(Minghui.org) Ich wurde in eine arme Bauernfamilie hineingeboren und erhielt nur eine Grundschulbildung. In meiner Jugend konnte sich meine Familie oft nur alle paar Tage eine Mahlzeit leisten. Für schwere körperliche Arbeit war ich zu schwach, zudem litt ich an Herzproblemen und chronischen Kopfschmerzen.
Mit 20 Jahren heiratete ich widerwillig einen Mann, den mein Vater für mich ausgesucht hatte. Meine chronischen Krankheiten verschlimmerten sich, und ich entwickelte weitere gesundheitliche Probleme, darunter Schlaflosigkeit und Schultersteife. Meine linke Körperhälfte war taub. Wenn sich meine Herzkrankheit verschlimmerte, konnte ich mich nicht mehr bewegen. Ich erzählte meiner Familie nichts davon, da wir uns ohnehin keine medizinische Behandlung leisten konnten. Was mich noch mehr beunruhigte war, dass die beiden Frauen in alten Trachten, die mich seit meiner Kindheit begleiteten, verschwanden, nachdem ich im Haus meiner Schwiegerfamilie angekommen war. Ich vermisste sie unendlich; ohne ihre Gesellschaft fühle ich mich noch einsamer und hilfloser.
Ich hatte gehört, dass es in einem anderen Dorf einen berühmten Wahrsager gab. Er war in unserer Gegend ziemlich bekannt. Ich ging zu ihm, um ihn nach meiner Zukunft zu fragen. Er schloss kurz die Augen und sagte: „Ich kann dir die Zukunft nicht vorhersagen. Du kannst gehen.“ Zuhause angekommen, hatte ich ständig die Befürchtung, dass mir etwas Schlimmes zustoßen würde. Deshalb ging ich wieder zu dem Wahrsager und bat ihn inständig, mit mir zu sprechen. Er sagte: „Ich kann dich nicht sehen. Du scheinst auf einem Stuhl oder einer Lotusblume weit, weit weg zu sitzen. Du wirst in Zukunft sehr gesegnet sein!“ Ich dachte: „Was für einen Segen kann ich schon ohne Bildung und mit so vielen Krankheiten bekommen? Ich höre auf, darüber nachzudenken und überlasse es dem Schicksal.“
Am 2. Januar 1999 besuchte mich eine Dorfbewohnerin und lud mich ein, mir die Vorträge eines Meisters bei ihr zu Hause anzusehen. Zusammen mit einigen anderen Leuten ging ich zu ihr. Sobald sie das Video startete, spürte ich, wie nah mir dieser Meister war, sogar noch näher als mein eigener Vater. Wir sahen uns jeden Tag einen Vortrag an. Am vierten Tag fühlte ich mich leicht und entspannt, ein Gefühl, das ich noch nie zuvor erlebt hatte. In dieser Nacht schlief ich sofort ein, das war verblüffend.
Ich besorgte mir ein Exemplar des Buches Zhuan Falun und las täglich drei Lektionen. Außerdem machte ich dreimal täglich die Übungen. Meine Xinxing erhöhte sich stetig, und ich fühlte mich beflügelt. Ich war so begeistert, Falun Gong kennengelernt zu haben!
Doch am 20. Juli 1999, nur sieben Monate nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, begann die Verfolgung. Die Propaganda im Fernsehen und in anderen Medien verleumdete den Meister und Falun Gong massiv. Ich war zutiefst traurig: Was war nur mit der Welt geschehen? Wie konnte den Gerechten solches Unrecht geschehen! Ich verfiel in eine tiefe Depression, erkannte aber schließlich, dass das nicht richtig war, denn ein Schüler des Meisters sollte das Fa bestätigen. Ich nahm mein Buch und ging hinaus, um den Menschen von Falun Gong zu erzählen. Sie stimmten mir zu, dass Falun Gong gut ist.
Eines Tages ging ich in einer nahegelegenen Stadt zum Bahnhof. Zahlreiche Menschen saßen in Stuhlreihen und warteten auf ihre Züge. Ich sprach mit den Leuten einzeln und reihenweise. Sie sahen mich still und bewundernd an. Als ich mich einem älteren Ehepaar in der letzten Reihe näherte, standen sie auf und wirkten gerührt. Mit Besorgnis in der Stimme sagten sie: „Junge Frau, praktizieren Sie ruhig weiter, wenn Sie denken, dass es gut ist.“ Ich holte mein Buch heraus und zeigte ihnen das Bild meines Meisters, und sie meinten, mein Lehrer sähe freundlich aus.
Eines Tages ging ich zu einer Freundin aus meiner Grundschulzeit. Kaum hatte sie mich gesehen, fragte sie: „Bist du hier, um mir etwas Gutes zu erzählen?“ Ich fragte sie, woher sie das wisse. Sie habe in der Nacht zuvor geträumt, ein hübsches Mädchen bringe ihr einen Strauß wunderschöner Blumen, und deshalb sei sie zu Hause geblieben und habe gewartet. Da erzählte ich ihr von Falun Gong und sie sagte, sie würde es gerne lernen.
An einem anderen Tag erzählte ich einem Nachbarn von Falun Gong, seine Frau war gerade nicht da. Er meinte, er glaube nicht, was ich da erzählte. Als seine Frau nach Hause kam, fragte sie ihren Mann: „Hast du nicht erzählt, du hättest letzte Nacht geträumt, dass ein Buddha kommen und dich retten würde?“ Zum Schluss sahen sie sich das Video an, das ich ihnen mitgebracht hatte, und beide begannen, Falun Gong zu praktizieren.
