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Zusätzliche Nachrichten über die Verfolgung in China – 2. März 2026 (7 Berichte)

31. März 2026

(Minghui.org) Bei dieser Nachricht aus China geht es um mindestens neun Praktizierende in sechs Städten oder Kreisen in vier Provinzen, die kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt wurden.

1. [Kreis Changle, Provinz Shandong] Meng Xianqiang (m) zu Haftstrafe verurteilt2. [Stadt Dalian, Provinz Liaoning] Drei Praktizierende verhaftet3. [Stadt Mudanjiang, Provinz Heilongjiang] Chen Yanwei (w) leidet in der Haftanstalt unter Bluthochdruck4. [Stadt Fujin, Provinz Heilongjiang] Tian Haitao (m) verliert 23 Jahre Gehalt und Rentenansprüche5. [Kreis Laishui, Provinz Hebei] Li Shuxia (w) inhaftiert6. [Stadt Yantai, Provinz Shandong] Wang Yingdong (m) schikaniert7. [Stadt Luanzhou, Provinz Hebei] Zhao Xiuying (w) schikaniert

1. [Kreis Changle, Provinz Shandong] Meng Xianqiang (m) zu Haftstrafe verurteilt

Meng Xianqiang wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Er wurde am 6. Februar 2026 in das Gefängnis der Provinz Shandong überstellt.

2. [Stadt Dalian, Provinz Liaoning] Drei Praktizierende verhaftet

Zhou Haiyan und ihr Ehemann, der kein Praktizierender ist, wurden am 28. Februar 2026 von Polizisten und Mitarbeitern des Gemeindeamtes verhaftet. Ihre Wohnung wurde durchsucht. Ihr Mann wurde am Abend freigelassen, Zhou befindet sich weiterhin in Haft.

Etwa zur gleichen Zeit wurde auch der über 80 Jahre alte Herr Xu verhaftet. Am darauffolgenden Tag, dem 1. März, wurde auch Herr Zhu Chengqian verhaftet.

3. [Stadt Mudanjiang, Provinz Heilongjiang] Chen Yanwei (w) leidet in der Haftanstalt unter Bluthochdruck

Chen Yanwei, 74 Jahre alt, wurde am 29. Oktober 2025 verhaftet. Sie befindet sich seitdem in der Haftanstalt der Stadt Mudanjiang. Anfang März 2026 erhielt ihre Familie einen Anruf aus der Haftanstalt, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass Chens Blutdruck erhöht sei. Die Wärter wiesen ihre Familie an, ihr Medikamente zu bringen. Die Familie verurteilte die Haftanstalt, weil Chen keine medizinische Versorgung erhalten hatte, und forderte ihre Freilassung.

Die Polizei übergab Chens Fall der Staatsanwaltschaft des Bezirks Aimin, die ihre Verhaftung genehmigte und Anklage erhob. Das Bezirksgericht Aimin setzte eine Anhörung für den 4. Februar 2026 an, verschob diese jedoch aus unbekannten Gründen.

4. [Stadt Fujin, Provinz Heilongjiang] Tian Haitao (m) verliert 23 Jahre Gehalt und Rentenansprüche

Tian Haitao, ein ehemaliger Angestellter der Landwirtschaftsbank Chinas in Fujin, erhielt 23 Jahre lang kein Gehalt. Die Behörden änderten seinen Melderegistereintrag, um ihn als arbeitslos auszuweisen. Als Tian im Mai 2023 das Rentenalter erreichte, konnte er die Unterlagen für seinen Rentenantrag nicht ausfüllen, und sein Gehaltskonto wurde leergeräumt. Sein Reisepass wurde ihm 2024 ebenfalls entzogen.

5. [Kreis Laishui, Provinz Hebei] Li Shuxia (w) inhaftiert

Li Shuxia wurde am 5. Februar 2026 festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte in ihrer Wohnung Falun-Dafa-Bücher und Informationsmaterialien. Sie wurde noch am selben Tag freigelassen, nachdem sie die ärztliche Untersuchung nicht bestanden hatte.

Am 10. Februar wurde Li von der Polizei zu einer weiteren ärztlichen Untersuchung nach Baoding gebracht. Anschließend wurde sie für fünf Tage in die Haftanstalt des Kreises Laishui überstellt und mit einer Geldstrafe von 2.000 Yuan (etwa 240 Euro) belegt. Die Behörden verlängerten ihre Haft um zwei weitere Tage und ließen sie am 16. Februar, dem Vorabend des chinesischen Neujahrsfestes, frei.

6. [Stadt Yantai, Provinz Shandong] Wang Yingdong (m) schikaniert

Wang Yingdong wurde am 23. Februar 2026 von Beamten der Polizeistation Dongting in seinem Haus schikaniert. Am 28. Februar kamen die Polizisten erneut, um ihn zu schikanieren. Da Wang nicht zu Hause war, wiesen die Polizisten den Dorfschreiber an, ihn bei seiner Rückkehr zu fotografieren.

7. [Stadt Luanzhou, Provinz Hebei] Zhao Xiuying (w) schikaniert

Die 78-jährige Zhao Xiuying wurde am 27. Februar 2026 von zwei Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft des Kreises Luannan in ihrer Wohnung schikaniert. Diese gingen in ihren Räumen umher und filmten sie. Sie forderten sie und ihre Tochter auf, die Akten zu unterschreiben. Beide weigerten sich. Für Zhao stellten die Schikanen eine enorme seelische Belastung dar.