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Nur durch die vollständige Beseitigung der Parteikultur kann man einen Zustand innerer Ruhe erreichen

23. März 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, in China

(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit mehr als 20 Jahren. Jedoch hatte ich Schwierigkeiten, eine friedliche Geisteshaltung zu bewahren, geschweige denn barmherzig zu sein. Sechs Monate lang fühlte ich mich sehr niedergeschlagen. Die anderen Praktizierenden sagten mir, ich würde beim Meditieren nicht gelassen wirken, ich würde die Stirn runzeln. Ich versuchte, mich zu entspannen und friedlich zu wirken. Das war jedoch nur oberflächlich – es kam nicht von Herzen. Daraufhin vertiefte ich mich mehr in das Fa und schaute nach innen.

Feng kam vor ein paar Tagen zu mir und bat mich, mit ihr das Fa zu lernen. Sie wohnte nicht in unserer Gegend. Sie war hier, um sich um ihre Mutter zu kümmern, hatte aber niemanden, mit dem sie das Fa lesen konnte. Ich dachte, dass ihr Besuch kein Zufall sei, und so ging ich nicht zur Fa-Lerngruppe, zu der ich normalerweise gehe, sondern las stattdessen mit Feng.

Feng hat wenige Anhaftungen und ist sehr direkt. Als sie meine Unzulänglichkeiten sah, wies sie mich sofort darauf hin. Sie meinte, mein Tonfall sei unpassend, wenn ich mit meinem Mann sprechen würde, der ebenfalls ein Praktizierender ist. Ich dankte ihr. Ohne ihren Hinweis hätte ich das nicht bemerkt. Ich schaute auf meinen Mann herab und beschwerte mich darüber, dass er alles so langsam machte. Außerdem drängte ich ihm meine Erkenntnisse auf. Zum Beispiel erzählte ich ihm immer von meinem Fa-Verständnis und was ich erkannt hatte und wollte ihn dann korrigieren. Ich hatte auch eine starke Anhaftung an Sentimentalität. Als ich diese Anhaftungen erkannt und beseitigt hatte, fühlte ich mich viel leichter. Ich verstand, dass der Meister sah, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich zu erhöhen, und deshalb hatte er arrangiert, dass ich mit Feng in Kontakt kam.

Ich dachte an Wen. Ich kannte sie seit mehr als einem Jahrzehnt und sie hatte Krankheiten. Ich wollte ihr wirklich helfen. Doch oft bekam sie Wutanfälle, wenn ich versuchte, ihr zu helfen. Sie meinte, ich würde auf sie herabblicken. Ich hätte sie so sehr verletzt, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wolle. Sie wurde sogar wütend, wenn sie mich nur sah. Ich konnte mir nicht erklären, woran das lag. Wegen unserer angespannten Beziehung hatten wir in den letzten sechs Monaten kaum Kontakt.

Nachdem das Jingwen des Meisters „In kritischen Momenten wird das Herz geprüft veröffentlicht worden war, verstand ich: Praktizierende sollen einen Körper bilden und dürfen sich nicht voneinander distanzieren. Weil wir uns nicht gut kultiviert hatten, musste der Meister uns Zeit verschaffen, damit wir uns weiter kultivieren konnten. Der Meister hat bereits so viel für uns ertragen. Ich beschloss, Wen, meine Mitpraktizierende aufzusuchen, um das Problem zu beseitigen, das uns beide trennte.

Ich lud sie zum Fa-Lernen zu mir nach Hause ein. Als sie Feng sah, beschwerte sie sich bei ihr darüber, wie ich sie in der Vergangenheit verletzt hatte. Als sie immer wieder dasselbe sagte, wurde mir klar, dass sie versuchte, mir zu helfen, mich zu erhöhen. Ich beschloss, mich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Als sie fertig war, schlug ich vor, dass wir das Fa lernten. Und so lernten wir zu dritt eine Lektion im Zhuan Falun, bevor sie nach Hause ging.

