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Am Arbeitsplatz die wahren Umstände erklären

3. Februar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich begann 1999, mit Anfang 30, Falun Dafa zu praktizieren. Kurz darauf begann die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

Damals hatte ich das Zhuan Falun nur einmal gelesen, doch schon nach dieser ersten Lektüre erkannte ich seinen unschätzbaren Wert. Ich schwor: „Ich werde mich kultivieren!“ In diesem Moment begab ich mich auf den Weg der Kultivierung, und unter dem Schutz des Meisters gehe ich diesen Weg bis heute.

Hier möchte ich meine Kultivierungserfahrungen mit euch teilen.

Für Dafa einstehen

Ich hatte gerade erst mit dem Praktizieren begonnen und noch nicht alle Übungen gelernt, als die Verfolgung begann. Sie brachte durch ständige Propaganda in Fernsehen und Radio eine unerbittliche Verleumdung des Dafa und des Meisters mit sich. Unter dem Schutz des Meisters lernte ich täglich das Fa und praktizierte die Übungen; da ich keiner Gruppe angehörte, tat ich das allein zu Hause.

Mit dem Segen des Meisters und der Unterstützung meiner Mitpraktizierenden durchbrach ich die Internetsperre und gelangte zur Falun-Dafa-Website. Meine Gefühle in diesem Moment waren unbeschreiblich – die Minghui-Webseite zu besuchen, bedeutete, dass ich mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung schritthalten konnte. Als wir sahen, wie Praktizierende aus ganz China zum Tiananmen-Platz gingen, um das Fa zu bestätigen und für Dafa und den Meister zu appellieren, beschlossen auch unsere lokalen Praktizierenden, nach Peking zu fahren, um dasselbe zu tun.

Anfang Oktober, nachdem wir unzählige Hindernisse überwunden hatten, erreichten wir den Tiananmen-Platz und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit-Güte-Nachsicht ist gut! Stellt den Ruf des Meisters wieder her!“ Wir riefen aus tiefstem Herzen in den gesamten Kosmos. Unsere Rufe stiegen und fielen in Wellen und erschütterten Himmel und Erde. Dieser Moment schien in Zeit und Raum eingefroren, als ob die Zeit selbst stillgestanden hätte. Er war feierlich, heilig und zutiefst befriedigend.

Polizeiwagen ließen ihre Sirenen heulen, als sie im ganzen Land hektisch Falun-Dafa-Anhänger festnahmen. Ich erlebte viele Praktizierende, die mutig ihre Todesangst überwanden: Einige verteilten Flugblätter, um die Welt über Falun Dafa aufzuklären, während andere die Falun-Dafa-Übungen praktizierten, das Gebots-Rad hielten oder meditierten. Unter dem Schutz des Meisters kehrten eine andere Praktizierende und ich sicher nach Hause zurück.

Mein Mann (kein Falun-Dafa-Praktizierender) besorgte mir einen Drucker mit Kopierfunktion und richtete ihn ein. Ich empfand dies als eine Fügung des Meisters. Mitpraktizierende meinten, dass Besuche in meinem Haus meinen Mann verärgern könnten, aber ich dachte mir nichts dabei. Als sie kamen, zog er sich einfach in ein anderes Zimmer zurück und beachtete weder, was wir sagten, noch was wir taten.

In der Anfangszeit meiner Kultivierung verstand ich die Grundsätze des Falun Dafa noch nicht vollständig, aber mein bereits erleuchteter Teil wusste, was zu tun war und welches Gelübde ich abgelegt hatte. Damals wusste ich einfach, dass Dafa absolut rechtschaffen ist und hegte nie Zweifel daran: „Ich bin mir sicher, dies ist das rechtschaffene Fa, das nur einmal in tausend Äonen erscheint. Ein Jahrtausend des Wartens, dann die Begegnung im Heute – ich habe das große Fa gefunden, nach dem ich tausend Jahre gesucht habe.“ Von diesem Gefühl war ich erfüllt.

Durch das Fa-Lernen habe ich den Sinn des Lebens verstanden und den Weg, den ich gehen soll, erkannt. Die Freude in meinem Herzen ist unbeschreiblich. Die Unterdrückung und Verleumdung durch die KPCh können die Wurzeln des kosmischen Gesetzes Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, das tief in mir verankert ist, nicht auslöschen! Ich bin entschlossen, diesen Weg zu gehen, und nichts, was irgendjemand sagt, wird mich von meinem Entschluss abbringen.

Jetzt weiß ich, wer ich bin, woher ich komme und warum ich in diese Welt gekommen bin. Diese verborgenen Erinnerungen entfalten sich nach und nach durch das Fa-Lernen und werden immer klarer und deutlicher.

Am Arbeitsplatz die wahren Umstände erklären

In den ersten Tagen der Verfolgung sagte ich Kollegen und Freunden immer wieder: „Falun Dafa ist gut. Die Berichte im Fernsehen sind alle falsch und erfunden!“ Ihre Reaktionen waren unterschiedlich. Manche hörten zu; andere, vergiftet von Lügen, weigerten sich, mir zuzuhören und drängten mich sogar, mit dem Praktizieren aufzuhören.

