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Mein Weg der Kultivierung von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter

5. Februar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) 1996 habe ich im Alter von neun Jahren begonnen, zusammen mit meiner Mutter Falun Dafa zu praktizieren. Ich bin sehr dankbar, das Fa bereits in meiner Kindheit erlangt zu haben, bevor ich von weltlichen Einflüssen verdorben wurde.

Falun Dafa ist tief in meinem Herzen verwurzelt – obwohl ich in meiner Kultivierung oft nachlässig war und viele Gelegenheiten, fleißig zu üben und die drei Dinge gut zu machen, verpasst habe. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich hier bin, um das Fa zu erlangen und mit dem Meister zu meinem wahren Zuhause zurückzukehren.

Ich weiß, dass Falun Dafa gut ist

Im Juli 1999, als die massive Verfolgung begann, beschloss meine Mutter, nach Peking zu reisen, um für Dafa einzustehen. Doch sie sorgte sich um mich und fragte, was ich von ihren Plänen hielte. Entschlossen antwortete ich, sie solle sich keine Sorgen um mich machen und weiterhin an Dafa festhalten.

Meine Gedanken waren damals einfach: Dafa und der Meister sind so gut; ohne Dafa hätte ich vielleicht keine Mutter mehr (sie hatte aufgrund einer schweren Krankheit begonnen zu praktizieren und war dadurch wieder gesund geworden). Daher durfte ich nicht undankbar sein; ich musste für Dafa einstehen.

Deshalb spürte ich nach der Inhaftierung meiner Mutter den Schutz des Meisters tief in mir, als sich Familie und Verwandte gegen mich wandten und mich dafür kritisierten, dass ich meine Mutter unterstützte. Obwohl ich mich tagsüber oft so unwohl fühlte vor lauter Druck, dass ich am liebsten geweint hätte, schlief ich jede Nacht wie auf Wolken, geborgen und in tiefer Freude.

Als ich hörte, dass meine Mutter in der Haftanstalt standhaft an ihrem Glauben festhielt, war ich sehr stolz auf sie. In jenem Jahr war ich in der sechsten Klasse. Trotz der Turbulenzen zu Hause bestand ich die Aufnahmeprüfung für eine angesehene Mittelschule in der Provinz und erzielte mehr als zehn Punkte über der Zulassungsgrenze.

Fortgesetzte Führung und Schutz

Später musste meine Mutter immer wieder umziehen, um weiterer Verfolgung zu entgehen. Ich zog in eine andere Stadt, um dort zur Schule zu gehen, und verlor dadurch allmählich mein gewohntes Umfeld. Im tiefsten Innern glaubte ich weiterhin fest an Falun Dafa, doch ich las die Schriften nur noch selten und und praktizierte auch die Übungen kaum noch. Immer wenn ich jedoch von den verschiedenen negativen Einflüssen der Gesellschaft beeinflusst wurde, fühlte ich mich auf den rechten Weg zurückgeführt.

Dieser Zustand hielt während meiner gesamten Schulzeit an. Angesichts des Leistungsdrucks und der Ungewissheit über meine Zukunft dachte ich ernsthaft über den Sinn des Lebens nach. Unter Tränen schrieb ich mir selbst Briefe und erinnerte mich daran, dass ich Falun Dafa standhaft praktizieren musste.

Der Meister sah mein Herz und heilte all meine Beschwerden – Magenschmerzen, Hornhautentzündung und andere Probleme. Von da an war ich nicht mehr nur eine junge Praktizierende, die dem Beispiel ihrer Familie folgte. Ich war nun eine wahre Falun-Dafa-Praktizierende, die sich bewusst dafür entschieden hatte, sich standhaft zu kultivieren.

Aufklärung der Mitschüler über Falun Dafa

Ich las nun mit Begeisterung das Zhuan Falun und die anderen Schriften des Meisters. Wann immer sich die Gelegenheit bot, erklärte ich meinen Mitschülern die wahren Umstände über Falun Dafa. Einige von ihnen traten aus der Kommunistischen Partei Chinas und den ihr angeschlossenen Organisationen aus.

Eine Mitschülerin weigerte sich beharrlich, auszutreten, obwohl sie die Wahrheit schon oft gehört hatte. Eines Tages, während sie gerade sang, bekam sie plötzlich Atemnot und brach zusammen. Als die anderen Schüler eilig die Schulkrankenschwester riefen, flüsterte ich ihr immer wieder ins Ohr: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Als die Krankenschwester eintraf, hatte sie sich bereits vollständig erholt. Später erzählte sie mir, dass sie beim Rezitieren von „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut“ eine warm aufsteigende Strömung gespürt und ihre Atmung sich normalisiert habe. Nach diesem Vorfall trat sie aus den KP-Organisationen aus.

