(Minghui.org) Als ich den Friseursalon betrat, sah ich eine junge Frau, die sich gerade die Haare schneiden ließ. Ich fragte den Inhaber des Salons, wie lange ich warten müsse, stattdessen antwortete mir die junge Frau mit den Worten: „Ich bin gleich fertig.“
Als ich den Inhaber um Rat bezüglich einer Dauerwelle bat, warf die junge Frau ein: „Sie sind so hübsch – eine Dauerwelle würde Ihnen bestimmt gut stehen.“ Sie beteiligte sich in der Folge an den Gesprächen zwischen dem Geschäftsinhaber und mir. Da begann ich, auf sie aufmerksam zu werden, und sagte lächelnd: „Sie sind sehr aufgeschlossen. Lassen Sie mich raten, Sie arbeiten im Marketing. Ich glaube, wir haben eine Art Schicksalsbeziehung.“
„Ja, das sehe ich genauso“, antwortete sie. „Das ist wunderbar“, fuhr ich fort. „Ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Hat Ihnen schon einmal jemand gesagt, dass Sie aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten sollten, um auf der sicheren Seite zu sein? Waren Sie jemals Mitglied der Partei, des Jugendverbandes oder der Jungen Pioniere?“ – „Ich bin nie der Partei beigetreten“, antwortete sie. „Haben Sie denn als Kind ein rotes Halstuch getragen?“, fragte ich. „Waren Sie bei den Jungen Pionieren oder dem Jugendverband?“ – „Ja, ich habe vor Jahren ein rotes Halstuch getragen“, erwiderte sie, „aber ich war nie Mitglied des Jugendverbandes.“
Ich erklärte: „Es spielt keine Rolle, wann Sie beigetreten sind, Sie sollten trotzdem aus der Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten. Als Sie beitraten, haben Sie die Faust erhoben und dem Himmel einen Eid geschworen, Ihr Leben der Partei zu widmen. Die Partei hat viele Verbrechen begangen und der Himmel wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Wenn Sie noch mit der Partei verbunden sind, könnten Sie mitverantwortlich gemacht werden. Sie sollten so schnell wie möglich austreten, um sich vor diesen Konsequenzen in Sicherheit zu bringen. Ich kann Ihnen dabei helfen.“
Danach half ihr beim Austritt mit Hilfe eines Pseudonyms. Bevor wir uns verabschiedeten, bat ich sie, die Worte „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, und erklärte ihr, dass die aufrichtige Wiederholung dieser Worte ihr Schutz und Glück bringen werde.
In diesem Moment kam ein Mann zum Haareschneiden herein und ich hatte Gelegenheit, auch mit ihm zu sprechen. Ich fragte ihn, ob er Rentner sei. Er erzählte mir, dass er aus dem Handelssektor ausgeschieden sei, seine Rente aber nicht sehr hoch ausfalle. Ich fuhr fort: „Waren Sie jemals Mitglied der KPCh, des Jugendverbandes oder der Jungen Pioniere? Haben Sie schon einmal davon gehört, dass man aus der Partei austreten kann, um sich in Sicherheit zu bringen?“ Er sagte: „Ich war in allen dreien, aber ich möchte nicht darüber sprechen, denn ich erhalte immer noch eine monatliche Unterstützung von der Partei.“
„Dann lassen Sie uns über die Parteizulage sprechen“, fuhr ich fort. „Die Partei betreibt keine Unternehmen und produziert keine Güter, woher kommt also ihr Geld? Stammt es nicht alles aus unseren Steuern? Nutzt sie nicht Steuergelder, um ihr riesiges System aufrechtzuerhalten? Wenn niemand arbeiten oder Sozialversicherungsbeiträge zahlen würde, wie könnte die Partei dann Renten zahlen? Ist Ihre Rente nicht das Ergebnis Ihrer eigenen Arbeit über die Jahre? In Wirklichkeit sind es die Menschen, die die Partei finanzieren, nicht umgekehrt.
Kennen Sie denn irgendeine Organisation auf der Welt, die von ihren Mitgliedern verlangt, die Faust zu erheben und dem Himmel einen Eid zu schwören, für den sie mit ihrem Leben haften? Ist ein solcher Eid nicht grausam? Schwüre müssen gehalten werden und der Himmel sieht genau zu, was die Menschen tun.“
Ich sprach weiter: „Heutzutage gibt es Menschen, die andere betrügen, um Essen, Geld oder persönlichen Gewinn zu erhalten. Betrügt denn irgendjemand die anderen, um ihnen Frieden zu bringen? Natürlich nicht! Wäre es daher nicht besser, sich von der Partei fernzuhalten und so auf der sicheren Seite zu bleiben? Wollen Sie denn nicht lieber ein friedliches Leben führen? Wollen Sie nicht den Naturkatastrophen entkommen und den von Menschen verursachten Katastrophen aus dem Weg gehen?“
Nach einem Moment nickte er und sagte: „Ja, bitte helfen Sie mir, aus der KPCh auszutreten.“ Auch ihm verhalf ich zum Parteiaustritt, indem ich ihm ein Pseudonym vorschlug. Bevor er ging, sagte ich zu ihm: „Ich wünsche Ihnen nur Frieden; dass Sie sich vom Bösen fernhalten, vom Unglück verschont bleiben und ein friedliches Leben führen.“
Genau in diesem Moment kam der Sohn des Friseurs mit einem roten Tuch um den Hals von der Schule nach Hause. Ich lächelte und sagte: „Hallo, Kleiner, komm mal kurz her! Ich muss dir etwas Wichtiges erzählen.“ Der Vater ermutigte seinen Sohn, mit mir zu sprechen.
Ich fragte ihn, in welche Klasse er gehe, und er antwortete, dass er in der vierten Klasse sei. Freundlich sagte ich: „Lass mich dir etwas über das rote Tuch erzählen. Hast du nicht, als du beigetreten bist, die Faust erhoben und einen Eid geschworen, dein Leben der KPCh zu widmen und immer für sie zu kämpfen, selbst um den Preis deines Lebens? Hast du dieses Versprechen gegeben?“ – „Ja“, antwortete er.
Mit sanfter Stimme erklärte ich ihm: „Dein Leben gehört nur dir – du kannst es niemandem geben. Dieser Schwur ist schädlich. Du musst ihn nicht halten. Lass uns diesen giftigen Schwur auflösen, okay? Du musst einfach nur verstehen, dass er falsch war.“
Der Junge war einverstanden und ich erklärte ihm weiter: „Ich werde deinen richtigen Namen benutzen, um dir beim Austritt aus den Jungen Pionieren zu helfen. Du brauchst es deinem Lehrer nicht zu sagen. Behalte es einfach nur für dich.“ Er schien zu verstehen.
„Nach deinem Austritt“, erklärte ich ihm, „wirst du von Unglück und Krankheit verschont bleiben und ein friedliches Leben führen können. Wenn du Zeit hast, denke daran, in Gedanken zu wiederholen: ‚Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘“
Als die Dauerwellen gemacht waren, kam die ganze Familie heraus, um mich zu verabschieden. Sie waren freundlich, weil sie wussten, dass Falun Dafa gut ist und ich ihnen auch zum Austritt aus der KPCh verholfen hatte.
Ich bin dem Meister zutiefst dankbar, dass er meinen aufrichtigen Wunsch, Menschen zu retten, erkannt und mir diese Gelegenheit gegeben hat, diesen auserwählten Menschen zu begegnen und ihnen die wahren Umstände erklären zu können. Danke, Meister!