(Minghui.org) Seit über zwei Jahrzehnten protestieren Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Großraum Toronto friedlich vor dem chinesischen Konsulat und machen auf die Verfolgung in China aufmerksam. Ungeachtet der eisigen Winter oder der heißen Sommer sind sie täglich vor Ort, um Chinesen und Westlern gleichermaßen zu erklären, worum es sich bei Falun Dafa handelt. Seit Anfang des Jahres hat die Zahl derer, die nach Gesprächen mit Praktizierenden aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) austreten, deutlich zugenommen.

Laut den Praktizierenden, die regelmäßig mit Menschen vor dem Konsulat sprechen, erkennen diese, sobald sie das Ausmaß der Verbrechen dieser Partei erfahren, wie grausam das Regime ist. Nach Gesprächen mit Praktizierenden und dem Lesen der von ihnen bereitgestellten Informationen entscheiden sich die meisten chinesischen Bürger für den Parteiaustritt.

Ein Paar, das mit seinen zwei Kindern in der Schlange stand, unterhielt sich lange mit Praktizierenden und trat anschließend aus der KPCh aus. Als sie aus dem Konsulat kamen, brachte der Mann ein paar Flaschen Wasser und bot sie den Praktizierenden als Zeichen seiner Wertschätzung an.

Seit über zwei Jahrzehnten setzen sich Falun-Dafa-Praktizierende unermüdlich dafür ein, den Menschen vor dem chinesischen Konsulat in Toronto die Fakten über die Verfolgung zu vermitteln

Falun-Dafa-Praktizierende stellen sich vor dem chinesischen Konsulat in Toronto für ein Foto zusammen. Dort treffen sie sich täglich, um Menschen Falun Dafa und das wahre Wesen der KPCh näherzubringen.

Eine Frau inspiriert andere zum Austritt aus der KPCh

Jeden Tag um 15 Uhr bilden sich vor dem chinesischen Konsulat lange Schlangen von Menschen, die verschiedene Angelegenheiten erledigen wollen. Falun-Dafa-Praktizierende sprechen sie an und bieten ihnen ihre Hilfe beim Austritt aus der KPCh an. Einmal sagte eine Frau zu einer Praktizierenden: „Ich kenne die Wahrheit bereits und habe meine Mitgliedschaft in der KPCh gekündigt. Vielen Dank! Sie tun dies schon seit Jahren. Es ist nicht einfach. Sie tun dies ausschließlich für andere und halten selbst bei dieser Kälte durch. Sie haben hart gearbeitet!“

Mehrere junge Männer, die zunächst zögerlich gewesen waren, zuzuhören, änderten ihre Haltung, als sie die Worte der Frau hörten. Sie hörten aufmerksam zu, als die Praktizierenden über die Verbrechen der KPCh sprachen, und stellten einige Fragen. Nachdem sie den Sinn des Parteiaustritts verstanden hatten, erklärten sich die Männer dazu bereit. Nachdem sie ihre Angelegenheiten im Konsulat erledigt hatten, baten sie die Praktizierenden um weitere Informationen zu Falun Dafa.

Eines Morgens ging eine Frau mittleren Alters auf eine Praktizierende zu und sagte: „Ich habe auf YouTube ein Video über die Verfolgung gesehen. Es ist furchtbar! Bitte helfen Sie mir, unter meinem richtigen Namen aus der Partei auszutreten.“

Ihre Geste ermutigte die anderen Wartenden, und viele erklärten sich bereit, die KPCh zu verlassen. Eine Frau gab den Praktizierenden ihren Namen und eine Liste mit den Namen ihrer Familienmitglieder und bat sie, ihrer Familie beim Austritt aus der Partei zu helfen. Sie sagte, ihre Familienmitglieder hätten bereits einem Austritt aus der KPCh zugestimmt.

Bewegt von der Aufrichtigkeit der Praktizierenden

Die fast 80 Jahre alte Liu begrüßt die Menschen stets mit einem Lächeln. Selbst wenn manche ihr nicht zuhören wollen, lächelt sie weiter und spricht über die Wichtigkeit des Austritts aus der KPCh. Viele, die anfangs nicht zuhören wollen, erklären sich schließlich bereit, die Partei zu verlassen.

