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Wie ich meine Anhaftungen losgelassen und mich erhöht habe

5. Februar 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in Taiwan

(Minghui.org) 2004 kam ich zum ersten Mal mit Falun Dafa in Berührung, habe aber erst im Mai 2018 angefangen, ernsthaft zu praktizieren. Ich danke Meister Li aus tiefstem Herzen, dass er mir einmal mehr die Tür zur Kultivierung geöffnet hat. Zunächst hegte ich lediglich den Wunsch, meine Krankheiten loszuwerden, und betrachtete die Kultivierung wie das Absolvieren eines Kurses oder das Erledigen von Hausaufgaben. Nach wiederholtem Stolpern dämmerte es mir allmählich, worin der wahre Zweck der Kultivierung während der Fa-Berichtigung besteht. Erst da beschritt ich den Weg zurück zu meinem ursprünglichen wahren Selbst und begann, den Meister bei der Errettung der Lebewesen zu unterstützen.

Ich möchte über meine Freude zu Beginn des Praktizierens berichten und wie ich meine Anhaftungen losgelassen und mich erhöht habe.

Wie sich die Beziehung zu meinen Verwandten verändert hat

Von klein auf habe ich mir Verlust und Gewinn nie sonderlich zu Herzen genommen. Meine Familie war nicht wohlhabend und ich sah, wie hart meine Eltern arbeiteten, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Als ich anfing zu arbeiten, gab ich fast mein gesamtes Gehalt und meine Prämien meinen Eltern und behielt nur einen sehr kleinen Teil für mich. Weder dachte ich mir etwas dabei, noch berechnete oder diskutierte ich darüber. Das ging vier oder fünf Jahre lang so, bis zu dem Tag, an dem ich heiratete.

Die Familie meines Mannes war ebenfalls nicht gut betucht und die finanzielle Situation meiner drei Schwägerinnen war sogar noch schlechter als unsere. Ich lieh meinen Schwägerinnen Geld, aber nur die jüngste von ihnen zahlte mir einen nennenswerten Teil davon zurück. Die anderen beiden gaben mir nie etwas und vermieden es, das Thema auch nur anzusprechen.

Viele Jahre später gestand mir mein Mann, dass er seinen beiden Schwestern gesagt habe, sie bräuchten das Geld nicht zurückzahlen. Ich dachte: „Das geliehene Geld stammte von mir. Wie konntest du hinter meinem Rücken entscheiden, dass sie es nicht zurückzuzahlen bräuchten?“ Nach außen hin tat ich so, als ob es mich nicht tangieren würde, aber innerlich kochte ich vor Wut.

Als ich Falun Dafa zu praktizieren anfing, verstand ich das Prinzip, dass auch die Schulden, die uns vielleicht gar nicht bewusst sind, beglichen werden müssen. Von da an belastete mich diese Sache nicht mehr.

Zu Beginn des Praktizierens reagierten meine Schwägerinnen ablehnend und weigerten sich, mir zuzuhören. Besonders wenn ich die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) erwähnte, wurden sie feindselig. Erst in diesem Jahr fingen sie an, mich freundlicher zu behandeln. Wann immer sie mich besuchten, halfen sie aus eigener Initiative mit, ohne dass ich ein Wort sagen musste. Beispielsweise kann das Wetter in der Bergregion, in der wir leben, von einer Sekunde auf die andere umschlagen. Wenn ich an einem sonnigen Morgen die Wäsche draußen aufhängte und gegen Mittag Wolken aufzogen, nahmen sie die Wäsche schnell von der Leine und brachten sie ins Haus.

Im Juli erzählte mir mein Mann, dass seine Schwestern die Tatsache, dass ich Falun Dafa praktizierte, nun akzeptieren würden. Sie hatten offenbar meine positiven Veränderungen wahrgenommen und wie sehr ich von Dafa profitierte. Infolgedessen respektieren sie mich.

Nicht um Vorteile kämpfen

Meine beiden Brüder, meine ältere Schwester und mein Schwager betrieben gemeinsam eine Autowerkstatt, stritten jedoch ständig um Geld und Autorität. Am Ende zerbrach ihre Partnerschaft und sie lösten die Zusammenarbeit auf. Später verkaufte mein Vater die Werkstatt und das Grundstück und gab jedem von ihnen 5–6 Millionen Taiwan-Dollar. Ich bekam keinen einzigen Cent.

