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China Fahui | Mein Charakter wird durch Schwierigkeiten gestärkt

3. November 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Jiangxi, China

(Minghui.org)

Seien Sie gegrüßt, barmherziger Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!

Ich bin jetzt 77 Jahre alt und habe 1996 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren.

Die Erfahrungsberichte anderer Praktizierender haben mich immer inspiriert, und ich habe darüber nachgedacht, meine eigenen Erfahrungen aufzuschreiben. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass ich ganz gewöhnlich bin und nichts Besonderes zu berichten hätte. Ermutigt durch Mitpraktizierende habe ich mich entschlossen, dem Meister über meine Kultivierungserfahrungen zu berichten und sie mit allen zu teilen.

Die erstaunliche Kraft von Dafa erlebt

Ich wurde mit nur 42 Jahren aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt, da ich an einer Herzerkrankung, rheumatoider Arthritis und Magenproblemen litt. Damals hatte ich das Glück, Falun Dafa kennenzulernen, und kurz darauf verschwanden alle meine Krankheiten. Ich fühlte mich gut und sah gesund aus, und die Leute sagten, ich sähe zehn Jahre jünger aus.

An unserem Übungsort waren mehr ältere Praktizierende, und die Jüngeren mussten arbeiten. Deshalb bot ich an, den Praktizierenden beim Kauf von Dafa-Büchern zu helfen. Ich sammelte 2.000 Yuan (etwa 260 Euro) von den Praktizierenden in einem kleinen Beutel ein und steckte diesen dann in einen großen Rucksack in meinem Fahrradkorb. Dann fuhr ich am Bauernmarkt vorbei und hielt an einem Wassermelonenstand an. Ich stellte das Fahrrad ab, suchte mir eine Wassermelone aus und wog sie. Als ich mich umdrehte, um meinen Rucksack zu holen, bemerkte ich, dass der Beutel verschwunden war.

Wieder Zuhause angekommen, fühlte ich mich schrecklich und musste fast weinen. Ich schaute auf und sah das Porträt des Meisters. Er blickte mich mit Barmherzigkeit an. Meine Gedanken wurden leer, und ich spürte eine wohlwollende und friedvolle Energie um mich herum. Ich beruhigte mich und erinnerte mich an die Lehre des Meisters:

„Warum stößt du auf solche Probleme? Sie sind alle durch das Karma verursacht, das du selbst verschuldet hast. Wir haben schon unzählige Portionen für dich beseitigt; es bleibt nur noch ein kleines bisschen, das auf verschiedene Ebenen verteilt ist. Für die Erhöhung deiner Xinxing sind einige Schwierigkeiten eingerichtet worden, wodurch dein Herz gestählt wird und alle Anhaftungen beseitigt werden. All dies sind deine eigenen Schwierigkeiten. Wir haben sie benutzt, um deine Xinxing zu erhöhen, und du wirst sie auch alle überwinden können. Solange du deine Xinxing erhöhst, kannst du sie schon überwinden.“ (Zhuan Falun 2019, S. 189)

Schulden müssen zurückgezahlt werden, und so sollte ich meine Schulden begleichen. Ich verstand das Prinzip des Fa, ließ meine menschliche Anschauung los und war zufrieden.

Als ich mit der Kultivierung begann, hatte ich eine starke Anhaftung: das Streben. Ich konzentrierte mich ausschließlich darauf, einen Zustand der Mühelosigkeit und Leichtigkeit zu erreichen, doch selbst nachdem ich die Vorträge des Meisters dutzende Male angehört hatte, konnte ich nichts spüren. Je mehr ich danach strebte, desto weiter entfernt schien es mir. Als mir das klar wurde, hörte ich auf, diesen Zustand anzustreben.

Ein paar Monate später musste ich eine große Kiste mit Zhuan Falun auf meinem Fahrrad transportieren. Es war schwierig, weil die Kiste hinten am Fahrrad festgeschnallt war, Und so ging ich zu Fuß und schob mein Fahrrad die Straße hinunter. Kurz darauf hatte ich das Gefühl, den Lenker nicht mehr festzuhalten und meine Füße berührten den Boden nicht mehr; es schien, als würden das Fahrrad und ich gleich davonschweben. Ich geriet in Panik, da ich mit einer schweren Last eine steile Straße hinunterging. Nachdem sich die Dinge stabilisiert hatten, wurde ich wieder klar und ging langsam weiter.

Ich erinnerte mich an die Worte des Meisters:

„Bei den Männern ist es auch so; ob alt oder jung, alle werden sich am Körper leicht fühlen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 50)

Genau so hatte es der Meister beschrieben. Ich fühlte mich leicht wie eine Feder und als würde ich nach oben schweben. Dafa ist wirklich erstaunlich!

