Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Ich begann mit dem Praktizieren, nachdem ich die Bücher in Sicherheit gebracht hatte

20. Februar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Meine Familie besitzt ein Möbelgeschäft und beschäftigt viele Mitarbeiter. Einer meiner Freunde praktiziert Falun Dafa. Während der Jahre, in denen Jiang Zemin Falun Dafa brutal verfolgte, wurde dieser Freund den Behörden gemeldet und die Polizei suchte nach ihm. Er wohnte neun Tage bei meinem Mann und mir, fühlte sich dann aber nicht mehr sicher und fürchtete außerdem, uns mit seiner Anwesenheit zu belasten. Er informierte meinen Mann und mich darüber, dass er gehen würde und fragte uns, ob wir seine Dafa-Bücher aufbewahren könnten. Wir willigten ein. Einige Tage später brachte er uns ein großes Paket mit Büchern.

Später erfuhren wir, dass er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Einige Zeit später bat uns seine Frau, ein Bild des Meisters aufzubewahren, und mein Mann brachte es mit nach Hause. Nach einigen Monaten kam ein anderer Praktizierender und nahm es wieder mit. Während der drei Jahre, die mein Freund im Gefängnis verbrachte, wollte ich nicht, dass die Bücher feucht würden und lüftete sie daher regelmäßig. Zum Glück waren sie in gutem Zustand, als er sie nach seiner Freilassung abholte.

Als ich ihm die Bücher gab, fragte ich: „Würdest du mir zwei Bücher dalassen?“ Welche zwei ich denn gerne haben wolle, fragte er, und ich antwortete: „Die, die das Fa lehren und die Übungen erklären.“

„Du hast dir unermessliche Tugend erworben, indem du die Bücher so sicher aufbewahrt hast, deshalb gebe ich dir zwei“, antwortete er und gab mir ein Exemplar des Zhuan Falun und ein Falun Gong – Der Weg zur Vollendung. Er fügte hinzu: „Wenn du einmal angefangen hast zu lesen, höre nicht auf. Sonst wird es schwer, weiterzulesen!“

Ich las die Bücher, wann immer ich Zeit hatte. Ein paar Tage später kam er, um mir die Übungen beizubringen. Nachdem er gegangen war, lernte ich die Übungen weiter, indem ich der Anleitung in dem Buch folgte. Ich lernte alle fünf Übungen in ein paar Monaten und übte jeden Tag, obwohl ich mir nicht sicher war, ob meine Bewegungen korrekt waren.

Damals war ich in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung – ich hatte Spondylose, Bluthochdruck und einen Bandscheibenvorfall; einmal wurde ich nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Genesung verlief schwierig, mir war schwindelig, ich hatte Herzrasen und fühlte mich schwach. Alles, was ich ansah, schien zu zittern. Durch das Fa-Lernen und das Praktizieren der Übungen verschwanden alle diese Symptome.

Eines Tages im Sommer spürte ich plötzlich eine Hitzewallung vom Scheitel hinunter in den ganzen Körper, mein Herz raste. Ich befürchtete einen Herzinfarkt und eilte zur Klinik. Noch bevor die Infusionslösung leer gelaufen war, hörte mein Herz auf zu rasen, und ich fühlte mich wieder gut. Ich wunderte mich, wie ein Herzinfarkt so schnell heilen konnte. Da wurde mir klar, dass der Meister meinen Körper gereinigt haben musste. Danke, Meister!

2013 zog ich zu meinem Sohn. Dort besuchte mich eines Tages eine Bekannte meiner Schwiegertochter, und im Gespräch erzählte sie von ihren starken Rückenschmerzen. Ich empfahl ihr: „Wenn du Falun Dafa praktizierst, wird es dir besser gehen.“ Sie sagte, eine andere Frau habe ihr schon dasselbe gesagt. Ich fragte sie, ob sie wisse, wo die Frau wohne, da ich Kontakt zu Praktizierenden aufnehmen wollte. Sie erklärte es mir und ich konnte die Praktizierende besuchen.

Bei meinem Besuch fragte sie mich nach meinem Kultivierungszustand. „Ich praktiziere allein und nehme noch Medikamente“, antwortete ich ihr. Besorgt fragte sie: „Hast du Angst vor dem Tod?“ Ich verneinte.„Wenn du keine Angst hast“, entgegnete sie, „warum nimmst du dann noch Medikamente?“

Ich schämte mich, weil ich verstand, dass das bedeutete, dass ich kein Vertrauen in den Meister und das Fa hatte. Ich setzte die Medikamente ab, dann reinigte der Meister meinen Körper, und ich fühlte mich tatsächlich energiegeladen und frei von Krankheit.

Ich war sehr glücklich, als ich mich einer Fa-Lerngruppe anschloss, die sich wöchentlich traf. Es fühlte sich an, als käme ich nach vielen Jahren der Trennung nach Hause. Die Praktizierenden, die Flugblätter verteilen und über Falun Dafa und die Verfolgung aufklären, sind sehr fleißig. Ich meldete mich freiwillig dafür, die Briefe zu verschicken, die von anderen Praktizierenden ausgedruckt und in Umschläge gesteckt wurden.

Anfangs hatte ich Angst, mit Menschen zu sprechen, aber nach ein paar Malen wurde ich selbstsicherer. Ich wählte meine Gesprächspartner jedoch sorgfältig aus und konzentrierte mich insbesondere auf ältere und behinderte Menschen, weil ich dachte, es würde mir leichter fallen, mit ihnen zu reden.

Eines Tages ging ich allein in einen kleinen Park und sah drei ältere Männer, die in einem Pavillon saßen und sich unterhielten. Ich ging auf sie zu und fragte: „Haben Sie schon mal von Falun Dafa gehört?“ Alle drei bejahten. Ich fuhr fort zu erklären, dass die Falun-Dafa-Praxis die Gesundheit verbessern kann. Einer der Männer meinte, Falun Dafa zu praktizieren sei in Ordnung, aber ich solle nicht darüber reden. Ein anderer rief laut: „Hör auf zu reden! Wenn du weiterredest, zeige ich dich an!“ Ein weiterer Mann drohte ebenfalls damit.

Als mir auffiel, dass einer der Männer telefonierte, entschuldigte ich mich für die Störung, ging und verließ den Park. Da hörte ich jemanden hinter mir rufen: „Halt!“. Doch ich drehte mich nicht um, sondern ging weiter. Kurz danach holte mich ein Mann mittleren Alters ein und fragte, ob ich aus dem Park käme. Ich verneinte und ging weiter.

Der Meister lehrt uns, die wahren Umstände mit Weisheit zu erklären. Mir ist bewusst, dass Weisheit vom Fa kommt. Nur durch fleißiges Fa-Lernen kann ich genug Weisheit erlangen, um die wahren Umstände gut zu erklären und dem Meister zu helfen, Menschen zu retten. Von nun an werde ich nicht mehr auswählen, wem ich von der wahren Umstände von Falun Dafa erzähle und wem nicht.