Ein junger Mann im Alter von um die 30 Jahre begleitete ein Familienmitglied zum chinesischen Konsulat und wartete auf der anderen Straßenseite. Als Liu auf ihn zuging, schüttelte er den Kopf und sagte: „Ich will nicht hören, was Sie zu sagen haben.“

Liu lächelte und entgegnete: „Ich habe noch gar nichts gesagt; Sie wissen ja nicht, was ich sagen werde.“

Er fragte: „Was werden Sie denn sagen?“

Liu deutete auf die Praktizierenden, die sich mit anderen unterhielten, und erklärte: „Diese Falun-Dafa-Praktizierenden sind gute Menschen, die nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht leben. Sie wollen nur, dass den Chinesen kein Unglück widerfährt, deshalb sind sie an diesem kalten Tag hier, um über die Verfolgung zu berichten, weil sie sich wünschen, dass alle in Sicherheit sind.“

Die Haltung des jungen Mannes änderte sich: „Ach so, Sie leben nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Das ist ja wunderbar!“ Als er den Flyer von Liu entgegennahm, begann sie, ihm von der Verfolgung und der Wichtigkeit des Austritts aus der KPCh zu erzählen. Sie unterhielten sich lange, und der Mann sagte, er habe zum ersten Mal die Wahrheit über Falun Dafa erfahren. In diesem Moment kam sein Familienmitglied aus dem Konsulat. Der junge Mann deutete auf den Flyer in seiner Hand und sagte zu Liu: „Vielen Dank für Ihre Erklärungen. Ich werde ihn lesen.“

Liu fragte einen etwa fünfzigjährigen Mann, der draußen wartete, ob er vom Austritt aus der KPCh gehört habe. Der Mann antwortete in einem feindseligen Ton: „Ich bin nirgendwo beigetreten.“ Liu antwortete: „Das ist gut. Sie sind nicht der KPCh beigetreten. Sollten Sie in Schwierigkeiten geraten, denken Sie bitte daran zu sagen: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.‘ Dadurch werden Sie Unglück vermeiden. Wenn der Himmel dann beschließt, die KPCh zu vernichten, wird das nichts mit Ihnen zu tun haben.“

Der Mann meinte daraufhin freundlich: „Ach so? Dann muss ich Ihnen danken!“ Er hörte aufmerksam zu, als Liu die Wichtigkeit des Austritts aus der KPCh erklärte. Dann blickte er sich schnell um und sagte leise: „Ich bin nur Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands und der Jungen Pioniere. Mein Nachname ist … [er nannte seinen Namen].“

Liu versprach: „Ich helfe Ihnen beim Austritt aus der KPCh.“ Er lächelte: „Das ist großartig, vielen Dank!“

Junger Mann möchte Falun Dafa lernen

Zhao, Anfang 20 und aus der chinesischen Provinz Shanxi, studiert an der Universität Waterloo. Er kam zum chinesischen Konsulat, um ein paar Angelegenheiten zu regeln. Als ihm Praktizierende erklärten, was Falun Dafa ist, meinte er, er habe in China noch nie etwas davon gehört.

Zhao verließ die Schlange und sprach über eine Stunde lang mit einem Praktizierenden. „Ist Falun Dafa gut?“, fragte er. Nachdem er gehört hatte, warum es wichtig ist, die KPCh zu verlassen, meinte Zhao: „Jetzt verstehe ich. Ich möchte die KPCh verlassen.“

Als Zhao von den Vorteilen des Praktizierens von Falun Dafa hörte, entschloss er sich: „Ich möchte Falun Dafa praktizieren. Wie fange ich an?“ Der Praktizierende empfahl ihm, die offizielle Falun-Dafa-Website zu besuchen, wo die gesamte Dafa-Lehre kostenlos zugänglich sei. Er sagte: „Mein Onkel, der in Tianjin lebt, hat gesundheitliche Probleme. Ich möchte, dass er Falun Dafa lernt. Wo kann er das Buch [Zhuan Falun] bekommen?“

Nachdem der Praktizierende Zhao erklärt hatte, wie er die Internetzensur der KPCh umgehen kann, sagte er laut und deutlich: „Vielen Dank! Ich werde es an meine Familie in China weitergeben.“

Jedem mit Freundlichkeit begegnen

Als Zhang einer Frau in der Schlange einen Flyer anbot, lehnte diese ab: „Ich bin nicht interessiert.“ Zhang erwiderte: „Ich wünsche Ihnen nur, dass Sie glücklich und in Sicherheit sind.“

Die Frau sagte: „Ich bin der Partei nicht beigetreten, deshalb muss ich auch nicht austreten. Die KP ist schlecht. Ich wurde schrecklich verfolgt und war mehrere Jahre in China inhaftiert.“ Sie wurde emotional und erzählte der Praktizierenden ihre Geschichte.

