(Minghui.org) Nachdem Fenghuis Krankheitssymptome vier Monate lang angehalten hatten, ohne dass die Ursache gefunden werden konnte, beschlossen drei von uns Falun-Dafa-Praktizierenden, sie zu besuchen. Sie erzählte uns: „Ich kann weder essen noch schlafen und habe Schmerzen in der Brust.“ Wir besprachen die Situation und beschlossen, aufrichtige Gedanken auszusenden.
Gemeinsam sandten wir den folgenden kraftvollen Gedanken aus: „Beseitige all das Böse, das Dafa sabotiert! Löse alle schwarzen Hände und morschen Gespenster auf. Beseitige den bösartigen Geist des Kommunismus und alle bösartigen Faktoren der bösen KPCh in anderen Räumen, die Fenghui verfolgen, allumfassend, nichts auslassend.“
Durch mein Himmelsauge sah ich dann die ein rechteckiges Sieb mit feinen Maschen, das beim Sieben schwankte. Nicht lange danach erschien ein quadratisches Sieb mit groben Maschen, das ebenfalls siebte. Anschließend erschien kurz das Gesicht eines Mannes, bevor es wieder verschwand.
Nachdem wir aufrichtige Gedanken ausgesandt hatten, besprachen wir die Szene und erkannten die Tragweite der Situation. Dabei spürten wir, dass die Siebe, die ich gesehen hatte, für den Prozess der Kultivierung und die Erleuchtung standen.
Warum sah ich das Gesicht des Mannes? Wir schauten nach innen. War es Lust oder Begierde? Dann besprachen wir dies mit Fenghui. Nach kurzem Nachdenken verwarf sie diese Möglichkeit. Sie lebte allein und hatte kaum Kontakt zu Männern. Solche Gedanken kamen ihr nicht. Was konnte es dann sein?
Als wir dies der örtlichen Koordinatorin erzählten, sagte sie: „Lernt das Fa fleißig, schaut nach innen, überwindet dieses Hindernis und kultiviert euch weiter. Vor allem dürfen wir nicht aussortiert werden.“ Daraufhin lernten wir gemeinsam das Fa und tauschten uns mit Fenghui aus.
Später fragte mich Fenghui: „Wie hat der Mann ausgesehen? Was waren seine auffälligsten Merkmale?“ Als ich ihn beschrieb, sagte sie: „Er sieht meinem Ex-Mann verblüffend ähnlich.“ Dies konfrontierte sie mit ihrem immer noch tiefsitzenden Groll gegen ihn.
Dann erzählte uns Fenghui: „Die Familie meines Ex-Mannes hat mir während der Hochzeit unseres Sohnes vor einigen Monaten die Durchführung der Zeremonie verweigert. Stattdessen ließen sie die jetzige Frau meines Ex-Mannes die Zeremonie durchführen. Ich war tief verletzt. Nach all den Jahren, in denen ich meinen Sohn großgezogen habe, lassen sie mich diese Zeremonie nicht vollziehen? Das ist so ungerecht.“ Später dachte sie: „Ich praktiziere Falun Dafa. Wenn sie es mir nicht erlauben, dann ist es eben so. Solange mich die Familie der Braut als Schwiegermutter anerkennt, ist doch alles gut.“ Dann beruhigte sie sich.
Nach der Hochzeit fragte sie ihren Ex-Mann: „Wer hat entschieden, dass ich meine Rolle bei der Zeremonie nicht spielen darf?“ Als er zugab, dass es seine Entscheidung gewesen war, geriet sie in Wut und dachte: „Er hat sich nach all den Jahren kein bisschen verändert. Wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde, würde ich ihn umbringen.“
Als sie später nach innen schaute, weinte sie bitterlich und dachte: „Obwohl ich ihn nicht wirklich umgebracht habe, wurde dieser Gedanke eine materielle Existenz. Wie furchtbar er doch war! Er bestand aus Groll, Rache, Kampfgeist, Eitelkeit, Prahlerei und dem Wunsch nach Überlegenheit. Verehrter Meister, das ist nicht mein wahres Selbst, es sind meine grundlegenden Anhaftungen. Ich verneine sie und erkenne sie nicht an. Nun werde ich sie vollständig ablegen und zu meinem wahren Selbst zurückkehren.“
Obwohl Fenghui noch leicht hustete, schlief sie in dieser Nacht tief und fest. Als sie weiter nach innen schaute, erkannte sie, dass sie immer noch Groll gegen ihren Ex-Mann hegte. Sofort wollte sie ihn loswerden: „Das bin nicht ich, ich verneine meinen Groll!“ Daraufhin hörte ihr Husten auf.
Einige Tage später kam Fenghui zu unserer Fa-Lerngruppe und erzählte uns: „Mein Krankheitskarma ist verschwunden. Ich bin wieder ganz gesund.“ Wir alle legten unsere Hände zum Buddha-Gruß zusammen (einer Geste des Respekts) und dankten dem verehrten Meister für seine unermessliche Barmherzigkeit.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.