Den Groll gegenüber meinem Mann loslassen

Ich habe mit 20 geheiratet und war mit 30 bereits Mutter von drei Kindern. Einige Jahre nach unserer Hochzeit fehlte mein Mann aufgrund beruflicher Verpflichtungen zunehmend bei den gemeinsamen Mahlzeiten und kam erst spät in der Nacht nach Hause. Er hatte keine Zeit, sich um die Kinder zu kümmern oder Hausarbeiten zu erledigen. Das ging mehr als ein Jahrzehnt lang so weiter.

Mein Mann ist Einzelkind, daher lebten wir bei meinen Schwiegereltern. Meine Schwiegermutter war gebrechlich und häufig krank und oft bettlägerig. Als sich ihr Zustand verschlechterte, konnte sie sich nicht mehr selbst versorgen. Jemand musste ihr das Essen reichen, die Medikamente geben, sie baden und ihr die Kleidung wechseln.

Nach der Arbeit musste ich mich um drei Kinder und meine betagte Schwiegermutter kümmern. Ich hatte endlose Sorgen und nie endende Hausarbeit. Außerdem war ich erschöpft und nahm es meinem Mann übel, dass er seine Familie vernachlässigte, sich nicht um unseren Haushalt kümmerte und gegenüber unseren Kindern unverantwortlich handelte. Ich fühlte mich verbittert und ausgelaugt.

Selbst nachdem ich eine Praktizierende geworden war, hegte ich noch immer Groll gegen meinen Mann. Ich regte mich auf und stritt mich mit ihm, wenn die Dinge nicht nach meinem Willen liefen, und vergaß dabei, dass ich eine Kultivierende war. Wenn er mich beschimpfte, schimpfte ich zurück, und für jede Beleidigung, die er mir an den Kopf warf, gab ich ihm zwei zurück. Ich hörte nicht auf, bis ich ihn in den Wahnsinn trieb. Mein Mann sagte: „Du benimmst dich nicht wie eine Kultivierende.“ Er sagte mir auch oft: „Ich bin hier, um dir bei der Kultivierung zu helfen.“

Meine Anhaftungen waren so stark, dass ich die offensichtlichen Hinweise nicht erkannte, und das ging fast zwei Jahre lang so weiter. Ich wusste, dass ich mich nicht so verhalten sollte, aber ich konnte mich einfach nicht ändern. Den Streit mit meiner Familie hielt ich für eine Kleinigkeit, weil wir uns danach wieder versöhnten. Nach einem Streit bereute ich es, doch sobald ein Konflikt aufkam, konnte ich meine Gelassenheit nicht bewahren. Ich vergaß immer wieder, dass ich eine Kultivierende war, und benahm mich wie ein gewöhnlicher Mensch. Das bereitete mir große Schwierigkeiten.

Oft stand ich vor dem Porträt des Meisters, um meine Absicht zum Ausdruck zu bringen, mich zu ändern. Da ich mich jedoch nicht auf der Grundlage des Fa änderte, gelang es mir nicht, die eigentliche Ursache zu beseitigen. Nachdem ich meinen Groll eine Weile unterdrückt hatte, fing ich wieder an zu streiten.

Der Meister sagte:

„Denn die Menschen haben eben Emotionen. Ärger ist ein Ausdruck von Qing, Freude ist ein Ausdruck von Qing, Liebe ist ein Ausdruck von Qing und Hass auch. Etwas gerne machen ist ein Ausdruck von Qing und etwas ungern machen ist auch ein Ausdruck von Qing. Ob man Zuneigung zu jemandem oder Abneigung gegen jemanden hat, ob man etwas gerne oder nicht gerne tut – alles ist ein Ausdruck von Qing. Gewöhnliche Menschen leben nun einmal für Qing.“ (Zhuan Falun 2019, S. 286)

Ich erkannte, dass der Groll gegenüber meinem Mann eine Art von Emotion war, die mich überwältigte und quälte. Wenn ich ihn nicht loslassen könnte, würde er mich verstricken und belasten, und ich wäre nicht in der Lage, mich aufrichtig zu kultivieren. Nur indem ich diese Anhaftung ablegte, konnte ich die menschliche Ebene überwinden und wahrhaft barmherzig sein.

Alles unterliegt dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Ich muss ihn in einem früheren Leben so behandelt haben, weshalb er mich nun so behandelte. Auch ich habe anderen in der Vergangenheit Schmerz und Leid zugefügt, Und so muss ich diese Schuld begleichen. Als sich meine Xinxing (Herzensnatur) erhöhte, verstand ich, dass mein Mann mir half, mich zu erhöhen, und dass ich ihm dankbar sein sollte. Schließlich verschwand mein Groll vollständig.

Mein Mann hatte sich vor einigen Jahren einer schweren Operation unterzogen und litt unter anhaltenden Beschwerden. Er war sehr geschwächt und benötigte tägliche Pflege. Ich kümmerte mich um ihn und half ihm so gut es ging, ganz wie eine Praktizierende. „Falun Dafa ist wunderbar! Eine Frau zu haben, die Falun Dafa praktiziert, ist mein größtes Glück!“, sagte er.