Eine sehr verständnisvolle Kollegin bot mir ihre Unterstützung an und sagte, sie würde zu einem späteren Zeitpunkt auch gerne anfangen zu praktizieren. Später erfuhr ich, dass sie von unserem Arbeitgeber gezwungen worden war, mich zu überwachen. Schließlich sagten ihr die Unternehmensleitung, der Sicherheitsdienst und die Staatssicherheit: „Vergiss es. Halte dich von ihr fern [gemeint war ich]. Wir sehen schon, du wirst noch anfangen, mit ihr zu praktizieren.“

Tatsächlich versteht die Partei nicht, dass Menschen unterschiedliche Grundlagen und ein unterschiedliches Verständnis von Dafa haben. Jeder Mensch trägt wohlwollende Gedanken und Buddha-Natur in sich. Die erleuchteten Aspekte in jedem Menschen können durch die kosmischen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht angeglichen werden.

Ich wurde in eine neue Einrichtung versetzt. Anfangs war alles schwierig. Wir brauchten Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, deshalb wurde uns zu viert ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt, um in verschiedenen Städten und Dörfern Werbung zu machen. Ich wurde für die Öffentlichkeitsarbeit ausgewählt.

Bei einer Veranstaltung sprachen wir mehrere Leute an, die sich über Gott und die Welt unterhielten, und begannen, für unsere Einrichtung zu werben. Jemand stellte eine ziemlich knifflige Frage, die niemand in unserer Gruppe beantworten konnte. Deshalb bot ich Vorschläge und Einblicke an. Die Person antwortete: „Diese Organisation muss großartig sein. Hören Sie ihr einfach zu [gemeint war ich]. Sie arbeitet dort, daher ist es definitiv ein guter Ort.“

Zurück im Büro erzählte ein Kollege unserem Vorgesetzten davon, und von da an war ich immer für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ich sah dies als seltene Gelegenheit, die Wahrheit über Dafa zu verbreiten – solche Gelegenheiten gab es nicht oft, und ich musste noch nicht einmal weit gehen. Ich hatte jeden Tag vorbereitete Informationsmaterialien dabei, um die wahren Umstände zu erklären. Wenn die Zeit knapp war, bereiteten andere Praktizierende sie für mich vor.

Ich brachte diese Segnungen zu den Dorfbewohnern und reiste kilometerweit, um die Wahrheit über Falun Dafa in jedem Dorf zu verbreiten. Mehrmals sah ich Dorfbewohner, die die erhaltenen Flugblätter lasen, umringt von Menschenmengen, die sich drängten, einen Blick darauf zu erhaschen. Diese Momente sind mir lebhaft in Erinnerung geblieben – wahrlich herzerwärmend.

Eines Nachts hatte ich einen sehr lebhaften Traum: Ich saß in einer Rakete und flog immer höher. Ich erzählte einem anderen Praktizierenden von diesem Traum, und er sagte: „Ist das nicht typisch für dich? Du hast gerade erst mit Falun Dafa angefangen, und der Meister hat dich sofort emporgehoben und dir erlaubt, bei der Rettung von Menschen mitzuwirken.“ Ich dachte bei mir: „Ja, ich habe so viel Glück, der Meister hat mich nicht verlassen, er wacht ständig über mich.“ Ich bin dem Meister zutiefst dankbar!

Ein Vorgesetzter bei der Arbeit, der die Wahrheit noch nicht kannte, half bei der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden. Er half dabei, sie festzunehmen, und leitete Gehirnwäschekurse. Später wurde er von einem Auto angefahren, geriet unter die Räder und brach sich einen Arm, überlebte aber.

Ich brachte ihm DVDs, Broschüren und Faltblätter in sein Haus und erklärte ihm und seiner Frau die Fakten über Falun Dafa. Ich klärte beide darüber auf, dass die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens ein von Jiang Zemin inszenierter Schwindel gewesen war. Ich sprach auch über das Prinzip der karmischen Vergeltung. Beide traten aus der KPCh aus und behielten die Materialien.

Sein Unfall hatte ihn sehr erschreckt, und er erkannte, dass es tatsächlich Vergeltung gibt. Ich riet ihm: „Sagen Sie einfach immer wieder: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ und beteiligen Sie sich nie wieder an der Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden! Denn hier geht es um Leben und Tod.“ Danach beteiligte er sich tatsächlich nicht mehr an der Verfolgung.

Ein anderer Vorgesetzter hatte weniger Glück: Da wir uns schon recht gut kannten, als ein Gehirnwäschekurs eingerichtet wurde, brachte er eine Gruppe mit, die den „Erfolg“ ihrer Umerziehung beobachten sollte. Ich versuchte, ihm zu erklären, was Falun Dafa ist, aber er weigerte sich zuzuhören und verhielt sich sehr listig. Danach haben wir uns nie wieder getroffen.

