(Minghui.org) Eine Frau aus Jiujiang, Provinz Jiangxi, verstarb am 3. Februar 2026 nach jahrzehntelanger Verfolgung wegen ihres Glaubens an Falun Dafa. Sie war 79 Jahre alt.

Wang Shifan, eine pensionierte Buchhalterin der Landgewinnungsanlage Saichenghu, begann 1996 gemeinsam mit ihrem Mann Lu Zhenxiang, einem Elektriker in einer Fischzucht, Falun Dafa zu praktizieren. Bald darauf verbesserte sich die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden der beiden. Nachdem die Kommunistische Partei Chinas 1999 die Verfolgung angeordnet hatte, wurde das Ehepaar wiederholt wegen seines Glaubens ins Visier genommen. Lu wurde mindestens siebenmal verhaftet und seine Rente ab Beginn des Jahres 2000 ausgesetzt. Er starb 2016 im Alter von 71 Jahren.

Im Folgenden sind Einzelheiten zur Verfolgung des Ehepaares aufgeführt.

Im Jahr 2002 reiste das Ehepaar nach Shijiazhuang in der Provinz Hebei, um seine Tochter zu besuchen. Beamte der Polizeistation Saichenghu in Jiujiang folgten ihnen dorthin und nahmen sie fest. Wang wurde zu drei Jahren Zwangsarbeit im Lager Majialong verurteilt, Lu zu fünf Jahren Haft im Männergefängnis der Provinz Jiangxi. Dort wurde er über einen langen Zeitraum einer Gehirnwäsche unterzogen und musste Zwangsarbeit leisten. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich drastisch; kurz vor seiner Freilassung schwebte er in Lebensgefahr.

Am Abend des 7. Mai 2008 wurde Wang erneut festgenommen, als sie gemeinsam mit anderen Praktizierenden Falun-Dafa-Schriften studierte. Die Polizeibehörde des Wirtschaftsentwicklungsbezirks verurteilte sie zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit in einem Frauenarbeitslager der Provinz Jiangxi. Während der Haft mischten die Wärter ihrem Essen unbekannte Substanzen bei. In der Folge litt sie häufig unter Schwindel, Kopfschmerzen und starker körperlicher Schwäche. Diese Symptome hielten bis zu ihrem Tod an.

Lu wurde nach seiner Haftentlassung im Jahr 2007 wiederholt schikaniert. Im Sommer 2010 sah er sich gezwungen, unterzutauchen. Aufgrund der jahrelangen Verfolgung erkrankte er an schwerem Diabetes und wurde schließlich blind. Außerdem verlor er die Mehrzahl seiner Zähne, war sehr schwach und konnte sich nicht mehr selbst versorgen. Er verstarb am 19. Februar 2016 im Alter von 71 Jahren.

Während sie noch um ihren Mann trauerte, sah sich Wang anhaltenden Schikanen ausgesetzt, die sich in den Jahren 2024 und 2025 durch Beamte der Polizeistation Yongan und des Gemeindebüros Zhangjiadu weiter verschärften. Ihre Wohnung wurde wiederholt durchsucht, und sie lebte in ständiger Angst. Am 3. Februar 2026 starb sie.

Neben Verhaftungen, Haft und Schikanen war das Ehepaar auch finanziellen Repressalien ausgesetzt. Nachdem Wang im Jahr 2002 das Rentenalter erreicht hatte, weigerte sich das Arbeits- und Personalamt des Kreises Jiujiang, ihren Rentenantrag zu bearbeiten. Zudem stellte ihr Arbeitgeber nach Einreichung des Antrags die Gehaltszahlungen ein. Erst ab 2005 zahlte das Sozialversicherungsamt des Kreises Jiujiang ihr monatlich 600 Yuan Rente – 60 Yuan weniger, als ihr aufgrund ihrer Dienstjahre zugestanden hätten.

Lu erhielt sein ganzes Leben lang keine Rente, sodass das Ehepaar allein von Wangs geringer Pension leben musste. Wiederholt wandten sie sich an die Behörden, doch ohne Erfolg.

Frühere Berichte:

Persecution of Falun Gong Practitioners by Jiangxi Women’s Forced Labor Camp

66-year Old Practitioner Jailed Seven Times

Herr Lu Zhenxiang erbrach nach Zwangsernährung Blut

Agenten des Büro 610 der Stadt Jiujiang in der Provinz Jiangxi verhaften viele Falun Gong-Praktizierende