Weitere Anhaftungen beseitigen und einen aufrichtigen Weg gehen

Einmal wurde ich auf die Polizeiwache gebracht, weil ich mit Leuten über Falun Dafa gesprochen hatte. Während meiner Haft traten bei mir Krankheitssymptome auf, und meine Familie bat die Polizei, mich gegen Kaution bis zum Prozess freizulassen.

Nach meiner Rückkehr nach Hause dachten wir alle, die Angelegenheit sei geklärt. Ein Jahr später teilte jedoch ein Polizeibeamter meiner Familie mit, dass ich vor Gericht erscheinen müsse. Ich sagte zu meiner Familie: „Ich gehe nicht hin. Sie verfolgen mich, und ich werde nicht mit ihnen kooperieren.“

Die Polizei rief meinen Sohn immer wieder an, da er mein Bürge war. Mein Mann drängte mich hinzugehen, aber ich weigerte mich. Ein paar Tage später übten sie Druck auf meine Familie aus und drohten, meinen Sohn mitzunehmen, wenn ich nicht vor Gericht erscheinen würde. Meine Schwiegertochter hatte Angst und weinte, mein Mann wusste nicht, was er tun sollte, und meine Tochter brach in Tränen aus.

Als ich ihre Reaktionen sah, zögerte ich. Wenn ich nicht hingehen würde, könnten die Sicherheitsbehörden meiner Familie Schlimmes antun. Ein paar Jahre zuvor hatten sie meinen jüngsten Sohn eine Woche lang festgehalten, weil sie mich nicht finden konnten. Ich wollte nicht, dass mein ältester Sohn und der Rest meiner Familie leiden musste, Und so dachte ich darüber nach, vor Gericht zu gehen. Aber ich dachte, wenn ich das täte, würde ich die Verfolgung akzeptieren.

Angesichts dieses Dilemmas verließ ich mein Zuhause für zwei Tage, um mich zu beruhigen und nachzudenken. Praktizierende, die von meiner Situation wussten, taten alles, was sie konnten, um mir zu helfen. Viele sandten aufrichtige Gedanken aus, einige riefen beim Gericht an, um die wahren Umstände zu erläutern, und andere besuchten meine Familie und sprachen ihr Mut zu. Ihre Bemühungen beseitigten die bösen Faktoren in anderen Dimensionen. Ich lernte das Fa, sandte aufrichtige Gedanken aus und schaute nach innen. Dabei spürte ich, wie mein Energiefeld reiner wurde und mein Körper und Geist klarer und durchsichtiger wurden, während die bösen Faktoren beseitigt wurden.

Der Meister sagte:

„Unter keinen Umständen dürft ihr euch auf die Forderungen oder Befehle des Bösen einlassen oder auf Dinge, die es anstiftet.“ (Die aufrichtigen Gedanken der Dafa-Jünger sind mächtig, 24.04.2001, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Mir wurde klar, dass ein Gang vor Gericht bedeuten würde, mit den Behörden zu kooperieren und die Verfolgung anzuerkennen. Ich wusste, dass ich die Arrangements der alten Mächte ablehnen und nur dem von Meister vorgezeichneten Weg folgen durfte. Ich bemerkte übermäßige Sorge um meine Familie und meine Zuneigung zu ihr, die durch menschliches Denken und Sentimentalität verursacht wurden. All dies sind menschliche Anschauungen, die eine Kultivierende beseitigen muss. Als sich mein Charakter erhöhte, gelang es mir, meine Anhaftung an die Liebe zu meiner Familie loszulassen.

Am Morgen des dritten Tages kehrte ich mit klarem Kopf nach Hause zurück. Ich sah meine Familie im Auto sitzen und auf mich warten. Sie freuten sich sehr, mich zu sehen, und sagten fröhlich: „Lass uns eine Spritztour machen.“ Ich lächelte und stieg ins Auto. Nach dem Essen kehrten meine Kinder in ihre eigenen Wohnungen zurück. „Macht euch keine Sorgen um Mama. Niemand kann mir etwas anhaben. Seid versichert, dass der Meister über mich wacht!“, sagte ich ihnen.

Als ich wieder zu Hause war, lernte ich das Fa und sandte starke aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren zu beseitigen. Am nächsten Morgen teilte das Gericht meinem Mann mit, dass die Verhandlung abgesagt worden war. Diese Verfolgung gegen mich wurde unter dem barmherzigen Schutz des Meisters aufgelöst.

Wenn ich auf meinen 30-jährigen Kultivierungsweg zurückblicke, wurde jeder Schritt unter dem Schutz des Meisters getan, und jede Notlage wurde durch die Prinzipien von Dafa gelöst. Ich werde weiterhin absolutes Vertrauen in den Meister und das Fa haben und mit dem Meister nach Hause zurückkehren.

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!