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Die Verbrechen von Li Jiashu, Gefängnisdirektor in der Provinz Gansu, bei der Verfolgung von Falun Dafa

26. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten

(Minghui.org) Am 10. Dezember 2025, dem Tag der Menschenrechte, reichten Falun-Dafa-Praktizierende aus 48 Ländern eine weitere Liste von Parteifunktionären ein, die an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligt waren. Die Praktizierenden fordern von ihren Regierungen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ihnen und/oder ihren Familienangehörigen die Einreise zu verweigern und ihr Vermögen einzufrieren.

Nachfolgend sind Einzelheiten zur Verfolgung durch Li Jiashu, den Leiter der Gefängnisverwaltung der Provinz Gansu aufgeführt.

Informationen zum Täter

Vollständiger Name des Täters: Li (Nachname) Jiasu (Vorname)Geschlecht: männlichLand: ChinaGeburtsdatum/-jahr: Januar 1968Geburtsort: Kreis Sui, Provinz HenanEthnische Zugehörigkeit: Han

Titel oder Position

August 2019 – März 2023: Mitglied des Parteikomitees und politischer Direktor des Justizministeriums der Provinz Gansu

April 2023 – heute: Mitglied des Parteikomitees des Justizministeriums der Provinz Gansu, Sekretär und Direktor der Gefängnisverwaltung der Provinz Gansu

Hauptverbrechen

Seit Li Jiashu im April 2023 das Amt des Direktors der Gefängnisverwaltung der Provinz Gansu übernahm, setzte er die Verfolgungspolitik der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegen Falun Dafa um. Während seiner kurzen, zweijährigen Amtszeit wurden drei Falun-Dafa-Praktizierende – Li Qiaolian, Li Fenglan und Bai Xianglan – im Frauengefängnis der Provinz Gansu zu Tode gefoltert. Zahlreiche weitere Praktizierende wurden durch Folter im Gefängnis schwer verletzt oder trugen Behinderungen davon.

Hauptmethoden der Misshandlung von Falun-Dafa-Praktizierenden im Frauengefängnis Gansu

Engmaschige Überwachung und Einschüchterung

Das 2001 gegründete Frauengefängnis der Provinz Gansu untersteht der Gefängnisverwaltung von Gansu. Dort wurden über Jahre hinweg Falun-Dafa-Praktizierende inhaftiert und verfolgt. Es zählt zu den brutalsten Gefängnissen des Landes, in dem die Praktizierenden häufig beschimpft, körperlich gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Die meisten von ihnen waren bei ihrer Entlassung abgemagert und psychisch desorientiert. Sie zittern oft vor Angst, wenn sie an Gefängnis denken, und es dauert lange, bis sie das Trauma überwinden.

Schon am ersten Tag im Gefängnis werden die Praktizierenden einer unerbittlichen Gehirnwäsche unterzogen. Die zur Überwachung der Praktizierenden eingeteilten Insassinnen sind angewiesen, alles, was diese tun und sagen, zu protokollieren, einschließlich ihrer Aufstehzeiten und ihrer Essgewohnheiten. Die Wärter überprüfen die Aufzeichnungen regelmäßig.

Was auch immer die Praktizierenden tun, sie müssen sich vorher die Erlaubnis der sie bewachenden Häftlinge einholen, selbst für Mahlzeiten, Hinsetzen, Zubettgehen, Aufstehen, Waschen oder die Benutzung der Toilette. Gehen die Praktizierenden ohne Erlaubnis auf die Toilette, werden sie von den Häftlingen geschlagen und beschimpft.

