(Minghui.org) Die internationale Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren (Wahrhaftigkeit, Güte Nachsicht)“ fand einen Monat lang in Ihtiman und Belovo nahe der Hauptstadt Sofia statt. Sie wurde am 20. Februar 2026 eröffnet. Die Ausstellung war im Gemeindezentrum St. Kyrill und Methodius in Belovo und im Historischen Museum in Ihtiman zu sehen.
In Ihtiman wurden 20 Gemälde und in Belovo 15 ausgestellt. Beide Ausstellungen widmeten sich den sieben verschiedenen Themen: „Ankunft des obersten Buddha – Buddhas Licht strahlt überall“, „Freude der Kultivierung“, „Die Verfolgung in China“, „Gewaltloser Widerstand“, „Karmische Vergeltung“, „Buddhas grenzenlose Barmherzigkeit“ und „Es gibt kein Zurück mehr“.

Internationale Ausstellung „Die Kunst von Zhen Shan Ren“ in Belovo
Die Kunstausstellung in Ihtiman
Die Ausstellung in beiden Städten war vom 20. Februar bis zum 20. März kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich und zog zahlreiche Besucher an – darunter auch die bulgarische Kunstelite –, die die Gemälde betrachteten und mehr über ihre Geschichten erfuhren. Die Kunstwerke zeigen die verschiedenen Aspekte des spirituellen Weges der Künstler und ihres Glaubens an Falun Dafa, einschließlich der Verfolgung dieses Kultivierungsweges durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).
Die Kleinstadt Belovo blickt in ihrer jüngsten Geschichte auf eine reiche revolutionäre und historische Vergangenheit zurück. Von 1873 bis 1875 war der Freiheitskämpfer Todor Kableschkow Telegrafist und Bahnhofsvorsteher in Belovo. Die Bevölkerung beteiligte sich am Aprilaufstand von 1876, in dem die Bulgaren für ihre Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich kämpften. Der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen; die Osmanen töteten schätzungsweise 15.000 Bulgaren.
Heute trotzt dieser revolutionäre Geist erneut der Repression: Am 12. März erhielt die St.-Kyrill-und-Methodius-Gemeinde eine E-Mail, angeblich von der chinesischen Botschaft. Darin wurde der Glaube der Künstler [der Kunstausstellung] verunglimpft und die Mitarbeiter aufgefordert, die Ausstellung zu beenden. Auch ein Anruf mit der Forderung nach einer Absage der Ausstellung ging ein.
Maria Penina, die lokale Organisatorin der Ausstellung, erklärte dem Anrufer, dass ihre Ausstellung in Bulgarien gegen kein Gesetz verstoße und sie die Ausstellung daher nicht wie gefordert schließen werde.
Nach dem Vorfall besuchte Vasil Savov, der Vorsitzende des Gemeinderates von Belovo, die Ausstellung, um sich die Gemälde selbst anzusehen und die Organisatoren zu beruhigen. Er versicherte ihnen seine volle Unterstützung für ihre Aktivitäten und bekräftigte seine Solidarität mit den Falun-Dafa-Praktizierenden in Bulgarien bei der Ausübung ihres Glaubens.
Vasil Savov, Vorsitzender des Gemeinderats von Belovo
Kuzman Marinkov – ehemaliger Vorsitzender des Gemeinderates und ehemaliger Bürgermeister von Belovo, jetzt Geschäftsmann und derzeit Vizepräsident der italienischen Stiftung Onlus Pet Vetren – lobte die Künstler und deren Mission, durch ihre Kunst das Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen zu schärfen.
Kuzman Marinkov, ehemaliger Vorsitzender des Gemeinderates und ehemaliger Bürgermeister von Belovo
„Ich bin beeindruckt von dieser wunderbaren Initiative und der Ausstellung, die den Menschen wirklich zugutekommt“, schrieb Marinkov ins Gästebuch. Er kaufte sich außerdem ein Zhuan Falun, um mehr über den Glauben der Künstler zu erfahren.
Teodora Damyanova und Sevdelina Popova besichtigen die Ausstellung
Teodora Damyanova, Kulturbeauftragte der Gemeinde Belovo, zeigte sich beeindruckt von den Gemälden und empfahl ihren Freunden einen Besuch der Ausstellung.
Sevdelina Popova, Direktorin des Historischen Museums in Belovo, besuchte die Ausstellung ebenfalls und bedauerte, dass sie nicht an der Eröffnung in Ihtiman teilnehmen konnte. Sie kündigte an, ihren Mann mitzubringen, um ihm die Gemälde zu zeigen.
Mehrere Besucher der Ausstellung in Belovo lobten die Fähigkeiten der Künstler und die positive Botschaft ihrer Werke in höchsten Tönen. Dessislava Maraganova, selbst Malerin, zeigte sich tief berührt von den Kunstwerken.
„Die Ausstellung ‚Die Kunst von Zhen Shan Ren‘ ist eine wahre Reise in die Tiefen der menschlichen Seele. Schon beim ersten Gemälde taucht man in eine Welt der Reinheit und des Lichts ein“, sagte sie.
„Am meisten berührte mich der Kontrast zwischen dem inneren Frieden der dargestellten Personen und den schweren Prüfungen, die sie durchstehen mussten. Diese Gemälde beweisen, dass die menschliche Seele selbst in den schwierigsten Momenten auf Wahrheit, Güte und Nachsicht vertraut. Ich bin überzeugt, dass jeder Besucher inspiriert nach Hause gehen wird. Ich kann einen Besuch nur wärmstens empfehlen!“, so Maraganova.
