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Ich bin zwar Analphabetin, kann aber das „Zhuan Falun“ lesen

13. Februar 2026 |   Erzählt von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich bin 67 Jahre alt und lebe in China auf dem Land. Obwohl ich erst 2019 mit dem Praktizieren von Falun Dafa angefangen habe, hatte ich schon seit 1996 damit Kontakt. Denn mein Mann war schon damals Praktizierender und mit ihm hörte ich die Vorträge des Meisters und wir praktizierten auch die Übungen zusammen. Warum begann ich nicht schon früher mit der Kultivierung? Ich hatte eine starke Anhaftung an meine mangelnde Bildung und zweifelte daran, dass ich das Fa richtig lernen könnte, weil ich Analphabetin war.

Als mein Mann im Januar 2019 aus dem Gefängnis entlassen wurde, sagte er zu mir, dass die Zeit für die Kultivierung im Dafa bald vorbei sei. Er erinnerte mich daran, dass der Meister gekommen ist, um die Menschen zu retten, und dass wir diese einmalige Chance nicht verpassen sollten. Er sagte, es sei noch nicht zu spät für mich, mit der Praxis zu beginnen, solange ich fleißig üben würde. Daraufhin begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Im Folgenden schildere ich einige meiner Kultivierungserfahrungen.

Ich lerne, das Zhuan Falun zu lesen

Ich wurde in eine arme Familie hineingeboren und hatte mehrere Geschwister. Meine Eltern mussten arbeiten, als ich klein war, deshalb ging ich nicht zur Schule sondern blieb ich zu Hause, um die Hausarbeit zu machen. Es schüchterte mich ein, all die Schriftzeichen in dem kostbaren Buch Zhuan Falun zu sehen. Mein Mann erzählte mir, dass viele ältere Frauen, die auch nicht Lesen gelernt hatten, mit dem Segen des Meisters schnell das Buch lesen lernten, nachdem sie mit der Kultivierung begonnen hatten. Da dachte ich, ich müsste es ja auch können, wenn andere Frauen es konnten, und beschloss, es zu versuchen.

Ich begann mit dem einleitenden Text „Über Dafa“ und lernte das Fa, wann immer ich Zeit hatte, Tag und Nacht. Wenn ich zu Hause war, bat ich meinen Mann um Hilfe, und auch meine Mitpraktizierenden halfen mir. Es dauerte 18 Monate, bis ich das Buch zum ersten Mal lesen und am gemeinsamen Fa-Lernen der Gruppe teilnehmen konnte. Ich dankte dem barmherzigen Meister, dass er mich, diese etwas begriffsstutzige Schülerin, so gesegnet hatte.

Der Meister beschützte meine Familie

Ich machte mir etwas Sorgen, wie ich es anstellen sollte, den Menschen die wahren Umstände zu erklären. Wegen meiner mangelnden Bildung konnte ich mich nur schlecht ausdrücken, deshalb verteilte ich nachts Informationsmaterialien über Dafa. Tagsüber, wenn wir mit unserem Elektrodreirad Wertstoffe sammelten, sprach mein Mann mit den Menschen mit Schicksalsverbindung und ich verteilte Dafa-Amulette.

Einmal riss uns ein Mann den Dreiradschlüssel aus der Hand und wollte uns bei der Polizei anzeigen. Als er zur Kreuzung rannte, folgte ihm mein Mann, während er kraftvolle aufrichtige Gedanken aussandte. Er rief: „Die Falun-Dafa-Praktizierenden sind gute Menschen! Wir tun Gutes, um Menschen zu retten. Sie begehen eine Straftat, wenn Sie uns anzeigen. Ihr Handy ist kaputt, Sie können damit nicht die Polizei rufen.“

Ich geriet in Panik und fragte mich, wie ich ohne Schlüssel mit dem Rad fahren sollte. Zu meiner Überraschung fand ich einen Ersatzschlüssel in meiner Tasche. Ich fuhr los und nahm meinen Mann mit, während der Mann fassungslos an der Kreuzung stand. Ich dankte dem Meister für seinen Schutz.

Starke aufrichtige Gedanken vertreiben das Böse

Nachdem mein Mann im August 2021 verhaftet worden war, weil er mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte, durchsuchte die Polizei dreimal unser Haus. Die ersten beiden Male beschlagnahmten sie viele unserer Dafa-Bücher, Flugblätter und einen Kopierer. Beim dritten Mal erschienen acht Beamte, einige mit Kameras. Sie rannten in den dritten Stock, wo wir verschiedene Gegenstände und unser hart verdientes Geld für das ganze Jahr aufbewahrten. Ich folgte ihnen dicht auf den Fersen.