Nachdem sie gegangen war, sagte ich zu Feng: „Du hast ihr Verhalten gesehen. Als ich sie besuchte, war sie ganz normal, aber sobald sie hierherkam, fing sie an, sich daneben zu benehmen. So ist sie schon seit über zwei Jahren. Sie wird oft von ihrer dämonischen Natur beherrscht. Kann sie noch praktizieren?“

Feng antwortete: „Ihr beide seid sehr emotional. Du solltest auf deinen Ton achten, wenn du mit ihr sprichst. Sage keine negativen Dinge!“

Ihre Worte trafen mich unvorbereitet. Als Wen ihrem Zorn Luft machte, wirkte ich ruhig und stritt nicht mit ihr, doch innerlich dachte ich: „Sie weiß nicht, wie man nach innen schaut. Wenn sie einen Wutanfall hat, wird sie von ihrem Hass beherrscht. Ist sie überhaupt eine Praktizierende?“ Da ich einen so negativen Gedanken ihr gegenüber hatte, hatte ich ihr damit nicht letztlich schlechte Substanzen hinzugefügt? Wie sollte sie sich da ändern können?

Die giftigen Elemente der KP Chinas in mir erkennen

Als ich nach innen schaute und mich selbst prüfte, erkannte ich, dass Wen und ich die Anhaftung von Sentimentalität hatten. Die Reinheit und Heiligkeit, die zwischen Mitpraktizierenden bestehen sollte, war verloren gegangen. Wir beide maßen einander mit den Maßstäben des Fa, anstatt bei uns selbst nach innen zu schauen. Oberflächlich betrachtet wollten wir, dass sich die andere Person schnell verbesserte. Dieser Gedanke entsprang der Sentimentalität. Unser Verhalten war von der Parteikultur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) geprägt: Wir kritisierten, beschwerten uns und sahen auf andere herab. Ich fühlte mich überlegen und versäumte es, mich in die Lage anderer zu versetzen. Ich schaute nicht nach innen und es fehlte mir an Barmherzigkeit. Ich hatte immer das Gefühl, im Recht zu sein. War das nicht eine Störung? Kein Wunder, dass sich andere Praktizierende über mich beschwerten.

Ich hatte nach mehr als 20 Jahren Kultivierung gedacht, dass ich die Parteikultur beseitigt hätte. Aber als ich nach innen schaute, stellte ich fest, dass ich immer noch diese Anhaftungen hatte: andere herabzusetzen, um mich selbst gut darzustellen, und Gerüchte unter den Praktizierenden über unsere Konflikte zu verbreiten. Ich wollte nach innen schauen, um mich schnell zu erhöhen, aber ich versuchte, die Schwächen der Praktizierenden zu finden, um mich selbst besser darzustellen. Ich hatte so viele Elemente der KPCh – würde ich jemals Barmherzigkeit herauskultivieren können? Würde ich jemals eine friedliche Geisteshaltung haben können?

Als mir das klar wurde, kamen mir die Tränen. ich dachte an den Meister, der diese Arrangements mühsam für mich getroffen hatte, sowie an die Opfer, die andere Praktizierende gebracht hatten. Es tat mir sehr leid. Sobald ich diesen Gedanken hatte, verspürte ich eine Welle immenser Dankbarkeit. Als ich die giftigen Elemente der KPCh in mir erkannte, half mir der Meister, diese zu beseitigen. Danach fühlte ich mich vollkommen entspannt und bekam einen friedlichen Geisteszustand.

Als ich Wen wiedertraf, sprach sie in einem ruhigen, ausgeglichenen Ton. Sie erzählte mir, dass sie, ohne zu wissen warum, sofort die Beherrschung verlieren wollte, sobald sie mich sah. Obwohl sie es später bereute, konnte sie sich nicht zurückhalten.

Ich sagte zu ihr: „Das liegt daran, dass ich nicht gelernt hatte, nach innen zu schauen, und deshalb hast du so reagiert. Du hast mir geholfen, diese schlechten Gedanken loszulassen, ebenso wie die Parteikultur, die mir damals noch nicht bewusst war. Ich sollte dir von Herzen für all die Hilfe danken, die du mir all die Jahre auf meinem Weg der Kultivierung gegeben hast. Wir sollten dem Meister nicht länger unnötig Sorgen machen.“

Sie sagte lächelnd: „Wir wollen uns fleißig kultivieren.“ Endlich hatten wir die Kluft zwischen uns beseitigt.

Lasst uns alle an das kostbare Werkzeug denken, das uns der Meister gegeben hat – nach innen zu schauen. Beseitigen wir die Parteikultur in uns in jedem Gedanken und jeder Handlung und gleichen uns an Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht an, um uns von Grund auf verändern. Lasst uns würdige Praktizierende sein, uns solide kultivieren und die barmherzige Errettung durch den Meister und seine Gnade schätzen!

Danke, Meister! Danke, Mitpraktizierende!