Familie Sestrimski vor dem Gemälde „Den Kosmos in Bewegung setzen“
Familie Sestrimski besuchte die Ausstellung und interessierte sich für Falun Dafa. Maria Sestrimska erläuterte ihre Interpretation des Gemäldes „Den Kosmos in Bewegung setzen“ – eines ihrer Lieblingsbilder: „Ich denke, es veranschaulicht die Reinigung der Seele auf allen Ebenen während der spirituellen Entwicklung.“
Maria Karaivanovas Kommentar im Gästebuch
Maria Karaivanova, eine Pädagogin und Inhaberin einer Privatschule in Sofia, zeigte sich beeindruckt von den positiven moralischen Werten, die die Künstler vertreten. „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind in dieser Welt gerade jetzt so wichtig!“, schrieb sie ins Gästebuch. „Mögen noch mehr Menschen die Botschaft der Ausstellung entdecken und verstehen!“
Sie freute sich sehr, als sie hörte, dass die Ausstellung auch in Sofia zu sehen sein würde, und meinte, sie würde ihre Eltern mitnehmen und ihren Freunden davon erzählen. Sie bat die Organisatoren um zusätzliche Flyer, um diese in Sofia verteilen zu können.
Ihtiman trägt diesen Namen seit 1515. Ursprünglich entstand der Ort im 1. Jahrhundert als Raststätte namens Helice an der römischen Hauptstraße Via Diagonalis. In der Spätantike wurde er befestigt und diente als Hilfsfestung zu den großflächigen Befestigungsanlagen am nahegelegenen Trajanstor.
Die Kunstausstellung in Ihtiman
Als Kalina am Eröffnungstag der Ausstellung Flyer verteilte, traf sie zufällig auf Elza Baldzhiyska, die ihre Heimatstadt besuchte. Sie berichtete: „Sobald Frau Baldzhiyska den Flyer nahm und das Museum betreten wollte, rief sie aus: ‚Aber das ist Falun Dafa!‘“
Wie sich herausstellte, ist Elza Baldzhiyska eine weltbekannte Konditorin und Meisterpatissière, die derzeit in London lebt. Sie hat bereits viele Mitglieder der britischen Elite, darunter auch die königliche Familie, bekocht und war Jurorin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben für Zuckerdekoration und Patisserie. Als sie beruflich in Sofia weilte, verletzte sie sich am Bein und musste in ihrer Heimatstadt Ihtiman bleiben. Das Wort „Falun Dafa“ auf dem Flyer war ihr sofort ins Auge gefallen.
Baldzhiyska vor dem Gemälde „Entschlossenheit“
Elza und ihre Freundin Mimi stehen vor Gemälden zum Thema „Die Freude der Kultivierung“
Baldzhiyska berichtete, sie habe China zweimal besucht und von Falun Dafa gehört, aber nicht geglaubt, dass die Praktizierenden verfolgt würden. Nachdem sie die Gemälde gesehen hatte, rief sie aus, sie habe keine Ahnung vom „wahren Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der Verfolgung“ gehabt.
Sie fügte hinzu, sie sei „verliebt in China und die alte chinesische Kultur“, die sie in den Werken der Künstler wiedererkenne. Vor ihrer Abreise kaufte Baldzhiyska ein Zhuan Falun und sagte, sie glaube nicht, dass es Zufall sei, dass sie in Bulgarien auf Falun Dafa gestoßen sei. Sie wolle Falun Dafa besser verstehen.
Desislava hat eine Verbindung zur bildenden Kunst, da sie in einer Kunstgalerie in England gearbeitet hat. Sie wurde vom Bürgermeister der Nachbargemeinde Kostenets, wo sie derzeit als Beraterin tätig ist, nach Ihtiman geschickt, um die Ausstellung zu besuchen.
Als Kennerin lobte Desislava die Kunstwerke und erklärte, sie seien „von außergewöhnlich hohem Niveau“. Gemeinsam mit Ivan, einem angehenden Landschaftsarchitekten, der sie begleitete, betrachtete sie die Gemälde lange. Sie interessierte sich dafür, wo die Originale ausgestellt waren, da sie ihrer Meinung nach „der renommiertesten Galerien der Welt würdig“ seien.
Zur Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas erklärte Desislava: „Wir können uns das gar nicht vorstellen, so sehr sind wir in unserer Selbstgefälligkeit und unserem menschlichen Komfort gefangen, aus dem wir uns nur schwer befreien können.“
Dessislava vor dem Gemälde „Lotuskerze“
Auch junge Besucher kamen zur Ausstellung. Eine Sechstklässlerin betrachtete jedes Gemälde eingehend und las die Beschreibungen aufmerksam. Sie erzählte, sie sei von dem Gemälde „Mein Sohn“ am meisten berührt gewesen, da es so realistisch wirke. Dadurch habe sie den Schmerz der Mutter über den Verlust ihres Sohnes durch Verfolgung nachempfinden können.
Sie erzählte auch, dass sie in der Kirche gelernt habe: „Was ein Mensch tut, kann er vielleicht vor anderen verbergen, aber nicht vor dem Himmel.“