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„Diese Werte erinnern uns an unsere Menschlichkeit“ – Londoner würdigen Falun Dafas Prinzipien

1. März 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in England

(Minghui.org) Am 22. Februar 2026 veranstaltete die chinesische Gemeinde im Zentrum Londons verschiedene Aktivitäten zur Feier des chinesischen Neujahrs. Das chinesische Neujahr ist ein traditionelles Fest, das symbolisch dem Schutz vor Unheil und der Begrüßung von Glück und Wohlstand gewidmet ist.

Den Tag nutzten die Falun-Dafa-Praktizierenden: Mithilfe von Schautafeln stellten sie nur wenige Gehminuten von Chinatown entfernt ihren Kultivierungsweg vor und machten dabei auf die anhaltende Verfolgung in China aufmerksam. Viele Passanten zeigten sich betroffen, als sie von den den Gräueltaten im Zuge der Verfolgung erfuhren, und verurteilten die Menschenrechtsverletzungen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).

Praktizierende stellen den Passanten anlässlich der chinesischen Neujahrsfeier im Zentrum Londons Falun Dafa vor. Einwohner und Touristen sehen ihnen bei den Übungen zu und erfahren von der seit Jahren andauernden Verfolgung in China.

An diesem Festtag bot die auf dem Trafalgar Square, einem der bekanntesten Wahrzeichen Großbritanniens, errichtete Bühne ein abwechslungsreiches Programm mit Gesang, Tanz und Theateraufführungen. In Chinatown zog eine Parade durch die Straßen. Farbenprächtige Dekorationen, Laternen sowie tanzende Löwen- und Drachendarstellungen lockten zahlreiche Touristen an. Der Stand der Praktizierenden befand sich auf der Nordseite des Trafalgar Square, gegenüber der National Gallery. Viele Passanten kamen hier vorbei, wo sie erfahren konnten, dass Falun Dafa in mehr als 100 Ländern praktiziert und dieser Kultivierungsweg seit 26 Jahren in China verfolgt wird. Zahlreiche Besucher unterzeichneten daraufhin die ausliegende Petition, welche die KPCh auffordert, die Verfolgung zu beenden. Sie ermutigten die Praktizierenden, weiterhin auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Diese Werte erinnern uns an unsere Menschlichkeit“

Bella und Cameron schätzen die Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Die Praktizierenden führten vor der National Gallery die Falun-Dafa-Übungen vor. Die langsamen, sanften Bewegungen und die friedvolle Atmosphäre zogen die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich, die stehen blieben, zusahen und sich die Schautafeln durchlasen. Bella, eine Fotografin, kam gemeinsam mit drei Freundinnen vorbei. Sie bekundeten ihre Unterstützung für die Bemühungen der Praktizierenden, die Zwangsorganentnahme zu beenden, und sprachen sich für Falun Dafas Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ aus. „Meiner Ansicht nach sind es diese Werte, die uns menschlich machen. Glaubensfreiheit ist ein Grundrecht“, betonte Bella.

Ihr Freund Cameron fügte hinzu: „Ich glaube, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht positive Werte sind, die weltweit Anklang finden. Sie können nur Gutes bewirken. Menschen zu verfolgen, die diese Werte vertreten, ist ein großer Fehler, denn die meisten Menschen stimmen positiven Botschaften zu.

Austritt aus Chinas Parteiorgansisationen

Wang aus Shanghai blieb vor einem Plakat zum Film „False Fire“ (Falsches Feuer) stehen. Er las aufmerksam die Erklärung der Internationalen Organisation für Bildungsentwicklung (IEDO) zur angeblichen Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Januar 2001, die am 14. August 2001 bei den Vereinten Nationen veröffentlicht wurde. Anschließend stellte er den Praktizierenden zahlreiche Fragen und erzählte, dass er selbst Qigong zur Förderung seiner Gesundheit praktiziere und daher Falun Dafa kenne.