Nachdem die Frau ihr Anliegen im Konsulat erledigt hatte, erzählte sie Zhang weiter von ihrer Verfolgung in China. Zhang zeigte Verständnis und erklärte ihr die Vorteile eines Austritts aus der KPCh. Schließlich willigte die Frau ein, unter einem Pseudonym auszutreten. Zhang empfahl ihr auch, „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Die Frau wischte sich die Tränen ab und dankte Zhang.

Christ willigt ein, die KPCh zu verlassen

Ein Mann um die Vierzig aus Shanghai hörte zu, als Zhang berichtete, warum die Praktizierenden weiterhin gegen die Verfolgung protestieren und die Menschen zum Austritt aus der KPCh aufrufen. „Sie sollten die KPCh verlassen, um in Sicherheit zu sein“, sagte sie. „Sie haben geschworen, Ihr Leben dem Kommunismus zu widmen, als Sie der Partei beitraten, und das ist nicht gut für Sie.“

Der Mann antwortete: „Ich bin Christ. Weil ich einen Glauben habe, muss ich nicht austreten. Ich denke, Sie Praktizierenden werden ausgenutzt, und ich möchte mit Ihnen über das Thema Glaube sprechen.“

Zhang erwiderte: „Kein Problem. Wir sollten einander respektieren. Sie kommen aus Shanghai. Die Menschen in Shanghai sind klug – viele Shanghaier wissen, wie man die Internetzensur der KPCh umgeht, daher wissen Sie wahrscheinlich, dass die KPCh Lügen verbreitet hat, um Falun Dafa zu verunglimpfen.“

Als sie sah, dass er zustimmend nickte, fuhr sie fort: „Ich bin freiwillig hier. Ich bin nicht hier, um die Leute zu irgendetwas anzustiften. Ich möchte nur, dass Sie in Sicherheit sind. In China war ich Ingenieurin und hatte eine gute Stelle, aber ich wurde in ein Arbeitslager geschickt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil ich mich weigerte, meinen Glauben aufzugeben. Schließlich wurde ich entlassen.“

Er sagte: „Ich verstehe nicht, warum sie sich dafür entschieden haben. Ich bewundere Sie, aber ich finde Sie trotzdem bemitleidenswert.“

Zhang antwortete: „Wir wollen einfach nur unseren Glauben ausüben, werden aber verfolgt. Viele Falun-Dafa-Praktizierende sind verschwunden, und wir glauben, dass sie getötet und ihre Organe entnommen wurden. Es ist die Kraft des Glaubens, die Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, die uns die Stärke gibt, weiterhin vor dem Konsulat zu protestieren.“

„Ich bin hier, um mit Menschen wie Ihnen zu sprechen, mit Menschen, die ein Gewissen haben. Ich hoffe, Sie können zwischen Gut und Böse unterscheiden und eine gute Entscheidung treffen. Sie sind Christ; ist Ihnen nicht bewusst, dass diese Lügen von der KPCh erfunden wurden, um Falun Dafa zu verunglimpfen? Berührt es Sie nicht, wenn Sie hören, dass Praktizierenden Organe entnommen werden und diese dann verkauft werden? Wir sollten zwischen Gut und Böse unterscheiden. Das ist alles, was ich Ihnen sagen möchte. Ich kann Ihnen ein Pseudonym vorschlagen und Ihnen helfen, Ihre Mitgliedschaft in der KPCh zu kündigen. Die KPCh ist atheistisch, und ich hoffe, Sie distanzieren sich von ihr.“

Der Mann bot daraufhin an: „Bitte verwenden Sie dieses Pseudonym: Joy.“ Zhang entgegnete: „Das ist ein guter Name! Sie haben die KPCh mit Freude verlassen.“ Daraufhin er lächelnd: „Das ist großartig! Danke!“