(Minghui.org) Ich lebe auf dem Land und schreibe Neujahrsgedichte, mit denen ich die Menschen ermahne, freundlich zu sein, Traditionen zu schätzen und ein gutes und moralisches Leben zu führen.
Leute aus den umliegenden Städten und Dörfern kommen her, um sich die Gedichte anzusehen, und loben sie. Jemand sagte einmal: „Heutzutage gibt es keine Neujahrsgedichte mehr wie diese in den Geschäften. Die meisten Gedichte handeln davon, reich zu werden; ihnen fehlt es an Substanz und sie lesen sich nicht einmal gut. Wer hätte gedacht, dass man auf dem Land so gute Strophen finden kann? Sie handeln von traditioneller Kultur und sind wie ein wahrer Hauch frischer Luft.“
Weil ich traditionelle Schriftzeichen verwende, meinte jemand, ich sei hochgebildet. Tatsächlich habe ich während der Kulturrevolution nur drei Jahre lang die Schule besucht. Ich erzähle den Leuten dann, dass ich das Buch Zhuan Falun lese, in dem es um die Struktur des Universums, himmlische Zyklen, Geografie, den Ursprung der Menschheit und das menschliche Denken gehe. Wenn sie das hören, sagen die Leute, es müsse ein großartiges Buch sein.
Ich sage auch, dass das Buch den Menschen rät, gut und rücksichtsvoll zu sein, und dass über 100 Millionen Menschen Falun Dafa praktiziert hätten, bevor die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 begann, es zu verfolgen. Daraufhin merkte einmal jemand an: „So viele Menschen praktizieren es. Kein Wunder, dass es verfolgt wird.“
„Ist das nicht irrational?“, hakte ich da nach. Als die Person antwortete, dass die KPCh gegen den Himmel und gut darin sei, Menschen zu verfolgen, betonte ich: „Deshalb sollte man aus der KPCh austreten und seine Zukunft absichern. Rezitieren Sie die Sätze ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘.“ Menschen, die mit mir zu tun haben, sagen, ich sei freundlich. Sie hoffen, dass ich sicher bleibe.
Beim Erklären der wahren Umstände bin ich auf einige unerwartete Dinge gestoßen. Durch das Lernen des Fa und die Erhöhung meiner Xinxing habe ich gelernt, mit allem, was geschieht, gelassen und mit aufrichtigen Gedanken umzugehen. Zum Beispiel sprach ich einmal auf einem Bauernmarkt mit einer Frau, die wiederholt nickte und ihre Zustimmung zum Ausdruck brachte, während sie zuhörte. Sie erklärte sich bereit, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten. Dann drehte sie sich um und ging weg. Doch nach wenigen Metern drehte sie sich plötzlich um und schrie mich an, wobei sie die Verleumdungen der KPCh über Dafa wiederholte. Die zuvor laute Umgebung wurde plötzlich ganz still, die Menschen schauten uns erstaunt an. Ich war fassungslos und bat den Meister in Gedanken, die Situation zu regeln.
Ich sandte aufrichtige Gedanken aus und kam zur Ruhe. Als ich nach innen schaute, wusste ich, dass ich richtig gehandelt hatte. So fand ich meine Fassung wieder und sagte mit einem Lächeln: „Sie müssen das missverstanden haben. Ich habe Ihnen lediglich geraten, ein gütiger Mensch zu sein. Außerdem habe ich gesagt, dass Ihnen das Segen bringen würde. Ist es verwerflich, jemanden dazu zu ermutigen, Gutes zu tun und Tugend kultivieren? Sie haben die Kulturrevolution und die Ein-Kind-Politik durchlebt. War das, was die KPCh gesagt und getan hat, gut für das einfache Volk? Warum sind Sie dann jetzt so verwirrt?“
Sie erkannte, dass meine Worte zu ihrem Besten waren, und sagte: „Danke, ich habe nicht klar nachgedacht. Es tut mir leid. Sie sind ein wunderbarer Mensch.“ Sie legte die Handflächen aneinander und verbeugte sich vor mir. Einfach so war eine unangenehme Situation gelöst. Wenn ich jetzt darauf zurückblicke, bin ich immer noch ein wenig erschüttert.
Im Jahr 2014 begann ich, mit anderen Praktizierenden in andere Dörfer zu reisen und dort die wahren Umstände zu erklären. Während ich mit den Menschen auf den Straßen und in den Gassen sprach, trug ich meinen einjährigen Enkel im Arm.
