(Minghui.org) Ich bin 75 Jahre alt und praktiziere Falun Dafa seit 1998. Mein Leben verlief relativ unkompliziert, und in jeder entscheidenden Phase erhielt ich Hilfe und Führung. All dies verdanke ich meiner Schicksalsverbindung mit Falun Dafa – Falun Dafa hat mein Leben erleuchtet. Heute möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.
Als ich im heiratsfähigen Alter war, befragte meine Tante eine Wahrsagerin. Diese sagte voraus, ich würde einen Offizier heiraten und ihm helfen, von einem abgelegenen Standort in die Nähe meines Wohnorts versetzt zu werden. Wie sich herausstellte, stammten beide Heiratsanträge, die ich erhielt, von ein und derselben Person – einem Soldaten.
Nach unserer Hochzeit war mein Mann oft beruflich unterwegs, und ich nahm die Verantwortung auf mich, zu arbeiten, meine Schwiegereltern zu pflegen, und unser Kind größtenteils allein großzuziehen. Eine Freundin fragte mich einmal: „Warum beantragst du nicht eine Versetzung für deinen Mann?“ Ich bezweifelte, dass ein solcher Antrag bewilligt würde. Kurz darauf begegnete ich jedoch zufällig einer älteren Dame. Wir fühlten einander sofort verbunden, und sie war es, die mir half, eine Versetzung meines Mannes in die Nähe unseres Wohnorts zu erreichen. Später zog sie nach Peking, und ich besuchte sie weiterhin und half ihr beim Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen. Wir hatten ganz offensichtlich eine Schicksalsverbindung.
In den 1980er- und 1990er-Jahren, als Qigong sehr populär war, probierte ich verschiedene Formen davon aus, aber keine schien mir wirkungsvoll. 1998 erzählte mir ein Verwandter von einem Falun-Dafa-Vortrag in der Nähe eines Kinos. Ich nahm meine Tochter mit. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Videoaufzeichnung der Vorträge des Begründers und Meisters von Falun Dafa handelte. Ich war so schläfrig, dass ich die Augen kaum offenhalten konnte, doch ich verstand jedes Wort, das er sagte. Am dritten Tag, als ich während des Vortrags immer noch döste, spürte ich, wie sich ein Rad in mir drehte.
An diesem Abend, während ich zu Hause die Übungen machte, hörte ich laute Klopfgeräusche und sah auf einem Möbelstück eine Art Bild einer Person mit lockigem Haar. Bei genauerem Hinsehen wirkte es wie ein Prisma aus einer Taschenlampe, – das war sehr merkwürdig. Am nächsten Tag ging ich in eine Buchhandlung und hatte das Glück, die letzten verfügbaren Exemplare der Dafa-Bücher kaufen zu können.
Nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, verstand ich, warum ich während der Vorträge eingeschlafen war – der Meister hatte meinen Körper gereinigt. Von da an verschwand meine Schlaflosigkeit und mein Zwölffingerdarmgeschwür heilte wie alle meine anderen Beschwerden.
Damals brachte ich meine Tochter mit dem Fahrrad zur Schule und musste an einem steilen Hügel immer absteigen und schieben. Eines Tages merkte ich plötzlich, dass ich den Hügel mühelos hinauffahren konnte, als ob mich jemand von hinten anschieben würde.
Seit 27 Jahren praktiziere ich nun Falun Dafa und war in all der Zeit kein einziges Mal krank und musste auch keine Medikamente einnehmen.
Später verstand ich, dass das sich drehende Rad, das ich spürte, ein Geschenk des Meisters war und die klopfenden Geräusche Störungen durch negative Elemente darstellten, die sich während meiner früheren Qigong-Übungen angesammelt hatten. Der Meister reinigte meinen Körper und meine Umgebung. Ich sah die Fashen (Gesetzeskörper) des Meisters und erfuhr persönlich seine grenzenlose Barmherzigkeit. Der Meister schenkte mir das kostbarste Gut – er verband mich mit Dafa und geleitete mich durch mein Leben.
