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Endlich habe ich erkannt, wie wichtig es ist, sich solide zu kultivieren

23. Februar 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Kurz nach meiner Geburt begann meine Mutter, Falun Dafa zu praktizieren. Wenn sie bei Praktizierenden zu Hause die Übungen machte, saß ich daneben und spielte. In der Grundschule fragte mich meine Mutter, ob ich mit ihr die Übungen machen und das Fa lernen wolle. Doch später wurde ich immer fauler und ließ mich von der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen mitreißen und machte die drei Dinge nicht. Obwohl ich im Inneren wusste, dass ich mich an hohe moralische Prinzipien halten und ein guter Mensch sein sollte, war ich des Titels eines Falun-Dafa-Praktizierenden nicht mehr würdig.

Aber der Meister gab mich nicht auf. Als ich arbeitslos zu Hause saß, dachte ich, dass ich jetzt genauso gut die neuen Vorträge des Meisters lesen könnte. Außerdem würden meine Eltern mich für faul halten, wenn ich in dieser Situation nur herumsitzen würde. Durch das Lesen des Fa fand ich, wonach ich seit Tausenden von Jahren gesucht hatte: ein wahrer Dafa-Praktizierender zu sein. Und so kehrte ich auf den Weg der Kultivierung zurück.

Eines Nachts hatte ich diesen Traum: Ich befand mich in einem Klassenzimmer und schrieb eine Prüfung. Alle meine Mitschüler hatten bereits ihre Prüfungsbögen abgegeben. Der Lehrer wartete nur noch auf mich. Als ich fertig war, stellte ich fest, dass ich meinen vorherigen Prüfungsbogen noch nicht abgegeben hatte. Der Lehrer reichte ihn dann für mich ein. Durch diesen Traum verstand ich, dass der Meister all die Jahre darauf gewartet hatte, dass ich meinen Prüfungsbogen abgab. 

Nun werde ich über meine Kultivierungserfahrungen berichten.

Nach innen schauen

Als ich die Fa-Erklärungen des Meisters in verschiedenen Städten las, fand ich sie sehr interessant und wollte noch mehr lesen. Über die Befriedigung meiner Neugierde hinaus erkannte ich allmählich, wie wichtig es ist, sich selbst zu kultivieren. Jeder Praktizierende trägt eine große Verantwortung.

Und so war ich fest entschlossen, das Zhuan Falun Wort für Wort auswendig zu lernen und es fehlerfrei abzuschreiben. Am Anfang war das ziemlich schwierig. Manchmal konnte ich nicht einmal einen Absatz ohne Fehler abschreiben oder ich hatte das Gelernte bereits wieder vergessen. Ich rezitierte das Fa in der U-Bahn, auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Allerdings fiel es mir in der lauten Umgebung relativ schwer, mich zu konzentrieren.

Jetzt lese ich gleich morgens vor der Arbeit die Schriften des Meisters. Mit dem Fa im Kopf kann ich bei Problemen am Arbeitsplatz nach innen schauen.

Mein Chef ändert oft die Arbeitsanforderungen. Beispielsweise verlangte er in einer Woche zehn Aufgaben am Tag und in der nächsten Woche 15. Später erhöhte er die Arbeitsanforderungen nochmals, verlangte aber gleichzeitig, dass wir bestimmte Quoten erreichten. Er kritisierte meine Kollegen und mich dafür, dass wir unsere Ziele nicht erreicht hätten. Als ich mit ihm zu diskutieren begann, wurde er aggressiv. Da erinnerte ich mich daran, dass ich ein Praktizierender bin und diese Ressourcen an die Mitpraktizierenden weitergeben sollte, damit sie die wahren Umstände erklären konnten. Vielleicht war es eine Hilfestellung des Meisters, da ich bisher zu wenige Menschen mit Schicksalsverbindung gefunden hatte. Ich hörte sofort mit dem Streiten auf und beruhigte mich. Durch diesen Vorfall verstand ich erst, dass ich zu wenig Nachsicht hatte und schnell mit anderen in Streitereien geriet.

