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Nach acht Jahren Gefängnis zu einem Jahr Haft verurteilt

1. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Guangdong

(Minghui.org) Das Bezirksgericht Jiedong in Jieyang, Provinz Guangdong, verurteilte Ende Dezember 2025 eine Frau wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu einem Jahr Haft.

Wu Yanna wurde am 5. April 2025 in ihrer Wohnung von Beamten der Staatssicherheit Jiedong sowie der Polizeistationen Yunlu und Quxi festgenommen. Sie geriet ins Visier der Ermittler, nachdem diese herausgefunden hatten, dass sie in einem Dorf über Falun Dafa gesprochen hatte.

Die Polizei durchsuchte Wus Wohnung und brachte sie in die Haftanstalt der Stadt Jieyang. Wann Anklage erhoben oder der Prozess stattfand, ist nicht bekannt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Wu, eine ehemalige Englischlehrerin der Mittelschule Meigang, aufgrund ihres Glaubens ins Visier genommen wurde. Ende Juni 2000 wurde sie in Peking festgenommen, als sie sich für Falun Dafa einsetzte. Nach zehn Tagen Haft in Peking wurde sie nach Guangdong zurückgebracht und dort weitere zwei Wochen festgehalten. Am 24. Januar 2001 erfolgte eine weitere Festnahme, woraufhin sie über acht Monate im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Jiedong verbrachte, bevor sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung verlegt wurde.

Weniger als zwei Monate nach ihrer Freilassung wurde Wu wieder in dieselbe Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Ihr gelang die Flucht, doch sie wurde am 18. April 2004 erneut festgenommen und am 20. Dezember desselben Jahres zu acht Jahren Haft im Frauengefängnis der Provinz Guangdong verurteilt.

Nach ihrer Festnahme im Jahr 2004 wurde Wu brutal gefoltert. Ihr wurde über längere Zeiträume der Gang zur Toilette sowie der Schlaf verweigert. Zudem wurde sie über einen längeren Zeitraum gefesselt. Wenn sie sich auch nur geringfügig bewegte, wurde sie verprügelt, ins Gesicht geschlagen oder man schüttete ihr Wasser in die Nase. In anderen Fällen wurde sie tagsüber gezwungen, stundenlang zu stehen, während nachts ihre Beine gefesselt wurden. Außerdem beschimpften sie die Gefängniswärter und sorgten dafür, dass Mithäftlinge sie rund um die Uhr überwachten – sogar auf der Toilette.

Früherer Bericht:

Englischlehrerin aus der Provinz Guangdong verfolgt