Ich hörte, dass er unter zweifache Aufsicht gestellt und in einem Gefängnis festgehalten wurde, während gegen ihn wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt wurde. Ich empfand tiefes Mitleid mit ihm, denn ob man sich dessen bewusst ist oder nicht, ob man absichtlich oder unabsichtlich handelt: Die Beteiligung an der Verfolgung von Dafa-Praktizierenden ist ein Verbrechen! Diese Schuld ist nicht zu unterschätzen, und alles, was man tut, wird vergolten werden. Die Gottheiten sehen alles; niemand kann ihnen entkommen.

Falun Dafa in einer Pflegeeinrichtung verbreiten

Seit einiger Zeit arbeite ich in einem Pflegeheim. Die Arbeit, den älteren Bewohnern zu helfen, scheint mir wie auf den Leib geschnitten. Im Innenhof gegenüber dem Haupteingang steht ein Denkmal. Als ich bemerkte, dass es am Tag meines Geburtstags errichtet wurde, war ich einigermaßen verblüfft; hier zu arbeiten ist wie eine göttliche Fügung. Ich spürte, dass ich hier eine Mission hatte, dass diese Seelen eine Schicksalsverbindung mit mir hatten.

Meine Arbeit hier umfasst die morgendlichen Rundgänge: den Blutdruck der älteren Bewohner messen, benötigte Medikamente aus dem Krankenhaus holen und sie an die Betten der Bewohner bringen.

Ich nutzte meine Position, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen und ihnen über Falun Dafa zu erzählen. Einige von ihnen waren wirklich freundlich und sehr aufgeschlossen. Einmal besuchte ich während eines Rundgangs ein älteres Ehepaar, das sich ein Zimmer teilte. Ich erklärte ihnen die Fakten über Falun Dafa und den Schwindel rund um die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Beide hörten zu und akzeptierten was ich sagte. Ich gab ihnen einAmulett, das die Frau sofort an ihr Bett hängte. Als ich einwandte, dort sei es vielleicht zu auffällig, sagte sie: „Lass es hier, denn hier nützt es mir mehr.“ Offenbar machte ich mir unnötige Sorgen. Alle Lebewesen wollen so dringend die Wahrheit erfahren!

Manche Bewohner brachten mir Lebensmittel, die ich zunächst ablehnen wollte. Aber sie ließen nicht locker und wurden ärgerlich, wenn ich sie nicht annahm. Sie drückten sie mir einfach in die Hände, und es blieb mir nichts anderes übrig, als sie anzunehmen. Im Gegenzug kaufte ich ihnen, wenn ich die Gelegenheit dazu hatte, etwas, worüber sie sich freuten, oder worauf sie stolz sein konnten. Das schweißte uns zusammen und erleichterte es ihnen, das, was ich ihnen erzählte, zu verstehen und anzunehmen.

Manchmal kamen ihre Kinder zu Besuch und sagten: „Sie sind so lieb. Meine Mutter hat uns erzählt, wie gut Sie sich um sie kümmern. Wir sind Ihnen so dankbar.“ Ich antwortete dann einfach: „Das ist nur meine Arbeit. Sie brauchen mir nicht zu danken.“ Während wir uns über Alltägliches unterhielten, erklärte ich auch ihnen die wahren Umstände bezüglich Falun Dafa.

Das Mädchen, das im Büro arbeitet, wirkt sehr gebildet, und wir haben oft Kontakt. Ich sagte ihr einmal: „Wir kennen uns doch beide ein bisschen mit Medizin aus, oder? Schau dir das Mädchen an, das sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens angeblich selbst verbrannt hat. Sie hatten ihr einen Luftröhrenschnitt verpasst, und trotzdem sang und sprach sie während des Fernsehinterviews mit lauter, klarer Stimme? Das war einfach nur amateurhaft. Wir wissen doch alle, dass man nach einem Luftröhrenschnitt nicht sprechen kann. Wie konnte dieses Kind, Liu Siying, also noch singen?“

Sie antwortete: „Ja, das ist wirklich eine Täuschung.“ So einfach war es, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Es gab bei uns auch zwei neue Hochschulabgänger. An einem meiner freien Tage lud ich sie zu mir ein, bereitete etwas Leckeres zu essen und erklärte ihnen die wahren Umstände über Falun Dafa, in der Hoffnung, dass sie davon profitieren und gerettet werden könnten. Einer von ihnen nahm später das kostbare Buch Zhuan Falun mit nach Hause, um es zu lesen.

Die Firma hat vor Kurzem mehrere neue Mitarbeiter von außerhalb eingestellt, und ich kümmere mich um sie. In Gruppen von fünf, sieben oder acht Personen lud ich sie zum Essen ein, hauptsächlich um ihnen zu helfen, die wahren Umstände zu verstehen. Jeder Mitarbeiter, mit dem ich zu tun hatte, erhielt die Gelegenheit, die frohe Botschaft von Dafa zu hören und gerettet zu werden!

Wie sehr wünschte ich, alle Lebewesen könnten die Wahrheit verstehen und vom Schöpfer erlöst werden! Danke, Meister! Danke, liebe Mitpraktizierende!