(Minghui.org) Es dauerte 26 Jahre von dem Moment an, als ich zum ersten Mal von Falun Dafa hörte, bis zu dem Moment, als ich anfing, ernsthaft zu praktizieren. Auf diesem Weg verstand ich, wie schwer es ist, sich ernsthaft zu kultivieren und sich von menschlichen Illusionen zu befreien.
Anfang 1994 besuchte ich einen Freund, der mir erzählte, dass er mit der Kultivierung im Falun Dafa begonnen hatte. Er berichtete auch, dass viele bekannte Persönlichkeiten im Land es praktizieren würden. Dann zeigte er mir, wie er im Lotussitz sitzen konnte, und sprach über gewisse übernatürliche Fähigkeiten.
Als er mir den Lotussitz zeigte, sagte ich ihm, dass er gar nicht so schwierig aussehe, und setzte mich mühelos in dieselbe Position. Er rief aus: „Respekt! Du hast eine ausgezeichnete angeborene Grundlage!“ Ich verstand nicht, was er damit meinte. Er erklärte mir kurz die Bedeutung der Kultivierung und ermutigte mich immer wieder, Falun Dafa zu praktizieren. Da ich aber gerade mit einem Stellenwechsel beschäftigt war, schlug ich vor, das Thema irgendwann später zu besprechen. Aus diesem „später“ wurden 26 Jahre! Doch die Worte „Falun Dafa“ hatten sich bereits tief in meinem Inneren eingeprägt.
Oft hörte ich Arbeitskollegen über die Prinzipien von Falun Dafa sprechen. Was sie sagten, erschien mir einleuchtend, aber Falun Dafa selbst fesselte mich nicht wirklich. Nachdem ich 1994 die Stelle gewechselt hatte, besuchte ich meinen Freund, um mich vor meiner Abreise zu verabschieden. Er ermutigte mich, Falun Dafa zu praktizieren, und erzählte mir von einigen außergewöhnlichen Dingen, die er erlebt hatte. Trotzdem hatte ich nicht die Absicht, sofort damit anzufangen.
Der Stellenwechsel verlief nicht wie geplant und mein Leben war geprägt von Höhen und Tiefen; ein Rückschlag jagte den nächsten. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in den Medien verbreitete, wusste ich, dass die Verfolgung von Falun Dafa begonnen hatte. Ich war jedoch skeptisch in Bezug auf die Geschichte und hielt das Ganze für unwahrscheinlich.
Um 2001 erfuhr ich vom Tod des Leiters der örtlichen Staatssicherheitsbehörde bei einem Autounfall. Viele sagten, es sei karmische Vergeltung für seine Beteiligung an der Verfolgung von Falun Dafa. Dadurch wurde mir klar, dass Falun Dafa nichts Gewöhnliches.
2018, als ich in der Kita auf mein Kind wartete, versuchte jemand, mir die Wahrheit über Falun Dafa zu erklären. Ich hielt ihn für einen Vertreter einer religiösen Gruppe, der mich bekehren wollte, und weigerte mich zuzuhören.
Einige Monate später erklärte mir ein Praktizierender am Rande eines Gemüsefeldes erneut die wahren Umstände. Er gab mir eine Informationsbroschüre und CDs und riet mir, die KPCh zu verlassen. Doch was er sagte, erreichte mich nicht, und wieder einmal glitt Falun Dafa an mir vorüber, ohne mich zu berühren.
Doch ich las alles, was er mir gab, und erfuhr so nach und nach etwas von den wahren Hintergründen der Verfolgung. Ich las diese Artikel auch anderen Bauern vor und wir begriffen schließlich, dass Jiang Zemin, der damalige KP-Vorsitzende, die Verfolgung initiiert hatte.
2019 erzählte mir meine Frau von einem lebhaften Traum. In ihrem Traum kam jemand in Gelb zu uns nach Hause. Sie verstand nicht, was das bedeutete. Ich habe immer an das Göttliche geglaubt, aber damals verstand ich nicht, wer die Person in Gelb war. Später erkannte ich, dass es der Meister von Falun Dafa war, der uns in dem riesigen Meer von Menschen gefunden hatte. Er sah, dass unsere Familie in Not war, und kam, um uns zu erretten.