Ich folge der Lehre des Meisters und halte mich an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
Bei der Arbeit war ich war das älteste Mitglied meines Teams und meldete mich immer freiwillig für die schmutzigsten und anstrengendsten Aufgaben. Selbst wenn die anderen erschöpft waren, fühlte ich mich nie müde, weil ich jeden Tag alle fünf Übungen machte. Viele Zeitarbeiter beteiligten sich an Klatsch und Tratsch und machten hinterhältige Bemerkungen. Eines Tages, kurz nachdem ich mich mit ihnen unterhalten hatte, stolperte ich und stürzte schwer. Mir wurde klar, dass der Meister mich daran erinnerte, meinen Mund zu kultivieren. Von da an ging ich, sobald ich meine Aufgaben erledigt hatte, und vermied unnötige Konflikte.
Eine Kollegin und ich mussten einen 25 Kilogramm schweren Eimer Farbe tragen. Sie konnte ihn nicht heben, und so zog sie ihn hinter sich her und riss mir dabei versehentlich den Daumennagel ab. Der Teamleiter bot mir an, mich nach Hause zu fahren, aber ich lehnte ab und fuhr wie immer mit dem Fahrrad.
Als die Leistungsbeurteilungen anstanden, gab es zwei Auszeichnungen für herausragende Leistungen. Viele meiner Kollegen wollten mich nominieren, aber ich schlug vor, die Auszeichnung jemand anderem zu geben. Der Teamleiter sagte: „Du bist diejenige, die sie wirklich verdient“, und organisierte später einen zusätzlichen Platz für mich. Durch mein Verhalten gewannen viele meiner Kollegen einen positiven Eindruck von Falun Dafa und erklärten sich gerne bereit, aus der KPCh auszutreten.
Mein Mann investierte einmal 120.000 Yuan (fast 14.500 Euro) über einen Dritten – einen Dorfbewohner, den wir seit Jahren kannten – und sah das Geld nie wieder. Dieser Mann, der später behauptete, der Spendensammler sei verstorben, klagte oft über Geldnot und dass er nicht einmal seine Telefonrechnung bezahlen könne. Mein Mann half ihm finanziell. Obwohl wir über alles Verträge besaßen und vor Gericht wahrscheinlich gewonnen hätten, glaubte ich, dass alles im Leben einen Sinn hat – vielleicht war es eine Schuld aus einem früheren Leben. Freundschaft ist wichtiger als Geld. Jahre später tätigten wir eine weitere Investition und verdienten 130.000 Yuan innerhalb eines Jahres. Mir wurde klar, dass dies dem Prinzip „Ohne Verlust kein Gewinn“ entsprach.
Ein anderes Mal steckte ich meine Uhr in die Jackentasche, als ich zum Zahnarzt ging, und bemerkte später, dass sie fehlte. Nach einiger Zeit fand ich sie in einer Tasche, die ich lange nicht geöffnet hatte.
Nach einem Einkaufsbummel stellte ich meine Tasche auf den Sitz eines Motorrads, während ich mein E-Bike holte. Ich vergaß die Tasche und fuhr weg. Als ich merkte, was ich getan hatte, war ich fast zu Hause. Ich eilte zurück und rechnete fest damit, dass sie weg war. Doch meine Tasche war noch da, unberührt. Welch ein seltenes Ereignis, denn heutzutage werden den Leuten in China sogar die Taschen gestohlen, die sie tragen, geschweige denn welche, die unbeaufsichtigt herumstehen. Es wäre durchaus möglich gewesen, dass jemand meine Tasche mitgenommen hätte, aber ich ging trotzdem zurück, um nachzusehen. Und sie war da!
Der Meister sagte:
„Als Kultivierende sollen wir den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen. Was deins ist, wirst du nicht verlieren; was nicht deins ist, kannst du auch nicht erkämpfen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 354)
Das stimmt absolut. Nur können wir den Wunsch, etwas haben zu wollen, nicht loslassen, deshalb leiden wir.
Seit meiner Pensionierung kümmere ich mich täglich um meinen Enkel. Schon im Kindergartenalter konnte er Dafa-Bücher lesen. Wir lasen dreimal gemeinsam das Zhuan Falun, und ich brachte ihm Schriftzeichen bei, die er noch nicht kannte. Er profitierte sehr von Dafa und ist außergewöhnlich intelligent.
