Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Dritte unrechtmäßige Haftstrafe für pensionierte Lehrerin aus Peking – wegen ihres Glaubens an Falun Dafa

12. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Peking, China

(Minghui.org) Das Bezirksgericht Huairou in Peking verurteilte eine pensionierte Lehrerin zu 18 Monaten Haft, weil sie Falun Dafa praktiziert, wie Minghui.org kürzlich erfuhr.

Yu Zhanqin, um die 60, wurde am 4. Juli 2025 festgenommen, nachdem ein Ehepaar sie bei einem Gespräch über Falun Dafa heimlich aufgenommen hatte. Die beiden übergaben die Audioaufnahmen der Polizei. Beamte der Staatssicherheit und des Büro 610 am Polizeirevier Huairou und der Polizeistation Longshan waren an der Festnahme beteiligt.

Zwei Beamte durchsuchten noch in derselben Nacht Yus Wohnung, fanden aber keine Beweise gegen sie. Sie blieb dennoch in der Haftanstalt des Bezirks Shunyi inhaftiert.

Ende September 2025 suchten zwei Beamte (einer davon mit dem Nachnamen Wu) der Polizeistation Longshan Yu in ihrer Wohnung auf und vernahmen ihren Mann. Sie gaben an, dass sie den Fall nach dem 1. Oktober an die Staatsanwaltschaft des Bezirks Huairou weiterleiten würden.

Yus Mann erhielt keine weiteren Informationen zum Stand des Verfahrens. Er erfuhr erst kürzlich von der Haftstrafe seiner Frau. Er weiß weiterhin nicht, wann Anklage erhoben, der Prozess geführt oder die Verurteilung ausgesprochen wurde. Auch ist auch unklar, ob Yu sich noch in Untersuchungshaft befindet.

Es ist bereits Yus dritte Verurteilung aufgrund ihres Glaubens. Zuvor saß sie zweimal insgesamt ein Jahr und neun Monate im Gefängnis. Ihre Pension wurde nach ihrer zweiten Haftstrafe im Oktober 2023 ausgesetzt.

Erste Haftstrafe

Yu wurde am 10. Februar 2021 festgenommen, nachdem sie angezeigt worden war, weil sie mit Passanten über Falun Dafa gesprochen hatte. Ihre Wohnung wurde durchsucht. Aufgrund ihres hohen Blutdrucks wurde sie vom Gefängnis im Bezirk Shunyi nicht aufgenommen und am nächsten Nachmittag freigelassen.

Am 19. September 2021 war Yu in Huairou in einem Bekleidungsgeschäft in der Südstraße einkaufen. Ein Verkäufer von Elektromotorrädern zeigte sie an, weil sie mit ihm über Falun Dafa gesprochen hatte. Beamte der Polizeistation Longshan nahmen sie fest und brachten sie in das Gefängnis Huairou. Später wurde sie zu sechs Monaten Haft verurteilt und am 8. März 2022 freigelassen.

Zweite Haftstrafe

Yu wurde am 7. Juli 2022 erneut verhaftet, nachdem Jemand sie wegen Gesprächen über Falun Dafa angezeigt hatte. Sie wurde in die Haftanstalt Huairou gebracht und zu einer fünfzehnmonatigen Haftstrafe verurteilt, deren Zeitpunkt unbekannt ist. Während ihrer Haft im Pekinger Frauengefängnis wurde sie brutal gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen, da sie Falun Dafa nicht abschwören wollte.

Nach ihrer Freilassung am 6. Oktober 2023 stellte Yu fest, dass ihre Pension ausgesetzt worden war. Sie wandte sich an das Schulamt des Bezirks Huairou und erfuhr, dass ihr Name aus der Pensionsliste gestrichen worden war. Trotz ihrer wiederholten Bemühungen um die Wiederherstellung ihrer Pension verweigerte man ihr eine rechtliche Begründung und eine schriftliche Bestätigung. Man drohte ihr sogar mit Gefängnis, sollte sie wagen, die Behörde erneut zu „belästigen“.

Früherer Bericht:

Pekingerin vier Monate inhaftiert – weil sie in der Öffentlichkeit über Falun Dafa gesprochen hat