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[Fa-Konferenz der Tian Guo Marching Band 2026] Unvergessliche Tage in der Tian Guo Marching Band

26. März 2026 |   Von einem Mitglied der Tian Guo Marching Band in Südkorea

(Minghui.org) Seien Sie gegrüßt, gütiger Meister! Seid gegrüßt, Mitpraktizierende!

Ich bin ein junger Erwachsener, der 2016 in Südkorea das Fa erhielt. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums, der Gründung der Tian Guo Marching Band, möchte ich einige meiner Erfahrungen in diesem Projekt schildern – als Bericht an den Meister und um sie mit meinen Mitpraktizierenden zu teilen. Ich hoffe, dass mir diese Erinnerungen auf meinem weiteren spirituellen Weg Mut machen.

Die Verbindung zur Band

Am Sonntagmorgen, 4. Juni 2023, lernte ich zu Hause Texte aus dem Gedichtband Hong Yin III auswendig. Währenddessen nahm ich mein Handy und erblickte dort eine Gruppennachricht: „Die Tian Guo Marching Band veranstaltet eine Parade und eine Informationsveranstaltung …“ Ich dachte mir: „Ich werde an dieser Parade der Band teilnehmen und Flyer verteilen.“ Vor Beginn der Parade ging ich zum Treffpunkt. Nachdem ich einen mir bekannten Praktizierenden begrüßt hatte, kamen nacheinander einige auf mich zu und meinten: „Der Tian Guo Marching Band fehlen momentan junge Mitglieder. Warum lernst du nicht ein Instrument und trittst der Band bei?“ Ich weise niemanden gern ab, daher sagte ich, ich würde bei Gelegenheit am Probenraum vorbeikommen, um mich zu weiter darüber zu informieren.

Am 6. Juni, dem Gedenktag in Südkorea, nahm mich eine Praktizierende mit zum Probenraum. Er war ganz in der Nähe meines Hauses (wenn man schnell geht, braucht man nur etwa 20 Minuten). Sie ließ mich ein paar Töne auf der Klarinette spielen. Nachdem ich schon einige Töne zustande gebracht hatte, zeigte sie mir, wie man das Instrument zusammenbaut und auseinandernimmt, und gab mir noch ein paar andere Tipps. Damals dachte ich gar nicht daran, ein anderes Instrument auszuprobieren. Und so fing ich einfach an, Klarinette zu lernen.

Klarinette üben

In den folgenden Tagen brachte mir diese Praktizierende bei, die Töne Do, Re und Mi der tiefen Oktave zu spielen und einige der einfachsten Sequenzen, die aus Tönen dieser Oktave bestehen. Allein das war damals ziemlich schwierig für mich, weil ich kein musikalisches Gespür hatte und mein Spiel überhaupt nicht rhythmisch war. Meine Finger waren auch ziemlich ungeschickt mit den Klappen. Ich war der Typ, der beim Karaoke immer schief singt. Später scherzte ein anderer Praktizierender: „Deine Welt scheint keine Musik zu enthalten, deshalb wird es jetzt mal Zeit, dass du deine eigene musikalische Welt erschaffst.“ Wir verabredeten, uns jeden Dienstag um 17 Uhr im Probenraum zu treffen.

Die Praktizierende, die mich unterrichtete, und ich kauften uns nach der Arbeit immer schnell etwas Brot, um es vor dem Üben im Probenraum zu essen. Zuerst brachte sie mir eine einfache Übung bei und ich übte dann eine Weile allein. Danach kam sie vorbei und sah nach, wie es mir ging. Einmal kam sie, aber obwohl das Tempo recht langsam war, konnte ich nur einen kleinen Teil des kurzen Stücks spielen. Es war wirklich schwer, das ganze Stück in so kurzer Zeit zu spielen! Nachdem die Praktizierende gegangen war, blieb ich zurück und übte bis etwa 21 Uhr allein. An anderen Abenden nahm ich mir Zeit, alleine zu üben. Ich versuchte, jede Note sauber zu spielen, dann zwei aufeinanderfolgende Noten, dann drei und so weiter. So konnte ich, als ich mich das nächste Mal mit der Praktizierenden traf, das ganze Stück im Takt mit dem Metronom spielen. Das war ein kleines Erfolgserlebnis. Nachdem ich diese einfachen Stücke etwa drei Monate lang geübt hatte, begann die Praktizierende, mir die Dafa-Lieder beizubringen.

