(Minghui.org) Ich bin 96 Jahre alt. In den 1940er-Jahren besuchte ich die St. John’s Church School. Das Beten und Bibellesen meiner Jugend blieben ein fester Bestandteil meines Lebens. Nach meiner Pensionierung ging ich über zehn Jahre beharrlich in die Kirche, ungeachtet von bitterer Kälte oder sengender Hitze, Wind oder Regen. Ich war eine fromme Christin.
Damals fuhr ich jeden Sonntag etwa 24 Kilometer, um den Gottesdienst in der Kirche zu besuchen. Auf dem Heimweg machte ich bei meiner ältesten Tochter Halt.
Eines Tages in der ersten Hälfte des Jahres 1999 besuchte ich meine Tochter und sie stellte mir Falun Dafa vor. Sie sagte: „Falun Dafa ist wunderbar. Es ist eine hohe Kultivierungsmethode, die zur Buddha-Schule gehört …“ Sobald ich das hörte, war ich verärgert. Ich glaubte nämlich, dass Jesus der einzige Gott auf der Welt sei. Als ich sie das nächste Mal besuchte, sprach sie erneut mit mir darüber. Jedes Mal, wenn ich zu ihr kam, erzählte sie mir davon. Schließlich wollte ich sie nicht mehr sehen und hörte auf, sie zu Hause zu besuchen.
Eines Tages musste ich aber wegen einer Familienangelegenheit meine Tochter aufsuchen. Als ich ihr Haus betrat, fiel mir auf dem Esstisch ein kleiner Lautsprecher auf, aus dem eine Audioaufnahme mit den Fa-Vorträgen des Meisters erklang. Ich setzte mich, um mich etwas auszuruhen und zuzuhören. Je länger ich lauschte, desto stärker wuchs mein Wunsch weiterzuhören – als würde ich etwas wiederfinden, wonach ich mich schon lange gesehnt hatte. Ich sagte: „Das ist wirklich wunderbar erklärt!“ Daraufhin meinte meine Tochter: „Das ist eine Aufnahme von den Fa-Vorträgen des Meisters in Guangzhou.“ An diesem Nachmittag blieb ich länger als sonst, um weiter zuzuhören. Auch am Abend blieb ich. Am nächsten Tag hörte ich mir die Vorträge erneut an.
Erst am dritten Tag war ich wieder zu Haus und sah meine Medikamentenflaschen im Schrank; ich erinnerte mich plötzlich daran, dass ich meine Medikamente nicht eingenommen hatte. „Oh, warum empfinde ich dann keine Beschwerden? Bin ich geheilt?“, fragte ich mich. Dann dachte ich: „Ich habe zwei Tage lang bei meiner Tochter keine Medikamente eingenommen! Ja, ich bin geheilt – wie wundersam! Der Meister von Falun Dafa erklärt Dinge, die in der Bibel nicht erwähnt werden. Das muss ich praktizieren!“ Auf diese Weise hatte ich das Glück, unter der barmherzigen Fürsorge des Meisters mit der Kultivierung von Dafa zu beginnen.
Ich praktizierte Dafa gerade einmal etwas mehr als einen Monat, als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 20. Juli 1999 ihre wahnsinnige Verfolgung von Falun Dafa begann. Sie setzte ihre gesamte Propagandamaschinerie – Zeitungen und Fernsehen – ein und so begann eine massive landesweite Verleumdungs- und Diffamierungskampagne gegen Falun Dafa. Bevor mein Mann in den Ruhestand ging, war er Parteisekretär in einem staatlichen Unternehmen. Er reagierte sehr empfindlich auf politische Kampagnen, da wir jedesmal Zielscheibe der Verfolgung waren.
