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Fleißiges Kultivieren heilt eine alte Verletzung

24. Februar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Taiwan

(Minghui.org) Im Mai 2024 verstauchte ich mir beim Bergsteigen den Fuß. Zunächst schenkte ich dem keine große Beachtung. Nachdem ich sechs Monate lang damit gelebt hatte, war mein Knöchel jedoch nicht nur nicht geheilt, sondern sogar schlimmer geworden.

Ich suchte die Ursache in mir selbst und erkannte, dass ich den Dafa-Übungen keine Priorität eingeräumt hatte. Als ich wegen meiner Arbeit so sehr beschäftigt war, dass ich keine Zeit zum Üben fand, machte ich nur die Sitzmeditation. Mit der Zeit geriet meine Kultivierung immer mehr in den Hintergrund. Damals konnte ich keinen anderen Grund dafür finden.

Doch ich hätte nie gedacht, dass die Folgen so schwerwiegend sein würden. Schließlich erreichte ich einen Punkt, an dem ich mich kaum noch bewegen konnte und jeder Schritt unerträgliche Schmerzen verursachte. Auf einer Geschäftsreise ging ich die Straße entlang, als die Schmerzen so stark wurden, dass ich nicht mehr weitergehen konnte.

Als ich die lange Strecke vor mir sah, verspürte ich unbeschreibliche Schmerzen und tiefe Hilflosigkeit; jeder Schritt war von einem stechenden, scharfen Schmerz begleitet. Schließlich musste ich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wodurch die Schmerzen in meinem Fuß deutlich gelindert wurden.

Doch schon nach wenigen Tagen kehrten die Schmerzen zurück. Von den Fußsohlen über die Knöchel und Knie bis zu den Außenseiten meiner Oberschenkel und Hüften gab es keine einzige Stelle, die nicht schmerzte. Die Schmerzen waren so stark, dass ich die Übungen im Stehen nicht aushalten konnte – ich konnte nur das andere Bein benutzen.

Mit aufrichtigen Gedanken die alte Verletzung bewältigen

Inmitten dieser starken Schmerzen dachte ich tief nach und erkannte, dass nur der Meister mich retten konnte. Durch das Fa-Lernen verstand ich, dass dies eine Erscheinung von Krankheitskarma war – ein Problem, das aus der Kultivierung hervorging. Ich beschloss, mich durch echte Kultivierung zu berichtigen: die Übungen zu machen, aufrichtige Gedanken auszusenden und fleißig das Fa zu lernen.

Als ich über den Genesungsprozess dieser Verletzung nachdachte, wurde mir klar, dass der Meister mir geholfen hatte, meinen Knöchel zu korrigieren, den ich mir erstmals vor über 30 Jahren verletzt hatte. Tatsächlich hatte ich mir meinen linken Knöchel schon im Alter von um die 20 verletzt, als ich ihn mir beim Laufen mit hohen Absätzen verstauchte, um einen Zug zu erreichen. Seitdem schmerzten dieser Fuß und der Knöchel oft bei Wetterumschwüngen.

Mit über 30 probierte ich ein Volksheilmittel aus, das mir mein Onkel empfohlen hatte. Das Ergebnis war eine Schwellung vom Knie bis zum Fuß. Selbst nachdem ich die Behandlung beendet hatte, ging die Schwellung nie ganz zurück.

Bevor ich mit dem Praktizieren von Dafa begann, war mein linker Fuß so geschwollen, dass ich nur Turnschuhe tragen konnte. Danach ging die Schwellung in meinem Fuß zurück, doch die Schwellung von der Wade bis zum Knöchel verschwand nie.

Erst als ich mich langsam von dieser Knöchelverletzung erholte, wurde mir plötzlich klar, dass die Schwellung in meiner Wade, die ich seit über 30 Jahren hatte, endlich zurückging.

Ich bin dem verehrten Meister zutiefst dankbar, dass er so viel für mich ertragen hat. Ich habe verstanden, dass Kultivierung eine ernste Angelegenheit ist und dass es in der Kultivierung keine Kleinigkeiten gibt. Solange man ihnen jedoch mit aufrichtigen Gedanken gegenübertritt, können sowohl große als auch kleine Prüfungen überwunden werden.

Meine Übungsbewegungen korrigieren

Eines Tages wies mich mein Mann, der ebenfalls Praktizierender ist, darauf hin, dass ich meinen Kopf auf unschöne Weise nach vorn streckte. Er ahmte meine Haltung nach, um mir zu zeigen, wie ich aussah. Ich sagte: „Du siehst aus wie eine Schildkröte.“ Er stimmte mir zu, daher schaute ich in den Spiegel und sah, dass es tatsächlich unansehnlich aussah. Ich zog sofort meinen Hals und mein Kinn zurück, dankbar, dass mein Mann mich darauf aufmerksam gemacht hatte.

Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich tagsüber mit der Arbeit ständig über Dokumente gebeugt war. Abends, wenn ich nach China telefonierte, um anderen von Falun Dafa zu erzählen, saß ich mit gesenktem Kopf an meinem Schreibtisch und las aus meinen Notizen vor.

Meine Körperhaltung war durchweg schlecht. Nachdem ich das Problem erkannt hatte, erinnerte ich mich ständig daran: Achte auf deine Haltung im Alltag – halte den Kopf aufrecht und ziehe das Kinn ein.

Während der Meditation achtete ich darauf, Rücken und Nacken gerade zu halten. Als ich in der zweiten Übung das „Rad hielt“, achtete ich darauf, dass meine Finger korrekt ausgerichtet waren.

Früher waren meine Finger bei der zweiten Übung wegen Schmerzen in meiner rechten Schulter meist nicht richtig ausgerichtet. Jetzt zwinge ich mich, die Schmerzen zu ertragen, und tue mein Bestes, die Bewegungen korrekt auszuführen. Ich habe festgestellt, dass es sich positiv auf die Heilung meiner Fußverletzung auswirkt, wenn ich darauf achte, die Bewegungen präzise auszuführen.

Das Üben heilt eine alte Verletzung

Um eine engagierte und standhafte Praktizierende zu sein, schaue ich regelmäßig nach innen. Ich lerne das Fa in einem konzentrierten und ruhigen Zustand und achte darauf, es nicht zu einer bloßen Formalität werden zu lassen.

Ich sitze beim Fa-Lernen im vollen Lotussitz und bemühe mich, Rücken und Nacken gerade zu halten und keine Angst vor Anstrengungen zu haben. Seit ich begonnen habe, ernsthaft zu praktizieren, verbessert sich meine Fußverletzung von Tag zu Tag. Die Geschwindigkeit der Genesung ist geradezu erstaunlich.

Als mein Mann sah, wie sehr ich litt, kaufte er mir Kniebandagen, weil meine Knie manchmal beim Gehen nachgaben. Doch noch bevor ich sie tragen konnte, war mein Fuß geheilt. Als ich endlich zwei Kilometer ohne Schwierigkeiten gehen konnte, war ich so bewegt, dass mir die Tränen kamen. Die ganze Zeit über dankte ich im Stillen dem Meister.

Ob zu Hause oder bei der Arbeit – Gehen ist eine alltägliche Notwendigkeit. Doch früher war jeder Schritt eine Qual. Jetzt, wo ich ohne Schmerzen gehen kann, bin ich dem Meister von Herzen dankbar, dass er so viel für mich ertragen hat.