Yang Jun wurde geschlagen, weil sie sich weigerte, Garantieerklärungen zu unterschreiben. Die Häftlinge zwickten sie in die Oberschenkel und traten ihr gegen die Beine. Sie schrieben ihr außerdem den Namen des Falun-Dafa-Begründers ins Gesicht und auf den Hocker und zwangen sie, sich daraufzusetzen. Weigerte sie sich, wurde sie beschimpft. Einige Häftlinge packten ihren Daumen und drückten ihn auf die Garantieerklärungen. Ein Wärter drohte Yang zudem mit Elektroschocks, falls sie sich weiterhin widersetze. Nachdem sie das Dokument mit ihren Daumenabdrücken versiegelt hatten, sagten sie zu ihr: „Das hast du geschrieben.“

Hassaufstachelung

Duan Xiaoyan aus Qingyang wurde im Juli 2015 zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie über Falun Dafa gesprochen hatte. Wärter schlugen ihr die Zähne aus und brachen ihr das Rückgrat. Sie riefen sogar ihren Sohn an und versuchten, ihn gegen sie aufzuhetzen, indem sie behaupteten, sie habe seine Zukunft zerstört.

Foltermethoden

Liu Wanqiu war zusammen mit ihrer Tochter, Liu Lei, inhaftiert. Wärter Sun Liwei prahlte damit, Liu Wanqiu während ihrer vorherigen Haft mit einem Knüppel geschlagen und sie so gezwungen zu haben, Falun Dafa abzuschwören. Ein anderer Wärter schockte Liu Lei mit Elektrostäben, bis diese am ganzen Körper verletzt war.

Duan Xiaoyan wurde mit dicken Knüppeln geschlagen und mit Elektroschocks gefoltert. Ihre Haut war dadurch schwer verbrannt. Obwohl ihre Beine bereits verletzt waren, trat der Wärter auf sie ein.

Duan Lixia (nicht verwandt mit Duan Xiaoyan) war früher behindert und pflegebedürftig. Durch das Praktizieren von Falun Dafa hatte sie sich jedoch erholt. Während ihrer Haft wurde sie von einer Mitgefangenen an den Haaren gepackt und geschlagen. Eine Wärterin zwang sie in die Hocke, wodurch sie sich am unteren Rücken verletzte.

Als Wang Ling gezwungen wurde, stundenlang in der Hocke zu sitzen, beschimpften Wärter und Mitgefangene sie und drohten ihr, die Beine zu brechen, falls sie sich weigerte.

Liu Binbin wurde ohnmächtig, als sie lange stehen musste. Die Wärter verboten anderen Praktizierenden, sie anzusehen, und befahlen den Mitgefangenen, sie wegzuzerren.

Jin Yijun wurde in der Hocke geschlagen und beschimpft. Sie durfte nicht aufstehen und nicht die Toilette benutzen, sodass sie sich in die Hose machte. Ihr Mund wurde durch Elektroschocks verletzt.

Li Ya wurde mit Elektroschocks gefoltert und gezwungen, in die Hocke zu gehen. Sie musste sich in der Hocke fortbewegen, um an ihr Essen zu gelangen. Eine Mitgefangene schlug ihr mit einem Schuh ins Gesicht, sodass es anschwoll. Sie drohte ihr, sie achtmal täglich zu schlagen, falls sie sich weiterhin weigere, sich „umerziehen“ zu lassen.

Gehirnwäsche und unfreiwilliger Drogenmissbrauch

Im Gefängnis werden ununterbrochen Videos ausgestrahlt, die den Begründer von Falun Dafa verleumden, und die Praktizierenden werden gezwungen, Gedankenberichte zu verfassen. Wenn die Praktizierenden die Lügen in den Videos aufdeckten, erklärte der Gefängnisdirektor Yang Li sie für psychisch krank und ordnete an, ihnen Psychopharmaka zu verabreichen.

Li Dongmei war Dozentin an der Parteischule des Provinzkomitees Gansu. Sie wurde am 13. April 2021 verhaftet, weil sie über Falun Dafa gesprochen hatte, und zu vier Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis wurde sie gezwungen, über einen längeren Zeitraum hohe Dosen von Psychopharmaka einzunehmen. Eine Mitgefangene berichtete, der Abteilungsleiter habe die Verabreichung von Injektionen genehmigt. Man habe sie getäuscht und ihr gesagt, sie bekäme Nahrungsergänzungsmittel, da sie so schwach sei. Nach vier Tagen Einnahme der Medikamente bekam sie niedrigen Blutdruck und einen langsamen Puls. Ihr wurde schwindelig und sie verlor plötzlich an Gewicht. Beim Sitzen hatte sie Schwierigkeiten und war verwirrt. Sie bemerkte nicht einmal, dass sie ins Bett gemacht hatte. 2023 wurde sie freigelassen.

