(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit fast vier Jahren. Davor war ich 27 Jahre lang Laienbuddhistin und litt in dieser Zeit unaufhörlich. Die körperlichen und seelischen Schmerzen waren unbeschreiblich. Ich konnte viele buddhistische Schriften rezitieren, aber sie linderten weder meine körperlichen noch meine seelischen Qualen. Ich war oft traurig und fühlte mich immer hoffnungslos.
1994 ließ ich mich von meinem Mann scheiden, weil er verantwortungslos und spielsüchtig war. Nach der Scheidung hatte ich mit finanziellen Schwierigkeiten, seelischer Not und dem Schmerz über den Verlust meiner Kinder zu kämpfen, außerdem quälte mich der Klatsch über mich. All dieses Leid überwältigte mich: Ich fühlte mich zutiefst elend und hilflos.
Dann traf ich eine schwerwiegende Entscheidung: Ich wurde Laienbuddhistin. Zusammen mit etwa einem Dutzend anderer begann ich, den Buddhismus zu praktizieren. Damals wusste ich nichts über Buddha und den Buddhismus. Ich glaubte einfach, dass die Ausübung des Buddhismus viel besser sei als ein Leben voller Laster. In jenen Jahren reiste ich überall hin, um buddhistische Schriften zu rezitieren, und besuchte Tempel, um dort ebenfalls zu rezitieren und buddhistische Rituale durchzuführen. Ich glaubte, dadurch anderen zu helfen, ihr Karma abzubauen und ihre Krankheiten zu lindern. Aber wie sollte ich das Karma anderer abbauen, wenn ich selbst so viel davon hatte?
Nach unserer Scheidung begann mein Mann, Falun Dafa zu praktizieren. Nachdem er damit begonnen hatte, sagte er zu mir: „Du solltest Falun Dafa kennenlernen; es ist der höchste Buddhismus.“ Aufgrund meines Karmas glaubte ich ihm nicht. Ich sagte sogar schlimme Dinge zu ihm, mit der Absicht, ihn zu verletzen.
2022 heirateten wir erneut. Ich tat dies mit einem Herzen voller Groll, Hass und Verbitterung. Ich wollte mich auf diese Weise an ihm rächen, denn zum Zeitpunkt der Heirat plante ich bereits, ihn wieder zu verlassen – ich hatte überhaupt nicht vor, mein Leben mit ihm zu verbringen. So verhielt ich mich nach 27 Jahren als Praktizierende des Buddhismus: Ich hatte mich von keiner Anhaftung gelöst und keines meiner negativen Gefühle abgelegt. Wie hätten wir mit solch einer verdorbenen Einstellung zusammen jemals ein gutes Leben führen können? Ich schlug und beschimpfte ihn oft, verspottete und demütigte ihn, auch wenn es nicht wirklich dabei half, meinen seelischen Schmerz zu mindern. Körperlich ging es mir ebenfalls nicht gut: Nach unserer Wiederheirat litt ich weiterhin täglich unter starken Schmerzen.
Eines Tages fuhr mein Mann uns irgendwohin, als mich plötzlich Erinnerungen an vergangene Ereignisse überkamen und ich so wütend wurde, dass ich mich nicht mehr beherrschen konnte. Ich hob die Hand und schlug ihn. Er musste anhalten und fragte: „Stell dir vor, wir hätten einen Unfall, weil du mich, während ich fahre, schlägst! Du behauptest, Buddhistin zu sein, aber handelst du auch so? Hör auf, buddhistische Schriften zu rezitieren! Rezitiere einfach: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“ Obwohl ich mich kaum beherrschen konnte, rezitierte ich die Sätze.