Einmal sprang ich für eine Kollegin ein und dabei passierte mir ein schwerwiegender Fehler. Ein Kollege stellte sich sofort auf meine Seite und sagte, es sei nicht meine Verantwortung gewesen. Auch andere Leute waren der Meinung, dass es sei nicht meine Schuld gewesen war.

Auf dem Heimweg dachte ich nochmals darüber nach und je mehr Gedanken ich mir dazu machte, desto unruhiger wurde ich. Nachdem ich meiner Mutter die Geschichte erzählt hatte, erkannte ich dann verschiedene Anhaftungen: Ich war sehr streitsüchtig und selbstgefällig, wenn andere mich verteidigten. Außerdem war ich eigensinnig darauf aus, mit bestimmten Kollegen Grüppchen zu bilden. Das war wirklich schlimm! Ich musste all diese Anhaftungen aufdecken und sie beseitigen.

Weitere Anhaftungen beseitigen

Um jederzeit auf das Internet zugreifen zu können, kaufte ich mir eigenes kleines Tablet. Außer einer Zeichensoftware hatte es keine der üblichen Apps. Anfangs funktionierte es sehr gut und ich konnte stundenlang im Internet surfen und Webseiten besuchen. Ich schaute mir auch die Shen Yun Aufführung vom Jahr zuvor an.

Doch mit der Zeit hatte ich Probleme, auf das Internet zuzugreifen. Ich war besorgt und mir blieb keine andere Wahl, als das Gerät meiner Mutter zu benutzen. Eines Tages wurde mir klar, dass das Tablet wohl aufgrund meiner Anhaftungen nicht richtig funktionierte. Ich verstand auch, dass es eine Anhaftung war, Nachrichten auf Epoch Times zu lesen und mir Shen Yun Videos über die drei Musketiere anzuschauen. Ursprünglich wollte ich das Tablet nur zum Lesen von Minghui nutzen, aber in Wirklichkeit hatte ich die meiste Zeit mit anderen Dingen verbracht.

Nachdem ich das verstanden hatte, lud ich schnell die App zum Durchbrechen der Internetblockade herunter und konnte wieder ganz normal im Internet surfen.

Nach einer Weile konnte ich jedoch wieder nicht mehr auf die App zugreifen. Ich suchte nach dem Grund und stellte dann während eines Computerspiels mit einem Freund fest, dass meine Spielsucht sehr erheblich ist. Mein Tablet war zuvor sauber gewesen, doch dann hatte ich einige Bilder vom Computerspiel abgespeichert. Mit der Zeit spielte ich zwar weniger, aber der Wunsch, von bestimmten Transaktionen zu profitieren und das mit Freunden zu teilen, hielt mich davon ab, vollständig damit aufzuhören. Als mir das bewusst wurde, löschte ich sofort das Spiel und die entsprechenden Apps von meinem Handy und mein Tablet funktionierte wieder! Danach löschte ich alles, was mit dem Spiel zu tun hatte.

Während dieser Zeit begannen meine Kolleginnen, mir ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Mit der Zeit drängten mich auch meine Familie und meine Freunde, mir eine Partnerin zu suchen und zu heiraten. Auch dies war eine Prüfung für mich, damit ich meine romantischen Gefühle für Frauen beseitigte.

Die Fakten über die Verfolgung erklären, ist keine „einmalige Angelegenheit“

Durch das Fa-Lernen wurde mir allmählich klar, dass ich die drei Dinge tun muss, die Praktizierende tun sollen. Als ich in der Mittelstufe war, klärte ich meine Mitschüler über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden auf. Obwohl ich mich in dieser Zeit nicht besonders um meine schulischen Leistungen bemühte, war ich immer der Klassenbeste.

Später stellte ich fest, dass einige meiner Mitschüler, mit denen ich über Falun Dafa gesprochen hatte, und die aus den Jugendorganisationen der Kommunistischen Partei ausgetreten waren, an der Universität wieder in die Partei eintraten. Daher begann ich erneut, mit ihnen über die Fakten zu sprechen. Sie stimmten mir zu, dass Dafa gut und die Verfolgung durch die KPCh bösartig ist.

