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[Fa-Konferenz der Tian Guo Marching Band 2026] Als Mitglied der Tian Guo Marching Band meine Mission erfüllen

19. März 2026 |   Von einem Mitglied der Tian Guo Marching Band in Melbourne, Australien

(Minghui.org) Ich grüße den Meister und meine Mitpraktizierenden!

In „Die Kultivierung im Dafa ist ernsthaft“ betont der Meister:

„Die Kultivierungsform der Dafa-Jünger ist zwar locker, doch der Maßstab eines Kultivierenden ist streng, ihre historische Mission ist ernsthaft und von großer Bedeutung.“ (Die Kultivierung im Dafa ist ernsthaft, 01.09.2023)

Durch diese Worte wurde mir bewusst, dass uns die Barmherzigkeit des Meister in unserer Kultivierung vorwärtsgeschoben hat und uns an unser Gelübde erinnert, unsere historische Mission bei der Errettung der Lebewesen zu erfüllen. Im Folgenden möchte ich über einige meiner Kultivierungserfahrungen mit der Melbourne Tian Guo Marching Band berichten.

Mein Beginn, Falun Dafa praktizieren

Der Atheismus hatte in mir die Vorstellung genährt, dass Religionen und Qigong Aberglaube seien. Zu Beginn des Jahres 1994 legte ich das Buch Falun Gong beiseite. Ich dachte, dass es die Menschen lediglich lehre, gut zu sein, und hielt mich seit jeher für einen guten Menschen mit hohen moralischen Werten. Außerdem verfügte ich über ausgezeichnete akademische Leistungen.

Dann lud mich ein lokaler Koordinator ein, vom 15. bis 18. Juli 1994 an einem Falun-Dafa-Seminar teilzunehmen, das Meister Li in Chenzhou, Provinz Hunan, abhielt. Dort hatte ich das Glück, den Meister zum ersten Mal persönlich zu sehen. Er war freundlich, aufrichtig und zuvorkommend und beantwortete geduldig die Fragen der Praktizierenden. Die Angestellten der Pension lobten: „Ihr Meister ist anders als die anderen. Nachdem Sie ihm ein reichhaltiges Frühstück geschickt haben, hat er es in drei Portionen aufgeteilt und zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gegessen, wobei er kein bisschen verschwendet hat. Sein Zimmer war blitzsauber und er hat seine Bettwäsche ordentlich zusammengefaltet. Wir mussten weder putzen noch aufräumen.“

Später nahm ich an zwei weiteren Vortragsreihen teil. Die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht waren inspirierend und ich spürte, dass die Welt ein wunderbarerer Ort wäre, wenn sich alle Menschen kultivieren würden! Falun Dafa war genau das, wonach ich gesucht hatte, und so schlug ich den Weg der Kultivierung ein.

Ich trete der Tian Guo Marching Band bei

Am 5. Dezember 2009 wurden zum ersten Mal vier Tian Guo Marching Bands aus der Asien-Pazifik-Region eingeladen, den 82. Geburtstag von König Bhumibol von Thailand zu feiern. Es war das erste Mal, dass ich eine so großartige Aufführung erlebte. Mehr als 200 Mitglieder der Band, hauptsächlich aus Taiwan, sorgten für eine beeindruckende und kraftvolle Präsenz. Ihr Trommeln hallte durch die Menge und rührte die Anwesenden tief. Die Aufführung war so kraftvoll, dass ich zutiefst bewegt war und mir die Tränen liefen.

Ganz gleich, wo sie waren, herrschte vor und nach Ende der Parade absolute Stille unter den Bandmitgliedern und ihre Instrumente lagen ordentlich aufgereiht auf dem Boden. Diese Selbstdisziplin beeindruckte mich sehr.

Anfang 2011 zog ich nach Sydney in Australien. Als ich eines Tages einem Auftritt der Tian Guo Marching Band Sydney im Hyde Park beiwohnte, erwähnte eine Praktizierende, dass es der Band an Mitgliedern mangeln würde, und fragte mich, ob ich mitmachen wolle. Sie bot mir ihre Snaredrum an und stellte mich in der Pause dem Bandkoordinator vor. An jenem Tag ging mein Wunsch in Erfüllung, ein Mitglied der Tian Guo Marching Band zu sein.

Meine Xinxing kultivieren, meine Fähigkeiten verbessern

Als Kind hatte ich in der Marschkappelle der Grundschule die Snaredrum gespielt, die Rhythmen waren einfach und unveränderlich gewesen. Deshalb dachte ich, dass ich in der Lage sein würde, nach einigen Proben bei den Auftritten mitzuwirken. Aber die Tian Guo Marching Band spielte Falun-Dafa-Stücke, wobei jedes Stück eine andere Partitur aufwies. Ich konnte weder Noten lesen noch den Rhythmus erfassen und übte anhand von Videos mit vier Dafa-Stücken, die mir ein Bandmitglied gegeben hatte. Zusätzlich hörte ich jede Woche bei den Band-Proben zu, lernte jedoch nur das Oberflächliche der Grundlagen.