Dabei beruhigte ich mich, wurde wieder klar im Kopf und entschuldigte mich: „Ich hätte dich nicht schlagen sollen, aber ich konnte mich einfach nicht beherrschen. Darf ich zu Hause deine Falun-Dafa-Bücher lesen?“
„Okay“, sagte er. „Das wäre großartig.“ So begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Nach und nach verstand ich, dass all das Leid, das ich in diesem Leben erfuhr, auf karmische Schulden zurückzuführen war, die ich in unzähligen vergangenen Leben angehäuft hatte. All das Leid in diesem Leben und in unzähligen vergangenen Leben hatten den Grundstein für meine Kultivierung im Falun Dafa gelegt. Ich lächelte aufrichtig und empfand es als Glück, eine Falun-Dafa-Praktizierende zu sein, besonders in der Zeit der Fa-Berichtigung. Es machte all das Leid lohnenswert. Ich, die ich 66 Jahre lang nicht gelächelt hatte, konnte endlich wieder von Herzen lächeln! Ich sage oft zum Meister: „Meister, bitte geben Sie mich wegen meiner Torheit nicht auf. Ich werde Ihrer Lehre folgen und meine Fehler korrigieren.“
Wenn mein Gedankenkarma auftaucht, konzentriere ich mich darauf, zwischen meinem wahren Selbst und diesem Gedankenkarma zu unterscheiden und meinem wahren Selbst die Führung zu überlassen. Wenn ich spüre, dass mich mein Mann nervt oder mir seine Worte nicht gefallen, lese ich die Lehre des Meisters, um meine Xinxing zu erhöhen.
Zum Beispiel lehrt uns der Meister:
„Wer hat recht, wer hat unrechtKultivierenderBei sich die Fehler suchtViele menschliche Gesinnungen beseitigenGroßer Pass, kleiner Pass, nicht vermeidenRecht hat erUnrecht habe ichWozu streiten “(Wer hat recht, wer hat unrecht, 16.05.2011, in: Hong Yin III)
Ich verstand, dass der Meister, wenn mein Mann mich mit seinen Worten verärgerte, die Situation nutzte, um meine Xinxing zu prüfen und zu beurteilen, wie sehr sich die Kapazität meines Herzens erweitert hatte. Er gab mir die Gelegenheit, mich weiter zu erhöhen.
Der Meister sagte:
„Als ein Kultivierender sind alle Arrangements bei dir zu deinen Gunsten gemacht.“ (Fa- Erklärung auf der Fa-Konferenz im Osten der USA, 28.03.1999)
Ich habe durch das Fa verstanden, dass der Meister unermessliche Opfer gebracht und alles gegeben hat, um alle Wesen im Kosmos, uns eingeschlossen, zu retten. Welchen Grund haben wir, uns nicht im Fa zu berichtigen? Ein Praktizierender schrieb einmal in einem Artikel: „Meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister ist unermesslich.“ Dem stimme ich zu. Es war der Meister, der mich gerettet hat, der Meister, der meine ganze Familie gerettet hat, der Meister, der uns ein glückliches Zuhause geschenkt hat, und der Meister, der uns ständig beschützt und uns erweckt.
Ich praktiziere Falun Dafa seit fast vier Jahren und bin unendlich dankbar für die heilige Gnade des Meisters. Ich sage oft zu meinem Mann: „Lass uns fleißig praktizieren, jeden Gedanken und jede Handlung gemäß dem Fa korrigieren und unsere Begierden und Anhaftungen ablegen. Wir müssen uns gut kultivieren, um uns der barmherzigen Erlösung durch den Meister würdig zu erweisen.“
Von nun an werde ich den vom Meister arrangierten Weg der Fa-Berichtigung gehen, das Fa gründlich lernen, die drei Dinge gut machen, noch öfter aufrichtige Gedanken aussenden und weiteres Leben retten. Ich möchte der barmherzigen Erlösung durch den Meister würdig sein.
Ich bin eine neue Praktizierende. Sollte etwas oben Genanntes nicht mit dem Fa übereinstimmen, weist mich bitte darauf hin. Ich danke dem Meister nochmals von Herzen für seine heilige Gnade!