(Minghui.de) Zur Verfolgung von Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) richtete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eigens das „Büro 610“ ein, das später zur Verschleierung nach außen als „Büro für Stabilitätssicherung“ bezeichnet wurde. Heute schauen wir uns an, wie die Politik „zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, vernichtet sie physisch“ in den vergangenen 27 Jahren ältere Falun-Gong-Praktizierende wirtschaftlich und körperlich zugrunde gerichtet hat.
(1) Zunächst wird der Ruf zerstört. Anschließend kann die Kommunistische Partei Chinas ohne jede gesetzliche Grundlage – allein auf der Basis geheimer mündlicher Anweisungen „von oben“ – jederzeit, an jedem Ort und gegen jeden Falun-Gong-Praktizierenden Maßnahmen wie Festnahmen, Hausdurchsuchungen, Inhaftierungen oder Verurteilungen durchführen. Diese Praxis wurde gegenüber Falun-Gong-Praktizierenden tatsächlich angewandt.
Dies ist eine wahrhaft „chinesische Besonderheit“. Menschen, die in freien Gesellschaften aufgewachsen sind, können sich kaum vorstellen, was es bedeutet, ohne Freiheit und ohne grundlegende Menschenrechte zu leben. Noch schwerer fällt es ihnen nachzuempfinden, wie es ist, wenn die persönliche Sicherheit nicht gewährleistet ist und selbst das Alterseinkommen (die Rente) von der Regierung ohne jede Rechtsgrundlage entzogen wird.
Das hier Gesagte als „illegal“ zu bezeichnen, ist kein Etikett, sondern die Feststellung einer Tatsache. Seit 1999 bis heute im Jahr 2026 verfolgt die KPCh Falun-Gong-Praktizierende bereits seit 27 Jahren – bis heute ohne gesetzliche Grundlage und ohne entsprechende öffentlich zugängliche Dokumente. Stattdessen handelt sie auf der Basis mündlicher Anweisungen, die an parteinahe Personen weitergegeben werden. Dies ist nicht nur ein strukturelles Problem des politischen Systems, sondern vor allem Ausdruck des bösartigen Wesens der KPCh. Solange sie herrscht, bleibt ihr Wesen aus „Lüge, Bosheit und Gewalt“ unverändert.
(2) Wegen eines „sogenannten“ Strafregistereintrags wird die Rente gestrichen. Vor dem 20. Juli 1999 praktizierte etwa jeder zehnte Chinese Falun Gong und las die entsprechenden Bücher. Dadurch erlangten sie sowohl körperliche Gesundheit als auch moralische Erhöhung. Die Gesamtzahl der Praktizierenden erreichte 70 bis 100 Millionen und überstieg damit die damalige Mitgliederzahl der Kommunistischen Partei Chinas. 27 Jahre später sind diese Praktizierenden entsprechend gealtert: Die damals Dreißigjährigen sind heute in ihren Fünfzigern oder Sechzigern; die damaligen Vierzig- bis Fünfzigjährigen befinden sich heute in ihren Sechzigern oder Siebzigern; die damaligen Fünfzig- bis Sechzigjährigen sind heute in ihren Achtzigern oder Neunzigern. Viele von ihnen, die zuvor unter zahlreichen Krankheiten litten und keinen Zugang zu medizinischer Hilfe hatten, begannen erst im mittleren oder höheren Alter mit der Kultivierung im Falun Dafa.
In einer Gesellschaft, in der Menschen bereits mit 35 Jahren aus dem Berufsleben gedrängt werden können, ist es für ältere Menschen besonders verheerend, wenn sie ihrer Arbeit beraubt werden, Gefängnisstrafen erleiden und hohe Geldstrafen zahlen müssen. Wird ihnen dann im Rentenalter zusätzlich die Altersrente entzogen, sodass sie nach einem Leben voller Arbeit nicht einmal mehr die grundlegenden Lebens- und Heizkosten decken können, so handelt es sich nicht mehr nur um systematischen Missbrauch älterer Menschen, sondern um systematische **wirtschaftliche Gewalt**, mit dem Ziel, Falun-Gong-Praktizierende physisch zu vernichten und damit das eingangs genannte Endziel der Politik – die Vernichtung von Falun Dafa – zu erreichen.
