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Das familiäre Umfeld – eine wunderbare Gelegenheit zur Kultivierung

26. März 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Meine Schwiegermutter verstarb im April 2020 plötzlich im Alter von 82 Jahren. Da ich noch berufstätig war, konnte ich mich nicht um sie kümmern. Dabei wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, die familiären Beziehungen zu pflegen. Meine Mutter war in jenem Jahr ebenfalls 82 und mein Vater 83. Beide Elternteile waren bei guter Gesundheit. Mein Vater konnte sich selbst versorgen, verließ aber nicht gerne den ersten Stock des Hauses. Mein jüngerer Bruder kochte für beide und bekam die Rente meines Vaters in Höhe von 3.000 Yuan (etwa 380 Euro). Nachts kümmerten meine drei Schwestern und ich uns abwechselnd um unseren Vater.

Nachdem mein eigenes Kind geheiratet hatte, entspannte sich meine finanzielle Lage. So entschied ich mich, meinem jüngeren Bruder jeden Monat Geld zu geben. Mein Bruder hatte einen Sohn, der zu jener Zeit in die Mittelstufe ging. Während der COVID-19-Pandemie traten bei ihm etwa einen Monat nach der Impfung Komplikationen auf. Sie gingen in verschiedene Krankenhäuser und gaben viel Geld aus. Mein Bruder fuhr seinen Sohn sogar zu weiteren Ärzten in anderen Städten, sie konnten jedoch keine Heilung erfahren.

Wir erklärten meinem Bruder wiederholt die Wahrheit über Falun Dafa und druckten einige Erfahrungsberichte von Minghui.org aus, damit er sie seinem Sohn vorlesen konnte. Aber er wollte nicht zuhören und äußerte sich sogar negativ über Dafa. Er ließ seinen Sohn weder NTDTV schauen noch Kontakt zu uns haben. Im Laufe der Zeit ließ sich seine Frau von ihm scheiden. Sein Sohn wurde zwar an einer renommierten Oberschule aufgenommen, brach das Studium jedoch nach einem Semester ab.

Meine Eigensinne erkennen

Warum akzeptierte mein Bruder die Wahrheit nicht und lehnte sie sogar ab? Als ich nach innen schaute, wurde mir klar, dass ich auf ihn herabblickte. Meine Worte waren ungeduldig und von Groll geprägt. Ich dachte: „Falun Dafa ist so gut, es kostet dich nichts. Warum hörst du nicht zu? Wie dumm bist du?“ Ich dachte wie ein gewöhnlicher Mensch, weshalb er die Wahrheit nicht akzeptierte.

Im Jahr 2022 verschlechterte sich die Situation meines Vaters und er war nicht mehr in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Er hatte Prostataprobleme und nässte sich häufig in die Hose. Wir erzählten ihm die Wahrheit über Falun Dafa, aber er glaubte uns nicht. Meine Schwestern blieben abwechselnd über Nacht, und mein jüngerer Bruder kochte tagsüber für meine Eltern. Gegen 15-16 Uhr verließ er das Haus. Er half kaum, kassierte aber weiterhin die Rente meines Vaters. Während er bei unseren Eltern im Haus war, verbrachte er Stunden am Handy oder schlief. Er putzte nicht die Wohnung und half auch nicht beim Baden unseres Vaters. Meine Schwestern waren alle unzufrieden mit ihm.

Ich blieb bei unserem Vater, während mein Bruder 18 Tage lang auswärts arbeitete. Ich war mit der Gesamtsituation unzufrieden und fühlte mich ungerecht behandelt. Kurz gesagt: Ich war meinem Bruder wirklich böse. Dieser Zustand störte das Fa-Lernen sowie meine Bemühungen zur Erklärung der wahren Hintergründe. Ich schaute nach innen und dachte: „Ich bin eine Kultivierende. Ich sollte Schwierigkeiten als etwas Gutes betrachten; es ist alles etwas Gutes. Was gibt es da, worüber man sich unwohl fühlen könnte? Hat der Meister diese Situation nicht arrangiert, damit ich mein Karma beseitigen kann? Ich sollte ihm danken.“

Obwohl ich diese klaren Gedanken hatte, fühlte ich mich immer noch unglücklich. Jedes Mal, wenn ich meinen Vater wusch, spürte ich, wie der Groll gegenüber meinem jüngeren Bruder in mir aufstieg. Immer wieder kam der Gedanke, dass er diese Aufgaben tun sollte, da auch er das Geld dafür erhielt.