Das erste Lied war Das Fa berichtigt den Kosmos. Die Praktizierende begann damit, mir die ersten Takte in einem sehr langsamen Tempo beizubringen. Sie sagte: „Du musst zuerst lernen, mit dem Metronom mitzusingen. Wenn du singen kannst, kannst du auch spielen. Die Fingersätze brauchen nur Übung.“ Ich behielt diese Worte im Gedächtnis. Da ich keine westlichen Noten lesen konnte, wusste ich nicht, welche Note an welcher Stelle der Notenzeile lag. Deshalb schrieb ich die Tonart jeder Note in die Noten und fotografierte sie mit meinem Handy, um mir die Noten beim Spazierengehen oder Zugfahren einprägen zu können. Ich dachte, das würde mir helfen, die Stücke effizienter zu lernen. Allerdings war die Wertigkeit der einzelnen Noten unterschiedlich. Manche dauerten nur einen oder einen halben Schlag, andere anderthalb oder einen Viertelschlag. Einige dauerten zwei Schläge, andere vier usw. Den Rhythmus durchgehend zu spielen, fiel mir damals ziemlich schwer.

Deshalb verbrachte ich mehr Zeit mit dem Üben als andere. Samstags nahm ich beispielsweise mein Mittagessen mit zum Übungsort und spielte mit meinem Instrument von 9 bis etwa 15 Uhr. Danach ging ich zur chinesischen Botschaft, um dort eine Stunde lang aufrichtige Gedanken auszusenden. Anschließend schloss ich mich der Fa-Lerngruppe in der Nähe meines Hauses an. Sonntags nahm ich mir mein Mittagessen mit und ging früh morgens zum Probenraum. Nachdem wir aufrichtige Gedanken ausgesandt und das Fa gelernt hatten, begann die Gruppe gemeinsam zu proben, während ich mich in einen kleinen Raum zurückzog, um dort allein zu üben. Zwischendurch kamen andere Praktizierende vorbei, um meinen Fortschritt zu überprüfen und mir Hinweise zu geben.

Manchmal ging ich direkt nach der Arbeit zum Probenraum. Da ich den ganzen Tag gearbeitet hatte, war ich oft ziemlich erschöpft. Manchmal verlor ich schon beim Zusammenbau meines Instruments die Lust am Üben. Doch sobald ich anfing zu spielen, verschwand meine Müdigkeit wie von Zauberhand und wurde durch ein Gefühl von großer Energie ersetzt. Das erlebte ich oft. Manchmal ging ich nach dem gemeinsamen Fa-Lernen gegen 21 Uhr zum Probenraum, um zu üben, und oft spürte ich, wie mein Körper dann von Energie erfüllt wurde. Manchmal ging ich erst um Mitternacht nach Hause, nachdem ich aufrichtige Gedanken ausgesandt hatte.

Als ich mit dem Klarinettenspiel begann, dachte ich, die Tian Guo Marching Band sei ein Projekt, das Menschenleben retten könne und eine sehr positive Wirkung habe. Doch nach einigem Üben merkte ich, wie schwer es mir fiel, dieses Instrument gut zu spielen, trotz all der Übung. Da kam mir der Gedanke: „Dann betrachte ich es eben als Kultivierung. Und da es grundsätzlich um Kultivierung geht, werde ich diese Chance nicht leichtfertig aufgeben. Ich muss die Mühe auf mich nehmen und meine Xinxing kultivieren.“ Durch diesen Gedanken wurde ich klar im Kopf, sodass ich während des Übens nur selten ans Aufgeben dachte. Wann immer mir solche Gedanken durch den Kopf gingen, erinnerte ich mich schnell an die Worte des Meisters:

„Wenn du noch nicht einmal das hier überwindest, wie kannst du dich dann noch kultivieren? Kannst du noch nicht einmal diese kleine Schwierigkeit überwinden? Doch, du kannst alle Schwierigkeiten überwinden.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 113)

So hielt ich durch.

