(Minghui.org) Eine 78-jährige Frau aus Shanghai starb am 21. August 2024 – drei Jahre nachdem sie eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten wegen ihres Glaubens an Falun Dafa abgesessen hatte.
Lin Qiupeng wurde am 29. Mai 2020 von acht Beamten der Staatssicherheitsabteilung des Bezirks Changning in ihrer Wohnung festgenommen. Am darauffolgenden Tag wurde sie in die Haftanstalt des Bezirks Changning eingeliefert. Ihre Familie erhielt die Haftbenachrichtigung eine Woche später.
Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Changning genehmigte ihre Verhaftung am 3. Juli; am 4. September übergab die Polizei ihre Fallakte der Staatsanwaltschaft. Im November 2020 wurde die Akte an das Bezirksgericht Fengxian weitergeleitet.
Lins Bruder, Lin Shenli, der in Toronto, Kanada, lebt, setzte sich für ihre Freilassung ein, jedoch vergeblich.
Lin Shenli (Mitte) fordert nach der Verhaftung seiner Schwester im Mai 2020 deren Freilassung
Lin wurde am 28. Juli 2021 vom Bezirksgericht Fengxian angeklagt und am Ende der Verhandlung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Sie wurde am darauffolgenden Tag freigelassen, nachdem ihre Haftstrafe (29. Mai 2020 – 29. Juli 2021) beendet war.
Das Shanghaier Sozialversicherungsamt stellte Lins Rente kurz nach ihrer Entlassung ein.
Ab dem 1. August 2021 wies das örtliche Straßenkomitee von Hongqiao den Wachmann von Lins Wohnanlage an, ihre Ein- und Ausgänge zu protokollieren. Sie wurde häufig zu Hause oder telefonisch belästigt. Vom 1. bis 15. Oktober 2021 wurde sie sogar täglich von 7:00 Uhr morgens bis Mitternacht beschattet.
Am 3. November 2021, dem Tag vor der vierten Internationalen Importmesse in Shanghai, wurde Lin erneut zu Hause beschattet und schikaniert. Als die sechste Internationale Importmesse im November 2023 erneut in Shanghai stattfand, wurde sie von der Polizei rund um die Uhr überwacht.
Die ständige Überwachung und Schikane ließen in Lins letzten Lebensjahren nicht nach. Sie lebte unter permanentem Stress und starb am 21. August 2024.
Lin begann 1998, Falun Dafa zu praktizieren, woraufhin sich ihre Probleme mit Blut im Urin und Haarausfall bald besserten. Mit ihrem verbesserten Gesundheitszustand arbeitete sie engagierter und übernahm auch mehr Aufgaben im Haushalt.
Vor ihrer letzten Verhaftung wurde Lin zweimal wegen ihres Glaubens inhaftiert.
Im Jahr 2001 reiste sie nach Peking, um der Regierung von ihren positiven Erfahrungen mit Falun Dafa zu berichten. Sie wurde jedoch auf halbem Weg abgefangen und nach Shanghai zurückgebracht, wo sie über einen Monat lang festgehalten wurde.
Am 21. Januar 2016 wurde sie erneut verhaftet und 15 Tage lang festgehalten.
Schwester eines Kanadiers muss sich wegen ihres Glaubens vor Gericht verantworten
Toronto: „Große Mauer der Wahrheit“ zeigt 21 Jahre Beharrlichkeit der Praktizierenden
Vor Torontos chinesischem Konsulat: Forderung nach der Freilassung von Lin Qiupeng