Ende 2019 wurde bei unserer Tochter ein Hirntumor diagnostiziert. Es war ein vernichtender Schlag. Wir suchten überall nach Heilung. Als die westliche Medizin nicht helfen konnte, wandten wir uns der Traditionellen Chinesischen Medizin zu. Als auch diese keinen Erfolg brachte, reisten wir in große Städte, um führende Neurochirurgen in Chinas renommiertesten Krankenhäusern zu konsultieren. Leider wagten auch sie nicht zu operieren.
Sie war unsere einzige Tochter und ich fühlte mich am Ende meiner Kräfte. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem mein Schrei zum Himmel nicht gehört wurde und meine Hilferufe auf der Erde keine Rettung brachten. Das geschah mitten in der COVID-19-Pandemie. Ich sah keinen Ausweg mehr.
Nachdem Falun-Dafa-Praktizierende vor Ort von der Erkrankung unserer Tochter erfahren hatten, brachten sie uns Dafa-Amulette und lehrten uns, die Worte „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit-Güte-Nachsicht ist gut“ zu rezitieren. Verzweifelt drängte ich meine Tochter, die Worte immer wieder aufzusagen und fest daran zu glauben.
Die Praktizierenden brachten uns später einen Audioplayer, damit wir uns Aufnahmen von den Vorträgen des Meisters anhören konnten. Sie halfen uns auch, aufrichtige Gedanken auszusenden, und unserer ganzen Familie, die Partei zu verlassen. Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken ahmte ich die Handgesten der Praktizierenden nach. Ich machte nur die Bewegungen nach, kannte jedoch die Mantras nicht und hatte nur einen Gedanken im Herzen: „Ich bitte den Meister um Hilfe, meine Tochter so schnell wie möglich zu retten.“
Mit leicht geschlossenen Augen sah ich deutlich palastartige Gebäude und üppig grüne Kiefern über den Köpfen der Praktizierenden. Ich stand außerhalb der hohen Mauern des Palastes. Ein Praktizierender sagte später zu mir: „Der Meister öffnet dein Himmelsauge und lässt dich diese außergewöhnliche Szene sehen, um dich zu ermutigen.“
Unsere Tochter jedoch blieb ungläubig, ihr Zustand verschlechterte sich mit jedem Tag. Ich kontaktierte weiterhin Verwandte und Freunde und bat sie um Hilfe bei der Suche nach einem Arzt. Ein Freund fand in einer Großstadt einen Spezialisten, der sich bereit erklärte, die Operation durchzuführen. Wir fuhren sofort dorthin.
Während sie operiert wurde, rezitierten meine Frau und ich unaufhörlich: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Wenn niemand da war, rezitierten wir es laut; wenn andere anwesend waren, rezitierten wir es leise. Während der über acht Stunden, die sie im OP lag, hörten wir nicht auf, die glückverheißenden Worte zu sprechen. Nach der Operation sagte der Arzt, alles sei sehr gut verlaufen und 95 Prozent des Tumors seien entfernt worden.
Danach musste unsere Tochter noch eine Chemotherapie machen. Erstaunlicherweise verschwanden während der sechsmonatigen Behandlungszeit auch meine eigenen Symptome – Engegefühl in der Brust, Herzrasen und Herzstolpern – vollständig. Auch der hohe Blutdruck meiner Frau sank.
Eines Tages, als ich ein Handtuch wusch und es wie gewohnt auswrang, riss es plötzlich in meinen Händen und zerfiel in Stücke. Später erkannte ich, dass dies eine Manifestation übernatürlicher Fähigkeiten war – eine Ermutigung des Meisters.
Nach ihrer Rückkehr nach Hause setzte unsere Tochter ihre Chemotherapie im örtlichen Krankenhaus fort. Zuhause konnten wir uns die Aufnahmen von Vorträgen des Meisters anhören. Mitpraktizierende zeigten uns, wie wir auf die Minghui-Website zugreifen konnten und brachten uns ein Zhuan Falun.