Eines Tages, während ich das Fa lernte, verstand ich plötzlich, dass dies ein Arrangement des Meisters war, und mein Groll verschwand. Ich sollte meinem Bruder danken; es war der Meister, der es so arrangiert hatte, damit ich meine Xinxing erhöhen konnte. Selbst wenn andere das Gefühl hatten, er würde sich nicht verantwortungsbewusst verhalten, sollte ich dennoch nach innen schauen. Das bedeutet wahre Kultivierung, nämlich bedingungslos nach innen zu schauen. Mir wurde klar, dass ich ein starkes Ego hatte. Wenn meine Wünsche nicht erfüllt oder meine Forderungen nicht befolgt wurden, empfand ich Groll gegenüber anderen. Ich weigerte mich, ihre Bedürfnisse anzuerkennen, und fühlte mich überlegen.

Weil ich mich nicht gut kultiviert hatte, weigerte ich mich, dieses Problem anzuerkennen. Wenn man die Prinzipien der Kultivierung nicht versteht, kann man leicht in die Irre geführt werden. Wenn mein Herz bewegt wird, ist das nicht genau der Moment, in dem ich meinen Horizont erweitern muss? Worüber sollte ich mich aufregen? Ich beglich mein Karma. Die Pietät gegenüber den Eltern ist eine Pflicht sowohl für Kinder als auch für Enkelkinder. Mein jüngerer Bruder sollte sich um sein Kind kümmern, wenn es nötig war. Fortan kam er nicht mehr zu meinen Eltern, um für sie zu kochen.

Nebenbei erwähnt: Diese Wut und dieser Groll entsprangen nicht meinem wahren Selbst. Als ich das begriff, fand ich inneren Frieden und konnte alles loslassen. Als sich mein Xinxing diesbezüglich erhöht hatte, dankte ich meinem Bruder von ganzem Herzen. Ich hielt Konflikte nicht mehr für etwas Schlechtes; sie waren allesamt etwas Gutes. Ich kümmerte mich selbstlos um meine Eltern und hörte auf, mich zu beklagen. Ich hörte auch auf, mich mit anderen zu vergleichen oder Groll zu hegen.

Meine Familie weiß, dass Falun Dafa gut ist

Meine Mutter erkannte die Güte von Dafa an und begann mit uns das Fa zu lernen. Sie machte abends auch die Übungen mit uns. Sie spendete sogar etwas Geld, damit wir Materialien zur Wahrheitsaufklärung erstellen konnten. Meine Mutter las auch die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“. Als mein Bruder wieder einmal zu Besuch kam, setzte sie sich zu ihm und sagte zweimal: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Mein Bruder sagte: „Ja, ich verstehe.“ Auch sie wollte dem Meister helfen, Menschen zu erretten.

Einmal blieb meiner Mutter eine Fischgräte im Hals stecken. Sie hustete lange, konnte sie aber nicht herausbekommen. Selbst mit Taschenlampe und Pinzette konnte ich sie nicht sehen, geschweige denn entfernen. Dann fragte ich sie: „Glaubst du an den Meister?“ Sie bejahte dies.

Ich riet ihr daraufhin, ein Stück gedämpftes Brötchen zu essen und die Gräte damit hinunterzuschlucken. Kaum hatte sie den zweiten Bissen genommen, rief sie freudig: „Es ist weg! Die Fischgräte ist weg!“

Auch mein Vater versteht nun auch die Wahrheit über Falun Dafa und rezitiert jeden Tag respektvoll: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Seine Gelenke sind beweglicher und geschmeidiger geworden; er kann sich nachts sogar auf die Seite legen. Er spürt, dass der Meister über ihn wacht. Im vergangenen September diagnostizierte der Arzt bei ihm Blasenkrebs und sagte, er habe höchstens noch drei Monate zu leben. Das ist nun mehr als ein Jahr her.