Als sie begannen, Stapel von Materialien in der Nähe unseres Geldverstecks umzuwerfen, stampfte ich, so fest ich konnte, auf den Boden und rief: „Stehen bleiben!“ Die Polizisten wirkten geschockt und wie in Panik, als hätten sie etwas Furchtbares gesehen. Sie gingen sofort nach unten und verschwanden.

Nachdem sie gegangen waren, setzte ich mich auf das Sofa, mein Herz klopfte noch immer. Ich wusste, dass der Meister meine Familie vor einem großen Verlust bewahrt hatte, denn auf meiner damaligen Kultivierungsebene waren meine aufrichtigen Gedanken nicht stark genug, um das Böse abzuwehren.

Nach diesem Vorfall wuchs mein Glaube an den Meister und an Dafa, ebenso wie mein Entschluss, mich weiter zu kultivieren.

Praktizierende helfen einander, Dafa zu bestätigen

Eines Abends rief mich eine Praktizierende an und sagte, eine andere Praktizierende leide unter Krankheits-Karma und brauche dringend Hilfe. Ich versprach, sie zu besuchen.

Als ich am nächsten Tag ankam, lag die über 70-jährige Praktizierende mit geschlossenen Augen im Bett; sie konnte nicht sprechen. Ihr Mann sagte, sie sei völlig hilflos und müsse zur Toilette getragen und gefüttert werden. Die Mahlzeiten seien eine stundenlange Quälerei und oft spucke sie das Essen wieder aus. Ich versicherte ihm, es würde ihr bald besser gehen.

Als ich ihr Brei gab, aß sie ein paar Löffel, weigerte sich dann aber, mehr davon zu schlucken, und spuckte ihn schließlich aus. Ich spürte, dass etwas nicht stimmte, und fragte ihren Mann, ob etwas in den Brei gemischt worden war. Als er sagte, ihr Sohn habe Medizin hineingetan, erklärte ich ihm, dass ihr Körper mit Ablehnung darauf reagiere, weil Dafa-Praktizierende keine Medikamente einnehmen würden.

Wir gaben ihr daraufhin reinen Brei und sie aß die nächsten Tage alles auf. Sie öffnete sogar die Augen, nahm den Löffel und aß schließlich selbstständig. Ich las ihr auch jeden Tag aus dem Zhuan Falun vor. Manchmal öffnete sie die Augen und nickte leicht. Ihr Zustand besserte sich von Tag zu Tag. 

Am sechsten Tag besuchte sie mein Mann. Er sagte zu ihr: „Du musst an den Meister und Dafa glauben. Der Meister wird keinen seiner Schüler im Stich lassen. Krankheits-Karma ist eine Illusion, deshalb solltest du die Arrangements der alten Mächte ablehnen. Seit den ersten Tagen hast du dich kultiviert und warst damals fleißig am Praktizieren. Wie kannst du denn jetzt im Bett liegen bleiben und dich weigern, dein Gelübde zu erfüllen? Finde schnell deine Schwachstellen heraus und dann steh auf und hilf dabei, die Menschen zu erretten.“

Sie öffnete den Mund, um zu sprechen, doch es kam kein Wort heraus. Ich wusste jedoch, dass sie geistig klar war. Ihr Sohn war gerührt, als er ihre Fortschritte sah, und bot uns 800 Yuan (fast 100 Euro) an, die ich jedoch ablehnte. „Deine Mutter und ich praktizieren gemeinsam“, erklärte ich ihm. „Ich bin nicht hier, um mich gegen Bezahlung um sie zu kümmern. Dafa hat uns zu guten Menschen gemacht, den besten in der Welt. Wenn du jemandem danken willst, dann danke dem Meister!“ Er sagte nichts, aber ich sah ihn leicht lächeln.

Ich habe spät mit dem Üben begonnen und meine Kultivierungsebene ist noch nicht sehr hoch. Ich bin noch weit davon entfernt, die Anforderungen des Meisters zu erfüllen, und ich muss mich noch von vielen Anhaftungen lösen, aber ich gelobe, mich bis zum Ende weiter zu kultivieren.