Als ich sah, dass alles gut lief, schrieb ich zwei Freunde an, in der Hoffnung, dass sie aus der Partei austreten. Doch die eine Freundin lehnte mein Angebot ab und sagte, sie wolle sich selbst ein Urteil bilden. Die andere Freundin schickte mir mein Geschenk und den Brief zurück und meldete sich danach nie wieder. Ich war verletzt und sehr enttäuscht. Immer wieder kam mir der Gedanke, dass ich versagt hätte. Ich war nahe daran aufzugeben.

Nach der sorgfältigen Lektüre der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei wurden viele meine Anschauungen über die Parteikultur erschüttert. Ich las auch Erfahrungsberichte auf Minghui. Ein Praktizierender hatte einer Person sieben Jahre lang die wahren Umstände erklärt, bevor diese Person schließlich bereit war, aus der KPCh auszutreten. Ich hatte die Aufklärung jedoch immer als eine „einmalige Angelegenheit“ betrachtet. Als ich meinen Kommilitonen die Tatsachen über die Verfolgung erklärte, bezog ich darin auch meine vorherigen Bemühungen mit ein.

Später erkannte ich, dass ich im Grunde genommen Angst hatte, mir irgendeinen Ärger aufzuhalsen. Ich war eigensinnig darauf aus, Dinge zu tun, und hatte Angst davor, dass mich die Menschen missverstehen könnten. Da es mir an aufrichtigen Gedanken mangelte, war ich auch sehr ängstlich. Wenn ich jetzt mit Menschen über Falun Dafa spreche, kann ich solche Anhaftungen besser erkennen und loslassen. Wenn ich mich einmal nicht verständlich machen kann, lasse ich es los. Ich lerne einfach eine Zeitlang mehr das Fa und kultiviere mich. Anschließend suche ich nach einer Gelegenheit, um nochmals mit den Menschen zu sprechen.

Letzte Anhaftungen beseitigen

Der Meister erklärte uns, dass die Praktizierenden drei Gruppen angehören würden. Manchmal fragte ich mich, zu welcher Gruppe ich gehöre. Ich habe erst vor Kurzem wieder mit dem Praktizieren begonnen – was ist, wenn ich kein Praktizierender der Fa-Berichtigung bin? Wenn ich den Meister über die Vollendung unserer Kultivierung sprechen höre, bin ich manchmal glücklich, manchmal aber auch besorgt, dass ich am Ende der Fa-Berichtigung in der menschlichen Welt bleiben werde. Obwohl ich das Fa lerne, habe ich immer noch Angst vor persönlichem Verlust und Gewinn. Ich bin auch sehr eigensinnig auf die Zeit und habe Angst, dass die Zeit nicht reichen würde, um mit noch mehr Menschen über Falun Dafa zu sprechen.

All meine verschiedenen Gesinnungen sind auf meine Anhaftungen und meine Selbstsucht zurückzuführen.

Ab und zu kam es auch vor, dass mein Computer streikte. Laut Anzeige war ich mit dem Internet verbunden, aber ich konnte Minghui nicht aufrufen. Ich war verwirrt. Später wurde mir jedoch klar, dass wir in der letzten Phase unserer Kultivierung angekommen sind. Warum ist es mir dann noch wichtig, zu welcher Gruppe von Praktizierenden ich gehöre und wann die Kultivierung enden wird? Ich erinnerte meine Mutter immer daran, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauche. War diese Anhaftung an die Zeit nicht eine große Lücke? Wenn ich auf diese Art von Gedanken stieß, schaute ich selten nach innen.

Doch ganz egal zu welcher Gruppe von Praktizierenden ich gehöre, ich muss dem Meister folgen, die drei Dinge gut machen, mich jeden Tag gut kultivieren und den vom Meister arrangierten Weg gehen.

Viele Menschen glauben nicht mehr an Gott. Sie haben viele Schwierigkeiten im Leben und stehen unter großem Druck. Wenn sie mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, wissen sie nicht einmal, dass die Ursache dafür ihr Karma ist. 

Liebe junge Dafa-Praktizierende, ich hoffe, dass wir noch mehr Menschen über die wahren Begebenheiten aufklären und gemeinsam zu unserer wahren Heimat zurückkehren können! Auch hoffe ich, dass sich jeder Praktizierende mit Fleiß und Hingabe kultivieren kann, so wie wir es zu Beginn unseres Kultivierungsweges getan haben.