Die Haut meines Vaters strahlt rosig. Er wird dieses Jahr 88 Jahre alt, und wir haben eine Teilzeitpflegekraft eingestellt, die uns bei seiner Betreuung hilft. Meine zweite Schwester (eine Mitpraktizierende) leistet gute Arbeit und schaut sich oft gemeinsam mit unseren Eltern die Videos mit der Lehre des Meisters an. Ein Mitpraktizierender half meinem jüngeren Bruder auch dabei, aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen auszutreten, und ich werde ihm weiterhin helfen, wenn er in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Den Mund kultivieren

Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, beschimpfte und kritisierte ich die Menschen nach Belieben und nahm keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ich ließ meinem Frust freien Lauf, wies sogar öffentlich auf die Schwächen und Fehler anderer hin und versuchte, sie herabzusetzen und zu verspotten. Dies führte oft zu unangenehmen Situationen, manchmal sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, erkannte ich, dass dieses Verhalten aus der Kultur der KPCh resultierte und ich wollte diese verzerrten Ansichten nicht weiter pflegen. Ich wollte mein Herz öffnen und aufrichtig mit anderen kommunizieren, meine wahre, gütige Natur wiederentdecken und meine Güte erwecken.

Seit ich begonnen habe, meinen Mund zu kultivieren, habe ich weniger Konflikte. Konflikte zwischen gewöhnlichen Menschen entstehen oft, weil sie unbedacht sprechen oder die Tatsachen verzerren. Wenn die Dinge nicht nach ihren Vorstellungen verlaufen, verwenden sie harte Worte, um andere zu verletzen. Seit ich mich darauf konzentriere, meine Ausdrucksweise zu kultivieren, spreche ich nicht mehr so selbstgerecht. Wenn Konflikte auftreten, ertrage ich sie ruhig, wodurch sie sich auflösen. Durch den stetigen Blick auf mein eigenes Verhalten konnte ich meine Xinxing erhöhen.

Der Meister hat das Prinzip erklärt, dass bei Konflikten vier Gewinne auf einen Schlag erzielt werden können, wenn man sich in diesen kultiviert. Wenn man seinen Mund gut kultiviert, ist es leicht, diese vier Gewinne zu erreichen, was die Kultivierung erleichtert und die Atmosphäre harmonisch macht. Wenn man nicht achtsam ist, kann man leicht Falsches sagen. Deshalb verzichte ich darauf, leichtfertig zu antworten oder zu sprechen, und ertrage stattdessen still. Seitdem ich mich kultiviere, habe ich verstanden, was es bedeutet, einen Schritt zurückzutreten. Gibt es einen Grund zu sprechen? Muss ich bei Konflikten wirklich streiten oder mich verteidigen?

Seitdem ich auf die Kultivierung meiner Ausdrucksweise achte, wurde auch meine Anhaftung an das Essen beseitigt. Nachdem der Meister meinen Körper gereinigt hat, kann ich nun alles essen. Früher wagte ich es nicht, kalte oder harte Speisen zu essen, aber jetzt kann ich sie essen. Selbst das Trinken von kaltem Wasser tut mir gut. Meine Anhaftung an das Essen wurde abgeschliffen.

Die Kultivierung meiner Ausdrucksweise innerhalb der Familie löst ebenfalls viele Konflikte. Ich tratsche nicht mehr, verbreite keine Gerüchte mehr und hege keinen Groll mehr. Ich schätze diese Gelegenheit zur Kultivierung und ich schätze dieses Umfeld. Ich möchte mich schnell verbessern, deshalb kultiviere ich mich fleißig.

Meine Sprache und mein Tonfall sind freundlicher und friedlicher geworden. Wenn ich mit den Menschen über die wahren Hintergründe von Falun Dafa sprechen, dringen meine barmherzigen Worte in die Herzen der Menschen ein, und das erhöht die Wirksamkeit der Errettung der Lebewesen erheblich. Wenn diejenigen, die die Wahrheit verstehen, mir danken, freue ich mich für sie.

Meine verzerrte, arrogante Mentalität hatte sich über viele Jahre hinweg gebildet; indoktriniert von der Kultur der KPCh. Diese ist nun verschwunden. Ich streite und verteidige mich nicht mehr.

Ich möchte ein aufrichtiger, gütiger, toleranter und erleuchteter Kultivierender sein, der sich um andere kümmert.

Ich danke Ihnen, Meister, für Ihre barmherzige Errettung! Ich möchte mit Ihnen zu meiner wahren Heimat zurückkehren!