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Warum die KP Chinas Falun Gong so sehr hasst – ehemaliger US-Botschafter enthüllt die Zusammenhänge

10. Februar 2026 |   Von Li Jingfei, Minghui-Korrespondentin in Washington, D.C.

(Minghui.org) Der jährliche Internationale Gipfel für Religionsfreiheit fand vom 2. bis 4. Februar 2026 in Washington, D.C. statt. Samuel Brownback, ehemaliger Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit und Co-Vorsitzender der Veranstaltung, berichtete von seinem persönlichen Weg, wie er erkannte, um was es sich bei Falun Dafa handelt und warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) Falun Dafa hasst. Und auch, warum die USA Falun Dafa unterstützen sollte und weshalb die länderübergreifende Unterdrückung von Falun Dafa zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit Amerikas geworden ist.

Sam Brownback war früher als Sonderbotschafter der Vereinigten Staaten für internationale Religionsfreiheit tätig sowie US-Senator und Gouverneur von Kansas.

Samuel Brownback, Co-Vorsitzender des Internationalen Gipfeltreffens für Religionsfreiheit, in Washington, D.C. am 2. Februar 2026

Warum die KPCh Falun Dafa so sehr hasst

„Ich dachte, es handele sich um eine verfolgte Religionsgruppe und ich verstand Falun Gong nicht. Ich habe es einfach in die Kategorie aller Gruppen eingeordnet, die unter der Herrschaft der KPCh verfolgt werden“, so Brownback.

Warum hasst die KPCh Falun Dafa so sehr? Diese Frage beschäftigte ihn lange Zeit.

„Ich habe das lange Zeit überhaupt nicht verstanden. Es ist eine einheimische Religion, die ihren Ursprung in China hat. Warum wird sie so sehr gehasst? Und dann wurde mir schließlich klar, dass die KPCh Falun Gong als enorme Sicherheitsbedrohung für sich selbst betrachtet. Falun Gong möchte China lediglich zu seiner jahrtausendealten Zivilisation zurückführen und das stellt eine große Bedrohung für die kommunistische Partei dar, deren Ideologie aus Europa importiert wurde. Der Kommunismus ist ein europäischer Import. Und so habe ich die Sache betrachtet und mir gesagt: ‚Okay, jetzt verstehe ich besser, warum die KPCh Falun Gong so sehr hasst.‘ Es leuchtet mir auch ein, warum wir Falun Gong unterstützen sollten.

Ich denke, es war vor allem während des Schreibprozesses dieses Buches über Chinas Krieg gegen den Glauben, dass ich die Möglichkeit hatte, mich intensiv mit jeder der in China verfolgten Glaubensgemeinschaften auseinanderzusetzen. Man führt Interviews, spricht mit den Menschen, vertieft sich in die Informationen – und daraus hat sich dann das Ganze entwickelt.

Die KPCh ist gegen alle Glaubensgemeinschaften, sie will mit keiner von ihnen etwas zu tun haben. Aber diese besondere Feindseligkeit Falun Gong gegenüber rührt meiner Meinung nach daher, dass sie Falun Gong als ernsthafte Bedrohung für ihre Kontrolle und ihre Ideologie ansehen. Die Ideologie von Falun Gong wurzelt in der traditionellen chinesischen Kultur. Der Kommunismus hingegen ist der Marxismus-Leninismus aus Europa – er passt nicht zum chinesischen Volk. Falun Gong entspricht der Natur des chinesischen Volkes und deshalb wird es als eine so große Bedrohung wahrgenommen.“

