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Menschliche Anschauungen beseitigen

14. März 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hebei, in China

(Minghui.org) Im Jahr 2000 ging ich mit anderen Praktizierenden zum Tiananmen-Platz in Peking, um Gerechtigkeit für Falun Dafa zu fordern. Wir wurden verhaftet und die Mitarbeiter des Verbindungsbüros in Peking brachten uns zurück zur örtlichen Polizeidienststelle. Wir wurden festgehalten und verfolgt.

Als ich nach Peking fuhr, hatte ich eine Taschenbuchausgabe vom Zhuan Falun in meiner Jacke dabei. Zu dieser Zeit vernichtete die Polizei jedes Falun Dafa-Buch, das sie fand. Als ein Polizist mich durchsuchte, dachte ich: „Ein so wertvolles Buch darf nicht gefunden werden. Ich kann nicht zulassen, dass Menschen Verbrechen gegen Dafa begehen.“ Ich sagte im Stillen zum Meister: „Meister, bitte helfen Sie mir, meine aufrichtigen Gedanken zu stärken. Ich möchte dieses Dafa-Buch schützen und nicht zulassen, dass die Behörden es finden!“ Sie fanden es nicht.

Eine Polizistin fuhr mit ihren Händen über meinen ganzen Körper. Innerlich sagte ich immer wieder: „Du darfst es nicht sehen! Du darfst es nicht sehen! Nimm mir nicht mein Dafa-Buch weg!“ Sie nahm die 200 Yuan (etwa 25 Euro) aus meiner Jackentasche, ließ aber das Dafa-Buch liegen. Sie hatte es nicht gesehen!

Als wir illegal inhaftiert waren, konnten wir, weil ich das Buch hatte, das Fa lesen und auswendig lernen. Mit dem Fa im Herzen konnten wir der Verfolgung widerstehen und eine Prüfung nach der anderen überwinden.

Ich wurde acht Monate lang in einer Haftanstalt festgehalten. Diese Erfahrung hat mir wirklich bewusst gemacht, wie wichtig es für Falun-Dafa-Praktizierende ist, das Fa gut zu lernen, und wie wichtig es für Praktizierende in Haftanstalten ist, das kostbare Buch zu haben! Deshalb beschloss ich, Dafa-Bücher an inhaftierte Praktizierende zu liefern.

Ich stand vor dem Porträt des Meisters und sagte: „Meister, bitte helfen Sie mir. Ich habe vor, zum Gefängnis zu gehen und den Praktizierenden Dafa-Bücher zu bringen.“ Ich spürte eine Welle von Wärme durch meinen Körper fließen und weinte, weil ich wusste, dass der Meister mich segnete.

Ich kaufte eine Menge Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs und packte sie zusammen mit einem Zhuan Falun, anderen Büchern und etwas Kleidung ein.

Am nächsten Morgen ging ich zum Gefängnis. Die Wachen am Tor kannten mich, und so ließen sie mich herein. Während meiner Haft dort klärte ich viele Menschen über die wahren Umstände auf, darunter auch die Wärter. Einer von ihnen mit dem Nachnamen Zhang stammte aus dem Dorf meiner Großmutter und war sehr freundlich. Nachdem er die Zusammenhänge verstanden hatte, war sein Gewissen berührt. Ich bat den Meister, dafür zu sorgen, dass er dieses Mal Dienst hatte. Als ich zum zweiten Tor kam, sah ich, dass Zhang dort war, und er war sogar der einzige, der Dienst hatte. Da wusste ich, dass der Meister es so arrangiert hatte.

Er war überrascht, mich zu sehen, und sagte: „Sie sind gerade erst entlassen worden. Warum sind Sie gekommen?“ Ich erklärte ihm meine Absicht. Während er die Gegenstände untersuchte, bat ich den Meister immer wieder um seinen Segen, damit Zhang nichts Ungewöhnliches finden würde. Die Sicherheitskontrolle verlief reibungslos. Ich riet ihm, Gutes zu tun, damit er Tugend ansammeln könne. Er brachte mich zu den Praktizierenden. Ich stand vor dem Tor und sah zu, wie sie meine Geschenke entgegennahmen. Wir begrüßten uns, und dann ging ich.

Durch diese beiden Erfahrungen wurde mir klar, dass für uns Praktizierende der Unterschied zwischen gewöhnlichen Menschen und göttlichen Wesen in einem Gedanken liegt. Wenn man Probleme mit menschlichen Vorstellungen behandelt, ist man ein gewöhnlicher Mensch und wird durch menschliche Prinzipien eingeschränkt. Wenn man sich auf der Grundlage des Fa kultiviert und das Problem mit aufrichtigen Gedanken betrachtet, ist man ein göttliches Wesen. Ein gewöhnlicher Mensch wird durch unsere aufrichtigen Gedanken eingeschränkt, und es werden Wunder geschehen. Aber dieser Gedanke kommt aus langjähriger Kultivierung.

Der Meister sagt:

„Wenn ihr euren menschlichen Zustand nicht ändern wollt und deshalb nicht auf rationale Weise zu einem wahren Verständnis von Dafa gelangen könnt, werdet ihr die Gelegenheit verpassen. Wenn ihr die menschliche Denkweise, die sich über die Jahrtausende hinweg tief in eure Knochen eingeprägt hat, nicht ändert, werdet ihr nicht in der Lage sein, aus dieser oberflächlichen menschlichen Hülle zu treten und die Vollendung zu erreichen.“ (Warnende Worte, 10.09.1996 in: Essentielles für weitere Fortschritte I)

Unsere menschlichen Vorstellungen zu beseitigen, unsere menschlichen Hüllen abzuwerfen und göttliche Wesen zu werden, ist das, was wir tun müssen; es ist auch das, was der Meister will.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.