(Minghui.org) Ich praktiziere seit mehr als 20 Jahren Falun Dafa. Dies ist jedoch das erste Mal, dass ich über meine Kultivierungserfahrungen schreibe. Ich möchte einen Bericht an den Meister schreiben und einige meiner Erfahrungen mit meinen Mitpraktizierenden teilen.
Im Oktober 1998 erzählte mir eine Nachbarin, dass ihr Haus ein Übungsort sei, an dem viele Menschen Falun Dafa lernen würden. Sie erzählte mir auch, dass Falun Dafa den Menschen beibringe, gut zu sein. Sie lud mich ein, an diesem Abend vorbeizukommen.
Nach einem anstrengenden Tag auf dem Bauernhof ging ich nach dem Abendessen zu ihr nach Hause. Sie spielte mir eine Videoaufzeichnung eines Vortrags des Meisters vor, den ihr, wie sie sagte, ein Neffe aus den USA gegeben habe.
In dieser Nacht erlebte ich ein Wunder. Ich litt unter Neurasthenie und hatte Schlafstörungen. Aber in dieser Nacht schlief ich ruhig und tief. Es war erstaunlich.
Als ich alle fünf Übungen von Falun Dafa gelernt hatte, fühlte sich mein Körper sehr leicht an. Auf dem Heimweg nach dem morgendlichen Praktizieren hatte ich das Gefühl zu schweben. Ich machte die Übungen jeden Tag weiter. Innerhalb von zwei Monaten waren alle meine gesundheitlichen Probleme, einschließlich eines Bandscheibenvorfalls, Spondylitis, zervikaler Spondylitis, rheumatoider Arthritis und einer Herzerkrankung verschwunden. Ich erlebte wirklich, wie es sich anfühlt, frei von Krankheit zu sein!
Ein Nachbar sagte zu mir: „An deinem körperlichen und geistigen Zustand kann man erkennen, dass das Praktizieren von Falun Dafa gut ist!“
Ich bin so glücklich, das Fa erhalten zu haben. Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, wie heilig und schön dieser Kultivierungsweg ist.
Um mehr Menschen wissen zu lassen, wie wunderbar Falun Dafa ist, gingen die Praktizierenden auf den Markt. Dort erzählten sie den Menschen vom Kultivierungsweg. Als wir die Übungen auf dem Markt praktizierten, waren viele Menschen dort. Ich sah, dass unser Platz zum Praktizieren von einem roten Licht umgeben war. Dieses Rot war nicht das Rot der menschlichen Welt, sondern es war transparent. Ich wusste, dass der Meister uns ermutigte.
Als wir jung waren, hatten mein Mann und ich kein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern. Das Leben auf dem Land war mit viel Arbeit auf dem Bauernhof verbunden und meine Schwiegereltern waren nicht bereit, auf unser Kind aufzupassen. Sie halfen nur ein paar Tage, wenn wir extrem beschäftigt waren. Ich musste ihnen viele Geschenke mitbringen, wenn ich das Kind zu ihnen nach Hause brachte. Mein Mann hegte deswegen tiefen Groll gegen seine Eltern und besuchte sie nur während der chinesischen Neujahrsfeiertage.
Falun Dafa lehrt uns, gute Menschen zu sein. Nachdem ich angefangen hatte zu praktizieren, ließ ich meine negativen Gefühle gegenüber meinen Schwiegereltern los und behandelte sie mit aufrichtiger Freundlichkeit. Als meine Schwiegermutter auf dem Weg zur Klinik, wo sie eine Spritze bekommen sollte, an unserem Haus vorbeikam, lud ich sie zum Essen ein und bereitete eine gute Mahlzeit für sie zu. Meine Schwiegereltern waren sehr sparsam und gaben nur ungern Geld aus, deshalb kaufte ich ihnen an jedem Feiertag neue Kleidung und Lebensmittel. Allmählich wurde die Beziehung zwischen meinem Mann und seinen Eltern immer harmonischer.
Als meine Schwiegermutter krank wurde und ins Krankenhaus musste, bot ich an, mich um sie zu kümmern. Sie blieb mehr als 20 Tage im Krankenhaus und ich war die meiste Zeit bei ihr. Nach den Spritzen konnte sie nicht aus dem Bett aufstehen. Daher half ich ihr, auf die Toilette zu gehen. Ich brachte ihr viel leckeres Essen mit. Während dieser Zeit übernahm eine meiner Schwägerinnen für zwei Tage die Pflege. Als ich am dritten Tag im Krankenhaus ankam, sagte meine Schwiegermutter ihren Töchtern, sie sollten nach Hause gehen, da ich diejenige sei, die sich um sie kümmern könne. Da sie es vorzog, dass ich blieb, kümmerte ich mich mehr als 20 Tage lang allein um sie. Danach lobte mich meine Schwiegermutter und sagte: „Meine älteste Schwiegertochter ist so gut, so pflichtbewusst und sie ist so ein guter Mensch.“
Auch meine Schwägerin respektierte mich und kaufte mir Kleidung. „Von allen Schwägerinnen in der Familie ist meine älteste Schwägerin die Beste“, erzählte sie anderen.