Ausgewählte Verfolgungsfälle

Fall 1: 69-jährige Frau aus Gansu stirbt wenige Wochen nach Haftentlassung

Li Fenglan aus Baiyin, Provinz Gansu, wurde am 17. Februar 2023 in das Frauengefängnis der Provinz Gansu verlegt, wo sie für 20 Monate eingesperrt wurde. Sie war bereits bei ihrer Einlieferung an Krebs erkrankt, wurde aber von den Wärtern weiterhin gefoltert. Sie wurde unter anderem gezwungen, lange zu stehen und durfte nicht schlafen. Ihr Brustkrebs metastasierte bald darauf. Das Gefängnis entließ sie erst Anfang Januar 2024, als sie dem Tod nahe war. Sie starb am Morgen des 10. Januar 2024. Sie war 69 Jahre alt.

Fall 2: Krebskranke 70-jährige Frau, der wiederholt die Bewährung verweigert wurde, stirbt während ihrer 3,5-jährigen Haftstrafe

Li Qiaolian, eine 70-jährige Frau aus Baiyin, Provinz Gansu, starb am 12. September 2025, während sie eine dreieinhalbjährige Haftstrafe wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verbüßte.

Li wurde am 14. Januar 2022 verhaftet und etwa im September 2023 verurteilt. Während ihrer Haft im Frauengefängnis der Provinz Gansu wurde sie von den Wärtern verschiedenen Misshandlungen ausgesetzt, darunter 24-Stunden-Überwachung und Elektroschocks.

Mitte April 2025 begann Li Blut zu erbrechen und erhielt kurz darauf die Diagnose Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium mit Metastasen in der Wirbelsäule. Ihre Familie beantragte Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung. Diese wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass Li sich weigere Falun Dafa abzuschwören. Die Gefängnisbehörde erlaubte ihr außerdem nur den Besuch ihres Mannes und ihrer Tochter. Alle anderen Familienmitglieder mussten sich bei den örtlichen Polizeistationen oder Gemeindebeamten Dokumente besorgen, die ihre Verwandtschaft zu ihr belegten.

Li Qiaolian starb am 12. September 2025.

Fall 3: Frau mit Elektrostäben geschockt und Toilettenbenutzung verweigert

Liu Wanqiu wurde am 11. Mai 2017 zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt. Als sie sich am Tag ihrer Ankunft weigerte, einen Gefängnisanzug zu tragen, um gegen die Misshandlung zu protestieren, zerrten die Wärter sie in einen Raum ohne Überwachungskameras. Dort folterten sie sie mehrere Stunden lang mit Elektroschocks. Ihr gesamtes Gesicht war verbrannt, ihre Lippen so stark angeschwollen, dass sie den Mund nicht mehr schließen konnte, und ihr Hals wies Verletzungen auf.

Um sie zu einem „Geständnis“ zu zwingen, setzten die Wärter Liu täglich – etwa alle fünf Minuten – Elektroschocks aus. Als sie sich weiterhin weigerte, führten sie ihr die Elektrostäbe sogar in den Mund ein und versetzten ihr weitere Schocks. Ihr Mund war stark verätzt. Anschließend verabreichten die Wärter ihr gewaltsam unbekannte Medikamente.

Die Wärter folterten Liu weiter, indem sie ihr den Toilettengang verweigerten und sie zwangen, sich in die Hose zu erleichtern. Anschließend fesselten sie sie mit gespreizten Gliedmaßen an ein Bett, sodass sie von Exkrementen und Urin durchnässt war. Nach einiger Zeit entzündeten sich ihr Unterleib und ihr Gesäß.