Wenn meine Entwicklung nur langsam vorankam, dachte ich: „Bin ich ungeduldig oder will ich schnell Erfolg haben? Übung braucht Zeit. Solange ich Takt für Takt gut spiele, solange ich mich jeden Tag ein bisschen verbessere, wird mit der Zeit der Tag kommen, an dem ich das Instrument gut genug beherrsche.“

Eine Praktizierende schickte mir Aufnahmen der Klarinettenstimme der Dafa-Stücke. Nachdem ich ein Stück so lange geübt hatte, bis ich es einigermaßen konnte, hörte ich mir die Aufnahme an und spielte mit, um zu sehen, ob ich das Tempo halten konnte. Wenn die Praktizierende mich unterrichtete, verlangte sie auch, dass ich das ganze Stück fehlerfrei von Anfang bis Ende spielen konnte, bevor sie mit dem nächsten weitermachte. So fühlte ich mich etwa acht Monate später bereit für die Prüfung.

Die Instrumentalprüfung

Ich hatte gedacht, ich müsse keine Prüfungen mehr absolvieren, da ich ja bereits meine Doktorprüfung gemacht hatte. Früher war ich vor Prüfungen immer etwas nervös gewesen, die Instrumentalprüfung war da keine Ausnahme. Ich war etwas nervös, da ich so viel Zeit und Mühe investiert hatte. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich nicht zu viel von dieser Prüfung erwarten sollte, da mein Niveau begrenzt war. Ich dachte bei mir: „Wenn ich die Prüfung nicht bestehe, werde ich einfach hinter der Tian Guo Marching Band hermarschieren, und die wahren Umstände erklären, denn das habe ich schon einmal getan. Ich habe den Mut, meine Meinung zu sagen, es fällt mir leicht, gütig zu sein, außerdem kann ich Menschen erfolgreich davon überzeugen, dass es besser wäre, die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und die ihr angeschlossenen Organisationen zu verlassen. Wenn ich die Prüfung bestehe, ist das umso besser. Ich habe dann die Ehre, Mitglied der Tian Guo Marching Band zu werden und an Paraden teilzunehmen, um auf diese Weise die wahren Umstände zu erklären.“ 

Ich dachte, dass ich in solch entscheidenden Momenten meine Anhaftungen loslassen und dem Meister das letzte Wort überlassen sollte, ob ich bleibe oder gehe, denn die Entscheidungen des Meisters sind die besten. Deshalb legte ich etwa zehn Minuten vor der Prüfung mein Instrument beiseite und las das Fa. Als ich an der Reihe war, die Prüfung abzulegen, konnte ich tatsächlich fünf Stücke ohne Pause spielen und den Takt des Metronoms perfekt einhalten! Selbst jetzt empfinde ich bei der Erinnerung die Situation noch als ein kleines Wunder. Wie konnte ich nur so gut, auf einem so hohen Niveau abschneiden? Nach der Prüfung sagte der Praktizierende zu mir: „Normalerweise spielt der Praktizierende vor dir besser als du, deshalb waren wir deinetwegen etwas in Sorge. Wir haben nicht erwartet, dass du in der Prüfung so gut abschneidest, und doch hast du bestanden. Das ist wirklich ein Wunder! Der Meister hat dir geholfen.“

Teilnahme an Paraden

Nach bestandener Prüfung durfte ich mit der Band an Paraden teilnehmen. Ich erinnere mich, dass meine erste Parade mit der Band am 31. März 2024 stattfand. Bei dieser Parade hatte ich die Ehre, an der ersten Veranstaltung der südkoreanischen Tian Guo Marching Band auf der Insel Jeju teilzunehmen. Am Tag vor der Parade bat mich die Praktizierende, im Takt zu marschieren und mein Instrument zu spielen. Es fiel mir schwer, meine Schritte und mein Spiel zu koordinieren. Sie sagte: „Die Koordination braucht Übung. Im Umzug könnt ihr leiser spielen und versuchen, so viel wie möglich zu spielen, aber eure Schritte müssen mit denen aller anderen übereinstimmen. Mit der Zeit wird es besser.“ Nachdem alle anderen den Übungsort verlassen hatten, blieb ich noch eine Weile allein zurück, um die Schritte zu üben, und stellte fest, dass ich mein Instrumentenspiel und meine Schritte immer noch nicht gut koordinieren konnte.