Wenn ich nicht Falun Dafa praktizieren würde, hätte ich das absolut nicht tun können. Es war Falun Dafa, das mich zu einem selbstlosen Menschen gemacht hat.
Im Jahr 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), Falun Dafa zu verfolgen. Die Lügen der KPCh waren überall zu hören, weshalb die Praktizierenden begannen, den Menschen die wahren Hintergründe von Falun Dafa zu erklären.
Jemand meldete mich, als ich Informationsplakate über Falun Dafa aufhängte. Ich wurde zur Polizeiwache der Gemeinde gebracht, wo ich gefoltert wurde. Eine Gruppe von vier oder fünf Polizisten fesselte meine Beine an eine Tigerbank und meine Arme wurden mit Handschellen an die Rückenlehne eines Stuhls gefesselt. Ich war von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags in dieser Position gefesselt und konnte mich nicht bewegen. Ich verspürte jedoch keinerlei Unbehagen. Es fühlte sich an, als würde ich im doppelten Lotussitz sitzen und meine Hände vor meinem Unterbauch zusammenlegen. Ich versuchte, die Hände zu bewegen und stellte fest, dass sie immer noch hinter meinem Rücken gefesselt waren. Nach kurzer Zeit fühlte es sich wieder so an, als würden meine Hände vor meinem Unterbauch ruhen. Es war unglaublich! Ich wusste, dass der barmherzige Meister alles für mich ertragen hatte.
Als die Polizisten mich verhörten, erklärte ich ihnen die wahren Umstände. „Sie haben einen guten Ruf im Dorf. Alle sagen, Sie seien ein guter Mensch“, sagte daraufhin ein Beamter. „Sie wissen, dass ich ein guter Mensch bin“, antwortete ich. „Warum haben Sie mich dann verhaftet?“ – „Weil Sie so hartnäckig sind.“ – „Ist es nicht gut, wenn ich hartnäckig daran festhalte, ein guter Mensch zu sein?“, fuhr ich fort. „Wir sind gute Menschen, die verfolgt werden. Wissen Sie, dass all diese Beamten, ob hoch oder niedrig, extrem korrupt sind? Wollen Sie immer noch ihren Befehlen folgen? Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut. Jeder, der sich dem widersetzt, handelt gegen den Willen des Himmels!“
In diesem Moment kam ein streng aussehender Direktor herein. „Wer verhört hier wen? Bindet sie los und bringt sie in die Haftanstalt!“, brummte er.
Als sie mich losgebunden hatten, ging ich zur Toilette. Als die Polizisten sahen, dass ich ohne Probleme gehen konnte, waren sie überrascht. Einer sagte: „Selbst ein junger Mann könnte nicht mehr laufen, wenn er neun Stunden lang so gefesselt gewesen wäre! Was ist mit ihr los?“
Ich dachte: „Der Meister hat mich gestärkt!“ Auf dem Weg zur Haftanstalt sendete ich aufrichtige Gedanken aus.
„Machst du die Übungen von Falun Dafa?“, fragte ein junger Polizist. „Ich sende aufrichtige Gedanken aus“, antwortete ich. „Ihr werdet mich nicht in die Haftanstalt bringen können.“
Sie konnten den Weg wirklich nicht finden. Sie fuhren im Kreis herum, dreimal hin und her, aber sie konnten immer noch nicht herausfinden, welchen Weg sie nehmen sollten.
„Was für einen Trick wendest du an?“, fragte der junge Polizist, der am Steuer saß. „Ich habe vier Jahre lang an dieser Universität studiert. Ich sollte den Weg mit geschlossenen Augen finden können!“ – „Das glaube ich nicht! Lass mich mal versuchen“, meinte ein anderer Polizist und übernahm das Steuer. Er fuhr sehr langsam, hielt häufig an und überprüfte die Straße. Letztendlich brauchten die Polizisten sechs Stunden, um zur Haftanstalt zu fahren, während man normalerweise weniger als drei Stunden braucht.
Als wir ankamen, war es Mitternacht. Der Wachmann am Tor der Haftanstalt weigerte sich, mich aufzunehmen. Die Polizisten konnten schließlich den Leiter der Haftanstalt erreichen, der fragte, ob ich die erforderliche ärztliche Untersuchung hätte. Die Polizisten bejahten dies. „Die Ergebnisse der Blutuntersuchung liegen noch nicht vor. Sie werden erst morgen früh um 7:00 Uhr vorliegen“, sagte ich. Als der Leiter der Haftanstalt das hörte, wurde er wütend und schimpfte mit den Polizisten. „Ich nehme sie nicht auf! Fahrt zurück!“
So kam ich unter dem Schutz des Meisters sicher nach Hause zurück.
Ich wurde wiederholt festgenommen, während ich Menschen von Falun Dafa erzählte. Ohne den Schutz und die Stärkung durch den Meister wäre ich heute nicht hier. Ich werde mich weiterhin gut kultivieren und dem Meister nach Hause folgen.