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77-Jährige verbringt Winter in unbeheizter Notunterkunft, um der Verfolgung zu entgehen

8. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Eine 77-jährige Frau sah sich kürzlich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, um der Verfolgung aufgrund ihres Glaubens an Falun Gong zu entgehen.

Chen Suzhen aus der Stadt Huludao, Provinz Liaoning wurde im Oktober und November 2025 wiederholt von der Polizei belästigt – es waren sogar Spezialeinsatzkräfte (SWAT) dabei.

Am 21. Januar 2026 rief ein Mann von der Staatsanwaltschaft des Bezirks Longgang Chens Tochter an und verlangte, Chen zu sprechen. Er behauptete, Chen habe ein schweres Verbrechen begangen, aber wenn sie einige Dokumente unterschreibe, sei alles in Ordnung.

Chen weigerte sich, den Anweisungen Folge zu leisten. Um einer Verhaftung zu entgehen, zog sie in eine provisorische, unbeheizte Unterkunft, was ihr angesichts ihres hohen Alters und der extremen Winterkälte im Nordosten Chinas das Leben erheblich erschwerte. Sie konnte nicht einmal zum bevorstehenden chinesischen Neujahrsfest nach Hause zurückkehren, da Polizei und Gemeindeverwaltung Beamte entsandt hatten, um nach ihr zu suchen.

Einzelheiten zu den Schikanen

Nachfolgend sind Einzelheiten zu den Schikanen, die dem Telefonanruf der Staatsanwaltschaft im Januar 2026 vorausgingen.

Gegen 17:40 Uhr am 23. Oktober 2025 tauchten ein SWAT-Fahrzeug und mehrere Privatwagen vor Chens Wohnung auf. SWAT-Beamte, Zivilpolizisten und uniformierte Hilfspolizisten drangen in ihre Wohnung ein und beschlagnahmten alle ihre Falun-Dafa-Bücher (über 50) und Hunderte von Falun-Dafa-Kalendern. Sie trugen während des Einsatzes Körperkameras.

Gegen 19 Uhr erhielt die Polizei den Befehl, eine weitere Falun-Dafa-Praktizierende aus der Gegend zu schikanieren. Während die meisten Beamten den Ort verließen, blieben der Leiter der Polizeistation Xijie, die Hilfspolizistin Wei Jia und die Leiterin des Straßenkomitees zurück. Wei trug Chen auf dem Rücken zu einem sogenannten Inspektionsteam (Ort unbekannt), um sie dort zu fotografieren.

Anschließend brachte Wei Chen nach Hause. Chens Mann bestand darauf, dass Wei ein Dokument unterzeichnete, in dem bestätigt wurde, dass sie Chen kurz nach 20 Uhr mitgenommen und nach 21 Uhr zurückgebracht hatte. Nachdem Wei dem nachgekommen war, erklärte der Polizeichef, dass noch nie ein Zivilist die Polizei zu einer solchen Unterschrift gezwungen habe.

Die Schikanen führten dazu, dass Chen in dieser Nacht nicht schlafen konnte. Am nächsten Morgen, dem 24. Oktober, brachen drei Beamte der Polizeistation Xijie in ihre Wohnung ein und zwangen sie, ihre Fallakte zu unterschreiben.

Etwa drei Tage später bot Chens Freundin ihr an, vorübergehend bei ihr zu wohnen. Während ihres Aufenthalts bei der Freundin wurden beide von uniformierten Beamten sowie von angeheuerten Personen überwacht, die Falun-Dafa-Praktizierende schikanieren sollten. Die Freundin bemerkte verdächtige Fahrzeuge vor ihrem Wohnhaus, die ihr folgten, wenn sie einkaufen ging oder andere Besorgungen erledigte. Einmal musste sie ins Krankenhaus, und die sie überwachende Person folgte ihr sogar bis in die Toilette. Ihr Telefon wurde abgehört, und die Verfolger machten mit ihren Mobiltelefonen Fotos von ihr. Auch nach ihrer Rückkehr in die Wohnung wurde sie weiterhin überwacht. Schließlich kehrte Chen in ihre eigene Wohnung zurück.

Am 9. November 2025 klopften gegen 15 Uhr klopften drei Beamte der Polizeistation Xijie heftig an Chens Tür und an die Fenster. Sie ließ sie nicht herein, da ihr über 80-jähriger Mann Herzstents trug und die anhaltende Verfolgung durch die Polizei nicht mehr ertragen konnte.

Am 11. November 2025 kurz nach 14 Uhr wurde Chen von einem Freund besucht. Als er ging, bemerkte er einen Mann mittleren Alters in Militäruniform, der versuchte, den Kofferraum seines Elektrorollers aufzubrechen. Er hielt den Mann auf, der daraufhin in einem weißen Fahrzeug davonfuhr.

Früherer Bericht:

76-Jährige aus Liaoning innerhalb von zwei Monaten mehrfach schikaniert