Nachdem meine drei Mitbewohnerinnen die wahren Umstände erfahren hatten, lasen sie das Fa und machten die Übungen mit mir. Eine Mitschülerin schrieb das Gedicht „Mensch sein“ aus Hong Yin I, auf die erste Seite ihres Englischbuchs und rezitierte es oft. Eine andere Mitschülerin sagte, sie würde lieber eine Null bekommen, als Fragen zur Hochschulaufnahmeprüfung zu beantworten, die Falun Dafa verunglimpften. Alle drei wurden an ihren Wunschuniversitäten angenommen.

Als ich vor dem Chinesischunterricht eine dreiminütige Rede halten sollte, bat ich zuvor die lokalen Praktizierenden, aufrichtige Gedanken auszusenden. Während der Rede schrieb ich die drei Schriftzeichen „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“ an die Tafel und dankte dem Meister.

Die Chinesischlehrerin, die gleichzeitig die politische Leiterin der Schule war, kreiste diese drei Schriftzeichen in ihrem Feedback ein. Bewegt wandte sie sich an die Schüler: „Schüler, diese drei Worte verkörpern die schönsten Prinzipien der Welt. Wenn alle danach lebten, wie wunderbar wäre diese Welt!“ Nach dem Unterricht erzählte mir eine Mitschülerin, die die Zusammenhänge bezüglich Falun Dafa bereits kannte, dass auch sie den Drang verspürt habe zu weinen, als ich dem Meister meine Dankbarkeit aussprach.

Wann immer ich Zeit hatte, holte ich mir von den Praktizierenden vor Ort einen großen Beutel mit Falun-Dafa-Materialien und fuhr zurück in die Stadt, um sie zu verteilen. Da meine Mutter nachts schlecht sah, schob sie das Fahrrad mit den Materialien im Korb langsam die Straßen entlang. Ich nahm die Materialien aus dem Korb und verteilte sie an die Haushalte beiderseits der Straße. Wenn ich alle Haushalte entlang der Straße versorgt hatte, nahm ich mir noch etwas aus ihrem Korb um es zu den abgelegeneren Haushalten zu bringen.

Viele Häuser auf dem Land lagen abgelegen, und die Straßen waren uneben und schlecht beleuchtet. Doch ich fühlte mich hellwach und klar, während ich mich schnell und alleine durch die Straßen bewegte. Gelegentlich hörte ich Hunde bellen, aber ich hatte keine Angst, sondern verteilte die Materialien zügig. Obwohl ich Falun Dafa seit meiner Kindheit praktizierte, scheint es mir, als ob ich in dieser Zeit im reinsten Zustand während meiner gesamten Kultivierung war.

Geschützt während der Fa-Bestätigung

Aufgrund der familiären Umstände konnte ich nicht studieren. Ich arbeitete meist allein und fern von zu Hause, doch immer sorgte der barmherzige Meister für meinen Schutz und kümmerte sich um mich. Er veranlasste verschiedene Praktizierende mir zu helfen und schuf ein Umfeld für meine Kultivierung.

2009 wurde ich zusammen mit drei anderen Falun-Dafa-Praktizierenden in einem Gefängnis festgehalten. Wir rezitierten das Fa, sandten aufrichtige Gedanken aus und sprachen mit den anderen Gefangenen in der Zelle über Falun Dafa.

Ich hatte viele wundersame Erlebnisse. Dreimal wurde ich in ein Arbeitslager geschickt, aber jedes Mal wegen angeblicher „körperlicher Untauglichkeit“ abgewiesen. (Das war ein Vorwand, den der Meister arrangiert hatte, um mich zu schützen – in Wahrheit war ich gesund.)

Bei meiner letzten Fahrt ins Arbeitslager unterhielt ich mich ruhig mit der Polizistin über meine Familie und mein Leben. Als wir allein waren, sagte ich zu ihr: „Wenn eines Tages ein Erdbeben kommt und die Mauer vor Ihnen einzustürzen droht und Sie sich daran erinnern, dass Falun Dafa gut ist; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gut sind, und dadurch der Katastrophe entkommen, dann war alles, was die Dafa-Schüler heute tun, nicht umsonst.“ Sie hielt einen Moment inne und sagte dann aufrichtig zu mir: „Danke, dass Sie mir das gesagt haben.“

In fast 30 Jahren der Kultivierung erfuhr ich, welche Freude es bedeutet, ins Fa einzutauchen und die drei Dinge gut zu machen. Aber ich lernte auch das Bedauern kennen über verpasste Gelegenheiten in Phasen von Selbstzufriedenheit und Blindheit für das Wesentliche. Mein Weg war steinig. Doch der barmherzige große Meister hat mich nie aufgegeben, sondern beschützt, und mir jeden einzelnen Schritt gezeigt.

Ich bin nun erwachsen und Mutter eines jungen Praktizierenden. Während ich mich selbst zum fleißigen Praktizieren ansporne, bin ich mir auch bewusst, wie wichtig es ist, junge Praktizierende gut zu begleiten. Ich verneige mich voller Dankbarkeit vor meinem Meister für die barmherzige Errettung. Ich hoffe, dass viele Menschen auf dieser Welt die Wahrheit schnell erkennen und diese einmalige Chance nicht verpassen.