Vor einigen Jahren verlor mein betagter Vater an der Börse eine Menge Geld. Er wollte sein Haus verkaufen, um den Kredit abzubezahlen, und dann eine Wohnung mieten, um dort den Rest seines Lebens zu verbringen. Ich war entschieden dagegen und schlug ihm stattdessen vor, dass mein älterer Bruder einen Kredit aufnehmen sollte. Ich würde dann die Zinszahlungen übernehmen. Anfang dieses Jahres erzählte mir mein Vater, dass er nun wieder Geld habe und ich die Zinsen nicht mehr zahlen müsse.

Ich wunderte mich, woher dieses Geld stammte, bis er mir einige Monate später endlich gestand, dass unsere Vorfahren mehr Land hinterlassen hatten, das verkauft werden konnte. Nachdem unsere Verwandten darüber beraten hatten, beschlossen sie, das Land zu verkaufen und den Erlös aufzuteilen. Das war aber noch nicht alles, es gab auch noch eine zusätzliche Entschädigungszahlung.

Mein Vater erhielt aus dem Verkauf des Grundstücks mehrere hunderttausend Taiwan-Dollar und meine beiden Brüder erhielten jeweils über eine Million aus der Entschädigungszahlung. Aber ich wurde ein weiteres Mal übergangen und erhielt keinen einzigen Cent.

Das bekümmerte mich jedoch nicht, da ich sowieso von vornherein das Gefühl hatte, dass mir kein Geld zustand. Wenn etwas nicht mir gehört, lohnt es sich auch nicht, darum zu streiten. Meine Verwandten sind jetzt begütert und ihr Leben hat sich verbessert und unsere familiäre Beziehung ist harmonischer geworden. Das ist in der Tat eine gute Sache!

Mein Mann unterstützt mich

Mein Mann, der kein Praktizierender ist, spielt gerne Musik, hauptsächlich Pop-Songs, die er dann sehr laut spielt. Während er große Freude daran hat, fühle ich mich, jeden Tag von diesen negativen Substanzen umgeben, gestresst.

Vor allem wenn ich Anrufe zur Erklärung der wahren Umstände tätigte, störte mich die Musik sehr. Obwohl ich alle Türen und Fenster geschlossen hielt, hörte ich seinen Lärm immer noch, was mich aus dem Konzept brachte. Ich wurde ärgerlich, gereizt und ungeduldig.

Wenn dann die Anrufe nicht durchkamen, gestaltete sich die Situation noch komplizierter. In diesen Momenten fühlte ich mich von seiner Musik völlig überwältigt und unfähig, mich nicht davon beirren zu lassen. Ich sprach mit meinem Mann darüber, aber es fiel ihm schwer, sich zu ändern, und er machte einfach wie gewohnt weiter. Manchmal drehte er die Lautstärke ein wenig leiser. Mit dieser Situation fertig zu werden, erschöpfte mich.

Gleichzeitig hatte ich mich nicht immer gut unter Kontrolle. Sobald sich mein Hauptbewusstsein entspannte, begann ich, die Melodien mitzusummen. Dadurch wurde mir bewusst, wie leicht negative Gedanken jeden Winkel und jede Ritze durchdringen können. Sobald man unachtsam ist, tappt man sehr leicht in ihre Falle.

Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass mein Mann einfach sein Leben lebte. Deshalb beschloss ich, meine Einstellung zu ändern und mich auf das zu konzentrieren, was ich tun musste. Mit diesem aufrichtigen Gedanken, der auf dem Fa basierte, störte mich die Musik nicht mehr. Nachdem ich meinen Groll losgelassen hatte, unterstützte mich mein Mann in meiner Kultivierung.

Meine Beziehung zu meiner Schwiegertochter verändert sich

Nachdem mein Sohn geheiratet hatte, brauchten er und seine Frau einige Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Mein Mann und ich mischten uns nie ein. Eines Tages hatten sie direkt vor unseren Augen einen heftigen Streit. Als meine Schwiegertochter kurz darauf allein war, umarmte ich sie sanft und bat sie, sich nicht zu ärgern. Zu meiner Überraschung mietete sie später am Abend ein Auto und fuhr mit ihrem Kind zu ihren Eltern. Mein Mann und ich sagten nichts und trösteten einfach unseren Sohn.

Wenn sie uns an ihren freien Tagen besuchten, nannte mich meine Schwiegertochter „Mama” und schwieg dann die restliche Zeit über. Sobald sie sich hingesetzt hatte, starrte sie auf ihr Mobiltelefon. Nach dem Essen half sie zwar ein wenig mit, wusch jedoch nur die Schüsseln ab und ging dann weg, und ließ die schmutzigen Teller, Bratpfannen und die Unordnung auf der Anrichte zurück. Manchmal gingen sie und mein Sohn gleich nach dem Essen zu Verwandten oder Freunden und kamen erst sehr spät zurück.

