(Minghui.org) Ich stimme dem zu, was der Autor in einem kürzlich auf Minghui veröffentlichten Artikel geschrieben hat: „Die Wichtigkeit, beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken wachsam zu bleiben". Ich musste an einige ähnliche Fälle hier vor Ort denken und möchte meine Gedanken dazu mit euch teilen.
Nachdem ein Praktizierender namens Zhou aus unserer Region begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, konzentrierte er sich darauf, Menschen darüber zu informieren. Eines Tages kam die schockierende Nachricht, dass er verstorben sei. Kaum jemand konnte das glauben.
Es könnten mehrere Faktoren dazu geführt haben. Einige Praktizierende hatte bemerkt, dass Zhou offenbar Schwierigkeiten hatte, aufrichtige Gedanken auszusenden. Seine Hand neigte sich zu einer Seite und er döste oft dabei ein. Danach fiel es ihm schwer, die Augen zu öffnen. Auch beim Meditieren döste er ein – und versuchte nicht, es zu korrigieren.
Feng, eine andere Praktizierende, erzählte den Menschen aktiv von Dafa und half anderen Praktizierenden. Allerdings nickte sie ein, wenn sie das Fa las, die Übungen machte und aufrichtige Gedanken aussandte. Sie war unkonzentriert und benommen. Obwohl sie wusste, dass sie Probleme hatte, versuchte sie nicht, diese zu beheben. Sie starb während der COVID-Pandemie.
Eine ältere Praktizierende namens Wang ging täglich hinaus, um den Menschen von Dafa zu erzählen und ihnen zu helfen, aus den Organisationen der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten. Sie schlief ebenfalls ein, wenn sie das Fa las oder aufrichtige Gedanken aussandte. Sie wurde verhaftet und für drei Jahre inhaftiert. Ihre derzeitige Situation ist nicht gut. Ein anderer Praktizierender namens Zhang befindet sich in einer ähnlichen Lage und wurde in ein Umerziehungslager gebracht.
Auch ich hatte lange Zeit Schwierigkeiten, aufrichtige Gedanken auszusenden. Zu jeder Zeit passierten zu Hause ständig störende Dinge. Ich war erschöpft und dachte, diese Probleme seien durch das Karma meiner Familie verursacht worden. Nachdem ich die Situation mit anderen Praktizierenden besprochen hatte, erkannte ich, dass diese Probleme durch meinen Kultivierungszustand verursacht wurden.
Da ich Schwierigkeiten hatte, mich zu konzentrieren, wenn ich aufrichtige Gedanken aussandte, war mein Raumfeld nicht klar. Die alten Mächte nutzten dies aus und benutzten gewöhnliche Menschen, um mich zu stören. Nachdem ich beschlossen hatte, mich zu korrigieren, half mir der Meister und die jahrelange Prüfung endete. Auch die Situation meiner Familie stabilisierte sich.
Wenn ich über meine Erfahrungen nachdenke, glaube ich, dass das Wichtigste daran war, mein Problem zu erkennen und dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Der Meister sagt:
„Ich sage euch allen, der Rest, der jetzt Dafa und die Dafa-Jünger noch sabotieren kann, ist auf unsere Schüler selbst zurückzuführen. Ihr Schüler, die ihr das Aussenden der aufrichtigen Gedanken nicht ernstgenommen habt: Die Bösen in den Räumen, für die ihr selbst die Verantwortung tragen sollt und für die ihr zuständig seid, sind noch nicht beseitigt. Das ist eben der Grund.“ (Fa-Erklärung auf der Konferenz in Florida, USA, 29.01.2001)
„Du beseitigst die Bösen in deinen eigenen Gedanken, die eine Auswirkung innerhalb des Bereichs deines eigenen Körpers haben. Gleichzeitig sollst du das außen Befindliche beseitigen, das mit dem Raum, in dem du dich befindest, direkt verbunden ist. Wenn du sie nicht beseitigst, werden sie nicht nur dich verfolgen und hemmen, sie werden auch noch andere Schüler, andere Dafa-Jünger verfolgen.“ (ebenda)
„Ich sage euch, wenn jeder Schüler dies erreichen kann, in den fünf Minuten, in denen alle gleichzeitig aufrichtige Gedanken aussenden, werden die Bösen nie mehr in den Drei-Weltkreisen existieren. So wichtig ist das.“ (ebenda)
Jedes Mal, wenn ich diese Worte lese, bin ich tief erschüttert. Mir ist klar geworden, dass es unverantwortlich ist, wenn man keine starken aufrichtigen Gedanken hat – gegenüber der eigenen Kultivierung, der Sicherheit der Mitpraktizierenden, gegenüber der Errettung der Lebewesen und letztlich gegenüber der Fa-Berichtigung selbst.
Mit anderen Worten, ich enttäuschte die barmherzige Erlösung des Meisters. Während ich die Prüfung durchlief, fühlte ich mich, als wäre mein Geist blockiert und ich würde daran gehindert, dies zu erkennen.
Der menschliche Wunsch, nur „das zu glauben, was man sieht“ behinderte mich. Und er war verbunden mit einem starken Streben nach Erfolg.
Wenn ich Menschen von Dafa erzählte und ihnen half, ihre Mitgliedschaft in den Organisationen der KPCh zu widerrufen, hatte ich das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Ich fühlte mich dann gut.
Im Gegensatz dazu konnte ich beim Aussenden aufrichtiger Gedanken keine Ergebnisse sehen, weshalb ich dem keine Priorität einräumte. Jetzt ist mir klar, dass dies menschliche Anschauungen sind.
Ich habe auch erkannt, dass wir uns vor der Illusion einer „Klarheit des Geistes“ hüten sollten. In dem Artikel dachte die Autorin, sie hätte beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken gute Arbeit geleistet. Als sie sich jedoch mit ihrem Handy aufnahm, sah sie, dass sie eingenickt war.
Wir nehmen vielleicht an, dass wir es gut machen. Doch je mehr man denkt, es sei „gut“, desto mehr Vorwand bekommt das Böse, einen zu stören.
Ich möchte alle Mitpraktizierende daran erinnern: Wenn man über längere Zeit keine klaren aufrichtigen Gedanken aussenden kann, bedeutet das, dass im eigenen Raumfeld ein ernsthaftes Problem besteht. Man befindet sich vielleicht bereits in Gefahr. Wir beschweren uns vielleicht sogar, wenn andere Praktizierende uns auf unsere Probleme hinweisen. Ich möchte allen vorschlagen, sich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken aufzunehmen.
Ich hoffe, dass wir alle darauf achten und uns bemühen, es besser zu machen. Andernfalls könnten die Elemente in unseren Raumfeldern, die noch nicht korrigiert wurden, uns und andere stören. Die Folgen sind sehr ernsthaft.