Da Todesfälle im Zusammenhang mit Falun Gong sowie Rentenfragen innerhalb Chinas von der Kommunistischen Partei Chinas als „hochgradig sensibel“, „geheim“ oder „streng geheim“ eingestuft werden, ist der Zugang zu entsprechenden Informationen blockiert. Einzelheiten sind nur über ausländische Menschenrechtsberichte, etwa auf Minghui.org, sowie in vom Minghui-Verlag veröffentlichten Büchern wie *„20 Jahre Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas“*, *„25 Jahre Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas“* und weiteren Fallberichten und statistischen Auswertungen zu erfahren.
Allgemeines zur Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden: Nachdem Jiang Zemin und die Kommunistische Partei Chinas 1999 offen mit der Verfolgung von Falun Gong begonnen hatten, veröffentlichten der Staatsrat und das Ministerium für Öffentliche Sicherheit im Jahr 2000 gemeinsam ein Dokument („Dokument Nr. 39 vom Jahr 2000“), das eine Liste von 14 Sekten enthielt – Falun Gong war darin nicht aufgeführt. Trotzdem begannen die Behörden – gewissermaßen im „vorauseilenden Gehorsam“ – mit der Verfolgung und Inhaftierung von Falun-Gong-Praktizierenden, was selbst nach den Vorgaben der KPCh verfassungs- und gesetzwidrig war. Seit nunmehr 27 Jahren gehen Strafverfolgungsbehörden unter dem Vorwand der „Nutzung einer Sektenorganisation zur Untergrabung der Staatsführung“ gegen Falun-Gong-Praktizierende vor.
Fall 1: Pensionierte Arbeiterin aus Nordostchina starb nach Rentenentzug und wiederholter Inhaftierung
Eine Frau, etwa 70 Jahre alt, ehemalige Arbeiterin eines Staatsbetriebs, war ordnungsgemäß in den Ruhestand getreten, nachdem sie vollständig in die Rentenversicherung eingezahlt hatte.
Wegen ihres Festhaltens an ihrem Glauben und der Kultivierung im Falun Gong wurde sie mehrfach inhaftiert und zu Zwangsarbeit verurteilt; später wurde sie wegen des Anbringens von Informationsmaterial über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong rechtswidrig zu drei Jahren Haft verurteilt.
Während ihrer Haft stellte die örtliche Sozialversicherungsbehörde die Rentenzahlung ein; nach ihrer Entlassung wurde die Wiederaufnahme mit der Begründung „Strafurteil liegt vor“ verweigert. Ein schriftlicher Verwaltungsbescheid lag nicht vor, lediglich eine mündliche Mitteilung „von oben“.
Infolgedessen hatte die Betroffene keinerlei Einkommen. Ihre Kinder wagten aus Angst, selbst von der KPCh verfolgt zu werden, keine offene Unterstützung. Sie geriet langfristig in Mangelernährung und starb etwa zwei Jahre nach der Haftentlassung ohne medizinische Versorgung an Armut und Krankheit.
Fall 2: Pensionierter Lehrer – Rente nach Verurteilung wegen Praktizierens von Falun Gong zurückgefordert
Ein Mann, etwa 75 Jahre alt, pensionierter Mittelschullehrer.
Auch dieser pensionierte Lehrer wurde unter demselben Vorwand zu vier Jahren Haft verurteilt.
Während seiner Haft wurde die Rentenzahlung eingestellt; nach seiner Entlassung forderte die zuständige Behörde die Rückzahlung angeblich „zu viel erhaltener“ Rentenzahlungen vor und nach der Haft. Insgesamt wurden Zehntausende Yuan zurückgefordert.
Infolge dieser Situation war er auf Sozialhilfe angewiesen, doch aufgrund seiner Weigerung, sich von Falun Gong abzuwenden, wurde sein Antrag wiederholt abgelehnt. Im Alter erkrankte er chronisch, konnte sich keine medizinische Behandlung leisten und war bis zu seinem Tod auf die Hilfe von Verwandten und Freunden angewiesen. Er lebte in extremer Notlage.
Fall 3: Entzug der Rente ohne rechtsgültiges Dokument allein auf geheime mündliche Anweisung „von oben“
Eine Frau, etwa 68 Jahre alt, ursprünglich vom Land in die Stadt übersiedelt, hatte später in die städtische Rentenversicherung eingezahlt.