In den letzten Jahren pflegten meine Schwiegertochter und ich nur spärlichen Kontakt und sprachen selten miteinander, dennoch verhielt ich mich ihr gegenüber immer sehr fürsorglich. Ursprünglich wollte sie kein zweites Kind, aber Ende letzten Jahres brachte sie dann doch ein zweites Kind zur Welt. Am Muttertag schickte ich ihr eine Nachricht mit den Worten: „Danke, dass du mir so ein wunderbares Geschenk zum Muttertag gemacht hast. Du hast hart gearbeitet. Alles Liebe zum Muttertag!“ Durch solch kleine, aufmerksame Gesten bringe ich ihr meine Liebe zum Ausdruck.

Früher bestand sie immer darauf, meinen Sohn zu begleiten, wenn er unterwegs war. Nach der Geburt des Babys installierte sie ein Babyfon und bat uns, ihr bei der Betreuung des Kindes zu helfen. Als jedoch mein Sohn unsere ältere Enkelin zu Verwandten mitnahm, blieb sie zu Hause, um sich um ihr fünf Monate altes Baby zu kümmern. Sie zeigte mir voller Freude ein Video, in dem unsere Enkelin bei Verwandten im Schlamm spielte.

Als meine Enkelin beim Spielen im Schlamm ihre Kleidung beschmutzte, bot ich ihr eines von meinen eigenen, kleineren Kleidungsstücken an. Diesmal stimmte meine Schwiegertochter zu und ließ meine Enkelin es anziehen. Früher hätte sie das abgelehnt und stattdessen Kleider von einem Verwandten in der Nähe ausgeliehen.

Nachdem sie sich verabschiedet hatten, sagte mein Mann, dass sich das Verhalten unserer Schwiegertochter sehr verändert hätte, und fügte hinzu: „Das liegt daran, dass du dich gut kultiviert hast.“

Seit ich Falun Dafa praktiziere, hat mein Mann mich oft ausgelacht und gesagt: „Wo hast du dich denn kultiviert?“ oder mich häufig ermahnt: „Du bist doch eine Kultivierende.“ Aber die Worte „Du hast dich gut kultiviert“ waren anders. In diesem Moment war ich innerlich von grenzenloser Dankbarkeit gegenüber dem Meister erfüllt. Ich erlebte die tatsächliche Bedeutung dieses Fa des Meisters:

„Überall, wo Buddhas Licht erstrahlt, herrschen Schicklichkeit, Redlichkeit, Harmonie und Klarheit“ […] (Zhuan Falun, 2019, S. 173)

Nach China telefonieren

Dann, eines Tages, arrangierte der Meister für mich die Möglichkeit, mich dem Projekt anzuschließen, das Anrufe nach China tätigt und über die Fakten aufklärt. Ich habe noch nie gerne telefoniert, doch von all den vielen Projekten bezüglich Aufklärungsarbeit zu Falun Dafa beteiligte ich mich nur an diesem. Ende November 2019 trat ich der RTC-Plattform bei, um die Menschen in China aufzuwecken und sie zu erretten.

Während dieser Zeit gab es an vielen unseren Standorten, an denen wir Informationsstände aufbauten einen starken Rückgang an chinesischen Touristen. Um die Ressourcen von Dafa voll auszuschöpfen, wurde eine dritte Schulung angeboten und ich beschloss, an diesem Projekt teilzunehmen. Ich bin dem Schulungsteam, dem Autorenteam, den Technikern und allen Praktizierenden, die sich für dieses Projekt engagieren, von Herzen dankbar. Ihre Hingabe half mir, mich beständig zu erhöhen und mein Gelübde, Lebewesen zu erretten, zu erfüllen.

Kurz nachdem ich mit dem Telefonieren begonnen hatte, traten zwei Phänomene von Krankheitskarma auf. Beim ersteren traten jedes Mal, wenn ich telefonierte, schmutzige Substanzen aus meinem Mund und meiner Nase. In schlimmen Fällen verbrauchte ich innerhalb kurzer Zeit eine ganze Packung Taschentücher. Dieses Krankheitskarma ist auch jetzt noch nicht vollständig aufgelöst, aber es ist nur noch sehr wenig davon übrig und tritt nur noch gelegentlich auf.

Das zweite Krankheitskarma bescherte mir eine stark entzündete Haut, die Eiter absonderte. Ich brauchte täglich mehrere Handtücher, um sie zu reinigen. Dieser Zustand trat im Winter auf und ließ im Frühling und Sommer etwas nach. Er hielt drei Jahre lang an und war äußerst schmerzhaft. Ich trug mehrere Schichten Kleidung, da ich befürchtete, jeden, der es sehen würde, zu erschrecken. Die vereiterte Haut an meinen Händen sah besonders schlimm aus.

