(Minghui.org) Seit ich 2010 begonnen habe, Falun Dafa zu praktizieren, sind meine chronischen Beschwerden verschwunden. Bis heute bin ich frei von Krankheiten und voller Lebenskraft. Meine Mutter, die im April 1999 mit der Kultivierung begonnen hat, ist mittlerweile 82 Jahre alt. Sie hat einen strahlenden Teint und strotzt nur so vor Energie.
Obwohl meine Mutter und ich in einer ländlichen Gegend im Norden leben, können wir mit den Praktizierenden in der Stadt einen Körper bilden. Wir arbeiten häufig mit ihnen zusammen, um dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben meine Mutter und ich mehr als 200 umliegende Dörfer besucht. Wir sind von Tür zu Tür gegangen, um die wahren Umstände über die Verfolgung zu erläutern, und unterstützen Dorfbewohner beim Parteiaustritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren angegliederten Organisationen (der Kommunistischen Partei, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren). Ich habe längst den Überblick verloren, wie vielen Dorfbewohnern wir dabei geholfen haben auszutreten. Außerdem haben wir unzählige Exemplare von Aufklärungsmaterialien verteilt. Im Folgenden möchte ich zwei kurze Geschichten über unsere Bemühungen, Menschen zu erretten, erzählen – als Bericht an den Meister und zum Austausch mit den Mitpraktizierenden.
An einem Morgen im vergangenen Frühjahr beschlossen meine Mutter und ich nach dem Frühstück, in einige abgelegene Dörfer zu fahren, um den Menschen dort zu erzählen, wie Falun Dafa verfolgt wird. Wir packten zwei Taschen mit verschiedenen Informationsmaterialien. Nachdem wir aufrichtige Gedanken gesendet hatten, stiegen wir in einen Bus, fuhren etwa 15 Kilometer und stiegen dann in ein privates Dreirad um, mit dem wir weitere gut 10 Kilometer zurücklegten. Nach unserer Ankunft gingen wir durch vier Dörfer und sprachen mit jedem, den wir trafen, über Falun Dafa und ermutigten zum Parteiaustritt.
Die Dorfbewohner versammeln sich oft vor ihren Haustüren, um sich zu unterhalten. Viele von ihnen kannten uns bereits. Ein älterer Mann sah meine Mutter und sagte: „Diese Frau ist wieder da! Sie sind so rüstig – wie alt sind Sie?“ Meine Mutter antwortete lächelnd: „Ich bin über achtzig.“ Die anderen Dorfbewohner meinten: „Sie sieht überhaupt nicht aus, als wäre sie über 80! Dieses Dafa ist wirklich wunderbar – es lehrt die Menschen, gut zu sein. Was könnte daran schon falsch sein?!“
Wir erklärten jedem von ihnen die Fakten über die Verfolgung. Die meisten waren bereits aus der KPCh ausgetreten. Früher wussten die Menschen nur, dass Falun Dafa gut ist und dass das Praktizieren bedeutet, ein gütiger Mensch zu sein, und dass die Verfolgung lediglich das Ergebnis des böswilligen, kleingeistigen Jiang Zemin war, der es auf gute Menschen abgesehen hatte. Nun jedoch verstehen die Menschen, dass die Verfolgung guter Menschen den Keim für eine Katastrophe gesät hat – es folgt die karmischer Vergeltung. Die ständige Abfolge von Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Unglücken dient als Warnung für diejenigen, die Böses begehen. Diejenigen, die ihre Verbindungen zur KPCh noch nicht aufgegeben haben, laufen Gefahr, in den Untergang der Partei hineingezogen zu werden, wenn diese ihren endgültigen Zusammenbruch erlebt. Folglich konnten diejenigen, die zuvor die Gelegenheit zum Austritt verpasst hatten, dies tun, als wir mit ihnen sprachen.
Die Dorfbewohner schätzten besonders unsere kleinen Audiogeräte, die Inhalte zur Aufklärung über die Tatsachen enthalten. Wir achteten darauf, jedes Mal mehrere davon mitzubringen. Oft reichten diese nicht für alle aus, sodass die Dorfbewohner uns zunächst am Gehen hinderten. Wir durften erst gehen, nachdem wir versprochen hatten, bei unserem nächsten Besuch mehr mitzubringen. Einige gaben uns sogar ihre Adressen und baten uns, die Materialien direkt zu ihnen nach Hause zu bringen.
In der Nähe der Hintertür eines Hauses trafen wir eine Frau, die einst Falun Dafa praktiziert hatte, damit aber aufgehört hatte. Sie freute sich sehr, uns zu sehen, und erklärte, dass sie – da die Gegend so abgelegen sei und es keine anderen Praktizierenden in der Nähe gabe – zwar weiterhin praktizieren wolle, aber weder die Bücher noch andere Schriften des Meisters besitze. Ich ermutigte sie, das Lernen der Lehre nicht aufzugeben, und sagte, dass das Versäumen dieser Gelegenheit zur Kultivierung später zu tiefem Bedauern führen würde. Dann versprach ich ihr, ihr bei unserem nächsten Besuch einen Satz der Dafa-Bücher mitzubringen.
