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78-jährige Frau wegen ihres Glaubens insgeheim zu 3,5 Jahren Haft verurteilt

6. Februar 2026 |   Von einer Minghui-Korrespondentin in der Inneren Mongolei, China

(Minghui.org) Tian Shuying, 78, wurde Anfang Januar 2026 zur örtlichen Polizeiwache vorgeladen und dort darüber informiert, dass sie wegen Praktizierens von Falun Dafa zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Sie befindet sich in Haft; jedoch ist ihre Familie weder über die Anklage noch über ihren Aufenthaltsort informiert.

Tian, die in Chifeng in der Inneren Mongolei lebt, wurde Anfang Juli 2025 von einer Nachbarin angezeigt, weil sie in ihrem Wohnhaus Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte. Kurz darauf durchsuchte ein Polizeiteam ihre Wohnung und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher, ein Foto des Begründers von Falun Dafa und ihr Mobiltelefon als „Beweismittel“. Sie wurde zwar gegen Kaution freigelassen, jedoch ohne Vorlage formeller Dokumente.

Es ist unklar, ob vor Tians Verurteilung eine Gerichtsverhandlung stattfand.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Tian aufgrund ihres Glaubens ins Visier genommen wurde. Sie und ihr Mann, Chen Jingyu, waren am 16. Juli 2014 festgenommen worden. Jemand hatte sie angezeigt, weil sie auf dem Land Materialien zu Falun Dafa verbreitet hatten. Sie wurden damals im Untersuchungsgefängnis des Kreises Ningcheng inhaftiert und später zu jeweils dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Tian verbrachte ihre Strafe in einem Gefängnis in Hohhot, Chen wurde in das Gefängnis von Chifeng verlegt.