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Einwohnerin aus der Inneren Mongolei unrechtmäßig zu fast zwei Jahren Haft verurteilt

8. Februar 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Inneren Mongolei, China

(Minghui.org) Eine 53-jährige Frau aus Chifeng in der Inneren Mongolei wurde am 25. Dezember 2025 in das Erste Frauengefängnis der Inneren Mongolei eingeliefert. Sie war wegen ihres Glaubens an Falun Dafa zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden.

Cui Yili, geboren im November 1972 und Angestellte der Baiyinhua-Eisenbahngesellschaft, wurde am 21. Mai 2025 an ihrem Arbeitsplatz festgenommen. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher sowie ihren Drucker. Ihre Tochter Duan Mingyang, wurde am selben Tag vor einer Bank festgenommen und wenige Stunden später wieder freigelassen. Es ist unklar, ob Duan Falun Dafa praktiziert.

Cui wurde in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Songshan gebracht. Ihr Anwalt besuchte sie dort und erfuhr, dass ihre Festnahme auf Anweisung höherer Stellen erfolgt war, da sie angeblich „Verbindungen ins Ausland“ unterhalte. Als „Beweis“ diente unter anderem die Nutzung einer Software zur Umgehung der Internetzensur, mit der sie auf Minghui.org zugreifen und von dort heruntergeladene Informationsmaterialien über Falun Dafa ausdrucken konnte. Ein weiterer angeführter „Beweis“ waren Telefonanrufe ihres jüngeren Bruders, der im Ausland lebt und sich nach ihrem Gesundheitszustand erkundigte.

Es ist unklar, wann Cui angeklagt, vor Gericht gestellt oder verurteilt wurde. Am 25. Dezember 2025 wurde sie in das Gefängnis in der Hauptstadt Hohhot verlegt. Eine weitere lokale Praktizierende, die 64-jährige Li Yufen, wurde kürzlich ebenfalls in dasselbe Gefängnis eingeliefert. Sie war zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt worden.