Ich konnte weder präzise spielen noch den Takt halten und wurde oft wegen meiner unzureichenden Fähigkeiten kritisiert. Wenn die Trommelgruppe nicht synchron spielte, musste ich manchmal sogar als Sündenbock herhalten, obwohl ich während der Proben gar nicht mitgeübt hatte. Anstatt nach innen zu schauen, beschwerte ich mich über die unfaire Behandlung. Ich ärgerte mich darüber, dass man mich nicht geduldig anleitete, sondern von mir forderte, dass ich schnell aufholte. Aufgrund dieser negativen Einstellung konnte ich meine Trommel nicht richtig spielen.

Zur Verbesserung unserer Koordination organisierte unsere Trommelgruppe wöchentliche Proben und Gruppenstunden. Wir verbrachten jedoch die meiste Zeit mit dem Üben von Grundlagen und Etüden, sodass kaum Zeit für die Dafa-Stücke blieb. Ich war der Meinung, dass die Grundlagen zu Hause geübt werden könnten, während das Üben der Dafa-Stücke unsere Klang-Koordination verbessern würde. Da ich die Gruppenleiter nicht davon überzeugen konnte, sowohl dem Üben der Grundlagen als auch der Musikstücke gleich viel Zeit einzuräumen, verlor ich die Begeisterung und blieb dem Trommelunterricht ein knappes Jahr lang fern.

Später sah sich jedes Bandmitglied mit der Anforderung konfrontiert, eine Prüfung von acht Dafa-Liedern zu bestehen, bevor es an Paraden und Auftritten teilnehmen durfte. Während ich gut mit anderen zusammenspielte, traute ich mir nicht zu, allein mit dem Metronom zu spielen. Eines der Prüfungsstücke war „Falun Dafa ist gut“. Obwohl ich in meiner Freizeit fleißig übte, bestand ich die Prüfung erst nach drei Anläufen. Entweder spielte ich nicht im Takt oder vergaß die Noten, was mich zutiefst frustrierte.

Einige Praktiziereden schlugen mir vor, ein anderes Instrument zu lernen; andere rieten mir aufzugeben. Aber nach meinem Verständnis war es kein Zufall, dass ich in die Trommelgruppe der Tian Guo Marching Band aufgenommen worden war. Wenn ich einfach aufgab, bedeutete das dann nicht, dass ich mein Gelübde nicht einlöste? Außerdem mangelte es der Tian Guo Marching Band in Sydney weiterhin an Mitgliedern. Daher beschloss ich durchzuhalten.

Ich nahm wieder am Trommelunterricht teil und übte fleißiger, dennoch blieben die Ergebnisse weiterhin unbefriedigend und ich bestand die zweite Prüfung nicht. Anstatt nach meinen eigenen Unzulänglichkeiten zu suchen, schob ich mein Scheitern dem Zeitmangel beim Üben der Dafa-Lieder im Unterricht zu. Eine Mitpraktizierende merkte an, dass ich nicht erwarten könne, dass alle auf mich Rücksicht nähmen. Ihre Worte weckten mich auf. Auf einmal erkannte ich, dass ich egoistisch war. Die anderen sollten nicht ihre Zeit mit mir verschwenden müssen, da sie die Dafa-Lieder bereits gut beherrschten.

Die Band konzentrierte sich zunächst auf das intensive Einüben der wichtigsten Stücke für die Auftritte. Anschließend galt es, die Grundlagen zu festigen und die Technik zu verfeinern. Ich hatte das Grundlagentraining konsequent vernachlässigt, mich ausschließlich auf die Prüfungsergebnisse konzentriert und es versäumt, diesen Prozess als Weg zur Verbesserung meiner Fähigkeiten zu betrachten. Infolgedessen fiel ich weit hinter den anderen zurück und musste mich beeilen aufzuholen. Ich wünschte, dass der Meister mich anleitete, und sei es nur durch eine Erleuchtung in einem Traum.

Schließlich wurde der Trommelunterricht auf Einzelunterricht umgestellt und ich kam zu einem kompetenten Lehrer, der auch unseren ursprünglichen Trommellehrer unterrichtet hatte. Er verfügte über eine Menge Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein, stärkte erst einmal mein Selbstvertrauen und übte mit mir zu Beginn jeder Stunde geduldig die Grundlagen ein. Er brachte mir die Noten und Dafa-Lieder bei, bis ich jede Note perfekt beherrschte. So machte ich schnell Fortschritte und bestand die Prüfungen.

