(Minghui.org) Im Folgenden berichte ich von einigen meiner Kultivierungserfahrungen.
Von April bis Mai 1999 verbrachte ich meinen Urlaub in meiner Heimatstadt, da ich meine Eltern besuchte. In dieser Zeit sah ich mir Videoaufzeichnungen der Vorträge von Meister Li Hongzhi in Guangzhou an. Tief in meinem Herzen spürte ich sofort: Dies ist eine aufrichtige Kultivierungspraxis; jedes Wort des Meisters ist wahr. Von diesem Moment an verwurzelten sich die Prinzipien von Falun Dafa in meinem Herzen.
Damals war ich Anfang zwanzig. Aufgrund meiner angeschlagenen Gesundheit war ich eher introvertiert und der Umgang mit anderen Menschen fiel mir schwer.
Während meines Studiums an der Universität kam ich mit verschiedenen Qigong-Praktiken und -Theorien in Berührung und praktizierte sogar kurzzeitig eine falsche Qigong-Methode. Sogar mit einer älteren Frau, die einige übernatürliche Fähigkeiten besaß, kam ich in Kontakt. Doch trotz all dieser Erfahrungen blieben noch viele meiner tiefgründigen Fragen offen; und dann stieß ich auf die Fa-Vorträge des Meisters.
„Das ist es, wonach ich gesucht habe!“ So entstand meine heilige Verbindung zu Falun Dafa.
Nur wenige Monate später begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) unter der Führung ihres damaligen Vorsitzenden Jiang Zemin mit der landesweiten brutalen Verfolgung von Falun Gong. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht alle Übungen gelernt und mein Verständnis der Fa-Prinzipien war oberflächlich. Ich hatte niemanden, mit dem ich meine Gedanken und Gefühle teilen konnte. Deshalb war ich ziemlich verzweifelt und wusste nicht, was ich tun sollte.
Erschwerend kam hinzu, dass mein damaliger Ehemann große Angst vor der Verfolgung hatte und mich davon abhalten wollte, weiter zu praktizieren. Er zerriss sogar meine Dafa-Bücher. Ich war zutiefst traurig, hilflos und verzweifelt.
Später kam meine Mutter zu uns, da sie mich bei der Betreuung unseres Kindes unterstützte. Bevor sie ging, ließ sie mir ein Zhuan Falun sowie Tonaufnahmen der Vorträge des Meisters da. So erhielt ich erneut die Möglichkeit, mich mit dem Fa zu verbinden.
Als mein damaliger Ehemann für eine Fortbildung verreist war, nutzte ich die Zeit intensiv: Ich hörte mir so oft wie möglich die Vorträge des Meisters an und praktizierte die Übungen. Jeden Tag spürte ich, dass ich schnell vorankam. Ich hatte auch das Gefühl, dass sich etwas in meinem Himmelsauge nach innen bohrt, als würde es sich nach innen öffnen. Während der Meditation fühlte ich, wie mein Körper sich sanft auf und ab bewegte; es war genau so, wie es der Meister in seiner Lehre beschreibt.
Auch mein körperlicher Zustand verbesserte sich deutlich. Meine Haut wurde klar und rosig und meine Kolleginnen sagten, wie gesund ich aussehe.
Mein Weg der Kultivierung verlief nicht immer geradlinig. Ich stolperte, fiel hin, stand wieder auf und machte weiter. Der Meister hat mich nie aufgegeben und mich stets unterstützt.
Wegen meiner Anhaftung an Aktivismus, meiner Neigung zu Extremen und mangelnder Besonnenheit nutzte die KPCh schließlich meine Schwächen aus. Ich wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Anfangs war ich ziemlich deprimiert. Doch dann begann ich, nach innen zu schauen und viele meiner Anhaftungen loszulassen. Ich rezitierte die Fa-Inhalte, an die ich mich erinnern konnte, und nach und nach wurden meine aufrichtigen Gedanken stärker. Schließlich beschloss ich, überall dort, wo ich war, den Menschen die Güte und Herrlichkeit von Falun Dafa zu zeigen.