Doch während des Umzugs am nächsten Tag entdeckte ich, dass ich dank der kraftvollen Unterstützung der Band meine Schritte und mein Instrumentenspiel größtenteils koordinieren konnte. Je öfter ich an Umzügen teilnahm, desto vertrauter wurde ich mit den Stücken und konnte so ungestört marschieren und gleichzeitig spielen. Meine Lippen können das Rohrblatt nun stabilisieren und Nebengeräusche minimieren und ich kann mit der gesamten Band verschmelzen, damit wir zusammen schöne Musik hervorbringen.

Es ist wunderbar, in der Tian Guo Marching Band zu sein

An einem Sonntag kam ich etwas zu spät zum Fa-Lernen am Probenort an, da ich von einer anderen Veranstaltung der Praktizierenden kam. In dem Moment, als ich die Tür öffnete, umfing mich eine sanfte Energie. Ich hörte nur die klaren, deutlichen Stimmen der Praktizierenden und sah, dass alle aufrecht saßen. In diesem Moment fragte ich mich, warum ich nicht schon früher zur Tian Guo Marching Band gegangen war. Es ist ein so wunderbarer Ort. Ich erlebte diese sanfte Energie erneut deutlich, als ich ein weiteres Mal zu spät zum Fa-Lernen kam. Wenn die Mitglieder der Tian Guo Marching Band das Fa lernen, glaube ich, dass diese harmonische Energie tatsächlich existiert, denn ich kann meine Beine normalerweise während des gesamten Lesens, vom Anfang bis zum Ende, in der Lotusposition halten. Als ich an den Gruppenübungen der Tian Guo Marching Band im Freien teilnahm, fühlten sich meine Hände außerdem oft leicht an.

Darüber hinaus war ich unzählige Male zu Tränen gerührt, wenn die Tian Guo Marching Band das Lied „Das Fa berichtigt den Kosmos drinnen oder bei Paraden spielt oder wenn ich andere Praktizierende oder mich selbst dieses Lied spielen höre. Das kommt immer noch vor. Oft erscheint mir dann eine Szene vor meinem inneren Auge, in der vor langer Zeit viele Schüler von Buddhas, Taos und göttlichen Wesen ihrem Meister mit ihren göttlichen Heiligenscheinen durch die Ebenen der Daseinsbereiche in diese irdische Welt folgten. Sie hatten nur auf diesen Moment heute gewartet, in dem das Fa in die Welt kommt.

Die Klarinette hilft mir, mein Herz zu kultivieren

In meiner Erwerbsarbeit befasse ich mich unter anderem mit der chemischen Forschung an einer Universität. Früher war ich empört, wenn ich sah, dass in unserem Labor einige der Doktoranden aus dem Ausland nicht besonders kompetent waren (tatsächlich hatten sie keine Grundlagen der Chemie studiert). Wie konnte die Universität so etwas tun? Wie konnten sie Menschen, die keine Grundlagen der Chemie studiert hatten, hier in Chemie promovieren lassen? Ich konnte das einfach nicht verstehen. Unser Lehrer war ein so guter Mensch. Wie konnte er solche Schüler über drei Jahre lang bei sich behalten?

Erst vor Kurzem änderte sich meine Einstellung ihnen gegenüber, nachdem ich selbst den mühsamen Prozess des Erlernens eines Instruments durchlaufen hatte. Mir wurde klar: „Eigentlich sind sie sehr fleißig bei ihren Experimenten und sind auch sehr hilfsbereit. Ich glaube, dass sie durch ihre Anstrengungen und die Anleitung des Lehrers letztendlich in ihrem Beruf erfolgreich sein werden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Habe ich nicht genau auf diese Weise Klarinette gelernt? Aus der Sicht meines Lehrers: Wenn die Schüler schon alles wüssten, was sollten sie dann noch lernen? Der Lehrer gibt ihnen die Möglichkeit zu lernen. Danach fühlte ich mich innerlich ausgeglichen angesichts ihres fehlenden Fachwissens.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Wirkung der Ermutigung und der geduldigen Unterstützung durch die Praktizierende, die mir und anderen Praktizierenden in meiner Anfangszeit bei der Blaskapelle geholfen hat. Außerdem habe ich gesehen, wie harmonisch die Musiker einander unterstützen. Ohne dass ich es merkte, berührten mich ihre Worte und ihr Verhalten zutiefst, was mir half, meine Sturheit zu überwinden und mich zu verändern.