Fall 4: Gesunde Frau mit Psychopharmaka zwangsernährt

Yang Jun aus Zhangye wurde im Mai 2022 verhaftet. Sie wurde später zu drei Jahren Haft verurteilt und am 13. Mai 2025 freigelassen. Im Gefängnis stopften ihr die Mitgefangenen schmutzige Lappen in den Mund. Sie wurde so lange geschlagen, bis ihr ein Zahn ausfiel, und ihr Kopf und Brustbein verletzt waren. Über einen Monat lang litt sie unter Schmerzen und konnte sich im Schlaf nicht umdrehen. Der Abteilungsleiter verschrieb ihr Psychopharmaka mit der Begründung, sie leide unter psychischen Problemen.

Um ihr die Medikamente zwangsweise einzuflößen, hielten mehrere Mitgefangene sie fest, rissen ihr den Mund auf und drückten ihre Zunge mit einem Löffel nach unten. Die Magensonde verletzte ihren Hals, und sie spuckte viel Blut. Sie schrie vor Schmerzen. Die Mitgefangenen hielten ihr die Nase zu, und sie wäre beinahe erstickt.

Die Mitgefangenen mischten ihr die Medikamente auch in den Reis. Nach der Einnahme litt sie unter furchtbaren Halluzinationen, Schwindel, Gedächtnisverlust, Reizbarkeit und Schwäche. Als sie sich einmal weigerte, eine Frage des Psychiaters zu beantworten, wurde dieser wütend und erhöhte die Dosis. Der Psychiater gab ihr außerdem eine Spritze, die zu Taubheitsgefühlen in der Zunge und zu Mundtrockenheit führte. Ihre Sicht war verschwommen, ihr war schwindelig, und sie magerte stark ab.

Yang wurde gezwungen, die Medikamente zweimal täglich einzunehmen, auch am Tag ihrer Entlassung. Als ihre Familie sie abholte, gaben die Wärter ihnen das Rezept und wiesen sie an, ihr die Medikamente weiterhin zu geben. Ihre Familie weigerte sich, dem Folge zu leisten, und gaben der Gefängnisbehörde die Schuld daran, aus einem gesunden Menschen jemanden mit psychischen und physischen Problemen gemacht zu haben.

Fall 5: Frau aus Gansu verbüßt fünf Jahre Haft unter strenger Aufsicht und erhält nicht genügend Essen

Zhang Ping, 55, lebt in Lanzhou, Provinz Gansu. Sie wurde am 9. Mai 2022 verhaftet und am 7. April 2023 zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 20.000 Yuan (ca. 2400 Euro) verurteilt. Ende Januar 2024 wurde sie in das Frauengefängnis der Provinz Gansu verlegt.

Am 27. März 2025 telefonierte sie mit ihrer Familie und erwähnte, sie habe „Beweise dafür, dass sie gefoltert und unrechtmäßig inhaftiert wurde“. Kaum hatte sie dies gesagt, wurde das Gespräch abrupt unterbrochen. Es dauerte nur eine Minute und 58 Sekunden, obwohl ein normales Telefonat drei Minuten dauern sollte.

Vor diesem Telefonat hatte Zhangs Familie sie am 27. Februar 2025 im Gefängnis besucht. Sie berichtete, dass sie weiterhin strengen Haftbedingungen unterliege, was bedeute, dass viele ihrer Rechte als Gefangene aufgehoben seien.

Die strengen Haftbedingungen begannen spätestens Mitte August 2024, als Zhangs Familie sie endlich zum ersten Mal seit ihrer Einlieferung ins Gefängnis besuchen durfte. Sie stellten fest, dass sie stark abgemagert war. Sie berichtete, nicht ausreichend zu essen bekommen zu haben und innerhalb von sieben Monaten etwa fünf Kilogramm abgenommen zu haben. Das Geld, das sie schickten, wurde von den Wärtern streng kontrolliert, die ihren Kauf von Dingen des täglichen Bedarfs stark einschränkten.

Frühere Berichte:

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