Wann immer wir uns auf den Weg machen, um Menschen zu erretten, nehmen wir selbstklebende Schilder mit Informationen über Dafa mit und bringen sie an sauberen, gut sichtbaren Stellen an. Dort können Passanten sie garantiert sehen. Nachdem wir die Schilder angebracht und den Bewohnern eines zweiten Dorfes unsere Botschaft vermittelt hatten, waren unsere Taschen leer. „Lass uns zurückgehen“, sagte meine Mutter. Gerade als wir den Rand des Dorfes erreichten, schossen meiner Mutter die Worte „Erde, Wasser, Feuer und Wind“ durch den Kopf und sie sprach sie laut aus. Ich drehte mich um und war fassungslos: Der Himmel war pechschwarz geworden. „Oh nein! Es ist ein Sandsturm, schnell!“, rief ich.
Meine Mutter und ich rannten los und erreichten den Rand eines dritten Dorfes. Eine gewaltige Wand aus gelbem Staub, vom Sturm aufgewirbelt, stürmte auf uns zu. Große Äste am Straßenrand brachen mit einer Reihe scharfer, knackender Geräusche und alle dreirädrigen Fahrzeuge auf der Straße kamen zum Stillstand. Wir suchten kurz Schutz und als der Wind etwas nachließ, machten wir uns wieder auf den Weg zum nächsten Dorf, in dem es eine Bushaltestelle gab.
Der Wind nahm bald wieder zu. Da wir uns in dieselbe Richtung wie der Sturm bewegten, wurden wir von den heftigen Böen vollständig erfasst; wir konnten nicht einmal die Augen öffnen oder den Weg vor uns sehen. Es war Frühling und die Bauern hatten ihre Felder bereits für die Aussaat geebnet. Der lockere, ungeschützte Boden wurde nun vom Wind aufgewirbelt. Vermengt mit abgebrochenen Ästen wirbelte die dunkle Erde durch die Luft und bildete eine dicke Wand aus Staub und Sand.
Meine Mutter und ich wurden vom Boden hochgehoben und rasten durch die Mitte dieser Wand, ohne dass unsere Füße den Boden berührten. Ich war vorne, während meine Mutter, die schwerer ist, etwa zehn Meter hinter mir zurückblieb. „Mach dir keine Sorgen um mich, lauf einfach!“, rief sie. Ich versuchte mit aller Kraft, mich rückwärts zu bewegen, doch der Wind trieb mich vorwärts. Meine Rufe gingen im Sturm unter und meine Mutter konnte kein Wort hören. Und so wurden wir, gefangen in diesem wilden Tanz mit dem Wind, eine Stunde lang mitgerissen und legten dabei mehr als 10 km zurück. Als wir ein anderes Dorf erreichten, hatte der Wind allmählich nachgelassen. Als meine Mutter mich erreichte, trafen sich unsere Blicke und wir brachen beide in Gelächter aus. Unsere Gesichter waren so dick mit Staub bedeckt, dass unsere Gesichtszüge völlig verborgen waren! Doch die Mütze ohne Schirm auf dem Kopf meiner Mutter und die Tasche, die sie trug, waren vollkommen unversehrt geblieben. Trotz der langen Strecke, die wir zurückgelegt hatten, fühlten wir uns nicht im Geringsten müde.
Später erfuhren wir aus der Wettervorhersage, dass es sich um einen Sturm der Stärke 14 gehandelt hatte und wir uns genau in dessen Zentrum befunden hatten. Nur weil der Meister uns beschützt hatte, konnten wir weitergehen; andernfalls hätten wir nicht einmal laufen können, geschweige denn rennen.
Eines Tages im vergangenen Herbst bereiteten meine Mutter und ich wie üblich unsere Materialien vor und machten uns auf den Weg zu einem etwa 40 km entfernten Dorf, eine Reise, die mehrere Umstiege erforderte. Kurz nachdem wir in unser erstes Fahrzeug gestiegen waren und etwa 2,5 km zurückgelegt hatten, bemerkten wir, dass entlang der gesamten Straße Polizisten postiert waren. Andere Fahrgäste erwähnten, dass an diesem Tag ein hochrangiger Beamter durch die Gegend fahren sollte.