Brownback weiter: „Ich bin ein Nachfolger Jesu, ich bin Christ, aber während der Arbeit an diesem Buch konnte ich die tiefe Spiritualität des chinesischen Volkes erkennen. Jahrelang habe ich dies eher von außen beobachtet, wie der Kommunismus eine nicht-spirituelle Ideologie durchsetzte, die der Natur des chinesischen Volkes widerspricht. Falun Gong versucht, auf dieser Natur des chinesischen Volkes aufzubauen. Ich kann folgendes Beispiel anführen: Es ist, als würde man Unkraut auf den Boden von Kansas werfen – es wächst einfach. Und so ist die Natur der Falun-Gong-Lehre: Sie ist dem chinesischen Boden sehr eigen.“

Die länderübergreifende Verfolgung von Falun Gong beeinträchtigt die US-Sicherheit

Brownback hat auch die länderübergreifende Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh in den USA in den letzten Jahren beobachtet. „Ich denke, diese länderübergreifende Unterdrückung beeinträchtigt die nationale Sicherheit, denn sie findet unter anderem im Inland, in den Vereinigten Staaten, statt. Zweitens sehe ich, dass wir in den USA Gruppen wie Falun Gong, die tibetischen Buddhisten, die uigurischen Muslime und die Christen unterstützen sollten, da dies unsere Auseinandersetzung mit der KPCh ist. Sie befinden sich im Krieg mit uns und wir sollten darauf reagieren, indem wir sagen: ‚Wenn ihr uns angreift und uns verfolgt, werden wir euch entgegentreten.‘ Und einer eurer größten Schwachpunkte ist euer Umgang mit Religion, mit allen Religionen. Er ist schrecklich und beleidigt die Menschen in China und wir sollten diejenigen unterstützen, die sich für Religionsfreiheit einsetzen, als Teil unserer Verteidigung gegen die KPCh.“

Neun US-Senatoren unterstützen gemeinsam Gesetzentwurf zum Schutz von Falun Gong

Die Senatoren, die den Falun Gong Protection Act (S.817) unterstützen: (1. Reihe, v.l.n.r.): Hauptsponsor Senator Ted Cruz (Republikaner, Texas), Co-Sponsoren: die Senatoren Ron Johnson (Wisconsin) und Rick Scott (Florida); (2. Reihe, v.l.n.r.): Thom Tillis (North Carolina), Mike Rounds (South Dakota) und Todd Young (Indiana); (3. Reihe, v.l.n.r.): John Cornyn (Texas), David McCormick (Pennsylvania) und Roger Marshall (Kansas)

Das Falun-Gong-Schutzgesetz (S. 817) wurde am 3. März 2025 von Senator Ted Cruz eingebracht. Der Gesetzentwurf besagt, dass die Kommunistische Partei Chinas weiterhin Zwangsorganentnahmen an Falun-Gong-Praktizierenden durchführt. Das Gesetz sieht Sanktionen gegen die an den Zwangsorganentnahmen Beteiligten vor. Derzeit haben sich acht republikanische Senatoren der Liste der Mitunterzeichner des Gesetzentwurfs angeschlossen.

Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete das Falun-Gong-Schutzgesetz am 5. Mai 2025 einstimmig. Der Abgeordnete Scott Perry aus Pennsylvania, der den Gesetzentwurf eingebracht hatte, verurteilte die KPCh für ihre Verbrechen der Verfolgung und Organentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden. Er sagte: „Chinas staatliches Organtransplantationssystem verübt in Krankenhäusern ein organisiertes, blutiges Massaker an seinen Bürgern. Diese barbarischen Handlungen müssen aufhören, andernfalls müssen die USA die Beziehungen zu China abbrechen.“ Er forderte den US-Senat auf, das Falun-Gong-Schutzgesetz so schnell wie möglich zu verabschieden.

Brownback erwiderte darauf: „Ich denke, alle Gesetzesentwürfe, die uns voranbringen und die zentrale Bedeutung der Religionsfreiheit anerkennen, sind gut. Es gibt eine Achse dunkler Länder – kommunistische, totalitäre und autoritäre Staaten –, die sich gegen die Religionsfreiheit stellen. Wir müssen es anprangern, uns dagegenstellen und die Religionsfreiheit fördern.“