Als er erfuhr, dass Praktizierende in den vergangenen 27 Jahren viel Zeit und Kraft darauf verwendet hatten, die brutale Verfolgung aufzudecken, schwieg er zunächst eine Weile. Dann erklärte er, er wolle aus den Jungen Pionieren und dem Jugendverband austreten. Als Kind sei er zum Beitritt gezwungen worden, ohne die Hintergründe zu verstehen. Nun sei ihm klar, dass die KPCh die Kinder dazu zwinge, ihr Leben für die KPCh zu opfern. Er dankte den Praktizierenden für diese Aufklärung.

Wang merkte an, dass er, nachdem er China verlassen und Zugang zu mehr Informationen erhalten hatte, begonnen habe, die Narrative der KPCh zu hinterfragen.

Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind universelle Werte“

Viele Menschen blieben stehen, um die Informationen auf den Schautafeln der Praktizierenden zu lesen und die Petition zu unterzeichnen, darunter auch Jamie. Er arbeitet als Wachmann und erzählte, dass seine Stiefmutter aus Hongkong stamme, weshalb seine Familie jedes Jahr das chinesische Neujahr feiere.

Jamie betont, dass die Glaubensfreiheit nicht eingeschränkt werden darf

„Jeder sollte seinen Glauben frei ausüben dürfen“, stellte Jamie fest. „Das ist ein grundlegendes Recht auf Glaubensfreiheit und sollte überall gelten. Niemandem sollte der Glaube verboten werden.“ Er erklärte, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht universelle Werte seien, die alle Glaubensrichtungen umfassen würden.

Wir müssen Stellung beziehen“

Robin ist im Baugewerbe tätig. Nachdem er die Petition unterzeichnet hatte, sagte er: „Glaubensfreiheit ist wichtig, deshalb müssen wir euch helfen.“ Er fand, dass man einschreiten müsse, wenn man sehe, wie andere verfolgt würden. Seine Freundin Luna, die in der Baufirma in der Verwaltung arbeitete, ergänzte: „Menschen zu verfolgen, ist falsch und wirklich schrecklich.“ Sie bezeichnete die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht als „wertvolle und wunderbare Werte“, die die britische Gesellschaft positiv beeinflussen könnten.

Mithelfen, die Verfolgung aufzudecken

Livia rief die Menschen dazu auf, die Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden im Kampf gegen die Verfolgung zu unterstützen

Livia ist Lehrerin, praktiziert Tai Chi und kennt die positiven Wirkungen von Qigong. Sie interessierte sich für Falun Dafa und lauschte aufmerksam der Musik, während sie den Praktizierenden bei ihren Übungen zusah. Als sie erfuhr, dass inhaftierten Praktizierenden, die standhaft an ihrem Glauben festhalten, bei lebendigem Leib Organe entnommen werden, rief sie bestürzt: „Das ist widerlich, unfassbar und einfach empörend!“

Sie bezeichnete das Vorgehen der KPCh gegen die Praktizierenden als „absolut inakzeptabel“ und „beängstigend“. Während sie die Petition unterschrieb, betonte sie: „Jeder muss aufstehen und sagen, dass er das nicht toleriert.“

Als ihr die Praktizierenden die Leitprinzipien von Falun Dafa erklärten, sagte sie, sie glaube an Toleranz: „Ich glaube, wir sollten Verständnis für Menschen haben, die anders sind als wir.“ Sie dankte den Praktizierenden für ihren Einsatz und sagte, sie werde sie bei der Verbreitung der Informationen unterstützen.

Jede Unterschrift auf der Petition und jedes unterstützende Wort aus der Menge zeugten vom Gerechtigkeitssinn und Gewissen vieler Menschen. Immer mehr von ihnen entscheiden sich, gegen die Verfolgung zu protestieren und sich für Glaubensfreiheit sowie die Würde des Menschen einzusetzen.