Als Familie begannen wir, uns mit dem Fa zu beschäftigen, und lasen online Erfahrungsberichte auf Minghui.org sowie Berichte über die wundersamen Kultivierungserfolge anderer Praktizierender. Erst da begann unsere Tochter wirklich an den Meister und das Fa zu glauben. Sie widmete sich der Kultivierung und begann mit den fünf Übungen. Auch ich begann die Prinzipien von Falun Dafa zu verstehen, das in der Tat eine tiefgreifender spiritueller Kultivierungsweg ist.
Eines Morgens im Jahr 2020 wollte ich unserer Tochter gerade sagen: „Ich möchte jetzt wirklich mit der Kultivierung beginnen.“ Doch bevor ich etwas sagen konnte, spürte ich plötzlich einen Stromfluss von meinem Scheitel bis zu den Fersen. Es war, als wäre ich von einer reinen Substanz umspült worden, als wäre mein ganzer Körper gründlich gereinigt und transparent geworden. Es war ein Gefühl, das ich noch nie zuvor erlebt hatte. Ich erzählte es unserer Tochter und rief aus: „Ich habe etwas gespürt!“
Später erklärte mir ein Mitpraktizierender, dass der Meister Guanding (Energie in den Scheitel gießen) für mich durchgeführt habe. Von diesem Moment an fühlte ich, dass ich die Tür zur Kultivierung wirklich durchschritten hatte und ein wahrer Kultivierender geworden war. Von meiner ersten Begegnung mit Falun Dafa bis zu diesem Moment waren 26 Jahre vergangen.
Unsere Tochter ist eher introvertiert und spricht nicht viel, aber ich merkte, dass auch sie ernsthaft mit der Kultivierung begonnen hatte und ihr Glaube an den Meister und das Fa viel stärker geworden war.
Während des Krankenhausaufenthalts unserer Tochter zur Nachuntersuchung sah ich mit Erstaunen etwa einen Meter über ihrem Kopf das deutliche Bild eines Bodhisattva-Gesichts. Es war nur das Gesicht, nicht der ganze Kopf, aber es wirkte kristallklar und transparent, mit klaren Konturen. Die Barmherzigkeit, die sich in diesem Gesicht spiegelten, war unbeschreiblich.
Der Bodhisattva schwebte ruhig über ihr und blickte sie an. Meine Tochter blieb still und auch ich rührte mich nicht. Ich beobachtete ihn einfach, ohne einen Gedanken zu fassen. Nach einer Weile kam mir plötzlich der Gedanke: „Ist das nicht ein Bodhisattva? Ich sollte genauer hinsehen.“ Doch in dem Moment, als mir dieser Gedanke kam, verschwand das Bild. Egal wie sehr ich mich auch bemühte, es wiederzusehen oder danach zu suchen, es war nirgends zu finden.
Ich erzählte niemandem davon. Ich fragte mich immer wieder: „Wir sind unter der Obhut des Meisters. Warum sollte ein Bodhisattva über unsere Tochter wachen?“ Viele Fragen gingen mir durch den Kopf.
Als die Ergebnisse der Nachuntersuchung unserer Tochter vorlagen, zeigten wir sie dem Chirurgen. Kurz nachdem wir die Bilder geschickt hatten, rief er uns per Videoanruf an, um uns zu gratulieren. Er sagte: „Die Scans sehen hervorragend aus, alles in Ordnung. Sie braucht keine weitere Chemotherapie.“
Was mich jedoch verwirrte, war das Gesicht eines Bodhisattva, das ich über dem Kopf meiner Tochter gesehen hatte. Konnten Bodhisattvas sich auch um uns kümmern? Hatte der Meister das vielleicht arrangiert? So viele Fragen wirbelten in meinem Kopf herum.
Erst als ich die Fa-Erklärungen gelesen hatte, die der Meister weltweit gegeben hat, verstand ich es. Es war der Meister, der die karmischen Hindernisse, die den Zustand unserer Tochter verursacht hatten, vollständig beseitigt hatte. Unsere ganze Familie ist dem Meister zutiefst dankbar für seine immense Barmherzigkeit und seine große Tugend.
Ich bedauere oft, 26 Jahre zu spät dran zu sein, und mache mir große Sorgen um all jene, die noch immer verloren sind. Ich hoffe, dass durch das Teilen meiner Erfahrung weitere Menschen erwachen und Falun Dafa praktizieren können, damit wir gemeinsam dem Meister in eine strahlende und schöne Zukunft folgen können.