den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen – nun über Chinas Grenzen hinausreiche. Kürzlich habe sich vor dem chinesischen Konsulat in Toronto ein gewaltsamer Angriff auf friedliche Falun-Dafa-Demonstranten ereignet. In den letzten Jahren sei es auch zu Vorfällen wie Bombendrohungen gegen Aufführungen von Shen Yun Performing Arts gekommen. Dies seien Versuche der KPCh, ihre Unterdrückungskampagne auf westliche Demokratien auszudehnen.

Yang betonte, dass die transnationale Repression die Grundwerte Kanadas untergrabe. Sie rief alle verantwortungsbewussten Menschen dazu auf, sich zu Wort zu melden, diese transnationale Repression zu verurteilen und zum Schutz der kanadischen Demokratie und Freiheit beizutragen.

Der Umzug, an dem die Tian Guo Marching Band und Praktizierende mit Transparenten teilnahmen, startete am Place des Arts. Er schlängelte sich durch die belebtesten Straßen der Stadt – den Boulevard Maisonneuve, die Rue Sainte-Catherine und die Rue Saint-Urbain –, bevor er schließlich Chinatown erreichte. Dort veranstalteten die Praktizierenden eine Kundgebung, bei der Redner auf Französisch, Englisch und Chinesisch die Verbrechen der KPCh öffentlich anprangerten.

Kundgebung am 24. Oktober 2026 in Montreals Chinatown, um die Öffentlichkeit über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KP Chinas und die transnationale Repression zu informieren (Minghui.org)

Viele Menschen nahmen Flugblätter mit, die die Praktizierenden entlang der Paraderoute verteilten. Einige blieben stehen, um den Reden zuzuhören, während andere sich mit den Praktizierenden unterhielten, um mehr über die Verfolgung zu erfahren.

Öffentlichkeit zeigt große Unterstützung

Diana Nieto aus Mexiko-Stadt bekundet ihre Unterstützung für Falun Dafa (Minghui.org)

Die Parade und die Kundgebung fanden großen Anklang in der Öffentlichkeit und berührten viele Zuschauer.

Diana Nieto, eine Pädagogin aus Mexiko-Stadt, schaute der Parade zu und bemerkte: „Ich sah die Botschaften der Güte und der Nachsicht sowie Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh. Die KPCh verschweigt die Wahrheit, und es ist wichtig, sie aufzudecken. Das ist für jede Gesellschaft von Vorteil.“

Mark, ein Gärtner aus der Nähe von Montreal, erfuhr zum ersten Mal von den grausamen Methoden der KPCh. Er war äußerst erschüttert, als er erfuhr, dass lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden Organe entnommen werden. „Das ist absolut entsetzlich – so etwas darf kein Mensch jemals tun.“ Er dankte den Praktizierenden für die Aufdeckung der Verbrechen und sagte: „Solche Dinge müssen ans Licht gebracht werden; die Menschen sollten darüber sprechen und dem ein Ende setzen, anstatt sie zu verharmlosen oder zu verschweigen.“

Michiline, eine ehrenamtliche Stadtführerin in Montreal, wurde von den Transparenten am Anfang der Paradestrecke angezogen. Nach Gesprächen mit Falun-Dafa-Praktizierenden und weiteren Informationen meinte sie: „Es ist nicht hinnehmbar, dass die KPCh hier solche Repressionen durchführt. Dies ist unser Land – nicht das der KPCh – und wir dürfen nicht zulassen, dass sie tun und lassen, was sie wollen. Ich glaube, das sollte jedem bewusst werden.“

Der Student Yahya Hallani zeigt sich nach dem Lesen eines Flyers über Falun Dafa tief bewegt (Minghui.org)

Yahya Hallani, Student an einer Universität vor Ort, erhielt einen Flyer über Falun Dafa, las ihn und war ganz entsetzt. „Darin wird von Zwangsorganentnahmen berichtet, was mir das ganze Ausmaß der Situation vor Augen führte – die Verfolgung reicht sogar bis nach Kanada, wo die chinesische Gemeinschaft ebenfalls Einschüchterungen ausgesetzt ist.“

Er bedankte sich für die Veranstaltung, die ihn auf dieses Thema aufmerksam gemacht hatte, und fügte hinzu, dass er sich näher damit befassen wolle.

Denis, Redakteur eines Verlags in Quebec, reagierte berührt, als er der Kundgebung zuhörte. Er verbeugte sich vor der Tian-Guo-Marschkapelle und sagte: „Ich liebe ihre Musik und ihren Einsatz, die Missstände in China aufzudecken. Ich bewundere sie sehr. Quebec will Freiheit – sagt ‚Nein‘ zur Kommunistischen Partei!“

Gegen transnationale Repression – für Freiheit in Kanada!

Die transnationale Repression der KPCh beschränkt sich nicht nur auf Praktizierende, sondern zielt auch auf Aufführungen von Shen Yun Performing Arts in Kanada ab.

Laut des kanadischen Falun Dafa Vereins gab es seit 2024 über 30 Vorfälle – darunter Bombendrohungen gegen Shen-Yun-Aufführungen in Kanada sowie Drohungen gegen Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Falun Dafa unterstützen. Einige dieser Bombendrohungen richteten sich gegen den kanadischen Premierminister und das Parlamentsgebäude.

2025 wurde eine Shen-Yun-Aufführung in Montreal aufgrund einer Bombendrohung abgesagt. Der Veranstaltungsort in Montreal, der die Gruppe jahrelang beherbergt hatte, lehnte es daraufhin ab, weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, und begründete dies mit Sicherheitsbedenken nach einer Bombendrohung. Im Mai dieses Jahres veröffentlichte das kanadische Außenministerium eine Erklärung, in der es betonte, dass Kanada weder ausländische Einmischung noch grenzüberschreitende Repression dulden werde. Auch die Königlich Kanadische Berittene Polizei (RCMP) wurde über diese Vorfälle informiert.

Bei der Kundgebung unterzeichneten die Teilnehmer eine Petition, die die Wiederaufnahme der Shen-Yun-Aufführungen in Montreal forderte, und brachten ihre Unterstützung für die künstlerische Freiheit zum Ausdruck.

„Montreal ist die Stadt, in der meine Vorfahren seit Generationen lebten“, sagte Michelina. „Dass hier Bombendrohungen ausgesprochen und Aufführungen abgesagt wurden, ist einfach unfassbar – ich bin schockiert. So etwas darf in Montreal nicht passieren.“

Marc fügte hinzu: „Gerade in Montreal, wo Kunst, Film und Meinungsfreiheit geschützt sind, sollten die Menschen Druck ausüben, damit Shen Yun auftreten kann und die Shows beworben werden können.“

Nicole, eine Praktizierende aus Quebec, erklärte, die Drohungen der KPCh in Quebec seien Teil einer umfassenderen Kampagne zur Unterdrückung von Shen Yun und Falun Dafa. Sie hoffe, dass die Gruppe nach Quebec zurückkehre. „Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft und haben die Autonomie über unsere Kunst – das heißt, das Recht zu entscheiden, was in unseren Theatern gezeigt wird.“