Eines Tages las ich ihm mittags, als eigentlich seine Zeit für ein Nickerchen war,aus dem Zhuan Falun vor. Da sagte er: „Oma, du hast 22 Fehler gemacht.“ Ein anderes Mal meinte er, ich hätte 16 Fehler gemacht.
Als er etwa sechs Jahre alt war, bekam er leichtes Fieber und verlor plötzlich das Bewusstsein. Ich wusste, nur der Meister konnte ihn retten. Auf dem Weg ins Krankenhaus kniff ich ihm in das Philtrum (die vertikale Rinne zwischen Nase und Oberlippe) und rezitierte wiederholt laut: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Er kam wieder zu Bewusstsein, bevor wir ankamen.
Der Arzt fragte mich, was ich getan hätte. Ich antwortete: „Ich habe ‚Falun Dafa ist gut‘ rezitiert.“ Der Arzt lächelte und fragte, ob solche Episoden in der Familie vorkämen – mein Schwiegersohn hatte in demselben Alter etwas Ähnliches erlebt. Mein Enkel hatte jedoch nie wieder solch eine Episode. Heute ist er ein gesunder, erfolgreicher junger Mann.
Im Jahr 2015 führte die Partei die neue Richtlinie ein, dass „alle Beschwerden angehört und alle Fälle registriert werden müssen“. Da reichte auch ich eine Anzeige gegen Jiang Zemin, den damaligen Parteichef wegen der Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden und wegen des Verbrechens der Organentnahme bei Lebenden ein.
Kurz darauf wurde ich von der Polizei vorgeladen, angeblich nur für kurz. Dort angekommen, ließen sie mich jedoch nicht wieder gehen. Nach mehrmaligem Bitten erlaubten sie mir, meinen Enkel von der Schule abzuholen, wiesen mich aber an, anschließend zurückzukehren.
Um 21 Uhr hatten sie mich immer noch nicht gehen lassen. Stattdessen brachten sie mich zu einer medizinischen Untersuchung und dann in die Haftanstalt. Ich hatte keine Angst, weil ich an den Meister glaubte.
Einer von ihnen wies die anderen Beamten an zu gehen und fragte mich dann: „Haben Sie Bluthochdruck? Ist Ihr Herzschlag zu schnell?“ Ich antwortete nicht. Er sagte: „Sie können nach Hause gehen. Gehen Sie nur die nächsten zehn Tage nicht raus. Wenn sie Sie wieder hierherbringen, kann ich Ihnen nicht mehr helfen.“
Es war nach 22 Uhr, als ich nach Hause kam, aber damit war die Sache noch nicht vorbei.
Der Vorfall hat meine Familie sehr mitgenommen. Eines Abends kamen wir alle zusammen, und mein Mann tadelte mich: „Warum musst du unbedingt über die Verfolgung und die Organentnahme bei Lebenden reden? Das geht dich doch nichts an! Sie könnten dich umbringen.“
Ich antwortete: „Das glaube ich nicht. Wenn ein Mörder in unserer Nachbarschaft sein Unwesen treibt, machen sich alle Sorgen, auch du. Aber er hat dich nicht umgebracht, also warum machst du dir Sorgen?“
Dann bat mein Mann meinen Schwiegersohn, mit mir zu sprechen, aber ich sagte: „Jetzt bin ich dran: Bitte bring diesen Unsinn der Kulturrevolution nicht in unsere Familie, wo Kinder gegen die Eltern aufgehetzt werden.“ Tränen liefen mir über die Wangen, als ich fortfuhr: „Während deiner Abwesenheit all die Jahre habe ich mich allein um die Alten und die Kinder gekümmert. Du kannst mich um alles bitten, aber meinen Glauben werde ich niemals aufgeben.“
Als mein Sohn vorschlug, ich solle all meine Falun-Dafa-Bücher verschenken, weigerte ich mich. Später entschuldigte er sich bei mir. Ich sagte zu ihm: „Du wirst gesegnet sein, wenn du meinen Glauben unterstützt und an Falun Dafa glaubst.“ Sie begriffen nicht, dass ihre Angst der Kommunistischen Partei Chinas galt, weil sie fürchteten, ich würde verfolgt werden und sie würden hineingezogen werden.
In diesem Leben die Schülerin des Meisters zu sein ist eine unvergleichliche Ehre. Ich werde meine Pflicht erfüllen!