Aufgrund des Praktizierens von Falun Gong wurde sie mehrfach kurzzeitig inhaftiert und schließlich im Alter zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Die Rente wurde entzogen, nachdem die lokale Behörde von dem Strafregistereintrag Kenntnis erhalten hatte, mit der Begründung: „Inhaftierte genießen keine Sozialversicherung.“ Nach der Entlassung schoben lokale Behörden die Verantwortung gegenseitig ab und verwiesen auf eine angebliche „Genehmigung von oben“. Die Folge waren jahrelange Rentenausfälle.
Die Betroffene war nicht mehr arbeitsfähig, erhielt keinerlei Unterstützung von Angehörigen und verschuldete sich. Schließlich verstarb sie in Armut und schwer traumatisiert.
Fall 4: Pensionierte außerordentliche Professorin in der Provinz Sichuan wurde über zehn Jahre lang die Rente entzogen – bis zu ihrem Tod
Tang Xuzhen, pensionierte außerordentliche Professorin für Zytologie am Lehrstuhl für Pathologische Anatomie der Südwestlichen Medizinischen Universität in Luzhou, Provinz Sichuan, starb am 18. Dezember 2025 im Alter von 88 Jahren. Seit Oktober 2011 wurden ihre Rente und Krankenversicherung vollständig von ihrem Arbeitgeber, der Südwestlichen Medizinischen Universität Luzhou (ehemals Medizinische Fachhochschule Luzhou), gestrichen. Über mehr als zehn Jahre hinweg verfügte sie damit nicht einmal über eine grundlegende Lebenssicherung und war vollständig auf die Hilfe von Verwandten und Freunden angewiesen, bis sie verstarb.
Tang Xuzhen war der Ansicht, dass die Einstellung ihrer Rentenzahlung durch die Medizinische Fachhochschule ohne rechtmäßige Verfahren und ohne formale Rechtsprozesse erfolgte. Wiederholt suchte sie mit relevanten Dokumenten die Hochschulleitung und zuständige Abteilungen auf, um ihre Rente einzufordern. Die Universitätsleitung mied sie, verantwortliche Personen wichen ihr aus, vertrösteten sie oder ließen Sicherheitskräfte sie aufhalten; mehrfach wurden sogar Polizisten gerufen, um sie gewaltsam abzuführen.
Über mehrere Jahre hinweg begab sich die über 80-jährige Frau Tang immer wieder zur Hochschule, um ihre einbehaltene Rente einzufordern, und wurde jedes Mal von der Sicherheitsabteilung gewaltsam daran gehindert, einschließlich mehrfachen Hinauswerfens aus den Büroräumen des Campus.
Sie wandte sich zudem an das Petitionsbüro der Stadt Luzhou sowie an übergeordnete Behörden, darunter das Bildungsministerium der Provinz Sichuan, die Stadtverwaltung von Luzhou, die Regierung der Provinz Sichuan, das staatliche Bildungsministerium, das Mittlere Volksgericht der Stadt Chengdu und das Höhere Volksgericht. Sie stellte mehrfach Anträge auf Informationsfreigabe, Überprüfung oder reichte Klagen ein – sämtliche Anträge wurden abgewiesen. Nach über einem halben Jahr gesetzmäßiger Rechtsverteidigung bestand die schwere Verletzung ihrer Bürgerrechte weiterhin offen sichtbar fort, doch niemand griff ein, und niemand wagte es, Verantwortung zu übernehmen.
Falun-Gong-Praktizierende versuchen gemäß Gesetz und Rechtsverfahren, ihre Renten zurückzuerlangen, doch die Vollzugsorgane verweigern auf Anordnung der kommunistischen Regierung die Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten. Die Streichung von Renten und Krankenversicherungen ohne jede gesetzliche Grundlage, wie im Fall Tang Xuzhens, stellt einen gravierenden Verlust grundlegender menschlicher Moral dar.
Das Einbehalten von Renten ist seinem Wesen nach eine Form der „wirtschaftlichen und finanziellen Verfolgung“ und die Fortsetzung der teuflischen Politik Jiang Zemins, insbesondere durch das von ihm initiierte „Büro 610“. Für ältere Menschen bedeutet der Entzug von Rente und Krankenversicherung eine zwar nicht unmittelbar gewaltsame, jedoch mittelbar tödliche Verletzung ihrer persönlichen Freiheit.