Aus dieser Erfahrung lernte ich, dass man zur Verbesserung der Technik als Erstes die Grundlagen beherrschen muss. Ansonsten fallen die Trommelschläge steif aus. Deshalb konzentrierte ich mich jedes Mal, wenn ich zu Hause übte, zunächst auf die Grundlagen. Als die Proben während der Pandemie ausfielen, gelang es mir, die Aufgaben gewissenhaft zu erledigen.

An dieser Stelle möchte ich dem Dirigenten, den Gruppenleitern und meinen Mitpraktizierenden für ihre selbstlose Unterstützung danken. Sie haben unsere Aufgaben korrigiert und Vorschläge zur gemeinsamen Erhöhung unterbreitet. Meine Technik verbesserte sich in diesem Jahr erheblich und damit einhergehend auch meine Xinxing. Je höher die Xinxing, desto höher die Kultivierungsenergie. Es gibt keine Abkürzung.

Der Meister sagt:

„Je höher das Niveau einer kulturellen Darbietung ist, desto besser wird sie von Menschen aufgenommen, desto stärker verändern sich die Menschen, deshalb muss es unbedingt eine perfekte Darbietung sein.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz 2007 in New York, 07.04.2007)

Obwohl die Tian Guo Marching Band eine Amateurkapelle ist, setzt sie hohe Maßstäbe an sich selbst und strebt nach stetiger Verfeinerung der Technik. Je perfekter die Darbietung ist, desto ansprechender wirkt sie auf die Menschen und umso wirkungsvoller ist die Errettung der Lebewesen.

Die wahren Umstände durch Musik verbreiten

In den vergangenen 15 Jahren habe ich mit der Tian Guo Marching Band jedes Jahr an Paraden und Aufführungen teilgenommen, um die wahren Umstände zu verbreiten und uns gegen die Verfolgung auszusprechen. Besonders unvergesslich waren die Paraden in Hongkong, beim Winterfestival in den Blue Mountains westlich von Sydney, in Toowoomba (Queensland) und in Christchurch (Neuseeland).

In Hongkong standen wir infolge bösartiger Störungen unter enormem Druck und wurden von Mitgliedern des Hongkonger Jugendvereins angeschrien und verleumdet. Sie versuchten zudem, unseren Auftritt mit Lautsprechern zu übertönen. Aber wir hielten einen friedlichen Geisteszustand aufrecht und der kraftvolle Klang unserer Trommeln und Hörner, der durch die ganze Gegend hallte, vertrieb den bösen Einfluss und weckte das Gewissen der Menschen auf. Die sengende Sommerhitze im Juli sowie das ununterbrochene Spielen über drei Stunden hinweg war sehr anstrengend. Wir waren erschöpft, dennoch hat sich die Mühe gelohnt.

Hingegen gestaltete sich die Atmosphäre in Australien und Neuseeland als fröhlich und entspannt. Unsere Auftritte bezeugten die Schönheit von Falun Dafa und das Wesen der Praktizierenden. In manchen Städten zogen die Paraden über 100.000 Zuschauer an.

Als wir an den Ehrentribünen vorbeimarschierten, stellten die Kommentatoren den jubelnden, applaudierenden und fotografierenden Menschenmengen Falun Dafa und die Tian Guo Marching Band vor. Einige klatschten und tanzten sogar zu unserer Musik. Unser majestätisches Trommeln sowie unsere wunderschönen Trachten weckten längst vergessene Erinnerungen. Tiefe Dankbarkeit erfüllte mich.

Mir ist klargeworden, dass unsere Paraden Zehntausenden von Menschen die Möglichkeit geben, Falun Dafa und die Verfolgung tiefer zu verstehen. Unsere Musik ist eine überaus kraftvolle und wirkungsvolle Methode, die Fakten zu verdeutlichen. Die Teilnahme an diesen Paraden hat mein Verständnis über die Rolle der Tian Guo Marching Band hinsichtlich der Errettung der Lebewesen mit Schicksalsverbindung vertieft. Ich würde es sehr bedauern, wenn ich nicht an diesen Auftritten teilnehmen könnte.

Schlusswort

Ich bin glücklich und fühle mich geehrt, Mitglied der Tian Guo Marching Band zu sein. Mein Dank gilt meinen Mitpraktizierenden für ihre Unterstützung. Ohne sie hätte ich vielleicht auf halbem Weg aufgegeben.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie viel Leid der Meister auf meinem Kultivierungsweg an meiner Stelle ertragen hat, aber ich weiß, dass er mich stets beschützt hat. Um mich der Barmherzigkeit des Meisters würdig zu erweisen, werde ich diese Gelegenheit noch mehr schätzen, härter arbeiten und mich noch fleißiger kultivieren.