(Minghui.org) In diesem Jahr bin ich 75 Jahre alt. Ich habe 1995 angefangen, Falun Dafa zu praktizieren, aber erst 1999 begonnen, mich wirklich zu kultivieren. Im Laufe der Jahre durfte ich in vielen Situationen die wunderbare Kraft des Dafa erleben. Das hat meine Entschlossenheit und mein Vertrauen in die Dafa-Kultivierung gestärkt. Im Folgenden möchte ich einige Erfahrungen mit euch teilen.
Nach seiner Pensionierung im Jahr 1995 half mein Mann oft seinem Freund, der einen Laden führte, beim Verkauf von Dafa-Büchern und audiovisuellen Materialien. Dort hatte er jeden Tag mit vielen Falun-Dafa-Praktizierende Kontakt. „So viele Menschen praktizieren Falun Dafa, und sie sind alle sehr nett“, bekam ich oft zu hören, wenn er nach Hause kam.
Einmal nahm ein Praktizierender versehentlich zu viele Bücher mit. Der Ladenbesitzer beruhigte meinen Mann und versicherte ihm, dass der Praktizierende sie zurückbringen würde. Tatsächlich brachte der Praktizierende die Bücher am nächsten Tag zurück und entschuldigte sich aufrichtig für das Missgeschick.
Von meinem Mann ermutigt begann ich aus Neugierde, Dafa-Bücher zu lesen. Am Anfang konnte ich nicht verstehen, was da stand und wurde oft schläfrig, sobald ich zu lesen begann. Manchmal schlief ich sogar mitten im Satz ein. Trotzdem kümmerte sich der Meister weiterhin um mich.
Einmal erschien mir in einem Traum ein nackter Mann, der versuchte, mich zu verführen. Ich sagte ihm entschieden, dass er damit aufhören solle, da ich eine Falun-Dafa-Praktizierende sei. Als ich aufwachte, wusste ich sofort, dass der Meister mich geprüft hatte und alles, was er in seinem Buch lehrte, der Wahrheit entsprach.
Später ermunterte ich meinen Sohn, ebenfalls Dafa-Bücher zu lesen, aber zunächst zeigte er kein Interesse. Nachdem ich ihm sanft zugeredet hatte, nahm er schließlich ein Zhuan Falun zur Hand. Als er die erste Seite aufschlug, lächelte der Meister ihn direkt an. Erschrocken klappte er das Buch wieder zu. Als er sich beruhigt hatte und erneut einen Blick hineinwarf, sah er nur ein ganz normales Foto des Meisters. In diesem Moment beschloss mein Sohn, ebenfalls ein Falun-Dafa-Praktizierender zu werden.
Obwohl mein Mann vor 1999 mit vielen Dafa-Praktizierenden zu tun hatte und wusste, dass Falun Dafa gut ist, praktizierte er nicht. Sein voller Terminkalender und seine schwache Xinxing hinderten ihn daran, die Anforderungen des Meisters zu erfüllen.
Als die bösartige Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 anfing, Falun-Dafa-Praktizierende zu verfolgen, tauchte der Inhaber des Geschäfts, in dem mein Mann beim Verkauf von Dafa-Büchern geholfen hatte, unter. Die Polizei befragte meinen Mann über die Anzahl der verkauften Dafa-Bücher und verhängte eine Geldstrafe gegen ihn. Von diesem Vorfall traumatisiert erlitt mein Mann, ein von Natur aus ehrlicher und eher schüchterner Mensch, einen Schlaganfall.
Ich brachte ihn zur Untersuchung ins Krankenhaus. Nachdem der Arzt die Röntgenbilder studiert hatte, fragte er: „Wo ist der Patient? Bringen Sie ihn bitte auf die Station.“ Ich deutete auf meinen Mann, der neben mir stand, und sagte: „Er ist hier.“
Der Arzt sah ihn verblüfft an: „Anhand dieser Bilder kann der Patient weder seine Arme noch seine Beine bewegen!“ Zur Überraschung aller wurde mein Mann nach nur zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen. Später wurde ihm klar, dass der Meister ihm eine weitere Chance gegeben hatte, in die Kultivierung einzutreten.
Allerdings praktizierte er nicht sehr fleißig und erlitt zwei Mal einen Rückfall, wodurch er Schwierigkeiten beim Schlucken bekam. Als er einmal Klebreisknödel aß, blieben sie in seinem Hals stecken und klemmten ihm die Luft ab. Von Panik ergriffen stieß er alles vom Tisch. Alarmiert durch den Lärm eilte ich herbei und fand meinen Mann am Rande des Erstickens vor, vom Mund abwärts blau angelaufen.
Ungeachtet der Tatsache, dass Dafa verfolgt wurde und alle Fenster offen standen rief ich wiederholt: „Meister Li Hongzhi, bitte helfen Sie uns!“
Allmählich wich die dunkle Farbe aus dem Gesicht meines Mannes und sein Zustand normalisierte sich wieder. Ich brach in Tränen aus. Der Meister hatte ihm eine weitere Chance gegeben und sein Leben gerettet! Wir können die barmherzige Gnade des Meisters niemals zurückzahlen.
