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Australien: Falun-Dafa-Lehre im Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr in Brisbane

4. März 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in in Queensland, Australien

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus Queensland nahmen am 20. und 21. Februar an den Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr in Brisbane teil und stellten Falun Dafa vor. Regierungsvertreter und vietnamesische Anwohner besuchten die Veranstaltung im Freedom Place in Inala, einem Vorort von Brisbane.

Durch Übungsvorführungen und informative Plakate an ihrem Stand veranschaulichten die Praktizierenden, wie diese Kultivierungsmethode Körper und Geist harmonisiert und stärkt. In den Gesprächen mit den Festbesuchern berichteten die Praktizierenden von ihren persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht im Alltag und den daraus resultierenden positiven Veränderungen. Viele Besucher zeigten sich vom inneren Frieden und der Ausgeglichenheit, die das Praktizieren vermittelt, tief beeindruckt und würdigten die Falun-Dafa-Lehre als wertvollen Beitrag zum moralischen Fundament unserer Gesellschaft.

Praktizierende stellen am 20. und 21. Februar Falun Dafa in Brisbane, Australien vor

Die meisten vietnamesischen Teilnehmer trugen traditionelle Trachten und führten vietnamesische Kulturdarbietungen auf. Sie waren begeistert vom Drachentanz, vom Li-Volkstanz und vom Stäbchentanz der Praktizierenden und fanden, die Aufführungen hätten der Veranstaltung Freude und eine festliche Stimmung verliehen.

Junge Praktizierende führen den Drachentanz, den Li-Tanz und den Stäbchentanz auf

Freiheit schätzen und sich vom Kommunismus fernhalten

Die Ärztin Kim Dzung Nguyen, eine der Organisatorinnen, dankte den Praktizierenden für ihre wunderschönen Darbietungen. In einer freien Gesellschaft ermögliche der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen den Menschen, voneinander zu lernen und ein besseres Leben zu führen, so die Ärztin.

Nguyen betonte die Bedeutung der Falun-Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht für die Gesellschaft. Sie erklärte, viele Einwohner hätten Shen Yun bereits gesehen und die authentische traditionelle chinesische Kultur sehr geschätzt.

Nguyen und der leitende Sozialarbeiter Ngoc An Le präsentierten außerdem ein Buch mit dem Titel: „1975–2025 Die vietnamesische Gemeinschaft in Australien, Queensland-Sektion – Fünfzig Jahre Integration und Einsatz für ein freies und demokratisches Vietnam“. Sie erfüllten damit einen Wunsch von Dr. Cuong Bui, dem Präsidenten der vietnamesischen Gemeinschaft in Australien, Queensland-Sektion und Träger der Medaille des Ordens von Australien (OAM).

Das Buch erinnert an den 50. Jahrestag der Ankunft vietnamesischer Flüchtlinge, die am 30. April 1975 nach Queensland, Australien, flohen, um dort Asyl zu suchen. Sie waren vor dem Kommunismus geflohen. Le, einer der Herausgeber, erklärte, das Buch dokumentiere einen bedeutenden historischen Weg für die Gemeinschaft – vom Trauma des Heimatverlustes bis hin zur Überwindung zahlreicher Herausforderungen durch unermüdlichen Einsatz.

„Für uns ist dieses Buch nicht nur eine Gedenkpublikation, sondern ein wertvoller Hüter unseres kollektiven Gedächtnisses. Es soll künftigen Generationen verdeutlichen, warum so viele Vietnamesen gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, welche Entbehrungen sie als Flüchtlinge erlitten haben und weshalb grundlegende Werte wie Freiheit, Würde und Menschenrechte dauerhaft bewahrt und geschützt werden müssen“, erklärte er.

Fotos und Informationen über Falun Dafa sind im Buch enthalten

Das Buch enthält zahlreiche Fotos und Informationen über Falun Dafa. Nguyen und Le erklärten, dies verdeutliche die Unterstützung der vietnamesischen Gemeinschaft für Falun Dafa, da man ähnliche Überzeugungen teile und vergleichbare Erfahrungen gemacht habe. Viele vietnamesische Einwanderer hätten unter dem Kommunismus Repressionen erlitten. Nachdem sie aus Vietnam geflohen seien und im freien Australien – einem Land der Stabilität, Freiheit und Respekt – eine neue Heimat gefunden hätten, sei es für sie selbstverständlich gewesen, Falun Dafa zu unterstützen, das von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgt werde.

„Wir haben Fotos und Informationen über Falun Dafa aufgenommen, um das Leben der Gemeinschaft umfassender darzustellen“, fuhr Le fort. „Wir glauben, dass die Einbeziehung von Inhalten über Falun Dafa die Menschen an wichtige Lehren der Geschichte erinnert: Freiheit ist nicht angeboren, Freiheit muss erkämpft werden und Menschenrechte müssen jederzeit geschützt werden.“

Le stimmt auch den Prinzipien von Falun Dafa zu: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Er sagte, er glaube, dass diese Werte die Eckpfeiler jeder Gesellschaft seien und dass die Gesellschaft positiver werde, wenn sich noch mehr Menschen an diesen Werten orientieren würden. Es werde dann weniger Konflikte, mehr Verständnis und eine bessere Zukunft geben.

Sowohl Nguyen als auch Le bezeichneten die Zwangsorganentnahme an Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh als ein äußerst schwerwiegendes Verbrechen. Sie erklärten, die KPCh entsende Spione und Agenten, um westliche Länder wie Australien zu infiltrieren. Eine solche transnationale Repression sei rechtswidrig. Le Yu’an sagte: „Die Menschenrechtslage unter der KPCh steht vielfach in der Kritik und die internationale Gemeinschaft hat ernsthafte Bedenken geäußert. Doch eines muss klar betont werden: Kritik an der KPCh ist nicht gleichzusetzen mit einer Kritik am chinesischen Volk. Wir respektieren alle gutherzigen Chinesen und ihre Kultur. Bestürzt sind wir über all jene, denen Menschenrechtsverletzungen und entsprechende politische Maßnahmen vorgeworfen werden.“ Abschließend wünschten Nguyen und Le den Praktizierenden alles Gute und äußerten die Hoffnung, dass die Verfolgung in China bald beendet werde.

Was unsere Gesellschaft braucht

Die Sozialarbeiterin Nguyen Tu Huong Mai

Die Sozialarbeiterin Nguyen Tu Huong Mai erfuhr vor zehn Jahren von Falun Dafa und wusste, dass das Praktizieren dieser Methode die Gesundheit fördern kann. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass Falun Dafa mit seinen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht heute in mehr als 100 Ländern weltweit ausgeübt wird. „Das ist großartig. Je mehr Menschen Falun Dafa praktizieren, desto besser“, betonte sie. Auch von den von der KPCh begangenen Menschenrechtsverletzungen wie der Zwangsorganentnahme an Falun-Dafa-Praktizierenden hatte sie gehört. „Das ist grausam und muss beendet werden“, bekräftigte sie.

Nathan Goff sagt, Falun Dafa helfe den Praktizierenden und nütze der Gesellschaft