Eine Mitgefangene, die wegen Wirtschaftsdelikten verurteilt worden war, hörte mir gerne zu, wenn ich Gedichte aus Hong Yin rezitierte. Manchmal rezitierte sie sogar mit. Eines Tages erzählte sie mir, sie habe den Meister in ihrem Traum gesehen; er sei zu ihr gekommen und habe mit ihr gesprochen.
Auch wenn ich mit meinem Himmelsauge nichts sehen kann, weiß ich tief in meinem Herzen, dass der Meister jederzeit über uns wacht.
Eine weitere Mitgefangene, die wegen der Beherbergung eines Kriminellen einsaß, war sehr deprimiert. Sie war Anfang 50, doch ihre Haare waren bereits ganz weiß. Ich sprach ihr Mut zu und erklärte ihr die Fa-Prinzipien. Allmählich veränderte sie sich. Oft rezitierte sie die beiden glückverheißenden Sätze über Falun Dafa. Sie behandelte mich wie eine Vertraute und glaubte fest an die Hilfe von Dafa bei ihren Problemen. Ihre Stimmung hellte sich spürbar auf, und sie gewann neue Hoffnung für die Zukunft.
Eine taubstumme Frau, die wegen Diebstahls einsaß, wurde oft von anderen schikaniert. Sie suchte stets meine Nähe, weil ich immer gütig zu ihr war.
Ich verständigte mich mit ihr schriftlich, erklärte ihr, was gut und was schlecht ist, und riet ihr, nach der Entlassung keine schlechten Dinge mehr zu tun. Ich schrieb: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Sie nickte mit einem breiten Lächeln und formte mit den Händen in der Gebärdensprache die Worte: „Falun Dafa ist gut!“
Es gab auch zwei sehr aufbrausende Frauen, die häufig in Streit gerieten. Eines Tages hielten sie bereits etwas in der Hand und wollten erneut aufeinander losgehen.
Ich ging ruhig zu ihnen hin und sagte leise: „Falun Dafa ist gut.“ Sofort beruhigten sich beide und gingen auseinander.
Die Wärter wunderten sich sehr und fragten mich: „Was bist du für eine? Du siehst anmutig und sanft aus; aber alle hören auf dich, sie tun, was du sagst, und wollen dir auch helfen.“
All dies war der Kraft von Dafa zu verdanken, wie hätten sie das wissen sollen?
Einige „Baojia“ (Strafgefangene, die von den Gefängniswärtern beauftragt werden, Dafa-Praktizierende zu überwachen und zu misshandeln) änderten ebenfalls ihr Verhalten, nachdem sie die selbstlose Güte der Dafa-Praktizierenden erlebt hatten. Sie wollten mehr über Praxis erfahren, rezitierten leise Gedichte aus Hong Yin und Essentielles für weitere Fortschritte und sangen mit mir Dafa-Lieder. Nach und nach waren sie alle von der Lehre des Falun Dafa überzeugt.
Eine von ihnen konnte sehr gut pfeifen und pfiff in den Pausen oft die Melodie eines Dafa-Liedes. Der Klang hallte weit durch die Gänge.
Überall wo wir Dafa-Praktizierende sind, bringen wir Licht und Hoffnung. Denn wir haben unseren barmherzigen Meister stets an unserer Seite und tragen die Anleitung des Fa in unseren Herzen; wir haben die heilige Mission, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen.
Der Ehemann einer Kollegin war gelähmt und bettlägerig. Ich schenkte ihr einen Musikplayer, damit ihr Mann Sendungen von Praktizierenden hören konnte, wie zum Beispiel über traditionelle Kultur oder reine, himmlische Musik.
Er hörte diese Inhalte sehr gerne und sagte oft: „Warum sind diese Sendungen so wohltuend?“ Die Güte der Praktizierenden kann tatsächlich den Nebel im Kopf vertreiben, und himmlische Melodien können die Finsternis aus dem Herzen erhellen.
Später gab ich ihnen auch Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei und andere Informationen, auch Bücher über Reinkarnation. Der Mann meiner Kollegin las sie mit großer Freude. Gleich nachdem er morgens aufwachte, fragte er schon danach.