Im Jahr 2015 reichte ich, wie viele andere Dafa-Praktizierende auch, eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der KPCh, der 1999 die Verfolgung von Falun Dafa angeordnet hatte, ein. Eines Tages kam eine Gruppe von Leuten zu mir nach Hause. Einer von ihnen fragte: „Warum verteilen Sie diese Materialien? Woher haben Sie sie und wer hat sie Ihnen gegeben?“
„Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber wenn ich sie nicht verteile, wie könnten Sie dann die Fakten über Falun Dafa erfahren?“, so meine Antwort. „Sie können zu Hause praktizieren. Warum machen Sie sich die Mühe, hinauszugehen?“, wollte er noch wissen.
Daraufhin erläuterte ich ihnen die Vorteile von Falun Dafa und wie das Praktizieren unzähligen Menschen geholfen hatte, ihre Gesundheit wiederzuerlangen und gutherzige Menschen zu werden. Als Beispiel hob ich hervor, dass ich seit vielen Jahren als Einzige das Treppenhaus reinigte. „Das ist wahr“, bestätigte ein junger Mann aus der Gruppe. „Als ich das letzte Mal hier war, habe ich gesehen, wie sie das Treppenhaus putzte.“
Ich erzählte ihnen auch, wie ich durch das Praktizieren von Dafa gesund geworden war: „Meine Bandscheibe ist geheilt, ich brauche keine Lesebrille mehr und meine weißen Haare sind wieder schwarz geworden.“ Dann gab ich zu bedenken: „Diejenigen, die Falun Dafa verfolgt haben, wie zum Beispiel Bo Xilai und Zhou Yongkang, haben für ihre Taten Vergeltung erfahren.“ – „Sie haben Jiang Zemin also angezeigt?“, fragten sie. Ich bejahte und fügte hinzu: „Er hat das Land verraten, Falun Dafa verfolgt und ist bösartig.“
Niemand sagte etwas. Dann fiel ihre Aufmerksamkeit auf einen großen Stein neben meiner Tür, den ich zum Beschweren des Einmachgefäßes benutzte. Er war ziemlich schwer, um die 15 Kilogramm, und ich konnte ihn normalerweise nur mit großer Mühe aufheben.
„Nun, da Sie sagen, dass Sie durch das Praktizieren von Falun Dafa und gesund und stark geworden sind – können Sie dann diesen Stein hochheben?“, fragten sie. „Selbstverständlich“, entgegnete ich, bückte mich und hob den Stein hoch. Zu meiner Überraschung fühlte er sich sehr leicht an, sodass ich ihn sogar ein paar Mal in die Luft warf, als wäre er ein Softball. „Möchten Sie es auch einmal probieren?“, fragte ich sie mit einem freundlichen Lächeln. „Wow, legen Sie ihn besser wieder hin“, sagte einer von ihnen und trat einen Schritt zurück. Er machte Anstalten, mich zu fotografieren.„Sie dürfen mich nicht fotografieren. Und wenn Sie es doch tun, müssen Sie es löschen“, sagte ich fest. „Diese alte Dame ist wirklich scharfsinnig“, staunte er. Als sie gingen, drehte er sich zu mir um und sagte: „Ich komme in zehn Jahren wieder, um zu sehen, wie gut Sie sich kultiviert haben!“ – „Kein Problem!“
Nachdem sie gegangen waren, versuchte ich, den Stein wieder aufzuheben, aber er fühlte sich wieder so schwer an wie immer. „Wie seltsam“, dachte ich. „Vorhin war er doch so leicht wie ein Softball.“ Da erkannte ich, dass der Meister mir geholfen hatte! Mit Worten lässt sich nicht beschreiben, wie dankbar ich dem Meister bin.
In den vergangenen 20 Jahren habe ich viele wundersame Dinge erlebt. Während dieser Reise hat mich der Meister kontinuierlich beschützt und ermutigt. Auch in meiner Kultivierung habe ich bedeutende Veränderungen erfahren, vor allem in den letzten Jahren.
Früher bin ich wegen jeder Kleinigkeit explodiert, und wenn ich auf Schwierigkeiten stieß, brauchte ich Tage, um meine Fassung wiederzugewinnen. Mittlerweile kann ich mich jedoch gut beherrschen. Vor einigen Tagen sagte ich zu meinem Sohn: „Es fühlt sich so gut an, nicht mehr wütend zu sein!“ Jetzt kann ich Ansehen, persönliche Vorteile, Begierde und menschliche Gefühle leichtnehmen.
Ich lebe seit fast 14 Jahren mit meinem Sohn und meiner Schwiegertochter zusammen, und wir streiten uns nie wegen Geld oder Hausarbeit. Unsere Nachbarn loben uns oft für unsere harmonische Familie.
Dafa hat uns Frieden und Freude gebracht.