Als mein Mann sah, wie schwierig die Lage wurde, lehnte er meine Kultivierung entschieden ab und verlangte sogar, dass ich ihm das kostbare Buch Zhuan Falun aushändigte. Zu dieser Zeit war mein Verständnis der Fa-Prinzipien noch oberflächlich. In der Situation wusste ich jedoch sehr wohl, dass die Forderungen meines Mannes falsch waren; er war bis ins Mark von den bösen Dogmen und Praktiken der Partei indoktriniert worden. Als wir jung waren, hatte er die Kinder und mich oft geschlagen und beschimpft, sodass ich unterwürfig geworden war. Und so war ich verwirrt und gab ihm das Buch. Als ich später die Situation klarer erkannte, bereute ich dies zutiefst. Ich entschuldigte mich beim Meister und schrieb aufrichtig eine „Feierliche Erklärung“, woraufhin mein Mann mir verbot, mit meiner Tochter zu sprechen, und sogar Verwandte und Freunde herbeiholte, die mich davon überzeugen sollten, mit dem Praktizieren aufzuhören. Obwohl ich die Fa-Prinzipien zu jener Zeit noch nicht vollständig verstand, wusste ich, dass sie meine Leiter zum Himmel waren. Nur, wenn ich mich im Falun Dafa kultivierte, konnte ich in meine wahre Heimat im Himmel zurückkehren.
Da ich den Wunsch hatte, mich zu kultivieren, sorgte der Meister dafür, dass mir ein Verwandter ein Zhuan Falun brachte. Zu Hause lernte ich eifrig das Fa, kultivierte meine Xinxing und hielt mich stets an die universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ich war aufrichtig, freundlich und tolerant gegenüber jedem, dem ich begegnete. Wenn Probleme auftraten, schaute ich nach innen, um zu erkennen, wo ich mich nicht an die Prinzipien von Dafa hielt, und korrigierte mich umgehend.
Als mein Mann und ich einmal zur Bank gingen, um Geld abzuheben, stellten wir fest, dass der Bankangestellte uns 2.000 Yuan (etwa 260 Euro) zu viel gegeben hatte. Ich gab das zu viel ausgezahlte Geld sofort an den Bankangestellten zurück.
Bevor ich Falun Dafa praktizierte, war ich eitel, ungeduldig und aufbrausend gewesen. Ich achtete sehr auf mein Image und wollte keine Verluste hinnehmen. Das führte zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen: einer Herzerkrankung, rheumatischen Schmerzen, zervikaler Spondylose, einem Magengeschwür, Gallensteinen und dem Ménière-Syndrom. Seit ich Falun Dafa praktiziere, bin ich frei von Krankheiten. Mein Körper fühlt sich leicht an und mein Charakter ist sanft und fröhlich geworden. Die enormen geistigen und körperlichen Veränderungen kamen von Dafa, von der aufrichtigen Lehre des Meisters. Es war der Meister, der mich lehrte, ein guter Mensch und noch besser – eine wahre Kultivierende zu sein.
Die kleinen Dinge, die ich in meinem Alltag tat, beeinflussten meinen Mann. Er sah alles, was ich tat. Allmählich begann sein kaltes Herz zu schmelzen. Er begann, den Meister zu respektieren, kaufte oft frisches, köstliches Obst, um es dem Meister darzubringen, zündete Räucherstäbchen an und verneigte sich vor dem Meister. Bald darauf griff er nach dem Zhuan Falun. In unserem Haus wurden sogar zwei Fa-Lerngruppen eingerichtet. Mein Mann war besonders freundlich zu den Mitpraktizierenden und schätzte diese hart erkämpfte, heilige Gelegenheit, sich im Dafa zu kultivieren. Sein Gesicht strahlte und er lächelte stets. Sein Tonfall wurde sanft und seine Haltung freundlich. Alle unsere Kinder sagten, ihr Vater sei ein völlig anderer Mensch geworden.