Meine Schwiegertochter fand 2001 einen Falun-Gong-Flyer vor der Tür ihrer Eltern. Sie brachte ihn mir mit, und ich kopierte ihn und verteilte ihn in anderen Dörfern. Später sah ich zwei ältere Menschen am Straßenrand; der eine las dem anderen den Flyer vor. Der Meister muss mir diesen Anblick zur Ermutigung gezeigt haben.
Eines Tages verteilte ich Flyer im Dorf meiner Eltern. Am nächsten Tag fuhr mein Neffe, der dort wohnt, 50 Kilometer mit dem Fahrrad hin und zurück, um mich zu besuchen. Er fragte: „Tante, ich weiß nicht, wer gestern Abend die Falun-Gong-Flyer in unserem Dorf verteilt hat. Sie waren handgeschrieben. Einige von uns würden nach dem Lesen der Flyer gerne Falun Gong lernen, aber wir wissen nicht, wer es uns beibringen kann.“ Ich sagte ihm, dass ich es tun würde. Der barmherzige Meister ermutigte mich erneut!
Ich wünschte mir oft, ich könnte Flyer drucken, denn das würde die Verbreitung der Wahrheit für mich und meine Mitpraktizierenden beschleunigen. Eines Tages im Jahr 2004 kam eine Frau aus einem Nachbardorf zu mir. Sie erzählte, dass einer ihrer Verwandten, der Falun Gong praktizierte, zu ihr zu Besuch gekommen sei und mich gerne treffen würde. Mein Instinkt sagte mir, dass dieser Verwandte wüsste, wie man Flyer druckt. Ich begleitete sie zu ihrem Haus und unterhielt mich mit dem Praktizierenden. Nach einer kurzen Begrüßung fragte ich ihn, ob er mir beibringen könne, wie man Flyer druckt. Er willigte sofort ein.
Unsere örtliche Koordinatorin bezahlte die Geräte. Der Praktizierende half mir, einen gebrauchten Laptop und einen Drucker zu kaufen. Ich war überwältigt von den Geräten, denn ich wusste nicht einmal, was das überhaupt war, geschweige denn, wie man das bedienen sollte. Ich bat den Meister um Weisheit und Zuversicht. Geduldig zeigte mir der Praktizierende, wie man Materialien von der Minghui-Website herunterlädt und ausdruckt. Ich notierte mir jeden Schritt.
Meine Materialproduktionsstätte nahm ihren Betrieb auf. Damals veröffentlichten wir wöchentlich über 130 Publikationen, über 300 Vorträge des Meisters und über tausend Broschüren zur Erklärung der wahren Umstände. Die große Verantwortung für die Region lastete auf meinen Schultern. Der Meister gab mir aufrichtige Gedanken mit auf den Weg, und ich wusste, dass er stets an meiner Seite war und über seine Schülerin wachte. An dem Tag, als ich zum ersten Mal allein die Minghui-Website besuchte, sah ich drei Gestalten von links auftauchen. Sie winkten und riefen: „Macht sie müde! Lasst sie einschlafen! Haltet sie davon ab, Minghui zu besuchen!“ Ich wäre beinahe eingeschlafen, aber ich war fest entschlossen, weiterzumachen. Ich dachte: „Meister, bitte helfen Sie mir!“ Die drei Gestalten verschwanden augenblicklich, und ich konnte die Minghui-Website problemlos durchsuchen. Danke, Meister!
Im Herbst 2009 ging ich aufs Feld, um Reis zu ernten. Während dieser Arbeit musste ich plötzlich viel Blut erbrechen, aber es störte mich nicht. Es hörte gegen 15 Uhr auf. Der Meister reinigte meinen Körper, einschließlich meines Herzens und meines Gehirns. Im Frühjahr 2011 bemerkte ich eine Schwellung am Hinterkopf. Die Beulen reichten sogar bis zu meiner linken Schläfe. Wenige Tage später entstand am Hinterkopf ein fingerdicker Riss. Rote und gelbe Flüssigkeit quoll heraus. Es fühlte sich klebrig an, als läge mein Gehirn frei. Ich blieb ruhig, denn ich wusste, dass mein Leben Falun Dafa gehörte und vom Meister arrangiert worden war. Von den Machenschaften der alten Mächte wusste ich damals nichts.
Dreieinhalb Monate lang sickerte weiterhin Flüssigkeit heraus. Doch eines Nachts spürte ich im Schlaf eine große Hand auf meinem Hinterkopf. Ich nahm an, es sei die Hand des Meisters, rührte mich nicht und hinterfragte nichts. Als ich am nächsten Morgen mit meiner Hand hinspürte, war der Riss nur noch so schmal wie ein Streichholz. Am darauffolgenden Tag war er vollständig verschlossen.
Ich erzählte meiner Familie davon. Meine Schwiegertochter sagte: „Ich hatte schon lange bemerkt, dass mit deinem Kopf etwas nicht stimmte. Wie gut, dass du dich kultivierst; eine Behandlung hätte dich sonst zehntausend Yuan gekostet.“
Seitdem der Meister meinen Kopf gereinigt hat, ist mein Verstand klar und mein Denken blitzschnell.
Jeder Schritt, den ich getan habe, stand unter der Fürsorge und dem Schutz des Meisters. Meine Weisheit kommt aus dem Dafa, sie ist die Weisheit des Meisters. Danke, Meister, dass Sie mich errettet haben und mir den Titel eines Dafa-Schülers verliehen haben! Ich werde mein Gelübde erfüllen und dem Meister bei der Rettung aller Lebewesen helfen!