Nach etwa 25 km hielt das Fahrzeug an. Als wir ausstiegen, stellten wir fest, dass die Straßen komplett abgesperrt waren. Was sollten wir tun? Meine Mutter und ich erinnerten uns an die Worte des Meisters:
„Dafa standhaft kultivieren, das Herz bleibt unbewegt.Die Ebene erhöhen das Grundlegende.Angesichts der Prüfung die wahre Natur offenbartZur Vollendung kultivieren, Buddha, Dao, Gottheit.“(Wahre Natur enthüllt, 08.05.1999, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)
Meine Mutter sagte: „Keine Schwierigkeit kann uns von unserer Mission abhalten, Menschen zu erretten.“ Mit unseren Taschen voller Informationsmaterialien überquerten wir die Straße und entdeckten ein dreirädriges Fahrzeug. Ich fragte den Fahrer: „Bruder, nimmst du heute Fahrgäste mit?“ Er antwortete: „Niemand traut sich heute zu fahren.“ – „Traust du dich?“ Er erwiderte: „Wenn ihr keine Angst habt mitzufahren, bin ich bereit zu fahren.“ Ich schlug vor: „Na gut, dann nehmen wir die Nebenstraßen.“ Er gab zu bedenken: „Mal sehen, ob das überhaupt möglich ist.“
Wir schlängelten uns durch mehrere Gassen und gelangten auf eine kleinere Nebenstraße. Zu unserer Überraschung war die Straße völlig leer, weder Fahrzeuge noch Menschen waren zu sehen. Unser Fahrzeug war das einzige weit und breit. Da wurde mir klar, dass der Meister diese Fahrt für uns arrangiert hatte. Wir legten die verbleibenden 15 km ohne Probleme zurück und kamen sicher an unserem Ziel an.
Diese Gegend ist ziemlich abgelegen. Meine Mutter und ich gingen im ersten Dorf von Haus zu Haus, erzählten den Menschen dort von Falun Dafa und alles verlief reibungslos. Nachdem wir eine lange Strecke zurückgelegt hatten, kamen wir in einem zweiten Dorf an und sahen eine Gruppe von Männern und Frauen, die unter einem großen Baum saßen. Ich zählte sie schnell – es waren über 20 Personen – und dachte mir: „Das ist eine ziemlich große Gruppe.“ Ich beriet mich mit meiner Mutter und wir beschlossen, die Situation einzuschätzen, während wir uns ihnen näherten.
Wir hielten nach nur wenigen Schritten inne. Plötzlich sagte einer der Männer zur Gruppe: „Die Falun-Dafa-Praktizierenden sind da!“ Dann rief er uns zu: „Kommt her! Was ist los?“ Ich antwortete: „Hier sind so viele Menschen.“ Der Mann sagte: „Fragt einfach mal herum – wenn es jemand wagt, ein Wort gegen euch zu sagen, werde ich ihm mit dem Stock eins überziehen!“
Plötzlich wurde mir klar, dass der Meister die Worte dieses Mannes nutzte, um uns zu leiten, unseren Mut zu stärken und uns zu helfen, unsere Angst zu überwinden. Mit seiner Unterstützung konnten wir alle Materialien verteilen, die wir mitgebracht hatten. Wir sprachen über die Vorzüge von Dafa und darüber, wie wichtig es ist, aus der KPCh auszutreten. Ein älterer Mann, der Parteimitglied war, erkannte die Tatsachen und beschloss, aus der Partei auszutreten. Auch diejenigen, die nie einer Organisation der KPCh beigetreten waren, stimmten zu, dass Dafa gut ist. Am Ende sagten sie alle: „Wir wissen, dass Falun Dafa gut ist; niemand hier ist dagegen. Wir alle wissen, dass ihr gute Menschen seid.“ Gerührt legten meine Mutter und ich unsere Handflächen zum Heshi aneinander und wünschten ihnen Frieden und Sicherheit. Wir ermutigten sie, oft zu sagen: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut“, und sagten ihnen, dass ihnen dies Segen bringen würde.
Wir verließen das Dorf mit vier Informationsbroschüren und einem USB-Stick mit Informationen über Falun Dafa, die wir noch in unserer Tasche hatten, und machten uns auf den Weg zum nächsten Dorf. Als wir den Dorfeingang erreichten, trafen wir auf einige Leute, die am Straßenrand standen und sich unterhielten, und gingen auf sie zu. Ich sprach sie an: „Hallo! Entschuldigen Sie bitte die Störung, wir praktizieren Falun Dafa. Bitte schauen Sie sich diese Materialien an, um die Fakten zu erfahren. Die wahren Umstände zu verstehen, ist ein Segen.“ Sie nahmen die Materialien entgegen und einige, die zuvor der Kommunistischen Jugendliga oder den Jungen Pionieren beigetreten waren, beschlossen, ihre Mitgliedschaft zu kündigen.
Obwohl wir bei diesem Ausflug, um die Fakten zu vermitteln, auf zahlreiche Hindernisse stießen, blieben meine Mutter und ich standhaft in unserem Engagement, Menschen zu erretten, und der Meister ebnete uns den Weg. Indem wir die Störungen aus anderen Ebenen durchbrachen, verlief der anschließende Prozess der Aufklärung sehr reibungslos.
Nachdem wir viele Jahre damit verbracht haben, zu unterwegs zu sein, um die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären und ihnen eine Gelegenheit gegeben haben, dass sie errettet werden können, haben wir persönlich erfahren, dass unser Meister stets an unserer Seite ist und über seine Schüler wacht. Meine Mutter und ich sind entschlossen, unser Gelübde zu erfüllen, dem Meister bei der Errettung aller Lebewesen zu helfen.
Danke, Meister, für Ihre barmherzige Errettung!