Als wir einmal in ein Dorf gingen und dort Informationsmaterialien verteilten, trug ich meinen Enkel auf dem Rücken und hielt eine Tasche mit Material in der Hand, sodass ich etwas zurückfiel. Als ich an einem kleinen Laden vorbeikam, sah ich eine wütende Menschenmenge, die Stangen, Stöcke und Hacken trug. Jemand rief: „Schnell! Ruft die Polizei!“ während ein anderer brüllte: „Verprügelt sie, wenn ihr sie erwischt!“
Ich glaubte zu wissen, was los war. Da mein Mann bei der Bewachung eines Holzlagers in dieser Gegend half, hatte ich die Leute dort ein wenig kennengelernt. So ging ich hinüber und fragte: „Was in aller Welt ist denn passiert?“ Einer der Männer antwortete: „Wir wollen eine Gruppe älterer Frauen einfangen. Sie sind hierhergekommen, um eine Sekte zu verbreiten. Seht mal – sie haben Stapel von DVDs und subversives Material herumliegen lassen und haben den Leuten sogar gesagt, sie sollen aus der Partei und dem Jugendverband austreten. Wenn das nicht subversiv ist, was dann?“
Während ich den Meister im Herzen um Hilfe bat und aufrichtige Gedanken aussendete, sagte ich: „Eine Gruppe älterer Frauen? Lohnt es sich wirklich, dass ihr jungen Leute so ein Aufhebens darum macht? Glaubt ihr wirklich, sie könnten euren Schlägen standhalten? Wenn jemand stirbt, wer wird dann zur Verantwortung gezogen? Ich weiß ein wenig über das Falun Gong, das ihr erwähnt habt“, sprach ich weiter. „Bevor die Verfolgung begann, praktizierten es viele Menschen in meiner Straße. Viele von ihnen waren krank, erholten sich aber durch das Praktizieren. Ihre Stimmung hob sich und sie waren sogar in der Lage, bei der Hausarbeit und der Kinderbetreuung zu helfen – das habe ich miterlebt. Diese Praxis hat wirklich die Kraft, Beschwerden zu heilen und die Gesundheit zu verbessern. Daher verbreitete sich die Nachricht rasch – von einer Person zu zehn und von zehn zu hundert – die Zahl der Praktizierenden wuchs stetig. Es heißt, dass es landesweit mehr als 100 Millionen Menschen praktiziert hätten. Die KPCh war eingeschüchtert, weil es so viele Menschen praktizierten, deshalb fing sie an, die Praktizierenden zu verfolgen und inszenierte den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens, um Falun Gong zu diskreditieren.“
Jemand sagte: „Viele Menschen praktizieren es, aber die KPCh sagt, es sei nicht gut.“
Ich sprach dann über die verschiedenen politischen Bewegungen der KPCh, die zu so vielen Todesfällen geführt hatten, obwohl es niemandem jemals erlaubt war zu sagen, die KPCh sei schlecht. Sie stimmten mir zu und ich fügte hinzu: „Die Praktizierenden raten den Menschen freundlich, aus der KPCh und deren Unterorganisationen auszutreten, damit sie eine sichere Zukunft haben. Sie haben nur gute Absichten. Wie könnt ihr mit gutem Gewissen versuchen, sie zurückzuhalten und zu schlagen? Ihr solltet ihnen danken.“
Jemand schlug vor, die DVD abzuspielen, um zu sehen, worum es geht. Die anderen stimmten zu. Somit nahm der Ladenbesitzer die DVD mit einem Programm über Jiang Zemin (den ehemaligen Vorsitzenden der KPCh, der die Verfolgung ins Leben rief) und spielte es ab. Während sie sich die DVD ansahen, verfluchten sie Jiang. Im Anschluss sagte ich: „Hat sich euer Groll schon gelegt? Ihr werdet doch nicht die Polizei rufen, oder? Diese Praktizierenden haben euch Segen gebracht. Ihr könnt die Informationen untereinander weitergeben und sie lesen. Merkt euch die Sätze ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ für Frieden und Segen.“
Der Ladenbesitzer sagte: „Ich danke diesen Praktizierenden wirklich und wünsche ihnen Frieden.“ Andere nickten. Da trat mir Tränen in die Augen. Als ich ging, gab der Ladenbesitzer meinem Enkel ein paar Bonbons, um seine Dankbarkeit auszudrücken. Ich sagte: „Du solltest Meister Li danken. Danke für eure Freundlichkeit.“
Lange habe ich mich an diesen Vorfall zurückerinnert. Ohne Falun Dafa, den Meister und aufrichtige Gedanken hätten wir angegriffen werden können. Der Meister hat in diesem Fall das Blatt gewendet und diesen Menschen geholfen aufzuwachen.
Wir folgen dem Meister seit mehr als 20 Jahren in der Fa-Berichtigung und haben unzählige Höhen und Tiefen sowie Prüfungen erlebt. Unter dem Schutz des Meisters gehen wir weiterhin den Weg der Errettung der Lebewesen und der Bestätigung des Fa. Vielen Dank, Meister.