Vor der Kultivierung hatte mein Mann an einer Herzerkrankung, Sinusitis, häufigen Lungenentzündungen und Krampfadern in beiden Beinen gelitten. Seine Beine waren geschwollen, schwarz verfärbt und mit Geschwüren übersät waren. Jedes Jahr reichte er 70.000 bis 80.000 Yuan (9.100 bis 10.400 Euro) und manchmal sogar mehr an Arztrechnungen zur Erstattung durch seinen Arbeitgeber ein. Seit er praktiziert, sind alle seine Krankheiten geheilt. Er hat wirklich erfahren, wie schön es ist, frei von Krankheiten zu sein. Außerdem hat er dem Land eine beträchtliche Summe an medizinischen Kosten erspart.
An einem Sommerabend vor zehn Jahren saß mein Mann auf einem Sofa in der Nähe des Balkons und wusch sich die Füße. Plötzlich hörte ich ein „Knacken“ und frisches Blut schoss aus der Seite seines linken Wadenbereichs. Ich war entsetzt und rief sofort den Rettungsdienst an. Ich sagte meinem Mann, er solle still sitzen bleiben. Ich wischte das Blut von seinem Bein und reinigte auch schnell den Boden, bevor der Rettungswagen eintraf.
Sobald wir im Krankenhaus ankamen, gingen wir direkt in die Notaufnahme. Dort sagte ich zu dem Arzt: „Gerade eben, als mein Mann sich die Füße wusch, ist plötzlich ein Blutgefäß geplatzt und es spritzte viel Blut heraus.“ Mein Mann streckte sein linkes Bein aus, damit der Arzt es sehen konnte. Der Arzt schaute nach und sagte: „Wo ist das Blut?“ Ich bat ihn, noch einmal nachzuschauen. Er sagte immer noch, es sei keines zu sehen. Ich bückte mich, um genauer hinzuschauen – wie konnte es so sauber sein? Es gab nicht einmal einen kleinen Schnitt. „Ist es denn wirklich dieses Bein?“, fragte der Arzt. „Es ist dieses hier, ganz sicher.“ Der Arzt sagte: „Lassen Sie mich das andere sehen.“ Mein Mann musste sein rechtes Hosenbein hochkrempeln. Als er es sich angesehen hatte, sagte der Arzt: „Oder haben Sie beide sich das eingebildet?“ Zu dieser Zeit war meine Erleuchtungsqualität schlecht. Ich stritt mich sogar mit dem Arzt und sagte: „Es war nicht das rechte, sondern das linke Wadenbein.“ Der Arzt sagte unzufrieden: „Ihr alten Leute seid verwirrt.“
Als ich nach Hause kam und den Boden aufwischte, stellte ich fest, dass das Blut, das ich nicht aufgewischt hatte, bereits geronnen war. Am nächsten Tag kam meine Tochter zu uns nach Hause und sah Blutflecken auf der Fußmatte am Eingang. Auch auf der Rückseite der Matte und in den Ritzen des Bodens befand sich geronnenes Blut. Bemerkenswert war, dass das Blut nicht gerade an der Wand entlanggespritzt war, sondern stattdessen an die gegenüberliegende Wand und dann auf der Fußmatte rechts im Flur gelandet war. Die Wand direkt davor war völlig sauber geblieben.
Ein paar Monate später schickte die Arbeitseinheit meines Mannes ihn zur ärztlichen Untersuchung in ein Militärkrankenhaus. Das Blutgerinnsel, das sich seit vielen Jahren in seinem linken Unterschenkel befunden hatte, war verschwunden. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, frage ich mich: „Hätte dieses Blutgerinnsel sich nach oben bewegt, hätte das dann nicht zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt geführt?“ Wir sind dem Meister dankbar, dass er ihm das Leben gerettet hat!
Meister! Sie haben uns aus der Hölle errettet, unsere unzähligen Sünden aus vielen Leben gereinigt und für uns Leiden ertragen. Als Praktizierende haben wir keine Möglichkeit, diese Gnade zurückzuzahlen. Wir können nur in der begrenzten verbleibenden Zeit noch fleißiger sein, unsere Gelübde erfüllen und dem Meister nach Hause folgen. Ich verneige mich in Dankbarkeit vor dem Meister!