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Acht Falun-Dafa-Praktizierende am gleichen Tag verhaftet, eine weiterhin eingesperrt (Stadt Pingdu, Provinz Shandong)

3. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Shandong

(Minghui.org) Am 7. Januar 2026 wurden acht Einwohner der Stadt Pingdu, Provinz Shandong, wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verhaftet.

Die Festnahmen erfolgten in zwei Privatwohnungen. Eine der Praktizierenden befindet sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels weiterhin in Haft.

Insidern zufolge hat die Polizeibehörde von Qingdao im November 2025 eine neue Verfolgungswelle gegen örtliche Falun-Dafa-Praktizierende eingeleitet. Die ihr untergeordneten Polizeistationen, darunter die Polizeistation Pingdu, wurden vor den Festnahmen angewiesen, die Familien der Praktizierenden zu schikanieren und die Praktizierenden zu überwachen. Pingdu unterliegt der Gerichtsbarkeit von Qingdao.

Fünf Praktizierende gleichzeitig verhaftet

Die Frauen Li Yuju (62), Zhang Jie (58), Quan Shumei (über 60) und Herr Jiang Kefeng (64) wurden in Frau Wang Huimins Wohnung verhaftet, als sie gemeinsam die Schriften von Falun Dafa lasen. Die über 60-jährige Wang war von der plötzlichen Polizeipräsenz derart erschrocken, dass sie ohnmächtig wurde. Die Beamten durchsuchten auch ihre Wohnung und ließen die Praktizierende am 9. Januar gegen Kaution frei.

Li wurde zur Kriminalpolizei der Stadt Pingdu gebracht. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung noch am selben Abend um 19 Uhr. Am darauffolgenden Tag wurde sie zur Polizeistation Taishan-Straße und anschließend zur Polizeistation Tonghe überführt. Ihr Sohn beauftragte einen Anwalt mit ihrer Verteidigung. Vor ihrer Einlieferung in die Haftanstalt der Stadt Qingdao brachte man sie am 9. Januar zu einer ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus. Seitdem ist sie inhaftiert.

Zhang wurde zur Polizeistation Liyuan gebracht und am nächsten Tag einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Anschließend wurde sie für zehn Tage in Verwaltungshaft genommen und am 17. Januar freigelassen.

Jiang wurde wenige Stunden nach seiner Festnahme freigelassen, jedoch am 15. Januar erneut in Gewahrsam genommen. Nach einigen Stunden in der Polizeistation Liyuan wurde er in die Haftanstalt Mencun verlegt, wo er fünf Tage in Verwaltungshaft verbrachte.

Drei weitere Praktizierende zusammen verhaftet

Die 81-jährige Hou Xiuzhen beherbergte am 7. Januar Herrn Sun Changhe, einen 75-jährigen pensionierten Kraftwerksarbeiter, und die 62-jährige Cui Xiangying, als sie ungewöhnliche Geräusche in ihrem Vorgarten hörte. Sie schaute aus dem Fenster und sah draußen überall Polizisten. Diese brachten sie zur Polizeistation Chengguan und durchsuchten zwei Mal ihre Wohnung. Sie wurde am Abend des darauffolgenden Tages freigelassen.

Auch Sun wurde zur Polizeistation Chengguan gebracht und am nächsten Tag um 21 Uhr im örtlichen Krankenhaus untersucht. Er wurde am 9. Januar freigelassen.

Cui weigerte sich, mit den Polizisten zu kooperieren, woraufhin diese ihr Handschellen anlegten. Als sie feststellten, dass sie bereits zuvor wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu drei Jahren Zwangsarbeitslager verurteilt worden war, drohten sie ihr mit erneuter Inhaftierung. Später gaben sie an, sie für eine Woche inhaftieren zu wollen. Bei einer körperlichen Untersuchung am darauffolgenden Abend betrug ihr systolischer Blutdruck 220 mmHg (normalerweise liegt er bei 120 oder darunter). Eine erneute Messung ergab erneut gefährlich hohe Blutdruckwerte. Die Polizei befahl dem Arzt, ihr blutdrucksenkende Medikamente zu verabreichen und brachten sie danach in eine örtliche Haftanstalt. Nachdem die Wärter dort Cuis Blutdruck gemessen hatten, nahmen sie sie nicht auf, da der Wert 202 mmHg betrug. Die Polizei ließ sie noch am selben Abend, dem 8. Januar, frei.

Mehrere Praktizierende schikaniert

Anfang Januar 2026 wurden drei weitere lokale weibliche Falun-Dafa-Praktizierende schikaniert und ihre Wohnungen durchsucht. Davon betroffen waren Hou Xiuxiang, Sheng Shuli und die 74-jährige Hou Meixian. Nachdem die Polizisten in Hous Wohnung eingedrungen waren, verriegelten sie die Tür von innen, um Angehörige am Betreten zu hindern. Sie verzichteten jedoch darauf, Hou festzunehmen.

Auch nicht-praktizierende Familienangehörige von drei anderen Praktizierenden wurden schikaniert: Der Mann von Wang Dongmei, der Mann von Qu Yuanzhi und der Sohn von Zhan Zhongxiang.