Beide traten aus der KPCh und den angegliederten Organisationen aus. Ihr Mann rezitiert seither häufig: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“
Während der Pandemie wurde keiner der beiden positiv getestet. Meine Kollegin sagte immer wieder dankbar, sie seien vom Dafa gesegnet.
Ein anderer Kollege hatte ein Bild von Mao Zedong im Auto hängen. Ich sagte zu ihm: „Du hast die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei gelesen und bist aus den Organisationen der KPCh ausgetreten. Du weißt, dass unter der Herrschaft von Mao bis zu 80 Millionen Chinesen eines unnatürlichen Todes starben. Bei so vielen ruhelosen Geistern ist es wirklich nicht gut, sein Bild im Auto zu haben.“
Ich schenkte ihm daraufhin einen schönen Anhänger mit einer Falun-Dafa-Botschaft. Er nahm sofort das Bild von Mao ab und ersetzte es durch den Anhänger. Ein weiterer Kollege tauschte ebenfalls seinen Anhänger aus, da er an den Segen von Dafa glaubte.
Die Eltern einer Kollegin wurden in der Vergangenheit von der KPCh verfolgt, auch sie war damals davon betroffen gewesen. Sie hatte große Angst vor der KPCh. Jedes Mal, wenn ich sie ermutigte, aus der Partei und den Unterorganisationen auszutreten, wich sie aus Furcht zurück.
Während der Pandemie wurde sie sehr krank und war positiv getestet worden. Bis heute leidet sie unter Nachwirkungen und fühlt sich körperlich geschwächt.
Ich gab sie nicht auf und ermutigte sie immer wieder, die beiden glückverheißenden Sätze über Falun Dafa zu rezitieren. Nach und nach änderte sich ihre Haltung, und sie begann, meine Aufrichtigkeit und Güte zu schätzen.
Ich sagte zu ihr: „Nur wenn du aus den Organisationen der KPCh austrittst, kannst du dich wirklich von ihr lösen. Es geht hier nicht um Politik, sondern darum, sich aus den Fängen des Bösen zu befreien und den tödlichen Schwur zu beenden, den man einst abgelegt hat. Nur dann können wir von himmlischen Gottheiten und Buddhas beschützt werden.“ Schließlich trat sie aus den Unterorganisationen der KPCh aus.
Einmal hatte sie einen Unfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Ich besuchte sie und erinnerte sie an das Rezitieren. Das tat sie und erholte sich schnell.
Meine Mutter kaufte 2010 einen kleinen, hübschen Musikplayer mit einem sehr klaren Klang. Jahrelang spielte sie darauf die Falun-Dafa-Übungsmusik ab. Vor einigen Jahren ließ sich der Player nicht mehr richtig aufladen. Deshalb wollte sie ihn wegwerfen.
Ich konnte das nicht übers Herz bringen und nahm ihn mit nach Hause. Er funktionierte nur noch, wenn er am Strom angeschlossen war, und schaltete sofort ab, wenn er nicht mehr am Netz war. Deshalb ließ ich ihn in der Steckdose, wenn ich die Übungsmusik abspielte. Später wurde der Bildschirm des Players schwarz. Ich schloss ihn an, bewegte ihn ein wenig hin und her, und plötzlich spielte er wieder.
Heute nutze ich ihn nur noch, um die Dafa-Musik „Pudu“ und „Jishi“ abzuspielen. Der Klang ist immer noch klar und schön und die heiligen Melodien erfüllen mein Zuhause.
In der heutigen Zeit, in der Menschen und Gottheiten gleichzeitig existieren und alle Wesen im Licht des Fa baden, wird alles harmonisch.
Wir sind Dafa-Jünger, die über die Minghui-Website miteinander verbunden sind. Unsere historische Mission verlangt von uns, allen Wesen mit Güte zu begegnen. Wir müssen jeden unserer Gedanken überprüfen und alle menschlichen Anhaftungen loslassen. Auf diese Weise können wir uns durch die Kultivierung weiter reinigen und korrigieren, bis wir zu unserem wahren Selbst und unserer wahren Heimat zurückkehren, gemeinsam mit allen erretteten Lebewesen.