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Probleme mit meinen Zähnen halfen mir, meinen Groll zu überwinden

2. März 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Im Februar letzten Jahres wurde mein Vorderzahn locker. Es tat jedes Mal weh, wenn ich etwas aß, weshalb ich ihn ziehen ließ. Früher konnte ich in weniger als zwei Wochen nach einer Zahnentfernung wieder fest zubeißen. Aber dieses Mal vergingen zwei Monate und ich konnte es immer noch nicht.

Als ich mein Zahnfleisch berührte, spürte ich kleine Unebenheiten. Es schmerzte, wenn ich es leicht berührte. Der Zahnarzt sagte, dass sich Knochensporne gebildet hätten und diese entfernt werden müssten, bevor er einen Abdruck nehmen könne. Ich lehnte den Eingriff ab und ging.

Wieder zu Hause fragte ich mich: „Warum ist das passiert? Habe ich etwas falsch gemacht?“ Als ich über mein unebenes Zahnfleisch nachdachte, wurde mir plötzlich klar: Lag es daran, dass ich unausgeglichen war und Groll in mir trug? Ich hatte diese Gefühle schon seit vielen Jahren, sie aber nie ernst genommen.

Ich war schon immer introvertiert und ruhig gewesen. Seit vielen Jahren bin ich nun im Ruhestand. Mein Mann war Landwirt. Als er in einer Fabrik im Dorf arbeitete, verletzte er sich jedoch einen Monat nach Arbeitsbeginn am Arm und konnte seitdem nicht mehr arbeiten. Das war vor 15 Jahren. Er blieb den ganzen Tag zu Hause, trank, schlief, war reizbar und unvernünftig. Er erwartete, dass alle seine Ansichten teilten, sonst schrie und fluchte er.

Da er die Nachbarn nicht mochte, sprach er nicht mit ihnen und verbot sogar mir, mit ihnen zu sprechen. Er behandelte alle so, auch seine Mutter und seine Schwester. Er war ihnen gegenüber nachtragend und meinte, sie würden ihn unfair behandeln. Tatsächlich sind seine Mutter und seine Schwester gütig. Die Persönlichkeit meines Mannes war völlig verdreht. Er suchte Streit mit mir und schrie mich ständig an. Wenn ich versuchte, mit ihm zu reden, schrie er stundenlang.

Vor ein paar Nächten sprachen mein Mann und ich über unseren Neffen. Im vorletzten Jahr war unser Neffe krank und mein Mann hatte ihn besucht und ihm etwas Geld gegeben. Als jedoch mein Mann letztes Jahr am Steißbein operiert wurde, kam unser Neffe hingegen kein einziges Mal zu Besuch, was meinen Mann verärgerte. Ich sagte ihm zwar, dass man durch einen Verlust Tugend erlangen könne und er sich deshalb nicht aufregen sollte. Doch noch bevor ich zu Ende sprechen konnte, beschimpfte er mich heftig.

Als ich an diesem Abend die Falun-Dafa-Übungen praktizierte, fühlte ich mich unwohl und konnte mich nicht beruhigen. Ich fragte den Meister im Herzen: „Meister, warum hört mein Mann nicht auf mich? Was habe ich falsch gemacht? Was soll ich mit einem solchen Ehemann machen?“ In diesem Moment kam mir der Gedanke: „Verbessere dich selbst.“

Ich war fassungslos. Der barmherzige Meister sah mein Unverständnis und sagte mir direkt, ich solle meine Xinxing verbessern und mich erhöhen! Ich war so töricht gewesen. Ich hatte auf der Ebene der gewöhnlichen Menschen festgesteckt und versucht, anhand menschlicher Sichtweisen herauszufinden, wer Recht und wer Unrecht hatte. Ich hatte es versäumt, höheren Prinzipien zu folgen, denen ein Kultivierender folgen soll, und mich selbst zu kultivieren. Der Meister musste sich so viele Sorgen um mich machen!

Plötzlich verstand ich, warum mein Mann geweint hatte, nachdem er mich gescholten hatte. Vielleicht war seine wissende Seite äußerst besorgt, als ich mich hartnäckig weigerte zu verstehen. Vielleicht war er vom Meister geschickt worden, um mir zu helfen, mich zu erhöhen? Dafür sollte ihm dankbar sein!

Sofort verschwanden meine Anhaftungen. Mein Körper fühlte sich leicht, unglaublich entspannt und rein an, als wäre eine große Last von meinen Schultern genommen worden. In diesem Moment wusste ich, was zu tun war. Ich habe den Meister und das Fa. Nichts kann mich daran hindern, mich zu erhöhen! Als ich dem Meister auf die Erde folgte, hatte ich keine Anschauungen. Es waren die erworbenen Anhaftungen und die verderblichen Einflüsse, die mir von den alten Mächten auferlegt wurden, die meinen wahren Charakter begruben. Bei der Kultivierung geht es darum, diese Dinge zu beseitigen. Ich werde den Maßstab von Dafa, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, anwenden, um alle Menschen und Dinge zu beurteilen, denen ich begegne.

Ich empfinde Kultivierung nicht mehr als Leiden. Alles ist einfach geworden. Der Meister ist immer an meiner Seite, beobachtet und beschützt mich. Ich bin so glücklich, in diesem Leben dem Meister und Dafa begegnet zu sein! Auf meinem Kultivierungsweg werde ich das Fa mehr und gut lernen und mutig und fleißig in meiner Kultivierung sein, damit ich die Gnade des Meisters zurückzahlen kann!