Früher hatte ich mich beispielsweise nur auf meine Arbeit konzentriert und mich kaum um die Arbeit anderer gekümmert. Das hat sich geändert. Ich kann mich nun viel besser um alle kümmern. Ich höre aufmerksam zu und verstehe die Experimente der anderen besser. Ich diskutiere gerne mit ihnen und hoffe, ihnen aufgrund meiner begrenzten Erfahrung gute Vorschläge machen zu können. So kann ich helfen, den Stress der Lehrenden etwas zu reduzieren. Vor Kurzem habe ich beispielsweise einem Doktoranden nachmittags beim Korrekturlesen seines Artikels geholfen. Als ich fertig war, schaute ich auf die Uhr und sah, dass drei Stunden vergangen waren! Ich hatte meine Arbeitszeit längst überschritten. Ich bin immer noch überrascht, wie lange ich ihm beim Korrekturlesen helfen konnte. Früher wäre das unmöglich gewesen. Außerdem höre ich mir die Details des Experiments eines anderen Doktoranden an, diskutiere mit ihm darüber und erkundige mich regelmäßig nach den Fortschritten. Ich begegne den Studierenden aufrichtig und versuche, allen in unserem Labor bestmöglich zu helfen. Diese Veränderung in mir ist größtenteils meiner Erfahrung in der Tian Guo Marching Band zu verdanken!

Fazit

Dafa führte mich zur Tian Guo Marching Band. Unter der Anleitung und Unterstützung von Dafa konnte ich innerhalb von etwa acht Monaten einige Dafa-Stücke auf meiner Klarinette spielen und die Prüfung gleich beim ersten Versuch bestehen. Dadurch wurde mir die Ehre zuteil, bei Paraden mit der Tian Guo Marching Band mitwirken zu können.

Durch die Atmosphäre in der Tian Guo Marching Band konnte ich meine seit langer Zeit bestehende belastende, unausgeglichene Denkweise überwinden. Darauf folgten die Freude und das Glück, wieder an andere denken zu können! Hätte mich der Meister nicht zur Band geführt, wie hätte ich diese unausgeglichene Denkweise jemals überwinden können? Ich spüre in der Band auch die positive Energie des gemeinsamen Fa-Lernens und des Übens sehr deutlich.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Gründung der Tian Guo Marching Band möchte ich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch nutzen und sagen: Meister, vielen Dank, dass Sie mich auserwählt haben und ich Ihr Schüler werden durfte! Ich danke Ihnen auch, dass Sie mich all die Zeit nicht aufgegeben haben, obwohl ich Ihrer nicht würdig war. In Zukunft werde ich auf Ihre Worte hören, Dafa an die erste Stelle setzen, mich in meiner Kultivierung anstrengen, Barmherzigkeit herauskultivieren und noch mehr Lebewesen retten!“

Vielen Dank, Meister!

Vielen Dank, liebe Mitpraktizierende!

Bitte korrigiert mich, falls es etwas in meinen Ausführungen zu verbessern gibt.

Heshi.

P.S.: Mitte Dezember 2025 erfuhr ich, dass die Tian Guo Marching Band Erfahrungsberichte zur Kultivierung sammelt, und sagte sofort zu, über meine Erfahrungen zu schreiben. An jenem Abend ging ich zum Probenraum. Während ich das Stück „Triumphant Return“ übte, stellte ich fest, dass ich alle mir zuvor so schwer gefallenen Passagen flüssig und in einem Zug spielen konnte. Vorher war das fast unmöglich gewesen.

Außerdem merkte ich beim Schreiben dieses Artikels, dass ich zu Hause völlig durcheinander war und keinen vernünftigen Text verfassen konnte. Nach mehreren Versuchen brachte ich nur ein paar zusammenhanglose Wörter zustande. Frustriert nahm ich meinen Laptop und ging zum Probenraum, um an meinem Artikel weiterzuarbeiten. Schließlich schaffte ich es, über 800 Wörter auf einmal zu schreiben. Später ging ich noch zwei weitere Male zum Probenraum, um dort weiterzuschreiben, und konnte meinen Artikel auf diesem Weg schließlich fertigstellen. Das zeigt, dass die Energie im Probenraum der Tian Guo Marching Band sehr stark ist, denn sie hat mir sehr geholfen, meinen Artikel über meine Kultivierung zu schreiben!