Zunächst betrachtete ich es aus der Sicht eines gewöhnlichen Menschen und konnte den Grund dafür nicht verstehen. Eines Tages wurde mir plötzlich klar, dass der Meister meinen Körper reinigte und diese Trübsal mir zudem die Lücken in meiner Kultivierung aufzeigte. Es war ein Weckruf, der mich daran erinnerte, dass ich die Dinge nicht nur oberflächlich betrachten, sondern mein Inneres kultivieren sollte.

Inzwischen ist diese Prüfung vorbei. Sowohl Mitpraktizierende als auch gewöhnliche Menschen bekundeten, dass ich einen gesunden und strahlenden Teint hätte. Mein Gesicht fühlt sich glatter und feiner an.

Ich tätige nun seit mehr als fünf Jahren Anrufe auf der RTC-Plattform, die mir ein hervorragendes Umfeld für meine Erhöhung bietet. Die Menschen, mit denen ich in Kontakt komme, stammen aus allen Gesellschaftsschichten. Es ist, als würde ich hinausgehen und umherwandern.

Gütige Menschen, die eine Schicksalsverbindung mit Dafa haben, treten in der Regel gerne aus der KP Chinas aus. Einige sprechen von sich aus über ihre persönliche Situation und ihre Schwierigkeiten. Nachdem sie sich über die bösartige Natur der KPCh klar geworden sind, bringen sie ihre Wut und ihren Groll offen zum Ausdruck.

Andere hadern damit, die Fakten über die Verfolgung und die wahre Natur der KPCh zu akzeptieren. Manchmal macht es mich traurig, dass die Menschen in China in die Irre geführt wurden und sie sich dessen nicht bewusst sind. Das bricht mir das Herz und vertieft meine Barmherzigkeit für sie.

Dann gibt es solche, die Angst haben und die Fakten einfach nicht hören wollen. Sie legen oft sofort auf oder bleiben still und reagieren nicht. Am schlimmsten sind diejenigen, die Falun Dafa ablehnen und mit harten oder bösartigen Worten reagieren.

Ein Mann hat einen besonders tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Nachdem ich gerade die wichtigsten Punkte erläutert hatte und die drei Austritte erwähnte, fragte er: „Was ist Ihr Bildungsgrad?“ Als ich ihm sagte, dass ich einen Master-Abschluss hätte, meinte er: „Sie haben einen Master-Abschluss? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie über die Fähigkeiten eines Master-Absolventen verfügen.“

Er fing an, mich zu kritisieren, und sagte Dinge wie: „Durch Methodik haben Sie gelernt, wie man Dinge tut und wie man mit Problemen umgeht. Aber die Art und Weise, wie Sie mit Problemen umgehen, ist falsch.“

Das war ein Weckruf für mich. Mir wurde klar, dass meine übliche Art, über den Parteiaustritt zu sprechen, zur Routine geworden war. Obwohl ich mein Skript in Bezug auf verschiedene Personen etwas angepasst hatte, hatte ich nie gründlich darüber nachgedacht, welche Denkweise oder Formulierung für Menschen wie ihn angemessener wäre.

Als ich nach innen schaute, erkannte ich, dass ich menschliche Anhaftungen wie Stolz, Selbstgefälligkeit und Selbstzufriedenheit entwickelt hatte, insbesondere nachdem mich häufig Mitpraktizierende dafür gelobt hatten, dass ich Menschen erfolgreich zum Austritt aus der KP Chinas verholfen hätte. Da ich meine Xinxing nicht wesentlich erhöht hatte, war ich nicht in der Lage, Menschen effektiv zu helfen.

Das Ziel eines Kultivierenden besteht darin, die Vollendung zu erreichen, und wir müssen uns in jedem Aspekt am Fa messen. Wenn wir das wirklich erreichen können und uns solide kultivieren, wird sich alles in eine positive Richtung entwickeln. Durch mein Engagement am RTC-Plattformprojekt habe ich aus den Erfahrungen und Berichten meiner Mitpraktizierenden eine Menge Erkenntnisse gewonnen. Das half mir, meine Fähigkeiten beim Anrufen zu verbessern und noch mehr Menschen zu retten.

Das Obige sind meine persönlichen Kultivierungserfahrungen. Sollte etwas nicht mit dem Fa übereinstimmen, bitte ich um einen gütigen Hinweis und barmherzige Korrektur.